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	<title>Christian Wilhelm Luther - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T08:20:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Wilhelm_Luther&amp;diff=2734402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AnPa286: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-03-02T16:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|ist über den Unternehmer Christian Wilhelm Luther. Zu dessen gleichnamigen Großvater siehe [[Christian Wilhelm Luther (Ratsherr)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Wilhelm Luther&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|7|2|1857|Link=ja}} in [[Tallinn|Reval]], [[Gouvernement Estland]], [[Russisches Kaiserreich]]; †&amp;amp;nbsp;[[22. Januar]] [[1914]] in [[Heidelberg]], [[Großherzogtum Baden]]) war ein [[Deutsch-Balten|deutschbaltischer]] Unternehmer in Reval.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Unternehmertum ==&lt;br /&gt;
Christian Wilhelm Luther stammte aus einer angesehenen [[Luther (deutschbaltische Familie)|deutschbaltischen Familie]]. Sein Vater [[Alexander Martin Luther]] (1810–1876) war ein erfolgreicher Holzunternehmer und zweiter Bürgermeister in  in Reval, seine Mutter Henriette Caroline Steding (1825–1905) war eine Kaufmannstochter. Er hatte [[Alexander Martin Luther#Ehen und Nachkommen|elf Geschwister]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Insbesondere der Import von [[Schindeln|Dachschindeln]] aus [[Finnland]] erschloss der Firma im [[Baltikum]] neue Märkte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christian Wilhelm Luther besuchte das [[Gustav Adolfi Gümnaasium|Gouvernements-Gymnasium]] in Reval bis 1873.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schüler-Verzeichnis des Revalschen Gouvernements-Gymnasiums 1805–1890.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Heinrich Hradetzky. Reval 1931&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach erhielt er eine kaufmännische Ausbildung bei &amp;#039;&amp;#039;Förster, Ruttmann &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mayer &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; und besuchte die Petri-Pauli-Schule in [[Moskau]]. Er arbeitete bei &amp;#039;&amp;#039;Cornelius &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; und war Volontär bei &amp;#039;&amp;#039;Linck, Moeller &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[London]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBLD&amp;quot;&amp;gt;{{BBLD|GND137892152|NAME=Luther, Christian* Wilhelm}}, mit detaillierten Angaben zu seiner beruflichen und gesellschaftlichen Entwicklung&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--Sein Bruder [[Carl Wilhelm Luther]] (1859–1903) wurde Ingenieur.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Wilhelm Luther gründete 1877 ein modernes Sägewerk neben dem Holzplatz seines verstorbenen Vaters, das auch Holz-Schindeln selbst zuschnitt und verkaufte. 1882 übernahm er das [[A. M. Luther|väterliche  Unternehmen]] von seiner Mutter, und baute es in den folgenden Jahrzehnten erheblich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eha.ee/fondiloend/frames/fond_prop.php?id=2991 Fondiloend EAA 3233] EHA ([https://www-eha-ee.translate.goog/fondiloend/frames/fond_prop.php?id=2991&amp;amp;_x_tr_sch=http&amp;amp;_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de  übersetzt]), mit kurzen Informationen über die Familie und das Unternehmen, mit Literaturangaben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 1883 gründete Alexander Martin Luther das erste mechanisierte Holzverarbeitungsunternehmen . 1887 wurde die Fabrikation an einen günstigeren Standort in der estnischen Hauptstadt verlegt. Christian Wilhelm Luther war ihr Geschäftsführer, --&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sein jüngerer Bruder, der Ingenieur und Maschinenbauer [[Carl Wilhelm Luther]] (1859–1903) wurde der technische Leiter. Durch einige technische Innovationen entwickeltete sich dieses bald zum größten Unternehmen für Sperrholz- und Furnierholzprodukte weltweit, mit mehreren Filialen in Russland und einer Exportfirma un London.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- siehe Artikel über das Unternehmen A. M. Luther&lt;br /&gt;
Ab 1884 brachte das Unternehmen [[Furnier]]möbel auf den Markt, ein Novum im damaligen russischen Reich. Christian Wilhelm Luther hatte die Technik aus Amerika übernommen. &amp;#039;&amp;#039;A.M. Luther&amp;#039;&amp;#039; entwickelte dazu eigene Spezialmaschinen für die Furnierherstellung. Die florierende Firma expandierte im Baltikum rasch. Hinzu kamen unter anderem ein eigenes Kraftwerk, eine Trocknungsanlage für Holz, Sägewerke und umfangreiche Fabrikgebäude für die Massenherstellung von Büro- und Haushaltsmöbeln.&lt;br /&gt;
Die Erfindung und Patentierung von wasserfestem Furnierleim durch einen Vetter der Brüder Luther gab der Firma weiteren Schwung. Die feuchtigkeitsfesten Furniermöbel wurden im Kassenschlager. Das Unternehmen stellte von nun an auch Reisekoffer, Hutschachteln, Eimer und andere Gebrauchsgegenstände her, später auch Flugzeug-, Auto- und Eisenbahnteile. Der Bau von Eisenbahnlinien in Estland und der Anschluss an das russische und finnische Eisenbahnnetz taten ihr Übriges für den wirtschaftlichen Erfolg.&lt;br /&gt;
Für den englischen Exportmarkt produzierte sie Kisten zum Transport von Tee. In London wurde 1897 die Exportfirma Venesta (für „Veneer + Estonia“) gegründet, die das alleinige Vertriebsrecht der Produkte im britischen Empire besaß.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
1898 wurde es in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt. &lt;br /&gt;
Daneben gründeten die beiden Brüder die Aktiengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Volta&amp;#039;&amp;#039; für die Herstellung von Elektromotoren und -generatoren für den russischen Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tallinn Veerenni2.jpg|mini|Die ehemaligen Fabrikgebäude der Möbelfirma &amp;#039;&amp;#039;[[A. M. Luther]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Christian Wilhelm Luther starb 1914 im badischen Heidelberg&amp;lt;!-- wahrscheinlich bei einem Genesungsaufenthalt --&amp;gt;. Sein Sohn [[Martin Christian Luther]] (1883–1963) setzte das Unternehmen erfolgreich fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Engagement ==&lt;br /&gt;
Ab 1903 war Luther [[Ehrenfriedensrichter]]. Er war außerdem Präsident der Sektion für Fabriksangelegenheiten des Revaler Börsen-Komitees. Ab 1893 war er stellvertretendes Mitglied und ab 1907 Präsident des Konvents der [[Niguliste kirik|St. Nikolai-Kirche]]. Ab 1900 war Luther [[Honorarkonsul]] von [[Österreich-Ungarn]]. Er war Schwarzenhäupterbruder und Ältermann der Großen Gilde. Ab 1906 war er Präsident der Fabrikanten-Vereinigung, präsidierender Direktor der Kreditvereinigung der Immobilienbesitzer Revals. 1912 wurde er Mitglied des russischen Manufakturrats. Frankreich zeichnete ihn mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Ordre des Palmes Académiques|Officier de l&amp;#039;instruction publique]]&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBLD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Christian Wilhelm Luther heiratete 1882 die 19-jährige Amateursängerin Helene (Nelly) Greiffenhagen (1861–1934), Tochter des Geschäftsmanns August Greiffenhagen und dessen Frau Helene in London.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Luther (Pfarrer)|Robert Luther]], &amp;#039;&amp;#039;Genealogia Lutherorum rediviva&amp;#039;&amp;#039;, 1883, S. 78, nur kurz über die Hochzeit&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Luthers Seitenverwandte&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 245, mit detaillierten Angaben, auch in geni.com, mit Fotos und verschiedenen externen Links und geneanet&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Gänzl]], &amp;#039;&amp;#039;Victorian Vocalists&amp;#039;&amp;#039;, 2017, [https://books.google.ee/books?id=Rcw3DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PT417&amp;amp;lpg=PT417&amp;amp;dq= p. 417], (zitiert bei geni.com), erwähnte drei Auftritte von Helene Greiffenhagen in London 1878 und 1880&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten fünf Kinder.&lt;br /&gt;
* [[Martin Christian Luther]] (1883–1963), Nachfolger als Direktor von A. M. Luther&lt;br /&gt;
* Dorothea Elizabeth Olga Rutherford (1890–1956), heiratete Henry Rutherford,  Managing Director der Venesta AG, Exportfirma von A. M. Luther in London&lt;br /&gt;
* Irmgard Helene Sidney Luther (1892–1894), starb mit zwei Jahren&lt;br /&gt;
* Margarethe (Daisy) Käthe Nadi Paine (1895–1960), Grafikerin und Ehefrau des Gebrauchsgrafikers [[Charles Paine (Grafiker)|Charles Paine]] (* 1895) &lt;br /&gt;
* Alexandra Beatrice Helene Foxley (1901–1979), heiratete George Foxley, General Hotel Director&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Held (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschbaltisches biographisches Lexikon 1710–1960]]&amp;#039;&amp;#039;. 1970. S. 440&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eesti elulood.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn: Eesti entsüklopeediakirjastus 2000 (= Eesti Entsüklopeedia 14) ISBN 9985-70-064-3, S. 262&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BBLD|GND137892152|NAME=ÖLuther, Christian* Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137892152|VIAF=86061728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luther, Christian Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Tallinn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorarkonsul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der deutsch-baltischen Familie Luther|Christian Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Luther, Christian Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutschbaltischer Unternehmer in Reval&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tallinn|Reval]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnPa286</name></author>
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