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	<title>Christian Zell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:27:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Zell&amp;diff=2195484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2023-12-05T01:43:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zweimanualiges Cembalo Christian Zell.jpg|mini|Cembalo von 1728 (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MDMB_418, clavicèmbal, Christian Zell, Museu de la Música de Barcelona.jpg|mini|Cembalo von 1737 (Barcelona)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zell Cembalo.jpg|mini|Cembalo von 1741 (Weener)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Zell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Zelle;&amp;#039;&amp;#039; * um [[1683]] in [[Hamburg]]; † [[13. April]] [[1763]] ebenda) war ein deutscher [[Cembalo]]bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zell war vermutlich Schüler des Cembalobauers [[Michael Mietke]]. Erstmals wird er im Jahr 1722 in Hamburg erwähnt, wo er am 14. August das Bürgerrecht erwarb und sein ganzes Leben verbringen sollte. Am 1. September 1722 heiratete er Florentina, die Witwe des Instrumentenbauers [[Fleischer (Cembalobauer)|Carl Conrad Fleischer]], und übernahm dessen Werkstatt in der Nähe der [[Oper am Gänsemarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stef Tuinstra]]: [https://www.documuziekproductie.nl/images/uploads/cd_boekjes/BOHM_booklet.pdf &amp;#039;&amp;#039;Georg Böhm&amp;#039;&amp;#039;], S. 94–95, Booklet zur CD-Gesamteinspielung (PDF-Datei; 7,2&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 15. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen hatten sie drei Kinder, die alle Paten aus Hamburger Musikerfamilien hatten. Angesehen starb Christian Zell im 80. Lebensjahr in Hamburg. Ein Eintrag im Sterberegister der [[Hauptkirche Sankt Jacobi (Hamburg)|Hamburger Jacobikirche]] besagt, dass er neunundsiebzigeinhalb Jahre alt war, als er starb. Zells genaues Geburtsdatum ist unbekannt; das Geburtsjahr wird aus der Altersangabe abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Von Christian Zells Cembali sind drei Instrumente erhalten: Ein zweimanualiges Cembalo aus dem Jahr 1728 befindet sich im [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.mkg-hamburg.de/de/sammlung/sammlungen/musikinstrumente/zweimanualiges-cembalo.html |wayback=20160123234112 |text=Zweimanualiges Cembalo |archiv-bot=2023-12-05 01:43:44 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 15. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es verfügt über einen Tastaturumfang von F&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; und drei Register (8′, 8′, 4′) mit Lautenzug und ist bis auf die Springer und Saiten vollständig erhalten. Durch dieses prächtige Instrument ist Zell weltberühmt geworden. Die Untertasten sind mit Elfenbein und die Obertasten mit [[Schildpatt]] belegt. Das Hamburger Museum erwarb das Cembalo im Jahr 1962 und ließ es 1972 von [[Martin Skowroneck]] restaurieren. Gegenüber dem ursprünglichen Zustand wurden etwas dünnere Saiten gewählt und einen Halbton tiefer gestimmt, um das alte Gehäuse nicht zu gefährden. Charakteristisch ist der lang anhaltende Ton und eine farbige Klangcharakteristik, die in den verschiedenen Lagen unterschiedlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Stef Tuinstra: [https://www.documuziekproductie.nl/images/uploads/cd_boekjes/BOHM_booklet.pdf &amp;#039;&amp;#039;Georg Böhm&amp;#039;&amp;#039;], S. 95, Booklet zur CD-Gesamteinspielung (PDF-Datei; 7,2&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 15. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Cembalo ist häufig für Einspielungen barocker Cembalomusik verwendet worden und dient bis heute vielen Cembalobauern als Vorbild. Auf einem Nachbau dieses Instruments spielte [[Tori Amos]] in ihren Alben [[Boys for Pele]] und &amp;#039;&amp;#039;Dew Drop Inn Tour&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Instrument von 1737 mit einem Manual (C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;; 8′, 8′, 4′, Lautenzug) befindet sich seit 1943 im &amp;#039;&amp;#039;Museu de la música&amp;#039;&amp;#039; in [[Barcelona]]. 1934 reparierte der Restaurator Francisco Soler das Cembalo, in den 1980er Jahren wurde es von Joan Martí restauriert. Das Gehäuse ist aus Kiefern- und Ahornholz gefertigt. Die Untertasten sind mit [[Gewöhnlicher Buchsbaum|Buchsbaum]], die Obertasten mit [[Ebenholz]] furniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein drittes Zell-Cembalo mit originalem Gestell gehört der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] und ist im [[Organeum]] in [[Weener]] zu besichtigen. Dieses Instrument (C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;; 8′, 8′, 4′, Lautenzug) gilt als eines der am besten erhaltenen Cembali des Hochbarocks. Das einmanualige Instrument wurde 1741 für den letzten ostfriesischen Fürsten [[Carl Edzard]] gebaut. Nachdem dieser 1744 gestorben war, blieb das Werk für 220 Jahre in unverändertem Zustand in [[Aurich]]. Schon bald wurde das Cembalo außen blau und innen rot lackiert, wie einer Auricher Verkaufsannonce aus dem Jahr 1749 zu entnehmen ist, die die heutige farbliche [[Fassung (Bemalung)|Fassung]] beschreibt: „blau lackieret, auch an den Leisten, Hängen und Haken fein verguldet, inwendig aber rot lackieret.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Winfried Dahlke]] | Titel=Organeum. Orgelakademie Ostfriesland  | Verlag=Isensee| Ort=Oldenburg | Datum=2016 | ISBN=978-3-7308-1320-1 | Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine nur noch [[Umriss|silhouettenhaft]] erkennbare farbliche Fassung mit einer Winterlandschaft und [[Schlittschuh]]läufern ist vermutlich original, ließ sich nach Expertenmeinung aber nicht mehr rekonstruieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahlke&amp;quot;&amp;gt;Winfried Dahlke im CD-Booklet von &amp;#039;&amp;#039;Französische Suiten und Sonaten von Marais, Leclair, Boismortier und Philidor.&amp;#039;&amp;#039; 2010, Lunaris CD, B0030ZIJAK.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964–1965 erfolgte eine sorgfältige Restaurierung durch Klaus Ahrend. Der Resonanzboden konnte im ursprünglichen Zustand bleiben und wurde noch nie herausgenommen. Auch die Springer, Springerleisten, Stimmwirbel, Tasten und Registermechanik sind original.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Das Cembalo von Christian Zell aus dem Besitz der ostfriesischen Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland. Zeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Verkehr.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 1978, S. 27&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Springer des 4-Fuß-Registers sind zwischen beiden 8-Fuß-Registern angebracht. Ungewöhnlich ist, dass der Resonanzboden bei diesem Instrument lackiert ist. Es wird spekuliert, dass Zell dabei vielleicht das raue Klima Ostfrieslands im Blick hatte. Das Instrument zeichnet sich durch einen intensiven Klang mit außergewöhnlich langer Resonanz aus. Das große handwerkliche Geschick zeigt sich an der doppelt gebogenen Seitenwand mit ihren durch kleine Keile fixierten [[Schwalbenschwanzverbindung]]en und an einer neu entwickelten Tastenführung mit trichterförmigen Bohrungen, die ein Verschieben der Taste gegenüber dem Springer verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahlke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zells Werke sind für ihren Klang und ihre reiche Dekoration mit lackierten [[Chinoiserie]]n im Hamburger Stil bekannt. Der charakteristische „blühende“ Klang ist in den Bässen dunkel und kraftvoll, im Diskant brillant und kurz, in der Mittellage farbig und etwas weniger kräftig.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Das Cembalo von Christian Zell aus dem Besitz der ostfriesischen Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland. Zeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Verkehr.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 1978, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Donald H. Boalch: &amp;#039;&amp;#039;Makers of the Harpsichord and Clavichord 1440–1840.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Clarendon Press, Oxford 1995, ISBN 0-19-318429-X, S. 61, 212.&lt;br /&gt;
* Armin Conradt: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Musikinstrumente des 18. Jahrhunderts mit Lackmalerei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Hamburger Kunstsammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, 1964, S. 30–35.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Dahlke]]: &amp;#039;&amp;#039;Französische Suiten und Sonaten von Marais, Leclair, Boismortier und Philidor&amp;#039;&amp;#039; (CD-Booklet). Lunaris CD, B0030ZIJAK, 2010.&lt;br /&gt;
* Dieter Krickeberg, Horst Rase: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis des mittel- und norddeutschen Cembalobaus um 1700.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedemann Hellwig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studia organologica.&amp;#039;&amp;#039; Schneider, Tutzing 1987, ISBN 3-7952-0486-0, S. 285–310.&lt;br /&gt;
* Alexander Pilipczuk: &amp;#039;&amp;#039;Zell [Zelle], Christian.&amp;#039;&amp;#039; In: L. Macy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Grove Dictionary of Music and Musicians#Grove Music Online|Grove Music Online]]&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.oxfordmusiconline.com/public/ online]) – kostenpflichtige Online-Version der Ausgabe 2001.&lt;br /&gt;
* [[Martin Skowroneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Cembalo von Christian Zell, Hamburg 1728, und seine Restaurierung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Organ Yearbook.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, 1974, S. 79–87.&lt;br /&gt;
* [[Harald Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Cembalo von Christian Zell aus dem Besitz der ostfriesischen Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland. Zeitschrift für Kultur, Wirtschaft und Verkehr.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 1978, S. 27–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christian Zell}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mkg-hamburg.de/de/sammlung/sammlungen/musikinstrumente/zweimanualiges-cembalo.html Zell-Cembalo von 1728] im [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [http://sammlungonline.mkg-hamburg.de/de/object/Zweimanualiges-Cembalo/1962.115/dc00119713?s=cembalo&amp;amp;h=0&amp;amp;sort=scoreDesc Zell-Cembalo von 1728, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Sammlung online]&lt;br /&gt;
* [http://www.mimo-international.com/MIMO/doc/IFD/OAI_MDMB_309896/clavicembal Zell-Cembalo von 1737] im Museu de la Música, Barcelona (mit Beschreibung und Fotos; spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ostfriesischelandschaft.de/1295.html#c2938 Zell-Cembalo von 1741] im [[Organeum|Organeum Weener]] (mit Beschreibung, Detailfotos und Tonbeispielen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1200161637|VIAF=96583947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zell, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cembalobauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1763]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zell, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zelle, Christian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Cembalobauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1683&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1763&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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