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	<title>Christian Kehrer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:50:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Kehrer&amp;diff=2382238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-23T11:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Wilhelm Karl Kehrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1775]] in [[Erbach (Odenwald)|Erbach]]; † [[21. Februar]] [[1869]] ebenda) war ein deutscher Jagd- und [[Tiermalerei|Tiermaler]], [[Hofmaler]] und [[Archivar]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Erbach Medaillon Kehrer.jpg|mini|Medaillon mit Bildnis Kehrers am Sockel des Denkmals für den Grafen Franz I. zu Erbach-Erbach auf dem Marktplatz in Erbach/Odenwald.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christian Kehrer stammte aus einer [[Odenwald|Odenwälder]] Familie, die zahlreiche Künstler hervorgebracht hat. Sein älterer Bruder war der Maler [[Karl Christian Kehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Schulzeit ermögliche ihm [[Franz I. (Erbach-Erbach)|Graf Franz I. von Erbach-Erbach]] von 1793 bis 1797 einen Aufenthalt in Würzburg, wo er bei dem Hofmaler [[Johann Christoph Fesel]] (1737–1805) lernte. Kehrer stellte erstmals 1800 in der Berliner Akademie-Ausstellung aus, wo er ein Rehbock-Motiv zeigte. Nach einer kurzen Anstellung in [[Saarbrücken]] am Hofe der Herzogin von Braunschweig-Bevern kehrte er nach Erbach zurück. Er erhielt zunächst eine vergleichsweise gering dotierte Stelle als Privatsekretär des Grafen Franz, der sein Talent als Maler erkannte und ihn förderte. 1814 wurde er zum Archivrat befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.beyars.com/de_erbach-fortsetzung-3.html |wayback=20091216195429 |text=Elfenbeinkunst in Erbach |archiv-bot=2023-12-04 21:27:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrer blieb Erbach und dem Erbacher Hof zeitlebens verbunden. Als Anekdote kann es betrachtet werden, dass er im Jahr 1820 kurzzeitig in Ungnade fiel. Kehrer wies den Grafen frühzeitig darauf hin, dass es sich um einen bei [[Würzberg]] gefundenen [[Aquila (Standarte)|Legionsadler]] um eine offensichtliche Fälschung handelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietwulf Baatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Adlerstein bei Würzberg (Odenwaldkreis).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologisches Korrespondenzblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 2004, Heft 1, S.&amp;amp;nbsp;107–123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch wurde am vermeintlichen Fundort der sogenannte [[Adlerstein (Würzberg)|Adlerstein]] aufgestellt. Die Fürsprache Charlottes zu Isenburg-Birstein verhinderte aber, dass er Erbach den Rücken kehrte. Langfristig tat dies seiner Beziehung zum Grafenhaus keinen Abbruch. Der Sockel des 1874 eingeweihten Denkmals für den Grafen Franz auf dem Erbacher Marktplatz trägt Medaillons von Forstrat Friedrich Louis (S), des Politikers [[Johann Friedrich Knapp (Politiker)|Johann Friedrich Knapp]] (O) und ein Porträt Kehrers im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Für die Erbach’schen Sammlungen legte er Folio-Kataloge an und kopierte alte Handschriften und Illustrationen. Seine Illustrationen der Ausgrabungen am [[Neckar-Odenwald-Limes|Odenwaldlimes]] gehören zu den frühesten derartigen Dokumentationen in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz-Rudolf Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die archäologische Erforschung der Römerzeit in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: Dietwulf Baatz, F.-R. Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe der Auflage von 1989. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9, S.&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrer erhielt auch über Erbach hinaus große Aufträge. Von [[Friedrich I. (Württemberg, König)|König Friedrich I.]] wurde er mit der Ausmalung eines Jagdhauses im Park von [[Schloss Freudental (Freudental)|Schloss Freudental]] beauftragt. Große Jagdstücke fertigte er von 1823 bis 1827 für [[Wilhelm I. (Nassau)|Herzog Wilhelm von Nassau]] für das [[Jagdschloss Platte]] bei Wiesbaden.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Sander: &amp;#039;&amp;#039;Kunstlandschaft Rhein-Main: Malerei im 19. Jahrhundert, 1806-1866.&amp;#039;&amp;#039; Museum Giersch, Frankfurt am Main 2000, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1861 fertigte er eine Teilabschrift nach einer Mitte des 15. Jahrhunderts entstandenen [[Buchillustration|illustrierten Handschrift]] aus dem ehemaligen Besitz der Grafen Erbach-Erbach, die sich heute im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Isphording|Eduard]] und Anne Isphording: &amp;#039;&amp;#039;Kräuter und Blumen: Kommentiertes Bestandsverzeichnis der botanischen Bücher bis 1850 in der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 2008, ISBN 978-3-936688-31-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christian Kehrer um 1800 Aquarell Wp 10-32.jpg|Steinturm- und Holzturmstelle am römischen Odenwaldlimes, Aquarell, um 1800.&lt;br /&gt;
Kehrer Einhardsbasilika.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Einhardsbasilika (Steinbach)|Kloster Steinbach]] im Anfange des gegenwärtigen Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Aquarell auf Papier, um 1800.&lt;br /&gt;
Kehrer Schloss Fuerstenau.jpg|Ansicht des [[Schloss Fürstenau (Michelstadt)|Schlosses Fürstenau]], Aquarell auf Papier, um 1800.&lt;br /&gt;
Kehrer Eulbacher Park.jpg|[[Eulbacher Park]], Ölgemälde, um 1820.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Kehrer, Christian |Band=20 |Seite=61 |SeiteBis=62}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|400|401|Kehrer (luth.)|[[Friedrich Piel]]|136036287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=136036287|titel=Kehrer, Christian Wilhelm|datum=2023-05-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136036287|VIAF=80448566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kehrer, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erbach, Odenwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kehrer, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kehrer, Christian Wilhelm Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jagd- und Tiermaler, Hofmaler und Archivar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1775&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erbach (Odenwald)|Erbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erbach (Odenwald)|Erbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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