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	<title>Christian Urhan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Urhan&amp;diff=549412&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schneid9: Kosmetik</title>
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		<updated>2024-03-30T19:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chretien-urhan-by-legentil.jpg|mini|Chr. Urhan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Urhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Chrétien Urhan&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1790]] in [[Monschau]] bei [[Aachen]]; † [[2. November]] [[1845]] in [[Belleville (Seine)|Belleville]]) war ein deutscher [[Violinist]], [[Organist]] und [[Komponist]], der in Frankreich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christian Urhan erlernte das Violinspiel bei seinem Vater und weitere Instrumente wie [[Cello]], [[Kontrabass]], [[Klavier]], [[Orgel]], [[Horn]], [[Trompete]], [[Flöte]], [[Klarinette]] und [[Gitarre]] größtenteils autodidaktisch. Er gehörte als Kind zum Kammermusikkreis des Amateurgeigers und Tuchindustriellen Ernst [[Scheibler (Unternehmerfamilie)|Scheibler]] (1769–1822) aus Monschau, mit dem er häufig auftrat. 1804 erschienen im Bonner Verlagshaus [[Nikolaus Simrock]] seine „Trois Grandes Valses“ für Klavier, die seiner Gönnerin Amalie Scheibler gewidmet waren. Im gleichen Jahr hörte die französische [[Joséphine de Beauharnais|Kaiserin Joséphine]] sein Violinspiel, als sie in Aachen zur Kur weilte, und holte ihn an das Pariser Konservatorium, wo er seine Studien bei [[Jean-François Lesueur]], [[Pierre Rode]], [[François-Antoine Habeneck]] und [[Rodolphe Kreutzer]] erfolgreich zu Ende führen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend spielte er in namhaften Pariser Kammermusikformationen, so ab 1814 im Streichquartett [[Pierre Baillot]]s. Er war Geiger in der kaiserlichen Kapelle und Solobratschist im Orchester der Oper und ab 1831 deren Konzertmeister. Ab 1827 war er [[Titularorganist]] an der Kirche [[St-Vincent-de-Paul (Paris)|Saint-Vincent-de-Paul]]. Hier führte er während der Messe einzelne Sätze seiner Kammermusikwerke auf. Am 5. Januar 1834 spielte er gemeinsam mit [[Franz Liszt]] Beethovens [[Violinsonate Nr. 9 (Beethoven)|Kreutzersonate]], ebenfalls während einer Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urhan komponierte vor allem Kammermusik, darunter Quintette und Sextette für drei Bratschen, Cello, Kontrabass und Pauke. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Klavierwerke sowie Lieder. Urhan setzte sich für einen Wiedergebrauch der damals in Vergessenheit geratenen [[Viola d’amore]] ein. Außerdem war er ein Fürsprecher für den Gebrauch der Violin-Bratsche, auch [[Quinton (Musikinstrument)|Quinton]] genannt; einer Violine mit fünf Saiten in der Stimmung c-g-d&amp;#039;-a&amp;#039;-e&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hector Berlioz]] beauftragte ihn 1834, das Bratschensolo bei der Uraufführung der Sinfonie mit Solobratsche &amp;#039;&amp;#039;Harold in Italien&amp;#039;&amp;#039; zu spielen. Der Überlieferung nach musste es gleich zweimal hintereinander gespielt werden. [[Niccolò Paganini]], der das Werk ursprünglich initiiert hatte, hörte es erstmals 1838. [[Giacomo Meyerbeer]] schrieb für Urhan das berühmte Solo für Viola d’amore in der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hugenotten]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Adolphe-Joseph-Louis Alizard]] und sein Patenkind [[Julius Stockhausen (Musiker)|Julius Stockhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Schuppener: &amp;#039;&amp;#039;Christian Urhan. Zum 200. Geburtstag des bedeutenden Musikers aus Monschau&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Geschichte des Monschauer Landes 2), Geschichtsverein des Monschauer Landes, Monschau 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.musicologie.org/Biographies/u/uhran.html Vollständiger Lebenslauf mit Werks- und Literaturverzeichnis] (französisch)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Urhan, Chrétien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119038161|LCCN=n93064251|VIAF=12570405}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Urhan, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Bratschist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multiinstrumentalist (Klassik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Urhan, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Urhan, Chrétien&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Violinist, Organist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Monschau]] bei [[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1845&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Belleville (Seine)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schneid9</name></author>
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