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	<title>Christian de Vegt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:54:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_de_Vegt&amp;diff=1007796&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-18T04:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian de Vegt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1936]] in [[Bremen]]; † [[12. Juli]] [[2002]] in Hamburg) war ein deutscher [[Astronom]] und Universitäts-Professor. Er befasste sich vorwiegend mit [[Astrometrie]], vor allem an der [[Hamburger Sternwarte]] in [[Hamburg-Bergedorf (Stadtteil)|Bergedorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Verdiensten zählt besonders der frühe Einsatz von [[CCD-Sensor|CCD]]-Sensoren in der [[Positionsastronomie]], die Förderung der [[Blockausgleichung]] in der Astro-[[Photogrammetrie]] und die Verbesserung des [[FK5]]-Fundamentalsystems durch ferne, intergalaktische [[Radioquelle]]n. Einige Jahre war er Präsident einer [[Internationale Astronomische Union|Internationalen Astronomischen Union]] (IAU)-Spezialkommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Christian de Vegt wuchs in seiner Geburtsstadt Bremen auf und wurde zum [[Feinmechaniker]] ausgebildet. Seine Mitgliedschaft in der [[Olbers-Gesellschaft]] regte ihn zum [[2. Bildungsweg]] an und später zum Studium der [[Physik]] und [[Astronomie]] aufnahm. Er promovierte 1966 unter Professor [[Hans Haffner]] an der Sternwarte Bergedorf mit fotografischer Astrometrie (&amp;#039;&amp;#039;Untersuchung absoluter [[Eigenbewegung (Astronomie)|Eigenbewegungen]] von galaktischen [[Sternhaufen]] ..&amp;#039;&amp;#039;), wozu er auch [[Fotoplatte]]n der [[Vatikanische Sternwarte|Vatikanzone]] des Astrographic Catalogue (AC) benutzte. Die Dissertation erschien in den Abhandlungen der Hamburger Sternwarte, Band 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde er [[Wissenschaftlicher Oberrat]] Rat und erhielt 1975 eine große Summe vom Forschungsministerium ([[BMFT]]) für ein neu konzipiertes Astrometrie-Teleskop – einen 5-linsigen [[Astrograf]] von [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Zeiss]] mit 6 × 6° Gesichtsfeld. De Vegt konnte durch spezielle [[Prüfverfahren]] das Instrument weiter verbessern. Durch seine [[verzeichnung]]sfreie Abbildung war es weltweit das beste Instrument seiner Klasse – ähnlich wie die spätere Zeiss-[[Satellitenkamera]] BMK. Über 2200 Glasplatten wurden 1978–1996 aufgenommen, um genaueste optische [[Sternörter|Positionen]] von Referenz- und [[Radioquelle|Radiosternen]] im Umfeld extragalaktischer Quellen zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Sternwarte der [[Universität Hamburg]] angeschlossen wurde, nahm de Vegt im September 1977 eine Professur an und konzentrierte sich auf das größte Problem der Astrometrie, die Verbesserung des [[Astronomisches Koordinatensystem|astronomischen Koordinatensystems]]. Er kritisierte die heute gängige Praxis, [[Forschungsprojekt|Forschungsergebnisse]] in kleinen Teilen zu publizieren, was er als „Dünnbrettbohren“ bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich (lange vor Erfindung von [[CCD-Sensor|CCD]]) die Grenzen der [[Meridiankreis]]-Messungen abzeichneten, schlug er schon in den 1970er Jahren vor, das [[Fundamentalsystem (Astronomie)|Fundamentalsystem]] an quasi-[[Inertialraum|inertiale]], extragalaktische [[Radioquelle]]n anzuschließen. Im folgenden Jahrzehnt entwickelte er die [[CCD-Sensor|CCD]]-Astrometrie weiter, doch auch [[Auswertegerät|Messmaschinen]] für Fotoplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Studenten erklärte der [[Perfektionismus (Psychologie)|Perfektionist]] de Vegt, &amp;quot;keine Daten sind besser als schlechte Daten&amp;quot; und ließ die Observatoren nur bei optimalem [[Wetter]] ans Werk. Als strenger Lehrmeister war er ihnen aber auch guter Weggefährte, half den [[Diplomand]]en auf die Karriereleiter und empfahl manche z.&amp;amp;nbsp;B. ans [[U.S. Naval Observatory]] (USNO), das als Astrometrie-Mekka galt. Mit dem U.S. Naval Observatory verband ihn eine Kooperation von etwa 1975 bis zu seinem Tod 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 1994 war de Vegt Präsident der IAU-Kommission 24 ([[Fotografisch|photographic]] Astrometry) und trug zur Verbreitung der neuartigen [[Blockausgleichung]] in die Computerprogramme bei. Die engen Kontakte zur [[Geodäsie]] und [[Photogrammetrie]] führten ihn zur [[Ausgleichsrechnung]] und zum Berater für [[Komparator]]-Messmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem USNO-Direktor [[Ken Johnston]] arbeitete er am [[Quasar]]-Referenzsystem der [[Radioastronomie]] und seinem – inzwischen sehr bewährten – Anschluss an das optische Fundamentalsystem. Er kooperierte im [[Hipparcos]] Input Catalogue, dem und dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;Full-sky Astrometric Mapping Explorer&amp;#039;&amp;#039; [[FAME]] einem [[Astrometriesatellit]]en. Im September 2001 trat Prof. de Vegt in den Ruhestand, forschte aber weiter (Auswertung von Radio[[sternörter]]n, Design eines 1-m-Astrografen mit Uwe Laux/[[Tautenburg]]). Vor dem zweiten [[Herzinfarkt]] konnte er den Radiostern-Artikel für das [[Astronomical Journal]] noch abschließen, und das USNO begann die Realisierung des Astrografen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Christian de Vegt.jpg|mini|hochkant|{{center|1=Grabstätte}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian de Vegt hatte mit seiner Frau Annelise (1937–2006) zwei Töchter und zuletzt 4 Enkelkinder. Als Musikliebhaber von Bach und Jazz spielte de Vegt gerne [[Klavier]] und auf seinem Bechstein-Flügel. Zu seinen Hobbys zählte auch die Fotografie von [[Vögel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen internationalen Funktionen (s.oben) kam auch die Mitgliedschaft in der [[Astronomische Gesellschaft|Astronomischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian de Vegt verstarb im Alter von 65 Jahren in Hamburg und wurde auf dem dortigen [[Friedhof Bergedorf]] beigesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[astro-geodätisch]]es [[Bezugssystem]]&lt;br /&gt;
* [[VLBI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-abs_connect?db_key=AST&amp;amp;db_key=PRE&amp;amp;qform=AST&amp;amp;arxiv_sel=astro-ph&amp;amp;arxiv_sel=cond-mat&amp;amp;arxiv_sel=cs&amp;amp;arxiv_sel=gr-qc&amp;amp;arxiv_sel=hep-ex&amp;amp;arxiv_sel=hep-lat&amp;amp;arxiv_sel=hep-ph&amp;amp;arxiv_sel=hep-th&amp;amp;arxiv_sel=math&amp;amp;arxiv_sel=math-ph&amp;amp;arxiv_sel=nlin&amp;amp;arxiv_sel=nucl-ex&amp;amp;arxiv_sel=nucl-th&amp;amp;arxiv_sel=physics&amp;amp;arxiv_sel=quant-ph&amp;amp;arxiv_sel=q-bio&amp;amp;sim_query=YES&amp;amp;ned_query=YES&amp;amp;adsobj_query=YES&amp;amp;aut_logic=OR&amp;amp;obj_logic=OR&amp;amp;author=de+Vegt%0D%0AVegt&amp;amp;object=&amp;amp;start_mon=&amp;amp;start_year=&amp;amp;end_mon=12&amp;amp;end_year=2010&amp;amp;ttl_logic=OR&amp;amp;title=&amp;amp;txt_logic=OR&amp;amp;text=&amp;amp;nr_to_return=200&amp;amp;start_nr=1&amp;amp;jou_pick=ALL&amp;amp;ref_stems=&amp;amp;data_and=ALL&amp;amp;group_and=ALL&amp;amp;start_entry_day=&amp;amp;start_entry_mon=&amp;amp;start_entry_year=&amp;amp;end_entry_day=&amp;amp;end_entry_mon=&amp;amp;end_entry_year=&amp;amp;min_score=&amp;amp;sort=SCORE&amp;amp;data_type=SHORT&amp;amp;aut_syn=YES&amp;amp;ttl_syn=YES&amp;amp;txt_syn=YES&amp;amp;aut_wt=1.0&amp;amp;obj_wt=1.0&amp;amp;ttl_wt=0.3&amp;amp;txt_wt=3.0&amp;amp;aut_wgt=YES&amp;amp;obj_wgt=YES&amp;amp;ttl_wgt=YES&amp;amp;txt_wgt=YES&amp;amp;ttl_sco=YES&amp;amp;txt_sco=YES&amp;amp;version=1 Veröffentlichungen von C. de Vegt] im [[Astrophysics Data System]]&lt;br /&gt;
* N. Zacharias: [http://articles.adsabs.harvard.edu/full/2003MitAG..86...17. &amp;#039;&amp;#039;Christian de Vegt † &amp;#039;&amp;#039;] [[Mitteilungen der Astronomischen Gesellschaft]], Bd. 86 (2003), S. 17–18 (Nachruf)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.ari.uni-heidelberg.de/AG/m6011018.ps |wayback=20051226022959 |text=Wissenschaftlicher Lebenslauf de Vegts (Nachruf 2003)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=306214482|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-05-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vegt, Christian De}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vegt, Christian de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Astronom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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