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	<title>Christian Ruben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-02T13:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Ruben (1805-1875).jpg|mini|hochkant|Christian Ruben]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Christian Ruben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1805]] in [[Trier]]; † [[9. Juli]] [[1875]] in [[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]] bei [[Wien]]) war ein deutsch-österreichischer [[Malerei|Maler]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ruben war der Sohn von Karl Ruben (1772–1843), einem Zeichenlehrer am [[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)|Trierer Gymnasium]], der auch seinen Sohn dort unterrichtete. Nach dem Gymnasium ging er 1823 nach [[Düsseldorf]], um an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Königlich Preußischen Kunstakademie]] unter [[Peter von Cornelius|Peter Cornelius]] Malerei zu studieren. Das Altarbild einer Kreuzabnahme entstand in dieser Zeit als erstes größeres Werk seiner [[Historienmalerei]]. Als Cornelius nach [[München]] gewechselt war, zog er 1826 auch dorthin und arbeitete an den Kartons zu den neuen Glasfenstern des [[Regensburger Dom]]s und der [[Mariahilfkirche (München)|Auer Kirche]] mit. Zunächst als Gehilfe von Cornelius, später als selbständiger Künstler, war er für König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] bei mehreren großen Bauvorhaben tätig. 1836 wurde Ruben mit den Kompositionen zur Ausschmückung des [[Schloss Hohenschwangau|Schlosses Hohenschwangau]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald widmete er sich außerdem der [[Genremalerei]]. So entstanden stimmungsvolle Motive, die auch als Stiche und Lithografien publiziert wurden und weite Verbreitung fanden. Als Freund von [[Max Haushofer]] gehörte er zu dessen Künstlerkolonie aus Landschafts- und Genremalern, die als [[Chiemseemaler]] bekannt wurden. Er heiratete eine Schwester von Haushofers Ehefrau Anna, Susanna Dumbser (1819–1903), eine Wirtstochter von der [[Fraueninsel]]. Das Paar hatte mehrere Söhne. Von diesen wurde der Älteste, [[Franz Ruben]], ebenfalls Maler.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruben-Columbus.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Columbus im Augenblicke, da er die neue Welt entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, um 1845]]&lt;br /&gt;
1841 besuchte er [[Rom]], wo er am 29. April am „Cervarofest“ der [[Deutscher Künstlerverein (Rom)|Ponte-Molle-Gesellschaft]] teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 501.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wurde er als Direktor an die [[Akademie der Bildenden Künste Prag|Kunstakademie]] zu [[Prag]] berufen, wo er das [[Lusthaus der Königin Anna|Belvedere]] mit Wandgemälden schmückte. In dieser Zeit entstand auch sein Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;Columbus im Augenblicke, da er die neue Welt entdeckt&amp;#039;&amp;#039;. Zu seinen Förderern zählten die Grafen [[Franz von Thun und Hohenstein (Offizier)|Franz]] und [[Leo von Thun und Hohenstein|Leo von Thun]], mit Ersterem war er auch befreundet. Für den Fürsten [[Hugo Karl Eduard zu Salm-Reifferscheidt]] malte einen Prachtsaal aus, für die Kirche in [[Turnau (Steiermark)|Turnau]] lieferte er drei Altarbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurde er Mitglied der Kommission zur Reformierung der [[Akademie der bildenden Künste Wien]]. Von 1852 bis 1872 war er Direktor dieser Akademie. Er war nicht bei all seinen Zeitgenossen beliebt, so hatte er in [[Carl Rahl]] einen bekannten Gegenspieler. Durch seine Tätigkeit an der Akademie fand Ruben kaum Gelegenheiten, seinen künstlerischen Fertigkeiten nachzugehen. Er investierte viel Zeit für die Umsetzung der notwendigen Reformen und in die Verwaltungstätigkeit oder konzentrierte sich auf den Unterricht seiner Schüler. Zu diesen zählten etwa [[Karl Böheim]], [[Siegmund L’Allemand]], [[Ferdinand Laufberger]], [[Gabriel von Max]] und [[Franz Wenzel Schwarz|Wenzel Schwarz]]. Der österreichische Maler Franz Russ (* 1844 in Wien; † 1906 ebenda) war ebenfalls einer seiner Schüler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=The Serenade |Sammelwerk=The Aldine – The art journal of America |Ort=New York |Datum=1879 |Spalten=320 |Sprache=en |Online={{archive.org |jstor-20637643 |Blatt=n2}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruben wirkte an einem Gebetbuch (&amp;#039;&amp;#039;Kleines Offizium der allerseligsten Jungfrau Maria&amp;#039;&amp;#039;) mit einigen Miniaturen mit, das die Akademie 1854 als Hochzeitsgeschenk für [[Elisabeth von Österreich|Elisabeth von Österreich-Ungarn]] angefertigt hatte. Auch an dem Messbuch (&amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039;) das [[Franz Joseph I.]] im Jahr 1868 Papst [[Pius IX.]] überreichte, hatte er Anteil.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Springer: &amp;#039;&amp;#039;Ruben, Christian (1805–1875), Maler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 19878, S. 308 ([https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_R/Ruben_Christian_1805_1875.xml biographien.ac.at])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteRuben.jpg|mini|hochkant|Grabstätte der Eheleute Susanna und Christian Ruben mit dessen Porträtrelief, Friedhof [[Fraueninsel]]]]&lt;br /&gt;
Wenige Jahre nach seiner Pensionierung starb Ruben 69-jährig in Inzersdorf bei Wien. Als Auszeichnungen hatte er den Titel eines k.k. Regierungsrates und diverse Orden erhalten, so den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse, den [[Franz-Joseph-Orden]], das Ritterkreuz des belgischen [[Leopoldsorden (Belgien)|Leopoldsordens]], das Offizierskreuz des mexikanischen [[Guadalupe-Orden]]s und das Komturkreuz des päpstlichen [[Gregoriusorden]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Christian Ruben&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Carl von Lützow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Bildende Kunst.&amp;#039;&amp;#039; E. A. Seemann, Leipzig 1876, Band 11, S. 372&amp;amp;nbsp;f. ([https://books.google.de/books?id=EnxpAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA337&amp;amp;dq=M%C3%BCnchen+Franz+Ruben books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von [[Fraueninsel|Frauenchiemsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Otto-Rieke: &amp;#039;&amp;#039;Gräber in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; München 2000. S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Ruben, Christian|27|200|205}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Obituary – Christian Ruben&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=The Art Journal&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=1875&lt;br /&gt;
   |Seiten=285&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |jstor-20568765 |Blatt=n1}}}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|413|415|Ruben, Christoph Christian|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Ruben, Christoph Christian}}&lt;br /&gt;
* {{Boetticher |Wikisource=Ruben, Christoph Christian |Band=2 |Teilband=1 |Seite=484 |SeiteBis=485}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Autor=[[Georg Nordensvan]] |Lemma=Ruben, Christian |Auflage=2 |Band=23 |Spalte=1061}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Ruben, Christian |Band=29 |Seite=136 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Elisabeth Feilen&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dieter Ahrens&lt;br /&gt;
   |Titel=Christian Ruben und August Trümper als „Kopisten“ in Rom&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Räume der Geschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Spee-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |Seiten=117–124&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Ausstellungskatalog}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116669071|VIAF=5688783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruben, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chiemseemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genremaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste, Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der bildenden Künste Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Akademie der bildenden Künste Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Guadalupe-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruben, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ruben, Christoph Christian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orphisch</name></author>
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