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	<title>Christian Grube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Grube&amp;diff=1990232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rettinghaus am 25. Oktober 2025 um 15:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Grube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1934]] in [[Hannover]]) ist ein deutscher [[Chorleiter]] und Universitätsdozent.[[Bild:Christian Grube (2004).jpg|mini|Christian Grube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Schulausbildung studierte Grube in Hannover an der [[Akademie für Musik und Theater]] und an der Kirchenmusikschule Schul- und [[Kirchenmusik]] mit den Hauptfächern Dirigieren, [[Orgel]], [[Gesang]], [[Flöte]] und [[Renaissance]]instrumente. Schon während seiner Studienzeit avancierte er zu einem gefragten und erfahrenen Oratoriensolisten. Daneben organisierte er Chorworkshops in Deutschland und der Schweiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss beider Studiengänge trat er seine erste Stelle als Kantor an der [[St. Michael (Hildesheim)|St. Michaeliskirche]] in Hildesheim an; gleichzeitig begann er am [[Gymnasium Andreanum]] zu unterrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde Grube, inzwischen [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]], zum Professor für Chorleitung an die [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste]] in Berlin und zum Direktor des [[Staats- und Domchor]]s berufen. Getreu seinem Namen, den er seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt, sang der Staats- und Domchor unter Grubes Leitung nicht nur regelmäßig bei Gottesdiensten in der [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche]] und bei besonderen kirchlichen Anlässen, sondern auch zu staatlichen Festveranstaltungen. So war der Staats- und Domchor der Chor, der 1990 die Ehre hatte, bei den offiziellen, über die ganze Welt ausgestrahlten Feierlichkeiten zur deutschen Wiedervereinigung zu singen. [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-1003-021, Berlin, Marienkirche, Gottesdienst.jpg|mini|Der Staats- und Domchor unter der Leitung Christian Grubes beim Festgottesdienst zum [[Tag der Deutschen Einheit]]]] [[Herbert Hildebrandt]], damals Leiter der (Ost-)[[Berliner Domkantorei]], hatte immer an die Wiedervereinigung geglaubt und deshalb ganz bewusst seine Domkantorei als gemischten und nicht als Knabenchor gegründet. Durch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihm und Christian Grube, die bereits in der Vorwendezeit in einem gemeinsamen Konzert im Osten Berlins gipfelten, gelang es Grube nach dem Fall der Berliner Mauer, den Domchor wieder zu seiner ursprünglichen Heimat, dem [[Berliner Dom]], zurückzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 gründete Grube den [[Kammerchor]] der Universität der Künste Berlin, einen gemischten Chor, der aus (mittlerweile auch ehemaligen) Studierenden der UdK, viele davon der Fachrichtung Schulmusik, besteht.&lt;br /&gt;
Seine beiden Chöre haben unter dem Dirigat von [[Herbert von Karajan]], [[Seiji Ozawa]], [[Zubin Mehta]], [[Wolfgang Sawallisch]], [[Riccardo Chailly]], [[Mauricio Kagel]] u.&amp;amp;nbsp;a. gesungen, mit Ensembles wie den [[Berliner Philharmoniker]]n, der [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Oper Berlin]], dem [[Berliner Ensemble]] und der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper]] musiziert und mit Sängern wie [[Dietrich Fischer-Dieskau]], [[Edita Gruberová]], [[Júlia Várady]], [[Christoph Prégardien]], und [[Thomas Quasthoff]] (der seine Gesangskarriere in Grubes Kinderchor in Hildesheim begann) zusammengewirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Studierenden sind Schulmusiklehrer, Dirigierprofessoren und Opernsänger in verschiedenen Ländern geworden. Eine ganze Generation von Sängern, nicht nur in den Berliner Chören, hat im Laufe von 30 Jahren bei Christian Grube oder in den Chören seiner Schüler gelernt. 2010 wurde ihm in &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung herausragender Verdienste um das Berliner Chorleben&amp;#039;&amp;#039; die [[Chorverband Berlin|Geschwister-Mendelssohn-Medaille]] verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arvo Pärt]] widmete sein inzwischen berühmtes &amp;#039;&amp;#039;[[Magnificat]]&amp;#039;&amp;#039; Christian Grube und dem Staats- und Domchor, nachdem dieser den ersten Preis im Deutschen Chorwettbewerb gewonnen hatte. Grube dirigierte den Staats- und Domchor in [[Maurice Jarre]]s Filmmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Gorillas im Nebel]]&amp;#039;&amp;#039;, die für einen [[Oscar]] nominiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzertreisen führten seine Chöre in fast alle europäischen Länder, in die [[Sowjetunion]], nach [[Nordamerika|Nord-]] und [[Südamerika]], [[Afrika]], [[Israel]], [[Korea]] und [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]]. Diese Reisen waren häufig mit Vorträgen, Workshops sowie Rundfunk- oder Fernsehproduktionen verbunden. Viele dieser Länder haben Grube in der Folge dieser Reisen als Gastdirigenten, zur Leitung von Meisterklassen oder Chorworkshops eingeladen. Darüber hinaus ist er als Juror bei Chorwettbewerben in Deutschland, Ungarn und Polen, aber auch beim ersten internationalen Chorwettbewerb in den USA (San Luis Obispo, Kalifornien) tätig gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der diplomatischen Wirkung seiner Arbeit in der ganzen Welt wurde Christian Grube 1995 mit dem [[Bundesverdienstkreuz]] erster Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Nach einer arbeitsintensiven, aber auch erlebnisreichen Dienstzeit von knapp 27 Jahren, die die längste aller im vergangenen Jahrhundert berufenen Domchordirektoren darstellt, wurde Grube im Herbst 1999 emeritiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Professor emeritus verbringt Christian Grube einen Teil des Jahres in Berlin, wo er weiter Dirigierunterricht an der Universität der Künste Berlin erteilt und seinen Kammerchor leitet. Zudem hält er Dirigierworkshops und wirkt als Gastdirigent in Europa und den USA. Für den Bärenreiter Verlag schreibt er seit vielen Jahren Rezensionen über Neuerscheinungen. Den anderen Teil des Jahres lebt er in den Bergen von [[Santa Cruz (Kalifornien)]], wo er privaten Dirigierunterricht erteilt. Seit Juni 2006 ist er dort auch künstlerischer Leiter und Dirigent des Santa Cruz Chorale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Christian Grube produzierten beide Chöre Tonträger und wirkten bei verschiedenen Einspielungen mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinrich Schütz, Musikalische Exequien / Johann Sebastian Bach, Actus tragicus&lt;br /&gt;
Regina Jakobi, [[Harry Geraerts]], [[Harry van der Kamp]], Jelle Drayer, Knabensolisten; Staats- und Domchor Berlin&lt;br /&gt;
LP Januar 1983 (Berlin); Teldec / HdK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinrich von Herzogenberg, Die Geburt Christi&lt;br /&gt;
Regina Schudel, Anke Eggers, Peter Maus, Ernst-Gerold Schramm; Ensemble Oriol;&lt;br /&gt;
Kammerchor der HdK Berlin, Staats- und Domchor Berlin&lt;br /&gt;
Produktion Januar 1988 (Berlin); SFB / CD 1990 (Stuttgart) Hänssler Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Sebastian Bach, Ich hatte viel Bekümmernis (Kantate 21)&lt;br /&gt;
Grzyna Flicinska-Panfil, Elisabeth Umierski, Albrecht Lepetit, Markus Köhler; &lt;br /&gt;
Ensemble Baroque der HdK, Staats- und Domchor Berlin, Martin Ludwig, Orgel&lt;br /&gt;
CD März 1992 (Berlin); Staats- und Domchor / HdK Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Konzert zum Gedenken an Hiroshima&lt;br /&gt;
Joseph Haydn, Die Schöpfung&lt;br /&gt;
Edith Mathis, Christoph Pregardien, Harald Stamm;&lt;br /&gt;
Shin-Yu Kai Chor (Japan), Pécs Kammerchor, Kammerchor der HdK Berlin;&lt;br /&gt;
World Symphony Orchestra; Mosche Atzmon&lt;br /&gt;
CD 1990 (Assisi), Grammophon (AB BIS)  /  IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Konzert für Lidice&lt;br /&gt;
Béla Bartók, Divertimento für Streichorchester  &lt;br /&gt;
Bohuslav Martinů, Concertino für Piano Trio und Streichorchester&lt;br /&gt;
Antal Doráti; Pater noster   und   Jesus oder Barabas?&lt;br /&gt;
Will Quadflieg (Sprecher), Kammerchor der HdK Berlin;&lt;br /&gt;
Tschechische Philharmoniker, Neues Berliner Kammerorchester; Martin Fischer-Dieskau&lt;br /&gt;
CD 1992 (Berlin) Grammophon (AB BIS) / IPPNW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hugo Distler, Möricke-Chorliederbuch&lt;br /&gt;
Kammerchor der HdK Berlin&lt;br /&gt;
CD 1994 (Berlin), Thorofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hugo Distler, Die Weihnachtsgeschichte und Liedmotetten zur Weihnacht&lt;br /&gt;
Stephanie Petitlaurent, Sylvia Fricke, Klaus Thiem, Rudolf Preckwinkel&lt;br /&gt;
Kammerchor der HdK Berlin&lt;br /&gt;
CD 1996 (Berlin), Thorofon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* [https://santacruzchorale.org/ Santa Cruz Chorale]&lt;br /&gt;
* [https://www.udk-berlin.de/person/prof-christian-grube/ Christian Grube im Webauftritt der Universität der Künste, Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134392191|LCCN=nr/93/13646|VIAF=255300040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grube, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grube, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chorleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rettinghaus</name></author>
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