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	<title>Christian Juncker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:10:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Juncker&amp;diff=1568993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mursten: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-11-07T12:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Juncker.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Christianus Junckerus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Juncker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|26|10|1668|Link=1}} in [[Dresden]]; † [[19. Juni]] [[1714]] in [[Altenburg]]) war ein sächsischer [[Historiograph]], [[Pädagoge]], [[Numismatiker]], [[Bibliothekar]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Dresdner Hofschneiders absolvierte ab 1679 die [[Kreuzschule]], flüchtete 1680 vor der [[Pest]] nach [[Zwickau]], wo er bis zu seiner Rückkehr nach Dresden 1681 die dortige Ratsschule besuchte. 1683 wechselte er an die [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Landesschule nach Meißen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Berndt, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1687 bis 1695 studierte er an der [[Universität Leipzig]]. Hier wirkte er an der Wissenschaftszeitschrift [[Acta Eruditorum]] mit und erlangte bereits mit den ersten Publikationen weitreichende Bekanntheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konrektor erhielt er 1696 eine Anstellung am [[Hennebergisches Gymnasium „Georg Ernst“|Hennebergischen Gymnasium]] [[Schleusingen]]. Dort begann er die Geschichte der [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Henneberg]] aufzuarbeiten. So stellt er beispielsweise 1701 beim dortigen Superintendenten Meis den Antrag, die zugemauerte Gruft der Henneberger Grafen in der [[St. Johanniskirche (Schleusingen)|St. Johanniskirche]] in Schleusingen zu öffnen, um die Daten auf den darin enthaltenen Zinnsärgen aufzuzeichnen. Sein Gesuch wurde von [[Moritz Wilhelm (Sachsen-Zeitz)|Herzog Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz]] abgelehnt. Juncker forschte weiter zur hennebergischen Geschichte und verfasste das nur handschriftlich vorliegende Werk &amp;#039;&amp;#039;Ehre der gefürsteten Grafschaft Henneberg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://digisam.ub.uni-giessen.de/ubg-ihd-hn/search?operation=searchRetrieve&amp;amp;query=%28dc.title%3D%28Ehre+der+gef%C3%BCrsteten+Grafschaft+Henneberg%29+and+bib.personalName%3D%28Juncker%2C+Christian%29%29+and+vl.domain%3D%28ubg-ihd-hn%29+sortBy+relevance%2Fasc&amp;amp;index1=cql.anywhere&amp;amp;bool2=and&amp;amp;index2=dc.title&amp;amp;term2=Ehre+der+gef%C3%BCrsteten+Grafschaft+Henneberg&amp;amp;bool3=and&amp;amp;index3=bib.personalName&amp;amp;term3=Juncker%2C+Christian&amp;amp;bool4=and&amp;amp;index4=vl.printer-publisher&amp;amp;bool5=and&amp;amp;index5=bib.originPlace&amp;amp;bool6=and&amp;amp;index6=dc.date&amp;amp;bool7=and&amp;amp;index7=dc.subject&amp;amp;bool8=and&amp;amp;index8=vl.genre-aad&amp;amp;bool9=and&amp;amp;index9=vl.signature&amp;amp;bool10=and&amp;amp;index10=dc.identifier&amp;amp;startRecord=1&amp;amp;vlsearch_sortBy=relevance&amp;amp;maximumRecords=10&amp;amp;vlsearch_sortOrder=asc&amp;amp;truncate=&lt;br /&gt;
 | titel=Neuzeitliche Handschriften, Ehre der gefürsteten Grafschaft Henneberg | titelerg=Christian Juncker| zugriff=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einer Drucklegung war es nicht mehr gekommen, da Juncker 1708 eine wesentlich besser dotierte Stelle als Rektor des [[Martin-Luther-Gymnasium Eisenach|Gymnasiums]] in [[Eisenach]] erhalten hatte. 1713 erhielt er den Ruf als Direktor des Gymnasiums zu Altenburg, wo er bis zu seinem Tod 1714 wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1711 wurde er als auswärtiges Mitglied in die [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-christian-juncker-1307| titel=Mitglieder der Vorgängerakademien| titelerg=Christian Juncker| zugriff=2015-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Junckers Übersetzungen von französischsprachigen Reiseberichten von [[Nicolas Sanson]] über [[Iran|Persien]] (1695) und von [[Baltasar de Moncony]] über [[Asien]] (1697), der Abhandlung über die &amp;#039;&amp;#039;Geographische und Historische Beschreibung Der Siebenzehn Niederländischen Provintzien&amp;#039;&amp;#039; (1698), von Schriften der Missionare [[Joachim Bouvet]] und [[Charles Le Gobien]] sowie des französischen Mathematikers [[Louis le Comte]] über [[China]] (1699) und der Reisebeschreibungen von [[Maximilian Misson]] über [[Italien]] (1701) beeinflussten das geographische Wissen der Zeit nicht unwesentlich. Als anerkannter Numismatiker im barocken Netzwerk um [[Wilhelm Ernst Tentzel]], [[Christian Wermuth]] und [[Christian Schlegel]] publizierte Juncker unter anderen numismatischen Werken 1699 und 1706&amp;lt;ref&amp;gt;Juncker, Christian: Das guldene und silberne Ehren-Bedächtniss Martini Lutheri : In welchem dessen Leben, Tod, Familie und Reliquien, benebst den vornehmsten Geschichten der evangelischen Reformation, wie auch der evangelischen Jubel-Feyern umständlich beschrieben und auf eine sonderbar anmuthige Art aus mehr als zwey hundert Medaillen oder Schau-Müntzen und Bildnissen von rarer Curiosität mit auserlesenen Anmerckungen erkläret werden durch Christian Juncker. Frankfurt und Leipzig bei Johann Andreä Endters sel. Sohn und Erben&amp;lt;/ref&amp;gt; eine mit Münzen und Medaillen illustrierte Biografie über [[Martin Luther]]. Seine Ad modum Minelli&amp;lt;ref&amp;gt; = „Nach Art des Minell“. Der niederländische Pädagoge Jan Minellius (1625–1683) gab in Rotterdam Schulausgaben der klassischen Schriftsteller heraus, die seiner Zeit verbreitet und beliebt waren und daher oft nachgeahmt wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt; bearbeiteten Schriften römischer Geschichtsschreiber galten in vielen deutschen Schulen über Jahrzehnte als unverzichtbarer Lesestoff.&amp;lt;ref&amp;gt;Berndt, Einband Rückseite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete die Tochter eines Gymnasialdirektors in Schleusingen, die jedoch im dritten Ehejahr starb. Später heiratete Juncker die Tochter eines Ratsherrn. Aus dieser Ehe gingen acht Kinder hervor. Sein Sohn [[Gottlob Friedrich Wilhelm Juncker]] ging 1731 nach Russland und wurde dort ein anerkannter Dichter, Historiograf und Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Petersburger Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Juncker wurde 1705 der Titel hennebergischer und 1711 der Titel kursächsisch-polnischer Historiograph verliehen.&lt;br /&gt;
In Schleusingen und in Eisenach wurden später Straßen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|14|690|692|Juncker, Christian|[[Heinrich Julius Kämmel]]|ADB:Juncker, Christian}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Urania Kultur- und Bildungsverein Gotha e. V.|Titel=Eisenacher Persönlichkeiten|TitelErg=Ein biografisches Lexikon|Verlag=RhinoVerlag|Ort=Weimar|Jahr=2004|Seiten=72|ISBN=3-932081-45-5}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|660|661|Juncker, Christian|Jürgen Voss|121754170}}&lt;br /&gt;
* Carsten Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken von Christian Juncker (1668 – 1714); Pädagoge, Historiograph der Ernestiner, Luther-Biograph, Numismatiker, Übersetzer und Bibliothekar&amp;#039;&amp;#039;, Rockstuhl, Bad Langensalza 2017, ISBN 978-3-95966-210-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121754170}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|121754170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121754170|LCCN=n/86/824907|VIAF=55011920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Juncker, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1668]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1714]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Juncker, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Historiograph, Pädagoge, Numismatiker, Bibliothekar und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Oktober 1668&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juni 1714&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mursten</name></author>
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