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	<title>Christian Klippel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T06:08:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Klippel&amp;diff=555083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igno-der-ant: /* Veröffentlichungen */ Ergänzungen: ISFDB u. weiteres, Formatierung. etc.</title>
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		<updated>2025-12-10T18:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen: &lt;/span&gt; Ergänzungen: ISFDB u. weiteres, Formatierung. etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NeuesAutorenfotoCK IMG 0189 (1).jpg|alternativtext=Neues Autorenportrait|mini| Christian Klippel ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Klippel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1955]] in [[Wittlich]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]]. Seine bekanntesten Werke sind der Roman &amp;#039;&amp;#039;456 und der Rest von heute&amp;#039;&amp;#039; (1979, über die [[Bundeswehr]]) und der [[Popliteratur|Poproman]] &amp;#039;&amp;#039;Barfuß nach Palermo&amp;#039;&amp;#039; (geschrieben 1985, veröffentlicht 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Biografie ===&lt;br /&gt;
Klippel wuchs in [[Heidelberg]] auf. Nach dem Grundwehrdienst ging er 1979 nach [[Paris]], wo er die Arbeit an seinem Debütroman beendete. Es folgte ein Jahr auf [[Korsika]]. Hier entstand sein zweiter Roman &amp;#039;&amp;#039;Metro Babylon&amp;#039;&amp;#039;, der bis auf einen kleinen Auszug unveröffentlicht blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;„Kennengelernt haben wir Christian Klippel, als sein Italienroman noch nicht geschrieben war. Er rauschte eines Tages unangemeldet in einem alten orangefarbenen Buckel-Saab – Kultfahrzeug! – auf den Hof. (...) Wir unterhielten uns über Klippels mitgebrachtes Manuskript ‚Metro Babylon‘, aus dem ich später für das ‚Mammut‘ den Text ‚Es hatte Sinn‘ auswählte.“ – Jörg Schröder: [http://blogs.taz.de/schroederkalender/2007/02/02/die-entstehung-der-maerz-akte-4/ &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der März-Akte (4).&amp;#039;&amp;#039;] In: tazblogs, 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächsten Stationen waren New York, Heidelberg, [[Berlin]], [[Palermo]] und [[Rom]] bzw. [[Rocca di Papa]], wo er mit seinem zeitweiligen Weggefährten, dem Autor [[Michael Kleeberg]], eine Wohnung teilte. 1984 zog er nach [[Amsterdam]]. Dort beendete er den Poproman &amp;#039;&amp;#039;Barfuß nach Palermo&amp;#039;&amp;#039; und begann, [[Philosophie]] und [[Evangelische Theologie|Theologie]] zu studieren. Nach einem zweiten Jahr in Paris als Dolmetscher und Übersetzer und einem halben Jahr als Hospitant am Heidelberger Theater kam er Ende 1986 nach [[Hamburg]] und wurde Werbetexter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Klippel ist der Bruder der Malerin und Hörspielautorin [[Susanne Amatosero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „456 und der Rest von heute“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:456 und der Rest von heute.jpg|mini|Cover der Erstausgabe von &amp;#039;&amp;#039;456 und der Rest von heute&amp;#039;&amp;#039; (1979)]]&lt;br /&gt;
Als Romanautor debütierte Klippel 1979 mit dem Bundeswehrroman &amp;#039;&amp;#039;456 und der Rest von heute&amp;#039;&amp;#039;, der im [[Verlag Antje Kunstmann|Weismann Verlag – Frauenbuchverlag]] erschien. Darin schildert er, wie sich der anfänglich vom Dienst in der Armee überzeugte Zeitsoldat Stefan Hofmann allmählich zum [[Pazifismus|Pazifisten]] wandelt. Das Buch wurde zwischen 1979 und 1987 in acht Auflagen mit einer Stückzahl von ca. 20.000 Exemplaren gedruckt, fand besonders unter damaligen [[Wehrpflicht]]igen starke Verbreitung und wurde als Plädoyer für eine [[Kriegsdienstverweigerung]] gelesen. Die Zahl ‚456‘ im Titel steht für die Anzahl der Tage, aufgrund der [[Wehrpflichtgesetz|gesetzlich]] festgelegten Dauer des Grundwehrdienstes von 15 Monaten, die von 1972 bis 1990 galt. Michael Kleeberg schätzt, dass der Roman „damals gewiss 10.000 Wehrpflichtige zur Verweigerung getrieben“ hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kleeberg&amp;quot;&amp;gt;Michael Kleeberg: [https://www.welt.de/print-welt/article514711/Wir-brauchen-Praxis-und-Naivitaet.html &amp;#039;&amp;#039;Wir brauchen Praxis und Naivität. Mit 20 Jahren Verspätung erscheint der erste deutsche Poproman von Christian Klippel.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Welt]], 20. Mai 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;456 und der Rest von heute&amp;#039;&amp;#039; löste einen kleinen Skandal aus, weil Klippel für seine Figuren die tatsächlichen Namen einiger seiner Vorgesetzten verwendet hatte. Der Verlag wurde daraufhin medienwirksam von Bundeswehrangehörigen verklagt und musste die Namen in einer Neuauflage ändern. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete in seiner Ausgabe 7/1980 in einem ausführlichen Artikel über diesen Vorfall und machte das Buch so weiter bekannt. 1981 kam es zu einer Lizenzausgabe für den [[Club Bertelsmann|Bertelsmann-Buchclub]], so dass das Buch insgesamt fast 80.000 mal verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit an weiteren Romanen ===&lt;br /&gt;
Danach schrieb Christian Klippel unter anderem einen Roman über die [[Italien]]reise zweier deutscher [[Punk]]s, der ursprünglich als Spitzentitel in [[Jörg Schröder]]s [[Jörg Schröder#März Verlag|März Verlag]] erscheinen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;„Bei März kam das Buch nicht mehr heraus, weil wir uns zuviel vorgenommen hatten. Wir wollten damit einen Bestseller landen, und über der ganzen Planerei ging erst mir und dann dem Verlag die Puste aus.“ – Jörg Schröder: [http://blogs.taz.de/schroederkalender/2007/01/30/die-entstehung-der-maerz-akte-3/ &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der März-Akte (3).&amp;#039;&amp;#039;] In: tazblogs, 30.&amp;amp;nbsp;Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erzählung basiert auf einer Reise, die Klippel und ein Freund Anfang der 1980er Jahre als angebliche Handleser unternommen haben. In dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die März Akte]]&amp;#039;&amp;#039; (1985), der 1986 mit einem [[Adolf-Grimme-Preis]] ausgezeichnet wurde, gibt es eine im Haus des potenziellen Verlegers Schröder in [[Schlechtenwegen]] gedrehte Szene mit Christian Klippel, in der über den Roman gesprochen wird. &amp;#039;&amp;#039;Barfuß nach Palermo&amp;#039;&amp;#039; – so der Titel des Romans – erschien jedoch erst mit gut 15 Jahren Verspätung bei [[Editions Mathieu]]. Nach Ansicht von Michael Kleeberg war der bereits [[1985]] fertig geschriebene Roman „der erste deutsche Poproman“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kleeberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre nach seinem Debüt folgten die nächsten Veröffentlichungen Klippels. Zusammen mit [[Sven Böttcher]] verfasste er die [[Kriminalroman|Krimis]] &amp;#039;&amp;#039;Störmer im Dreck&amp;#039;&amp;#039; ([[1989]]) und &amp;#039;&amp;#039;Mord zwischen den Zeilen&amp;#039;&amp;#039; (1991). Danach erschienen sein Erzählungsband &amp;#039;&amp;#039;Welch ein Tag&amp;#039;&amp;#039; (1995) als Werbung für die Brauerei [[Diebels]] und, außer dem erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Barfuß nach Palermo&amp;#039;&amp;#039; (1999), die Kinderbücher &amp;#039;&amp;#039;Schiff in der Wüste&amp;#039;&amp;#039; (2000) und &amp;#039;&amp;#039;Magda auf dem Mars&amp;#039;&amp;#039; (2008). Im Stuttgarter Kinder- und Jugendbuchverlag Thienemann-Esslinger brachte Klippel 2016 und 2017 im Genre Young Adult Fiction die Road Novels „Hoffnung kostet extra“ und „Verdammt schönes Leben“ heraus – letzteres zählte 2016 bei Welt Online zu den 10 besten Büchern des Sommers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;456 und der Rest von heute. Ein Roman über die Bundeswehr.&amp;#039;&amp;#039; Weismann, München 1979, ISBN 3-921040-64-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Störmer im Dreck.&amp;#039;&amp;#039; (Als Kristian Klippel, mit Sven Böttcher). Kellner, Hamburg 1989, ISBN 3-927623-62-8. Neuauflage: Haffmans (Taschenbuch #147), Zürich 1992, ISBN 3-251-01147-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mord zwischen den Zeilen.&amp;#039;&amp;#039; (Als Kristian Klippel, mit Sven Böttcher). Haffmans (=Taschenbuch #219). Zürich 1991, ISBN 3-251-01118-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welch ein Tag. Geschichten über die Glücksmomente im Leben.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg., als Kristian Klippel). ECON (=ERB #27194), Düsseldorf 1995, ISBN 3-612-27194-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barfuss nach Palermo. Ein Schelmenroman.&amp;#039;&amp;#039; Edition Mathieu, Heidelberg 1999, ISBN 978-3-9805815-4-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schiff in der Wüste.&amp;#039;&amp;#039; Altberliner, Berlin / München 2000, ISBN 978-3-357-00874-5, (Mit Bildern von Anna de Riese).&lt;br /&gt;
** Gelesen von Nadine Fahner: &amp;#039;&amp;#039;Schiff in der Wüste.&amp;#039;&amp;#039; Ein [[Hörbuch]] für Kinder ab 7 Jahren. TechniSat Digital ([[Radioropa#Radioropa Hörbuch|Radioropa Hörbuch]]), Daun 2006, ISBN 3-86667-619-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magda auf dem Mars. Geburtstagsparty im Weltall.&amp;#039;&amp;#039; (Als Nicki Fischer). Books on Demand, Norderstedz 2008, ISBN 978-3-8370-5495-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zauberkröte.&amp;#039;&amp;#039; Musiktheaterstück für Kinder mit Motiven von [[W. A. Mozart]]. CANTUS-Theaterverlag, Eschach 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verdammt schönes Leben.&amp;#039;&amp;#039; Jugendbuch. Thienemann, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-522-20222-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung kostet extra.&amp;#039;&amp;#039; Jugendbuch. Thienemann, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-522-20235-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anderes ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Äonen steigen auf … und gehen unter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[die tageszeitung|taz]], 26. Mai 1984. S.&amp;amp;nbsp;14. (über einen Besuch bei [[Luise Rinser]] in Rocca di Papa).&lt;br /&gt;
* [https://www.satt.org/literatur/09_12_klippel.html &amp;#039;&amp;#039;Es hatte Sinn.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;MAMMUT. März Texte 1 &amp;amp; 2. 1969–1984.&amp;#039;&amp;#039; März, Herbstein 1984. S.&amp;amp;nbsp;489–493.&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article156920329/Tschick-auf-Italienisch.html „Tschick“ auf Italienisch – Marc Reichwein] über „Verdammt schönes Leben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Tomkowitz: &amp;#039;&amp;#039;Von Uffzen und Oberlollis.&amp;#039;&amp;#039; in: Stern 7/1980, S.&amp;amp;nbsp;206–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121020061}}&lt;br /&gt;
* [http://www.christianklippel.de/ Offizielle Homepage von Christian Klippel]&lt;br /&gt;
* [[doi:10.5281/zenodo.4604709|Vor 25 Jahren erschien Christian Klippels Bundeswehrroman „456 und der Rest von heute“]] (TITEL-Magazin, 9.&amp;amp;nbsp;August 2004)&lt;br /&gt;
* [http://www.satt.org/literatur/04_11_klippel.html „Produkte der Siebzigerjahre“.] Ein Interview mit Christian Klippel über seinen vor 25&amp;amp;nbsp;Jahren erschienenen Bundeswehrroman „456 und der Rest von heute“, über [[Ödön von Horváth|Horváth]] und Paris, den MÄRZ-Verlag und unveröffentlichte Bücher ([[SuKuLTuR|satt.org]], 16.&amp;amp;nbsp;November 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121020061|VIAF=35301514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klippel, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klippel, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klippel, Kristian; Fischer, Nicki&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wittlich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igno-der-ant</name></author>
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