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	<title>Christian Pfeiffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:15:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Pfeiffer&amp;diff=1004310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eduevokrit: /* Rechtsextremismus unter Jugendlichen */  autoritäre Erziehung</title>
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		<updated>2026-03-10T23:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtsextremismus unter Jugendlichen: &lt;/span&gt;  &lt;a href=&quot;/index.php/Autorit%C3%A4re_Erziehung&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Autoritäre Erziehung&quot;&gt;autoritäre Erziehung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Motorsportler selben Namens siehe [[Christian Pfeiffer (Motorsportler)]] (1970–2022).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-11-29-Christian Pfeiffer-Maischberger-5681.jpg|mini|hochkant|Christian Pfeiffer (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Hermann Pfeiffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1944]] in [[Frankfurt (Oder)]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kriminologie|Kriminologe]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;100 Köpfe&amp;quot;&amp;gt;Vera de Vries: &amp;#039;&amp;#039;Christian Pfeiffer&amp;#039;&amp;#039; in Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.),´Joachim Giesel (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;100 hannoversche Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, Hameln: CW Niemeyer Buchverlage, 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 154f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ehemaliger Direktor des [[Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen|Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen]] (KFN). Von 2000 bis 2003 war Pfeiffer für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] [[Niedersächsisches Justizministerium|niedersächsischer Justizminister]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christian Pfeiffer wurde als viertes Kind des Landwirts Kurt Pfeiffer und dessen Frau Anneliese, geb. Mudrack, in Frankfurt (Oder) geboren. 1952 flüchtete die Familie aus der [[DDR]] nach [[Westdeutschland]], wo er in [[Kirchweidach]] aufwuchs. Nach dem Abitur am [[Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn|Ruperti-Gymnasium]] [[Mühldorf am Inn]] 1963 und dem [[Wehrdienst]], aus dem er als [[Leutnant der Reserve]] entlassen wurde, studierte Pfeiffer von 1965 bis 1971 als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes|Studienstiftung des Deutschen Volkes]] [[Rechtswissenschaft]], [[Kriminologie]] und [[Sozialpsychologie]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] sowie an der [[London School of Economics and Political Science]] ([[England]]). Seit 1976 war er Wissenschaftlicher Assistent am Institut für die gesamten Strafrechtswissenschaften an der Universität München, wo er im Februar 1983 mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;[[Kriminalprävention]] im [[Jugendgericht]]sverfahren&amp;#039;&amp;#039; bei [[Horst Schüler-Springorum]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde (Zweitgutachter war [[Lothar Philipps]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurde Pfeiffer auf eine Professur für [[Kriminologie]], [[Jugendstrafrecht]] und [[Strafvollzugsrecht]] an der [[Universität Hannover]] berufen. 1985 wurde er stellvertretender Direktor des KFN, von 1988 bis 2015 war er dessen Direktor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heidi Niemann |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Der-Norden/Bliesener-loest-Pfeiffer-am-KFN-ab |titel=Bliesener löst Pfeiffer am KFN ab |werk=Göttinger Tageblatt |datum=2015-03-29 |abruf=2019-10-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191021101824/https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Der-Norden/Bliesener-loest-Pfeiffer-am-KFN-ab |archiv-datum=2019-10-21 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1985 bis 1997 war Christian Pfeiffer Vorsitzender der [[Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen|Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 2000 bis zum Februar 2003 war Pfeiffer, der seit 1969 SPD-Mitglied ist, Justizminister des Landes [[Niedersachsen]]; er löste [[Wolf Weber]] (SPD) ab. Mit dem [[Kabinett Wulff I|Regierungswechsel]] vom 4. März 2003 folgte als Justizministerin [[Elisabeth Heister-Neumann]] (CDU) auf Christian Pfeiffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 erhob Pfeiffer schwere Vorwürfe gegen den Trierer Bischof [[Stephan Ackermann]]. Bei der 2013 beendeten [[Kriminologische Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche Deutschlands]] soll es zu vermehrten Kontrollwünschen und zu Zensurversuchen kirchlicherseits gekommen sein. Im Zuge des Scheiterns wurde Pfeiffer nach seiner Aussage ein Schweigegeld von 120.000 Euro angeboten. Nachdem er dies abgelehnt hatte, soll es einen Nötigungsversuch gegeben haben, indem Ackermann ihm mit massiver öffentlicher Diskreditierung gedroht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/Versuch-der-Noetigung-Kriminologe-kritisiert-Trierer-Bischof,pfeiffer-ackermann-kritik-100.html  |wayback=20191031173900 |text=&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Versuch der Nötigung&amp;quot;: Kriminologe erhebt Vorwürfe gegen Trierer Bischof.&amp;#039;&amp;#039; SWR Aktuell vom 18. April 2019}}; Interview mit Pfeiffer von Giovanni di Lorenzo, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 17 vom 17. April 2019, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
In seiner im Jahr 2019 herausgegebenen [[Publikation]] &amp;#039;&amp;#039;Gegen die Gewalt. Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind&amp;#039;&amp;#039; zieht Pfeiffer Bilanz seines vierzigjährigen Schaffens –&amp;amp;nbsp;auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse und seiner beruflichen Erfahrungen. Anders als sonst leitet er dieses Buch mit sehr persönlichen Mitteilungen ein und beschreibt ausführlich und angereichert mit zahlreichen [[Anekdote]]n seinen Lebens- und beruflichen Weg in die Kriminologie, angefangen bei seiner Kindheit auf einem Bauernhof in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Pfeiffer |Titel=Gegen die Gewalt. Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind |Auflage=2 |Verlag=Kösel |Ort=München |Datum=2019 |ISBN=978-3-466-37237-9 |Seiten=11–16 |Online=https://www.randomhouse.de/leseprobe/Gegen-die-Gewalt/leseprobe_9783466372379.pdf |Format=PDF |KBytes=1856 |Abruf=2020-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingebettet in verschiedene fachliche Fragestellungen berichtet er über zahlreiche persönliche Begegnungen mit prominenten Vertretern aus Politik und Wissenschaft, der Kriminologie ebenso wie ihren Bezugswissenschaften. Unter vielen anderen erwähnt Pfeiffer seine langjährige Freundschaft mit der Gerichtsgutachterin und Krimiautorin [[Elisabeth Müller-Luckmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Pfeiffer |Titel=Gegen die Gewalt. Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind |Auflage=2 |Verlag=Kösel |Ort=München |Datum=2019 |ISBN=978-3-466-37237-9 |Seiten=23 |Online=https://www.randomhouse.de/leseprobe/Gegen-die-Gewalt/leseprobe_9783466372379.pdf |Format=PDF |KBytes=1856 |Abruf=2020-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten ==&lt;br /&gt;
Christian Pfeiffer war [[Besoldungsordnung C|Professor]] für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Juristischen Fakultät der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeiffer engagierte sich bereits frühzeitig für den [[Täter-Opfer-Ausgleich]] als außergerichtliche Streitbeilegung. Weitere Forschungsschwerpunkte waren [[Viktimisierung]]serfahrungen, soziale [[Kriminologische Kontrolltheorie|Kontrolltheorie]]n und „[[Medienverwahrlosung]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsextremismus unter Jugendlichen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 geriet Pfeiffer in das Zentrum einer erbitterten Debatte, nachdem die &amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme|Magdeburger Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039; ein Interview mit ihm veröffentlicht hatte, in dem er einen Zusammenhang zwischen der [[autoritäre Erziehung|autoritären Erziehung]] in den [[Kindergarten|Kindergärten]] der [[DDR]] und den in Ostdeutschland um ein Vielfaches häufigeren [[Ausländerfeindlichkeit|ausländerfeindlichen]] Gewalttaten herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/extremisten/rechtsextremismus.html RBB, Sendung Kontraste vom 18. März 1999: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit: Ist die DDR-Erziehung schuld?&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 veröffentlichte Pfeiffer eine Studie über die Verbreitung [[Rechtsextremismus|rechtsextremistischer]] Einstellungen unter Jugendlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Baier, Christian Pfeiffer, Julia Simonson, Susann Rabold |Hrsg=Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt |TitelErg=Erster Forschungsbericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des KFN |Nummer=Forschungsbericht Nr. 107 |Datum=2009 |Online=https://kfn.de/wp-content/uploads/Forschungsberichte/FB_107.pdf |Abruf=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Studie geriet aufgrund des Vorwurfs politisch motivierter Forschung und methodischer Mängel, die zu einer deutlichen Aufblähung der Zahlen führten, in die Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus unter Jugendlichen.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextremismus-unter-jugendlichen-schlimm-echt-schlimm-1.388150 &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus unter Jugendlichen – Schlimm, echt schlimm&amp;#039;&amp;#039; – Politik – Süddeutsche.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Jakob |url=https://taz.de/Kritik-an-Pfeiffer-Studie/!5128912/ |titel=Kritik an Pfeiffer-Studie: Streit über Gewalt bei jungen Muslimen |hrsg=taz Verlags u. Vertriebs GmbH |datum=2001-01-11 |abruf=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Freda Ataman |url=https://www.tagesspiegel.de/themen/familie/befragung-einwanderer-kritisieren-studie-zu-jugendgewalt/1883832.html |titel=Einwanderer kritisieren Studie zu Jugendgewalt |hrsg=Verlag Der Tagesspiegel GmbH |datum=2010-07-31 |abruf=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der „Fall Sebnitz“ ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 trug ein Gutachten, das im Auftrag Pfeiffers von dem früheren Strafrichter Tilmann Schott angefertigt worden war, maßgeblich dazu bei, dass der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Joseph-Fall&amp;#039;&amp;#039; um den über drei Jahre zurückliegenden Tod des sechsjährigen Joseph Kantelberg-Abdullah in der sächsischen Kleinstadt [[Sebnitz]] als vermeintliche Tat von Neonazis Schlagzeilen machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Jürgen Dahlkamp]], Sven Röbel, [[Alexander Smoltczyk]], Andreas Wassermann und Steffen Winter |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17976118.html |titel=Die traurigen Tage von Sebnitz |werk=Der Spiegel |datum=2000-12-04 |abruf=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gutachten attestierte die Glaubhaftigkeit von eidesstattlichen Erklärungen, die von der Mutter beigebracht worden waren und bis zu diesem Zeitpunkt kein Gehör gefunden hatten, schloss aber damit, dass „eine umfassende und abschließende Glaubwürdigkeitsbeurteilung allein nach Aktenlage allerdings nicht möglich“ sei, „weil das Zustandekommen der Aussagen nicht bekannt“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,105252,00.html |titel=Ermittler zum Fall Joseph – Kein rechtsradikaler Hintergrund |hrsg=Spiegel.de |datum=2000-11-28 |abruf=2009-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesen Aussagen hätten über 200 Einwohner der Stadt zugesehen, als ihr Sohn von [[Rechtsextremismus|rechtsextremen]] Jugendlichen im örtlichen Freibad im Rahmen einer so bezeichneten „Hinrichtung“ ertränkt worden sei. In den nächsten Tagen übernahmen zunächst die &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]]&amp;#039;&amp;#039; und dann viele andere Tageszeitungen die Aussagen ohne weitere Prüfung und lösten eine Welle der Entrüstung aus. Nach einer Woche erhärtete sich die gegenteilige Annahme, dass das Kind in Wahrheit verunglückt sei. Das Gutachten hatte bis dahin weltweite publizistische Resonanz gefunden und Betroffenheit hervorgerufen; der damalige [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Gerhard Schröder]] hatte die Mutter [[Audienz|empfangen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www2.mdr.de/mdr-figaro/4575476.html |titel=Stadt unter Verdacht {{!}} MDR.DE |datum=2009-04-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090412050959/http://www2.mdr.de/mdr-figaro/4575476.html |archiv-datum=2009-04-12 |abruf=2018-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medienkonsum und Gewalttätigkeit ===&lt;br /&gt;
In einem Gutachten des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen wurde der Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Gewalttätigkeit bei 5- bis 15-jährigen Kindern untersucht. Eine Hypothese, die in dem Gutachten bestätigt wurde, ist unter anderem: „[[Arbeitslosengeld II|Hartz-IV]]-Empfänger besitzen die meisten Fernsehgeräte im Haushalt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Interviews äußerte sich Pfeiffer mehrfach gegen unkontrollierten Medienkonsum von Kindern und bemängelte die unzureichende Versorgung der Kinder mit Ganztagsschul- und Kindergartenplätzen. Dies steht, nach Ansicht von Kritikern, im Gegensatz zu seinen Aussagen zum Thema „Erziehung in der DDR“, mit denen er die frühe Trennung von Kind und Eltern kritisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeiffer gilt neben dem Neurologen [[Manfred Spitzer]] als einer der schärfsten Kritiker von [[Unterhaltungselektronik|digitalen Unterhaltungsmedien]]. Im Zusammenhang mit der Diskussion um „[[Killerspiel]]e“ sagte Pfeiffer, dass insbesondere Jungen viele Stunden mit diesen Spielen vor dem Computer verbrächten. Eine [[Korrelation]] zwischen [[Videospiel]]en und einer damit zusammenhängenden [[Gewaltbereitschaft]] der Nutzer konnte nicht nachgewiesen werden. Pfeiffer konstatierte allerdings einen direkten Zusammenhang zwischen zu zeitaufwändigem Videospiel-Konsum und nachlassenden Leistungen in der Schule: „Je brutaler die Spiele sind und je häufiger man sie spielt, desto schlechter sind die Noten.“ Zudem vertritt er die Position „Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat. […] Aber, […]: Das Spielen von gewalthaltigen Spielen erhöht bei Gefährdeten, die ohnehin schon auf dem Weg Richtung Gewalt sind, das Risiko, dass sie tatsächlich gewalttätig werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,739509-5,00.html |titel=Mediennutzung: „Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat“ |werk=Spiegel Online |datum=2011-01-16 |seiten=5 |abruf=2011-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfeiffer trat zu diesem Thema auch häufig in den Medien auf. Er wurde des Öfteren wegen seiner Art und Weise der Argumentation kritisiert, die viele als polemisch und verkürzt empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeiffer ist einer der Unterzeichner des &amp;#039;&amp;#039;Kölner Aufrufs gegen Computergewalt&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Radikale Spielegegner wollen Anerkennung als Kulturgut verhindern.&amp;#039;&amp;#039;, 20. Dezember 2008, unter [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Radikale-Spielegegner-wollen-Anerkennung-als-Kulturgut-verhindern-191616.html heise.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; der aufgrund von Passagen wie der folgenden vor allem unter Spielern sehr umstritten ist:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden. Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt […].&lt;br /&gt;
 |Autor=&amp;#039;&amp;#039;Kölner Aufruf gegen Computergewalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michaela Huber]], Pauline C. Frei: &amp;#039;&amp;#039;Von der Dunkelheit zum Licht: Trauma, Krankheit und Todesnähe überwinden.&amp;#039;&amp;#039; Junfermann, Paderborn 2009, ISBN 978-3-87387-686-6, S. 81, {{Google Buch |BuchID=SAmeYQ95sUIC |Seite=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Jugendgewalt entgegenzuwirken, vertrat Pfeiffer die Position, die offene Kinder- und Jugendarbeit in [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendhäusern]] aufzulösen und die Beschäftigten in [[Ganztagsschule]]n zu verschieben. Daraufhin entstand im Jahr 2006 ein Konflikt mit den Fachkräften der Jugendhilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Jugendarbeit ausbauen, statt an Ganztagsschule verlegen! {{Webarchiv |url=http://www.jugendhilfeportal.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=4980 |text=Jugendarbeit ausbauen, statt an Ganztagsschule verlegen! |wayback=20070623123940}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 stellte Pfeiffer einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und den [[Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris|Terroranschlägen in Paris]] her.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Steinlechner: [https://www.golem.de/news/christian-pfeiffer-kriminologe-gibt-computerspielen-eine-mitschuld-am-terror-1511-117527.html Kriminologe gibt Computerspielen eine Mitschuld am Terror], [[Golem.de]], 19. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mediennutzung und schulische Misserfolge ===&lt;br /&gt;
Pfeiffer analysierte die [[PISA-Studie]] und kam zu dem Ergebnis, dass diejenigen Gruppen der PISA-Untersuchungen am schlechtesten abschnitten, die sich durch den höchsten [[Medienkonsum]] auszeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Pfeiffer, Thomas Mößle, Matthias Kleimann &amp;amp; Florian Rehbein |Hrsg=Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die PISA-Verlierer – Opfer ihres Medienkonsums |TitelErg=Eine Analyse auf der Basis verschiedener empirischer Untersuchungen |Datum=2007 |Online=http://www.sigmund-schuckert-gymnasium.de/downloads/KFN-Studie%20.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe dazu auch: [[Kindheit und Jugend in Deutschland#Mediennutzung|Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kriminologische Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche Deutschlands}}&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 2011 fasste die [[Deutsche Bischofskonferenz]] einstimmig den Beschluss, dass Kirchenmitarbeiter unter Aufsicht eines Teams des KFN ([[Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen]]), bestehend aus pensionierten Staatsanwälten und Richtern, sämtliche Personalakten der vergangenen zehn Jahre (zusätzlich in neun der 27 Bistümer sogar bis ins Jahr 1945 zurück) auf Hinweise zu [[Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche|sexuellen Übergriffen]] durchsuchen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de vom 9. Juli 2011: [https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sexueller-missbrauch-durch-priester-katholische-kirche-oeffnet-personalakten-a-773423.html &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche öffnet Personalakten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfeiffer war als Leiter des KFN an dem Projekt maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de vom 14. Juli 2011: [http://www.zeit.de/2011/29/Interview-Pfeiffer/komplettansicht Interview &amp;#039;&amp;#039;Männer schämen sich mehr&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 von der Deutschen Bischofskonferenz gekündigt. Der zuständige Bischof, [[Stephan Ackermann]], nannte als Grund das „zerrüttete Vertrauensverhältnis“. Als weitere Gründe nannte er Vorbehalte des &amp;#039;&amp;#039;[[Netzwerk katholischer Priester|Netzwerks katholischer Priester]]&amp;#039;&amp;#039; und [[kirchenrecht]]liche Vorgaben zur Öffnung von Geheimarchiven durch die Bischöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/missbrauch-in-katholischer-kirche-bischofskonferenz-stoppt-wissenschaftliche-studie-12018750.html &amp;#039;&amp;#039;Bischofskonferenz stoppt wissenschaftliche Studie&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfeiffer warf der Bischofskonferenz am selben Tag vor, die Missbrauchsstudie zensieren und die Veröffentlichung von Texten aus der Studie gegebenenfalls auch verbieten zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;dradio.de Interview mit Christian Pfeiffer vom 9. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Januar 2020 Bundesjustizministerin [[Christine Lambrecht]] zehn Jahre nach Aufdeckung des Missbrauchsskandals im ZDF feststellte, dass der Staat „jede Möglichkeit zu Ermittlungen nutzen“ werde und „keine Geheimarchive“ kenne&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/e5221d02-e506-45a0-b055-0ad81a9e0b50 |titel=Lambrecht kritisiert katholische Kirche im Missbrauchsskandal |hrsg=ZDF |datum=2020-01-31 |sprache=de |abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, forderte Pfeiffer von der Bundesregierung die Rückholung der Missbrauchsakten aus dem Vatikan.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weltanschauungsrecht.de/meldung/kriminologe-pfeiffer-forderungen-an-bundesregierung-und-kirchen |titel=„Sorgen Sie endlich für Transparenz und Gerechtigkeit!“: Kriminologe Pfeiffer fordert von der Bundesregierung die Rückholung der Missbrauchsakten aus dem Vatikan und umfassenden Schadensersatz durch die Kirche |werk=Mitteilungen |hrsg=Institut für Weltanschauungsrecht |datum=2020-03-13 |sprache=de |abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgang mit Medienvorgaben und Integrationsthemen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-06-06 Offene Gesellschaft in Hannover, Niedersächisches Landesmuseum (232).JPG|mini|Christian Pfeiffer (Mitte) im Initiativkreis &amp;#039;&amp;#039;[[Offene Gesellschaft]] [[Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; 2017 nach einer Podiumsdiskussion im [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover|Niedersächsischen Landesmuseum]] zur Fragestellung „Welches Land wollen wir sein?“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FAZ nahm eine Äußerung Pfeiffers bei einer Diskussionsrunde zu den [[Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16|sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16]] zum Anlass, generelle Vorgaben von Fernsehredakteuren zu kritisieren. Diese forderten laut der FAZ Interviewpartner auf, im Zusammenhang etwa mit den Ereignissen in Köln nicht über Flüchtlinge zu reden, man würde sonst das Interview abbrechen. Pfeiffer, der selbst ein oft gefragter Interview- und Talkshowgast ist, hatte selbst eine solche Bitte abgelehnt und selbst damit gedroht, das Interview nicht durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Äußerung Pfeiffers siehe beim Video der „Phoenix-Runde“ (Titel „Der Silvesterskandal – Wer schützt uns noch?“) des gleichnamigen [[Phoenix (Fernsehsender)|Fernsehsenders]] Min25 vom 7. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die FAZ sah in dem (generellen) Umgang mit Interviewpartnern eine Mentalität, die mit journalistischen Prinzipien im grundsätzlichen Widerspruch sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Lübberding |Titel=Phoenix zur Gewalt in Köln Nichts ist gutgegangen |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Datum=2016-01-08 |ISSN=0174-4909 |Online=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/phoenix-zur-gewalt-in-koeln-14003435.html |Abruf=2016-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfeiffer betonte bei derselben Veranstaltung Ergebnisse der Forschung zur Kriminalitätsstatistik bei Migranten, auch zu denen mit muslimischem Hintergrund. Es sei seit Jahrzehnten bekannt, dass mit zunehmendem Spracherwerb durchaus vorhandene Kriminalitätsprobleme abnähmen. Er forderte deshalb eine bessere Finanzierung von entsprechenden Sprachkursen bei den Kommunen, um die Integration zu fördern. Es sei aber völlig falsch, alle Muslime etwa über einen Kamm zu scheren. Es gebe etwa kaum Probleme mit den in Deutschland eingewanderten Iranern.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Video der „Phoenix-Runde“ (Titel „Der Silvesterskandal – Wer schützt uns noch?“) Min. 16 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die Pfeiffer gemeinsam mit den Kriminologen Dirk Baier und Sören Kliem im Januar 2018 vorlegte, führte am Beispiel von Niedersachsen den dortigen Anstieg von Gewalttaten von 2014 bis 2016 vor allem auf Asylsuchende aus Marokko, Algerien und Tunesien zurück; Syrer, Iraker und Afghanen waren deutlich seltener aufgefallen. Die Autoren sehen den Unterschied zwischen den Herkunftsländern unter anderem darin begründet, dass Menschen aus Marokko, Algerien und Tunesien keinerlei Chance auf ein Bleiberecht sähen. Pfeiffer forderte angesichts dieser Situation höhere Investitionen in ein [[Rückkehrförderung|Rückkehrprogramm]] und zugleich eine bessere Sicherung der europäischen Außengrenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/christian-pfeiffer-kriminologe-weist-mehr-gewaltkriminalitaet-durch-mehr-zuwanderer-nach-a-1185959.html |titel=Neue Studie Mehr Gewaltkriminalität durch mehr Zuwanderer |werk=Spiegel Online |datum=2017-01-03 |abruf=2017-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Peter-Alexis Albrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriminalisierung junger Ausländer. Befunde und Reaktionen sozialer Kontrollinstanzen.&amp;#039;&amp;#039; Juventa-Verlag, München 1979, ISBN 3-7799-0639-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriminalprävention im Jugendgerichtsverfahren. Jugendrichterliches Handeln vor dem Hintergrund des Brücke-Projekts.&amp;#039;&amp;#039; Heymann, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 1983, ISBN 3-452-19523-6 (Zugl.: München, Univ., Diss., 1983).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christian Pfeiffer |url=https://web.archive.org/web/20160305120157/http://kfn.de/versions/kfn/assets/fremdengewaltosten.pdf |titel=Fremdenfeindliche Gewalt im Osten – Folge der autoritären DDR-Erziehung? |hrsg=KFN |datum=1999 |format=PDF |abruf=2014-10-02 |kommentar=41&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefährdet die Dominanz der Männer das Überleben der Menschheit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Rotarier&amp;#039;&amp;#039; 4/2000, S. 17–22.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Matthias Kleimann, Thomas Möße, Christian Pfeiffer, Florian Rehbein |url=http://web.archive.org/web/20160305021441/http://kfn.de/versions/kfn/assets/zjj.pdf |titel=Mediennutzung, Schulerfolg, Jugendgewalt und die Krise der Jungen |titelerg=Studie |werk=Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe |hrsg=KFN |datum=2006-03 |format=PDF |abruf=2014-10-02 |kommentar=174&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Matthias Kleimann, Thomas Mößle, Christian Pfeiffer, Florian Rehbein |url=http://web.archive.org/web/20160225065445/http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/pisaverlierer.pdf |titel=Die PISA-Verlierer – Opfer ihres Medienkonsums: eine Analyse auf der Basis verschiedener empirischer Untersuchungen |titelerg=Studie |hrsg=KFN |datum=2007 |format=PDF |abruf=2014-10-02 |kommentar=150&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dirk Baier, Christian Pfeiffer, Susann Rabold, Julia Simonson |url=https://web.archive.org/web/20160306002047/http://kfn.de/versions/kfn/assets/fb107.pdf |titel=Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt |titelerg=Studie |hrsg=KFN |format=PDF |abruf=2014-10-02 |kommentar=1,1&amp;amp;nbsp;MB}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Thomas Mößle, Christian Pfeiffer, Dirk Baier&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Krise der Jungen. Phänomenbeschreibung und Erklärungsansätze&lt;br /&gt;
   |Reihe=Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung&lt;br /&gt;
   |BandReihe=44&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nomos&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden-Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8487-1850-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=mit Thimna Klatt, Stephanie Ernst, Theresia Höynck, Dirk Baier, Laura Treskow, [[Thomas Bliesener]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Evaluation des neu eingeführten Jugendarrestes neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe (§ 16a JGG). Abschlussbericht im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wissenschaftlicher Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86573-973-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dirk Baier, Christian Pfeiffer&lt;br /&gt;
   |Titel=Representative studies on victimisation. Research findings from Germany&lt;br /&gt;
   |Reihe=Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung&lt;br /&gt;
   |BandReihe=48&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nomos&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden-Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8487-2984-5&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* mit Dirk Baier von der [[Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften]] (2018): [https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland-/121148 &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland. Schwerpunkte: Jugendliche und Flüchtlinge als Täter und Opfer&amp;#039;&amp;#039;]. Studie im Auftrag des [[BMFSFJ]].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christian Pfeiffer&lt;br /&gt;
   |Titel=Gegen die Gewalt. Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind&lt;br /&gt;
   |Auflage=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kösel&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-466-37237-9&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.randomhouse.de/leseprobe/Gegen-die-Gewalt/leseprobe_9783466372379.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=1856&lt;br /&gt;
   |Abruf=2020-10-21&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 Dissertation erhält sowohl den Fakultätspreis als auch den [[Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis|Hermine-Albers-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1993 [[Bundesverdienstkreuz]]es am Bande.&lt;br /&gt;
* 1994 [[Bul le Mérite]] vom Bund Deutscher Kriminalbeamter.&lt;br /&gt;
* 2013 Theodor-Fuendeling-Plakette ([[Börsenverein des Deutschen Buchhandels]], Landesverband Niedersachsen-Bremen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/2013-07-22-artikel-theodor-fuendeling-plakette_an_christian_pfeiffer.630552.html |titel=Theodor-Fuendeling-Plakette an Christian Pfeiffer: „Ein Freund der Buchkultur“ |hrsg=Börsenblatts – Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel |datum=2013-07-22 |abruf=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vera de Vries: &amp;#039;&amp;#039;Christian Pfeiffer&amp;#039;&amp;#039; in Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.),´[[Joachim Giesel]] (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;100 hannoversche Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, Hameln: CW Niemeyer Buchverlage, 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 154f.&lt;br /&gt;
* Angelika Busch, Peter Kniep, [[Lutz Stratmann]], [[Margot Käßmann]], Christian Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Fuendeling-Plakette 2013. Preisverleihung an Prof. Dr. Dr. Christian Pfeiffer&amp;#039;&amp;#039;, mit Fotos von Rainer Surrey, hrsg. vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Niedersachsen-Bremen, [o.&amp;amp;nbsp;O.; Hamburg]: Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Niedersachsen-Bremen, 2013&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dirk Baier, Thomas Mößle&lt;br /&gt;
   |Titel=Kriminologie ist Gesellschaftswissenschaft. Festschrift für Christian Pfeiffer zum 70. Geburtstag&lt;br /&gt;
   |Reihe=Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung&lt;br /&gt;
   |BandReihe=43&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nomos&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden-Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8487-1134-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christian Pfeiffer (criminologist)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121966348}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kfn.de/ Website des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.krawall.de/web/Killerspiele/interview/id,22799/s,,c Interview mit Christian Pfeiffer zur Tragödie von Emsdetten und der Jugendschutzproblematik]&lt;br /&gt;
* Interview während der ZDF Sendung &amp;#039;&amp;#039;Neues aus der Anstalt&amp;#039;&amp;#039; zur Gewalt durch Polizisten [https://www.youtube.com/watch?v=kLPKj5QUjm8 Brutale Übergriffe der Polizei ..eben kein Einzelfall ..wer stoppt die Polizeistraßenschläger ..] ab Minute 8:50&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.game-face.de/article.php3?id_article=192 |text=Interview mit Christian Pfeiffer von Game Face |wayback=20051027142433}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Röhl]]: [http://www.stern.de/kultur/tv/geisseln-der-talkshows-christian-pfeiffer-quartals-talker-mit-toepfchen-theorie-1556709.html Quartals-Talker mit Töpfchen-Theorie] – Christian Pfeiffer in der Porträt-Reihe „Geißeln der Talkshows“ – Stern.de, 12. April 2010&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C26425732_L20.pdf |text=Du sollst nicht töten! Predigt von Pfeiffer, in der er seine Ansichten darstellt (PDF-Datei; 214&amp;amp;nbsp;kB) |wayback=20090219141956}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nmz.de/media/video/vdm-musikschulkongress-07-in-mannheim-eroeffnungsvortrag-von-prof-dr-christian-pfeiffer Vortrag von Christian Pfeiffer im VdM Musikschulkongress &amp;#039;07 in Mannheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/christian-pfeiffer-kriminologe-aus-hannover-tritt-ab-a-1025418.html &amp;#039;&amp;#039;Der Provokateur tritt ab&amp;#039;&amp;#039;, Artikel im Spiegel zum Rücktritt vom 25. März 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121966348|LCCN=n79023682|VIAF=69018637}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfeiffer, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfeiffer, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfeiffer, Christian Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kriminologe, ehemaliger Justizminister des Landes Niedersachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eduevokrit</name></author>
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