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	<title>Christianskirkjan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:04:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christianskirkjan Klaksvik.JPG|miniatur|Die Christianskirche zu Klaksvík mit ihrem Rosettenfenster an der Eingangsseite.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Faroe stamp 301 christian&amp;#039;s church - altarpiece.jpg|miniatur|Das Altarbild auf einer Weihnachtsbriefmarke von 1996.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christianskirkjan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Christianskirche) ist ein moderner [[Kirchenbau]] in [[Klaksvík]], der zweitgrößten Stadt der [[Färöer]]. Sie wurde 1963 geweiht. Architekt war der Däne Peter Koch. Sein Bau gilt als eines der schönsten modernen Gebäude des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Erbauung der Kirche in Klaksvík erwachte das Interesse, eine kulturhistorische Grundlage für einen neuen färöischen Baustil zu schaffen, unter anderem durch Baumaterialien wie den heimischen [[Basalt]] und Holz sowie eine Renaissance der [[Grasdach|Grasdächer]], als Alternative zu dem verbreiteten Gebrauch von [[Beton]], der die Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kennzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Stil her erinnert die turmlose Christianskirche zu Klaksvík an die [[Färöische Holzkirche|färöischen Holzkirchen]], alte Wikingerhäuser oder färöische Bauernhöfe. Die Außenmauern sind aus Basaltquadern und die Längsseiten des Dachs von je fünf Giebeln unterbrochen, die große Fensterfronten einrahmen. Der [[Glockenturm]] steht etwas abseits der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kirchenschiff]] erhält sein besonderes Gepräge durch das mit sieben Metern Höhe dominierende Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Das heilige [[Abendmahl Jesu|Abendmahl]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Gemälde bestand bereits lange Zeit vor der Kirche, und Peter Koch soll dieses Gemälde als Mittelpunkt gewählt haben, als er die Kirche entwarf. Es wurde von dem dänischen Kirchenmaler [[Joakim Skovgaard]] 1901 als [[Fresko]] für die [[Dom zu Viborg|Domkirche]] in [[Viborg]] in Dänemark geschaffen. Aufgrund von Feuchtigkeit in den Mauern der Domkirche bestand die Gefahr, dass das Kunstwerk zerstört werden könnte; daher wurde es 1910 auf Leinwand übertragen und ins [[Dänisches Nationalmuseum|Dänische Nationalmuseum]] gebracht, das es Koch dann für die Christianskirche zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasmalerei im [[Rosettenfenster]] wurde von der dänischen Künstlerin [[Ulrikke Marseen]] ausgeführt. Das Motiv ist Christus als die tragende Kraft der Welt. Dieses [[Gotik|gotische]] Zitat erinnert an die Ruine des [[Kirkjubømúrurin|Magnusdoms]] in [[Kirkjubøur]]. Das [[Taufbecken]] besteht aus [[Granit]] und ist ebenfalls dänisch. Es ist etwa 4000 Jahre alt, war ursprünglich eine [[Heidentum|heidnische]] Opferschale, die aus einer Kirchenruine in Nordseeland stammt, und wurde der Kirche vom Nationalmuseum in Kopenhagen geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] hat 29 [[Register (Orgel)|Register]] und wurde 1974 bei Jensen &amp;amp; Thomsen in [[Hillerød]], Dänemark gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben unter den Dachbalken hängt ein [[Färöboot]], ein &amp;#039;&amp;#039;áttamannafar&amp;#039;&amp;#039; (8er). Dies ist das letzte Boot, welches für den Pfarrhof in [[Viðareiði]] gebaut wurde. 1912 wurde das Boot nach [[Fugloy]] verkauft, und es war eines von den Booten, die am Tag vor Weihnachten 1913 zum Fischen auf See waren – dem unheilvollen Tag, an dem mehrere Boote verloren gingen, unter anderem Boote von [[Skarð (Färöer)|Skarð]]. Alle erwachsenen Männer aus dem Dorf kamen in dieser Nacht auf See ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche hängen zwei Gedenktafeln, die eine berichtet, dass die Kirche dem Andenken der färöischen Fischer und Seeleute geweiht ist, die während der zivilen Seefahrt der [[Färöer im Zweiten Weltkrieg]] ihr Leben auf hoher See verloren, die andere, dass die Kirche zum Andenken an den dänischen König [[Christian X.]] gebaut worden ist und daher den Namen Christianskirche trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eines der „sieben färöischen Wunder“ ==&lt;br /&gt;
Zur [[Ólavsøka]] 2007 veranstaltete das färöische Fernsehen [[Sjónvarp Føroya]] einen landesweiten Wettbewerb über die „sieben färöischen Wunder“, bei dem die Zuschauer beliebige Vorschläge über besondere Bauten und andere Gegenstände machen konnten. Eine Rangfolge der acht Sieger (wegen Stimmengleichheit in einem Fall) wurde nicht bekannt gegeben, aber die Christianskirkjan gehört dazu. Die anderen sind das [[Kirchengestühl von Kirkjubøur]], die [[Kirkjubømúrurin|Magnuskathedrale]], das [[Haus des Nordens]], [[Tinganes]], der [[Norðoyatunnilin]], die erste [[Flagge der Färöer]] in der Kirche von [[Fámjin]] und der Sitz der [[Reichsombudsschaft auf den Färöern]] (die letzten beiden mit Stimmengleichheit).&amp;lt;ref&amp;gt;[[portal.fo]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.portal.fo/?lg=41001 | wayback=20070927174045 | text=Føroyingar hava valt síni undurverk}}&amp;#039;&amp;#039; („Die Färinger haben ihre Wunderwerke gewählt“), 28. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=62/13/32/N |EW=6/35/12.3/W |type=landmark |region=FO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Färöischen Volkskirche|Klaksvik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klaksvík]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christianskirche|Klaksvik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christian X.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Al.castronovo</name></author>
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