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	<title>Christian Wilberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Wilberg&amp;diff=504423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: Erg.  Quellen Lit. und EN, Kat hinzu</title>
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		<updated>2025-11-16T15:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.  Quellen Lit. und EN, Kat hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Wilberg.jpg|mini|hochkant|Christian Wilberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian Wilberg Abendstimmung im Park einer italienischen Villa.jpg|mini|hochkant|Christian Wilberg: &amp;#039;&amp;#039;Abendstimmung im Park einer italienischen Villa&amp;#039;&amp;#039;, um 1880]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Wilberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1839]] in [[Havelberg]]; † [[3. Juni]] [[1882]] in [[Paris]]) war ein [[deutsche]]r [[Malerei|Maler]]. Sein Sohn war der spätere [[General der Flieger]] [[Helmuth Wilberg|Helmuth Christian Wilberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilberg war nach einer Maurerlehre bis 1861 in seiner Vaterstadt als Stubenmaler tätig, ging dann nach [[Berlin]], wo er anfangs als Stubenmaler tätig war und erste Anleitungen vom Maler [[Otto Weber (Maler, 1832)|Otto Weber]] erhielt. Er besuchte dann das [[Atelier]] des [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmalers]] [[Eduard Pape (Maler)|Eduard Pape]], nach anderthalb Jahren das des [[Dekorationsmalerei|Dekorationsmalers]] [[Karl Wilhelm Gropius|Carl Gropius]], ebenfalls in Berlin, wo er sich dem Studium der [[Perspektive]] und [[Architektur]] widmete. 1869 verließ er das Atelier von Gropius und wechselte er zur [[Kunstakademie Düsseldorf]], um in der Klasse bei [[Oswald Achenbach]] die Landschaftsmalerei zu vertiefen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Theilmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schülerlisten der Landschafterklassen von Schirmer bis Dücker.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wend von Kalnein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Düsseldorfer Malerschule&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1870 kehrte er nach Berlin zurück. Auf Studienreisen in Norddeutschland und durch einen zweijährigen Aufenthalt in Italien bildete er sich weiter zum Architektur- und Landschaftsmaler aus. 1873 war er kurze Zeit bei [[Louis Jacoby]] in [[Wien]], um das [[Radieren]] zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ließ er sich endgültig in Berlin nieder und heiratete 1875 Lucie Magda Jenny Ida Heymann, Tochter des Buchhändlers und Inhabers der &amp;#039;&amp;#039;Bank- und Handelszeitung&amp;#039;&amp;#039; Theodor Heymann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Standesamt Berlin III, Heiratsregister 1875&amp;#039;&amp;#039;, Urkunde Nr. 558&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1. März 1877 vertrat er [[Albert Hertel]] als Lehrer im Landschaftsatelier der [[Akademische Hochschule für bildende Künste|Akademischen Hochschule für die bildenden Künste]], deren Leitung ihm am 1. April 1878 definitiv übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Kalcher, Dietmar Schenk |Titel=Vor der UdK |Auflage=1 |Verlag=Universität der Künste Berlin |Ort= |Datum=2024 |ISBN= |Seiten=31|Online= https://opus4.kobv.de/opus4-udk/frontdoor/deliver/index/docId/2165/file/Schenk_et_al_Vor_der_UdK.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch eine Reihe von Innenansichten italienischer Kirchen ([[Markusdom]] in [[Venedig]], [[Cappella Palatina]] in Palermo) machte er sich dort bald einen Namen. In der Wiedergabe der architektonischen Einzelheiten, des Marmors, der Steine und der Goldmosaiken entfaltete er eine große koloristische Meisterschaft, welche sich auch in der wirksamen Beleuchtung zeigte. Unter seinen Landschaften und architektonischen Ansichten sind die hervorragendsten: &amp;#039;&amp;#039;Römische Landschaft mit der Grotte der [[Egeria (Mythologie)|Egeria]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Parkeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Forum Romanum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tempel der [[Juno (Mythologie)|Juno]] bei Girgenti auf Sizilien&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Blick auf [[Santa Maria della Salute]] in Venedig&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Memento mori nach einem Motiv aus dem Sabinergebirge&amp;#039;&amp;#039; (in der [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Dresdener Galerie]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Mondragone]] bei Frascati&amp;#039;&amp;#039; (in der [[Nationalgalerie Berlin]]). 1879 beteiligte er sich an einem zweimonatigen Aufenthalt des Archäologen [[Alexander Conze]] in [[Pergamon]], von welcher Wilberg außer zahlreichen Studien die Motive zu den Gemälden &amp;#039;&amp;#039;Blick auf die [[Akropolis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ansicht der Basilika zu Pergamon&amp;#039;&amp;#039; mitbrachte. Ein besonderes Geschick besaß er für die malerische Reproduktion antiker Architekturdenkmäler und Stadtteile. Beispielhaft dafür ist der Zyklus römischer Landschaften mit Architektur, den er 1877 für das [[Café Bauer (Berlin)|Café Bauer]] zu Berlin schuf. Für das Palais [[Tiele-Winckler]] und das [[Palais Pringsheim]] schuf er Freskobilder. 1880 malte er für die Fischereiausstellung in Berlin ein großes Panorama des [[Golf von Neapel|Golfs von Neapel]]. 1881 wurde er mit dem Entwurf von Wandbildern für das neue [[Technische Universität Berlin|Polytechnikum in Charlottenburg]] beauftragt. Im selben Jahr unternahm er eine Reise in die Schweiz, von wo er eine große Anzahl von Aquarellstudien mitbrachte. Auch fein gestimmte, poetisch aufgefasste [[Aquarell]]e mit Ansichten von Potsdam und Umgebung sind von seiner Hand. Sein letztes großes Werk war ein Panorama der [[Caracalla-Thermen|Thermen des Caracalla]] für die Hygieneausstellung 1882 in Berlin, das kurz vor Vollendung bei einem Feuer vernichtet wurde. Wenige Tage nach dem Brand unternahm er zusammen mit [[Anton von Werner]] und [[Ludwig Pietsch]] eine Reise nach [[Sedan]] für Studien zum geplanten [[Sedan-Panorama]], dessen landschaftlichen Teil er übernommen hatte. Die Reise führte erst nach [[Paris]], wo er erkrankte und am 3. Juni 1882 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilberg fand seine letzte Ruhe in Berlin auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten Matthäikirchhof]], das Grabmal schuf Bildhauer [[Gustav Eberlein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1873: Medaille für Kunst in Wien&lt;br /&gt;
* 1880: Kleine goldene Medaille für Kunst in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Werkbeispiele&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruins of Pergamon by Christian Wilberg in 1879.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen an der byzantinischen Mauer&amp;#039;&amp;#039;; Bleistiftzeichnung, weiß gehöht; 29,8 × 46,7&amp;amp;nbsp;cm; Beschriftung: „Byzantinische Mauer. 5-6 Meter breit. Hierin wurden die ersten Stücke der Reliefs gefunden. Pergamon 79“&lt;br /&gt;
Ruins of Pergamon by Christian Wilberg in 1879 (2).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungsplatz des Pergamonaltars&amp;#039;&amp;#039;; Bleistiftzeichnung, weiß gehöht; 29,9 × 46,6&amp;amp;nbsp;cm; Beschriftung: „Ansicht der Ara kurz vor der Vollendung der Ausgrabung dort. Pergamon 79 (Mai)“&lt;br /&gt;
Marmorpalais Sammlung Duncker.jpg|[[Marmorpalais]], [[Alexander Duncker|Sammlung Duncker]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Alexander Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Künstler-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig 1882, S. 558 ([https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=67261 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/malerwerkedesne01boetgoog/page/n1022/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Wilberg, Christian&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1898, Band 2, S. 1015.&lt;br /&gt;
* {{ADB|42|472|473|Wilberg, Christian|Hermann Arthur Lier|ADB:Wilberg, Christian}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anton von Werner |Titel=Ansprachen und Reden an die Studirenden der königlichen akad. Hochschule für die bildenden Künste zu Berlin und Verzeichniss der Lehrer, Beamten und Schüler derselben seit 1875 |Verlag=Rud. Schuster |Ort=Berlin|Datum=1896 |Seiten=235f |Online={{Google Buch |BuchID=3bo_hCWR6TwC |Seite=235|Linktext=Volltext}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Johannes Dräseke |Titel=Christian Wilberg |Hrsg= |Sammelwerk=Brandenburgisches Provinzialblatt |Band=3. Jahrgang |Nummer=30/31 |Verlag= |Ort=Landsberg a. W. |Datum= 1882 |Seiten=203ff |Online={{Google Buch |BuchID=DKRULSzD1DsC |Band= |Seite=203 |Linktext=Volltext}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://rkd.nl/en/explore/artists/84443 &amp;#039;&amp;#039;Christian Wilberg&amp;#039;&amp;#039;], Datenblatt im Portal &amp;#039;&amp;#039;rkd.nl&amp;#039;&amp;#039; ([[Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117377562|VIAF=3151594330005350717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilberg, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquarellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademische Hochschule für die bildenden Künste)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wilberg, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wilberg, Johann Christian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Havelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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