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	<title>Christiansborg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Schloss in Kopenhagen. Siehe auch: [[Christiansborg (Accra)]] bzw. [[Christiansburg]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborg Slot Copenhagen 2014 01.jpg|mini|hochkant=1.3|Schloss Christiansborg, Ansicht vom Ehrenhof]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Christiansborg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Christiansborg Slot|IPA=kʰʁestjænsˈpɒˀ ˈslʌt}}) ist ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]]-, [[Parlament]]s-, [[Regierung]]s- und [[Gericht]]sgebäude auf der Insel [[Slotsholmen]] in der [[Dänemark|dänischen]] Hauptstadt [[Kopenhagen]]. Die [[Neobarock|neubarocke]] [[Gebäudetrakt|Dreiflügelanlage]] wurde 1907 bis 1928 im Auftrag von [[Friedrich VIII. (Dänemark)|Friedrich VIII.]] nach Entwurf von Thorvald Jørgensen erbaut. Hervorzuheben sind das Treppenhaus, der Thronsaal und der Große Saal der königlichen Prunkräume. Als Sitz der [[Legislative]] ([[Folketing]]et), [[Exekutive]] ([[Liste der Regierungen Dänemarks|Statsministeriet]]) und [[Judikative]] ([[Højesteret]]) ist es das weltweit einzige Gebäude, das alle [[Gewaltenteilung|drei Staatsgewalten]] in sich vereint. Entsprechend gilt der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Christiansborg&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Rigsborgen&amp;#039;&amp;#039; („Reichsburg“) und kurz &amp;#039;&amp;#039;Borgen&amp;#039;&amp;#039; („Burg“), als [[Metonymie]] für die dänische Politik. Zum Ensemble von Schloss Christiansborg gehören auch die Stallungen, die Reithalle, die Schlosskirche und das [[Thorvaldsen-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Burg von Absalon ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Copenhagen Castle 1698.jpg|mini|Das Kopenhagener Schloss im Jahre 1698]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Copenhagen Castle 1720s.png|mini|Das [[Kopenhagener Schloss]] kurz vor dem Abbruch in [[1731]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1160 erhielt [[Absalon von Lund|Absalon]], der [[Bistum Roskilde (katholisch)|Bischof von Roskilde]], als königliches Lehen die Fischersiedlung &amp;#039;&amp;#039;Havn&amp;#039;&amp;#039; am [[Öresund|Øresund]], die er zum Handelshafen ausbaute und die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Køpmannæhafn&amp;#039;&amp;#039; („Kaufmännerhafen“) erhielt. Um 1167 ließ er auf der heutigen Insel [[Slotsholmen]] eine Burg errichten, die die Bischöfe in der Folge häufig nutzten. Sie gelangte unter [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar dem Großen]] in den Besitz der dänischen Krone. Die Befestigungsanlage war mehrfach Angriffen unter anderem der [[Ranen|rügener Wenden]] ausgesetzt. Die mehrfach erweiterte Anlage wurde im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach der Niederlage König [[Waldemar IV. (Dänemark)|Waldemars IV. Atterdag]] im [[Zweiter Waldemarkrieg|Zweiten Krieg gegen die Hanse]] nach der Eroberung Kopenhagens 1368 von seinen Gegnern geschleift. Die Burgruine ging 1374 an den Stadtherrn, den Bischof von Roskilde, und kam erst 1417 zurück an die Krone. [[Philippa von England|Königin Philippa]] ließ sie zur [[Seeschlacht von Kopenhagen (1428)]] mit Kanonen bewehren. Auf den Grundmauern entstand später das Kopenhagener Schloss &amp;#039;&amp;#039;(Københavns slot),&amp;#039;&amp;#039; eine [[polygon]]ale Burganlage mit Wassergraben, die zur königlichen Residenz ausgebaut wurde. Der [[Blauer Turm (Kopenhagen)|Blaue Turm]] wurde als Gefängnis genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopenhagener Schloss wurde die Münzstätte Kopenhagen errichtet. Hier erfolgte die Prägung der [[Corona Danica]], eines neuen Münztyps Christians IV. von Dänemark und Norwegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Kahnt: &amp;#039;&amp;#039;Das große Münzlexikon von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Regenstauf 2005, S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborg gross.jpg|mini|links|Schloss Christiansborg I, Stich von [[Johann Friedrich Penther]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1731 ließ König [[Christian VI. (Dänemark und Norwegen)|Christian VI.]] das Kopenhagener Schloss abreißen und das erste Schloss Christiansborg als [[Absolutismus|absolutistischen]] Repräsentationsbau durch den deutschen Architekten [[Elias David Häusser]] errichten. Es entstand ein vierflügeliger [[Rokoko]]-Palast mit Reitbahn, Hoftheater (die heute noch existieren) und Schlosskirche. Die enormen Baukosten betrugen annähernd zwei Drittel der Jahreseinnahmen des Königreiches. Während eines halben Jahrhunderts entfaltete sich ein prächtiges Hofleben im Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1794 nachmittags brach vermutlich durch einen Kachelofen ein Brand im Hauptflügel aus, bei dem das Schloss mitsamt der Schlosskirche und der königlichen Musikbibliothek bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages ausbrannte. Die Stallungen, von wo aus die Brandbekämpfung mit einer Feuerspritze erfolgte, überstanden die Katastrophe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborg 18xx-2.jpg|mini|Zweites Schloss um 1880]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborgs-brand-1884.jpg|mini|Brand des zweiten Schlosses 1884]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Schloss ===&lt;br /&gt;
Das zweite Schloss Christiansborg wurde in den Jahren 1806–1828 im Stil des [[Klassizismus]] von dem Architekten [[Christian Frederik Hansen]] (1756–1845) –&amp;amp;nbsp;einem Freund [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkels]]&amp;amp;nbsp;– errichtet. Dieses Schloss bildete die Kulisse für den Übergang des Landes vom [[Absolutismus]] zum [[Parlamentarismus]]. Im März 1848 versammelte sich eine Volksmenge vor Christianborg und forderte eine demokratische Verfassung. Der König gab einige seiner Gemächer an den Reichstag ab, der seine Arbeit im Januar 1850 im selben Flügel aufnahm, in dem heute der Saal des Folketings liegt. Das zweite Christiansborg brannte am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1884,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/14688302_1884/443/ 3. Oktober 1884], Im [[Zentralblatt der Bauverwaltung|Centralblatt der Bauverwaltung]], Nr. 42, 18. Oktober 1884, S. 433, abgerufen am 1. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; wiederum wahrscheinlich wegen eines Ofenbrandes. Der dänische Schriftsteller und Journalist [[Herman Bang]] schrieb über diesen Brand eine damals europaweit beachtete Reportage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=P.M. History |Titel=1884 Feuer im Regierungssitz |Band=12 |Datum=2016 |Seiten=82–83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar war das Gebäude im Unterschied zum Vorgängerbau mit Brandschutzwänden, Hydranten und anderen Vorrichtungen versehen, doch das Gewirr der Abluftrohre und -schächte, durch das sich die Flammen ausbreiteten, war den Löschkräften kaum vertraut. Nur die 1826 vollendete klassizistische Schlosskirche überstand das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unorganisierten Löscharbeiten waren für den Dänen Sophus Falck der Ansporn, den [[Falck A/S|Falck Rettungsdienst]] zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das dritte Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborg Palace (aerial view).jpg|mini|Luftaufnahme von Schloss Christiansborg, 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2018 - Christiansborg from the Marble Bridge.jpg|mini|Schloss Christiansborg zur [[Blaue Stunde|Blauen Stunde]], 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau des Schlosses wurde lange und kontrovers debattiert. Sinn und Zweck eines Schlosses wurden unter den veränderten politischen Gegebenheiten von vielen in Zweifel gezogen. Aus einem Architekturwettbewerb ging schließlich [[Thorvald Jørgensen]] (1867–1946) als Sieger hervor, der von 1911 bis 1938 königlicher Bauinspektor war. Sein ursprünglicher Entwurf wurde vielen Veränderungen unterworfen. Das heute sichtbare Resultat hat nie eine nennenswerte Popularität erringen können. Neobarocke Formensprache und unglückliche Materialwahl werden bis heute kritisiert. Der heutige dritte Bau an dieser Stelle wurde in der Zeit von 1907 bis 1928 im Stil des [[Neobarock]] errichtet. Das Dach erhielt, nachdem es zunächst mit Ziegeln gedeckt worden war, erst 1937/1938 eine Kupfereindeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 nahm das dänische Parlament ([[Folketing]]) im südlichen Flügel seinen Sitz im Schloss, 1919 folgte der [[Højesteret|Oberste Gerichtshof]] im nördlichen Flügel, und 1928 wurden die königlichen Prunkräume ihrer Bestimmung übergeben. Das Schloss beherbergt damit die Spitzen der drei Staatsgewalten des Königreichs [[Dänemark]] und ist weltweit der einzige Repräsentationsbau, der die höchsten Vertreter von [[Exekutive]], [[Legislative]] und [[Judikative]] unter einem Dach vereint: Neben den Räumen des Parlaments Folketing im südlichen Flügel befinden sich im nördlichen Flügel das [[Højesteret|Oberste Gericht]], der Dienstsitz des [[Ministerpräsident]]en sowie Empfangsräume des [[Dänisches Königshaus|Dänischen Königshauses]] im Schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://slks.dk/omraader/slotte-og-ejendomme/slotte-og-anlaeg/christiansborg-slot-og-det-kongelige-biblioteks-have |titel=Christiansborg slot og Det Kongelige Biblioteks Have |werk=slks.dk |sprache=da |abruf=2021-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interiors&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thedanishparliament.dk/en/christiansborg-palace/the-interiors |titel=The Interiors / The Danish Parliament |werk=thedanishparliament.dk |sprache=en |abruf=2021-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 verwüstete ein neuerlicher schwerer Brand die Schlosskirche. Sie konnte erst 1997 nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborg-overview.svg|mini|300px|Übersicht über Schloss und Nebengebäude&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Schloss; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Königsportal; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Schlossplatz; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ehrenhof; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eingang zum Folketing; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Reichstagshof; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hoftheater/Theatermuseum; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Stallungen und Kutschenmuseum; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Marmorbrücke; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Reitbahn; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Reithalle; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Thorvaldsen-Museum; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eingang zum Obersten Gericht; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Königinportal, Eingang zu den Königlichen Repräsentationsräumen; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Schlosskirche; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Prinz-Jørgen-Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreiflügelige Hauptgebäude wird von drei Portalen erschlossen. Das Königinportal am Nordflügel führt zu den königlichen Repräsentationsräumen, während das Portal am Südflügel den Eingang zum Folketing bildet. Das Königsportal am Schlossplatz wirkt zwar wie ein Haupteingang, tatsächlich gelangt man hier nur zu der unterirdischen Ausstellung der mittelalterlichen Grundmauern. Der Schlossturm misst 106 Meter und überragt den Turm des [[Kopenhagener Rathausplatz#Rathaus|Kopenhagener Rathauses]] um einen halben Meter. Er wurde in Skelettbauweise errichtet und ist einer der ältesten Stahlbetonbauten des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sandsteinfassaden des Prinz-Jørgen-Hofs stammen vom klassizistischen Vorgängerbau des Schlosses. Für Souterrain und Erdgeschoss wurden ansonsten Feldsteine verwendet, die aus über 700 dänischen Kirchspielen zusammengetragen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsen, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nur grob behauenen Steine verleihen dem Gebäude einen geradezu burgartigen Charakter, bieten aber bei genauerer Betrachtung ein faszinierendes Farbenspiel. Die anderen Fassadenteile sind mit [[Granit]] verkleidet. Granit ist weitgehend unempfindlich gegen Wettereinflüsse, eignet sich aber kaum für feinere Dekore. Die meisten Ornamente fertigte der Bildhauer [[Anders Bundgaard]]. Über den Fenstern des Erdgeschosses befinden sich Granitmasken bedeutender Männer der dänischen Geschichte wie [[Absalon von Lund|Absalon]], [[Tycho Brahe]], [[Nikolai Frederik Severin Grundtvig|N.F.S. Grundtvig]], [[Steen Steensen Blicher|Blicher]], [[Carl Frederik Tietgen|Tietgen]] und [[Enrico Dalgas]]. Die Väter des dänischen Grundgesetzes sind um den Eingang zum Parlament versammelt. Über diesem Eingang tragen vier [[Atlant]]en scheinbar die Last des darüber befindlichen Balkons. Ihre schmerzverzerrten Gesichter sorgten bei der Enthüllung für Spott und Verärgerung. Es wurden Spenden gesammelt, um sie abschlagen zu lassen. Aber sie leiden bis heute, und der Volksmund ersetzte den ursprünglichen Titel der Figurengruppe („Die tägliche Mühe“) durch Bezeichnungen wie „Schreckenspforte“ oder „Kopf-, Ohren-, Zahn- und Magenschmerzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Lund, S. 173&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Folketing ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ft-oct-2009-1.jpg|mini|Der Saal des Folketings]]&lt;br /&gt;
Die Räumen des Parlaments [[Folketing]] befinden sich hauptsächlich im Südflügel des Palastes. Der Saal des Folketings befindet sich in der Ecke zwischen dem Hauptflügel und dem Südflügel. Durch den ganzen Südflügel verläuft eine durchgehende Wandelhalle, die der Saal des Folketings im Osten und der Saal des [[Landsting (dänischer Reichstag)|Landstings]], des ehemaligen [[Oberhaus]]es, im Westen verbindet. Entlang der Wandelhalle befinden sich verschiedene Räume wie das Sitzungszimmer des Vorsitzenden und das Sekretariat des Folketings.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interiors&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königliche Prunkräume ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopenhagen Christiansborg Thronsaal.tiff|mini|hochkant|Thronsaal]]&lt;br /&gt;
Die königlichen Prunkräume befinden sich im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des Nordflügels des Palastes. Sie dienen offiziellen Anlässen wie Empfängen, Staatsbanketten, Audienzen und den Sitzungen mit dem Staatsrat. Vom Königinportal, das als Haupteingang zu den Repräsentationsräumen dient, und dem Vorraum der Palastwache führt die Königstreppe zum Audienzzimmer und Staatsratssaal. Dies sind die einzigen königlichen Empfangsräume, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Im ersten Geschoss sind Thronsaal, Rittersaal, Speisesaal, Bibliothek und Alexandersaal untergebracht. Die Ausstattungsstücke der Innenräume stammen teils aus den Vorgängerbauten, sofern sie die Brände überstanden. Führende dänische Künstler gestalteten die Dekorationen, Kunstwerke, Gemälde und Wandteppiche, darunter [[Nicolai Abildgaard]], [[Christoffer Wilhelm Eckersberg]], [[Bjørn Nørgaard]], [[Joakim Frederik Skovgaard]], [[Bertel Thorvaldsen]] und [[Laurits Tuxen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ovalförmige Thronsaal in der Mitte des Hauptflügels gewährt den Zugang zum Balkon, von dem aus die dänischen Monarchen proklamiert werden. Der Thronsaal dient für Botschafterempfänge und die traditionellen Silvesterfeiern. Die beiden Throne fertigte [[Christian Frederik Hansen]] für den Vorgängerbau an. Der Große Saal ist der ehemalige Rittersaal. Er ist 40 Meter lang und 10 Meter hoch und damit der größte Saal, der 400 Gäste aufnehmen kann. Hier finden Staatsempfänge und Galadinner statt. Im Großen Saal mit umlaufender [[Balustrade]] sind 17 bunt gewebte [[Bildwirkerei|Gobelin]]-Wandteppiche von Nørgaard aus dem Jahr 1999 zu sehen, die auf etwa 200 m² die Geschichte Dänemarks von der Wikingerzeit bis in die Gegenwart darstellen. Die [[Stuck]]aturen und die große Deckenmalerei schuf [[Kræsten Iversen]]. Der schwarz-weiße Marmorfußboden wurde aus der königlichen Bibliothek wiederverwendet. Der Alexandersaal erhielt seinen Namen von einem großen Marmorfries, das den &amp;#039;&amp;#039;Triumphzug [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]] in Babylon&amp;#039;&amp;#039; von Bertel Thorvaldsen aus dem Jahr 1829 zeigt. Anhand der erhaltenen Teile wurde der gesamte Fries rekonstruiert und hier angebracht. Der Saal wird für kleinere Empfänge und offizielle Abendessen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoftheater ===&lt;br /&gt;
Im ersten Schloss hatte Christian VI. aufgrund seiner [[Pietismus|pietistischen]] Prägung kein Theater vorgesehen, sodass Christian VII. im Speisesaal Aufführungen stattfinden ließ. Das Hoftheater befindet sich seit 1767 im ersten Geschoss, oberhalb der Stallungen. Nicolas-Henri Jardin gestaltete den Raum, der 1842 im Stil des [[Biedermeier]] umgebaut wurde. Die Gründung des Museums im Jahr 1912 geht auf private Gruppe von Theaterliebhabern zurück. Unter Robert Neiiendam (1880–1966), der das Theatermuseums am Hoftheater leitete, wurde das Museum 1922 in das alte Hoftheater überführt. Das Museum dokumentiert die Geschichte des professionellen Theaters durch die Sammlung von Bildern, Briefen, Kostümen, Requisiten und Modellen von Theatergebäuden. Der Zuschauerraum wird für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt. Eine dänische Talkshow wird live aus dem Hoftheater übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;teatermuseet.dk: [http://www.teatermuseet.dk/content/more-about-court-theatre-and-theatre-museum &amp;#039;&amp;#039;More about the Court Theatre and the Theatre Museum&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Christiansborg Slotskirke Copenhagen.jpg|mini|Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:C.f.hansen, christiansborg palace church.jpg|mini|hochkant|Blick in die Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassizistische, turmlose Schlosskirche wurde im nördlichen Schlossbezirk als separater Baukörper errichtet und durch einen niedrigen Verbindungsbau mit dem Schloss verbunden. Sie dient der königlichen Familie für gottesdienstliche Zwecke, insbesondere für Taufen, Konfirmationen und Aufbahrungen, aber auch für den Gottesdienst im Rahmen der Eröffnung des Parlaments. Das Gebäude geht im Kern auf die Vorgängerkirche zurück, die von 1738 bis 1742 im Rokokostil errichtet worden war. Christian Frederik Hansen nutzte für den Wiederaufbau von 1813 bis 1826 möglichst das nach dem Brand noch erhaltene Mauerwerk und die Fundamente. Auf rechteckigem Grundriss entstand nach römischen Vorbildern ein Langhaus, das von einer großen zentralen Kuppel beherrscht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;danmarkskirker.natmus.dk: [https://danmarkskirker.natmus.dk/uploads/tx_tcchurchsearch/KobenhavnBy5_001-300.pdf &amp;#039;&amp;#039;Christiansborg Slotkirke&amp;#039;&amp;#039;] (dänisch), S. 146, 246, 248, abgerufen am 5. März 2019 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Haupteingang dient ein [[Portikus]] mit vier ionischen Säulen, [[Architrav]] und einem flachen Dreiecksgiebel. Ein umlaufendes [[Fries]] gliedert die Außenwände in zwei Ebenen mit hochrechteckigen Fenstern. In der Mitte der Langseiten ist je ein großes halbkreisförmiges Fenster eingelassen. Das Innere gestaltete der Architekt [[Nicolai Eigtved]] wie einen römischen Tempel. Über den [[Arkade]]n an den Langseiten laufen [[Galerie (Architektur)|Galerien]] mit [[Baluster]]n, die durch [[Kannelierung|kannelierte]] [[Pilaster]] gegliedert werden, deren korinthische [[Kapitell]]e bis an ein vorkragendes umlaufendes [[Gesims]] heranreichen. Wie beim römischen [[Pantheon (Rom)|Pantheon]] ist die Kuppel innen [[Kassettendecke|kassettiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;danmarkskirker.natmus.dk: [https://danmarkskirker.natmus.dk/uploads/tx_tcchurchsearch/KobenhavnBy5_001-300.pdf &amp;#039;&amp;#039;Christiansborg Slotkirke&amp;#039;&amp;#039;] (dänisch), S. 246–248, abgerufen am 5. März 2019 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eingangsbereich wird von zwei korinthischen Freisäulen beherrscht, die die königliche Loge flankieren. Zwei baugleiche Säulen im Westen begrenzen die halbrunde Altarnische. Die Kirche entging dem Palastbrand von 1884, wurde aber durch einen Brand im Jahr 1992 schwer beschädigt. 1997 erfolgte die Wiedereinweihung. Für den gelungenen Wiederaufbau wurde der [[Europa Nostra|Europa-Nostra]]-Preis verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Drachmann Arkitekter: [https://www.drachmann-arkitekter.dk/sv/projekter/slotskirken/ &amp;#039;&amp;#039;Christianborg Slotskirke København&amp;#039;&amp;#039;] (dänisch), abgerufen am 5. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel der Schlosskirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Schlosskirche wurde 1829 von den Orgelbauern [[Marcussen &amp;amp; Søn|Marcussen und Reuter]] erbaut. Das Orgelgehäuse (6,4&amp;amp;nbsp;m hoch, 6,0&amp;amp;nbsp;m breit, 3,5&amp;amp;nbsp;m tief) und der [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] wurden von dem Architekten [[Christian Frederik Hansen]] entworfen. Das Instrument hat 38 [[Register (Orgel)|Register]] (1.959 Pfeifen) auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] und ist auf der oberen Galerie in dem halbkreisförmigen Bogenfeld über der Königsloge untergebracht. Ein Register ist vakant. Die Spiel- und Register[[traktur]]en sind mechanisch. Das Unterwerk ist schwellbar. Die Windanlage ist in einem Raum hinter der Orgel untergebracht. Sie umfasst acht [[Windwerk|Bälge]], die sowohl mechanisch (Trittbälge) als auch elektrisch bedient werden können. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] lautet wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://marcussen-son.dk/en/orgler/christiansborg-palace-chapel/ Informationen zur Orgel] auf der Website der Orgelbaufirma; abgerufen am 5. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;18&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Unterwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.||Viola di gamba ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.||Gedackt|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.||Fugara|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.||Flöte|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.||Waldflöte|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.||Cornet V &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.||Fagot/Clarinette || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.||Quintatön|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.||Principal|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.||Quintatön|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.||Quinte|| {{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.||Octave|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Spitzflöte|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.||Superoctave|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.||Sifflöte|| 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.||Sesquialtra II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.||Rauschflöte II || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.||Trompete|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;vakant&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.||Bordun|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.||Principal|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.||Rohrflöte|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.||Octave|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.||Rohrflöte|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.||Quinte|| {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.||Superoctave|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.||Terz|| {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.||Dolcian|| 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.||Untersatz|| 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.||Principal|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.||Subbass|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.||Quinte|| {{Bruch|10|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.||Octave|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.||Quintatön|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.||Superoctave|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.||Nachthorn|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.||Posaune|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.||Fagott|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.||Trompete|| 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Christiansborg wird umgangssprachlich und als [[Metonymie]] für die dänische Politik auch &amp;#039;&amp;#039;Rigsborgen&amp;#039;&amp;#039; (dt. ‚die Reichsburg‘) oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Borgen&amp;#039;&amp;#039; (‚die Burg‘) genannt. Dies ist auch der namensgebende Titel der dänischen Politfernsehserie [[Borgen – Gefährliche Seilschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=L. Both&lt;br /&gt;
   |Titel=Christiansborg Slot fra de ældste Tider til vore Dage&lt;br /&gt;
   |Verlag=H. Hagerups Forlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Kopenhagen&lt;br /&gt;
   |Datum=1884&lt;br /&gt;
   |Sprache=da&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.eremit.dk/ebog/both/chrslot.html&lt;br /&gt;
   |Abruf=2009-09-01}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kristian Hvidt&lt;br /&gt;
   |Titel=Christiansborg Slot&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Udgivet af Folketingets Præsidium&lt;br /&gt;
   |Verlag=Arnold Busck&lt;br /&gt;
   |Ort=Kopenhagen&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |Sprache=da}}&lt;br /&gt;
* Hakon Lund: &amp;#039;&amp;#039;København, før og nu – og aldrig. Bind 1: Slotsholmen&amp;#039;&amp;#039;. Palle Fogtda, København 1987.&lt;br /&gt;
* Svend Thorsen: &amp;#039;&amp;#039;Danmarks Folketing. Om dets hus og historie&amp;#039;&amp;#039;. J.H. Schultz, Kopenhagen 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christiansborg Palace|Christiansborg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.christiansborg.dk/english/ Offizielle Website Christiansborg Palace] ({{enS}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4477662-7|VIAF=248714774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=55/40/33/N |EW=12/34/44/E |type=landmark |region=DK-84}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indre By]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentsgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kutschenmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Christiansborg, Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsmuseum in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzungsort eines Parlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christian VI. (Dänemark und Norwegen) als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
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