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	<title>Christian Gottlob Heyne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Gottlob Heyne Tischbein 1772.jpg|mini|Christian Gottlob Heyne. Gemälde von [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]] (1772)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1729]] in [[Chemnitz]]; † [[14. Juli]] [[1812]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Altertumswissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, arbeitete er nach dem Studium als Hauslehrer in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] und [[Kopist]] in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1763 war er Professor der Beredsamkeit und Dichtkunst an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wo er bis zu seinem Tod tätig war. Er leitete in dieser Zeit auch die [[Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen|Universitätsbibliothek]], die er durch Reformen und Bestandserweiterungen zu einer führenden Einrichtung ihrer Art in Europa ausbaute. An der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften]], deren Mitglied er seit 1763 war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/christian-gottlob-heyne/| titel=Mitglieder: Christian Gottlob Heyne| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gab er als Sekretär die &amp;#039;&amp;#039;[[Göttingische Gelehrte Anzeigen|Göttingischen Gelehrten Anzeigen]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, die den wissenschaftlichen Diskurs ihrer Zeit durch Rezensionen und Anzeigen mitgestalteten. Heyne selbst verfasste mehr als 6000 Rezensionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Lehrtätigkeit an der Universität, seine Veröffentlichungen sowie seine Korrespondenz mit berühmten Zeitgenossen wie [[Gotthold Ephraim Lessing]], [[Johann Gottfried Herder]] und [[Johann Joachim Winckelmann]] beeinflusste er die geistige Entwicklung im ausgehenden 18. Jahrhundert und legte den Grundstein für die umfassende Altertumswissenschaft, in der [[Klassische Philologie|Philologie]], [[Alte Geschichte|Geschichte]] und [[Klassische Archäologie|Archäologie]] zusammengefasst waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian Gottlob Heyne Tischbein original.jpg|mini|hochkant|links|Christian Gottlob Heyne. Ölgemälde von [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]], um 1800]]&lt;br /&gt;
Heyne wurde als Sohn eines [[Leineweber]]s in Chemnitz geboren. Nach dem Besuch des Lyzeums seiner Vaterstadt studierte er ab 1748 an der [[Universität Leipzig]]. Die Not trieb ihn zu schriftstellerischer Tätigkeit, deren Früchte zunächst, außer einigen Übersetzungen, Bearbeitungen des [[Tibull]] und des [[Epiktet]] waren. In Wittenberg, wohin er 1750 einen jungen Adeligen als Erzieher begleitete, setzte er seine Studien fort. 1753 kehrte er nach Dresden zurück und erhielt die Stelle eines Kopisten an der [[Bibliothek]] des Ministers [[Heinrich von Brühl|Brühl]] in Dresden. 1760 verlor er in Dresden während einer Beschießung der Stadt seine gesamte Habe. Er versuchte in der Folge, seinen Unterhalt durch die Bearbeitung eines Teils des [[latein]]ischen Textes zu Lipperts &amp;#039;&amp;#039;[[Daktyliothek]]&amp;#039;&amp;#039; zu erwerben, bis er 1763 als Professor der [[Rhetorik]] und Nachfolger von [[Johann Matthias Gesner]] nach Göttingen berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1764 erhielt er die Aufsicht der Universitätsbibliothek, zunächst noch zusammen mit dem vorherigen Leiter [[Johann David Michaelis]], danach als alleiniger Direktor. Er machte sie rasch zu einer wichtigen und beispielhaften Einrichtung. Er organisierte eine [[Fernleihe]] für auswärtige Gelehrte und beschaffte neben deutschen Neuerscheinungen auch über Korrespondenzen mit anderen Gelehrten Literatur des Auslands, nicht nur französische, englische und amerikanische, sondern auch arabische und orientalische Literatur. Bei seinem Amtsantritt hatte die Bibliothek einen Bestand von 60.000 Bänden. Bei seinem Tod hatte er sich auf 200.000 Bände vergrößert. Zum Vergleich: Der Bestand der [[Universität Halle]] zählte 1780 nur 12.000 Bände.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Kleßmann: &amp;#039;&amp;#039;Universitätsmamsellen.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2008, S. 87f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Göttingen Papendiek 16, Heyne-Pavillon, 2023.jpg|mini|Heyne-Gartenpavillon in Göttingen am [[Leinekanal]] (Papendiek 16), 2023]]&lt;br /&gt;
Seine Nachfolge wurde nominell an [[Christoph Wilhelm Mitscherlich]] übertragen, der bis 1835 &amp;#039;&amp;#039;professor eloquentiae&amp;#039;&amp;#039; war. Als faktischer Nachfolger ist jedoch [[Karl Otfried Müller]] anzusehen, der 1819 als außerordentlicher Professor nach Göttingen berufen wurde, 1823 zum Ordinarius und nach [[Georg Ludolf Dissen]]s Tode (1837; Dissen war nomineller Nachfolger Mitscherlichs) zum &amp;#039;&amp;#039;professor eloquentiae&amp;#039;&amp;#039; befördert wurde. Heyne besaß auch eine umfangreiche Bibliothek, deren Auktion von Brose in Göttingen veranstaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brose, Auktion 26.07.1813 |url=http://picus.unica.it/documenti/Heyne.pdf |titel=Catalogus Librorum |werk=Picus Unica |datum=2022-12-15 |abruf=2022-12-15 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 hatte er die dreißigjährige Therese Weiß geheiratet, die Tochter von [[Leopold Sylvius Weiß]], einem bedeutenden [[Lautenist]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Über ihre Verbindung [[Richard Foerster (Altphilologe)|Richard Foerster]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine berühmte Hochzeit in der Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzische Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039; 1920, Nr. 27/28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Tochter aus dieser Ehe war die Schriftstellerin [[Therese Huber]], eine der „[[Universitätsmamsellen]]“ genannten Göttinger Gelehrtentöchter, die in erster Ehe mit dem Naturforscher [[Georg Forster]], einem Freund ihres Vaters, verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Frau Therese 1776 an der Schwindsucht (Tuberkulose) gestorben war, heiratete er 1777 Georgine Brandes, Tochter des Hofrats [[Georg Friedrich Brandes]], die ihm sechs weitere Kinder gebar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Gottlob Heyne hatte zuletzt ab 1775&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Graepler]], Joachim Migl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Studium des schönen Altertums: Christian Gottlob Heyne und die Entstehung der klassischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung in der Paulinerkirche Göttingen 11. Februar–15. April 2007. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Göttingen 2007, ISBN 978-3-930457-82-3, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Wohnhaus unter der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Papendiek 16&amp;#039;&amp;#039; direkt gegenüber seiner Bibliothek. Wohnhaus&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Schütz, [[Walter Nissen]]: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Gedenktafeln. Ein biographischer Wegweiser&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-30081-7, S. 108 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Oberdiek: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Universitätsbauten. Die Baugeschichte der Georg-August-Universität&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Verlag Göttinger Tageblatt, Göttingen 2002, ISBN 3-924781-46-X ([http://www.gt-extra.de/ebook/pdf/unibauten_gt_buch.pdf Digitalisat auf gt-extra.de], abgerufen am 4. Februar 2023), S. 51 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gartenpavillon&amp;lt;ref&amp;gt;Ilse Rüttgerodt-Riechmann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5.1.) Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig / Wiesbaden 1982, ISBN 3-528-06203-7, S. 92. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dtbrd_nds_bd5_1/0089/image,info Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de], abgerufen am 4. Februar 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Leinekanal]] stehen heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyne wurde auf dem [[Bartholomäusfriedhof]] in Göttingen beigesetzt. Sein klassizistisch gestaltetes Sandstein-Grabmal trägt auf der Rückseite den Spruch: &amp;#039;&amp;#039;quem dederat / cursum fortuna / peregit&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;/ illa comite vixit&amp;#039;&amp;#039; („Den von Fortuna gewiesenen Weg hat er vollendet, von jener begleitet, hat er gelebt“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Vergil]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; IV.653.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Saathoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Göttingens Friedhöfe – die Stätte seiner großen Toten&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Stadt Göttingen. Heinz-Reise Verlag, Göttingen 1954, S. 16 f. mit großer Abbildung 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Vorderseite und auf der Rückseite des Steines befinden sich auffällige [[Wetzrille]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1786 war er auswärtiges Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-christian-gottlob-heyne-1143| titel=Mitglieder – historisch: Christian Gottlob Heyne | hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1805 wurde er Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]] und 1806 korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1303 |Name=Christian Gottlob Heyne |Datum=21. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1809 wurde er zum assoziierten Mitglied der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00000840| titel=Past Members: Christian Gottlob Heyne| hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Heyne gilt als einer der wichtigsten Vordenker des [[Klassizismus]]. Er trat zunächst als Übersetzer von Werken der [[Antikes Griechenland|griechischen]] und [[Römisches Reich|römischen]] [[Antike]] hervor. So übertrug er unter anderem [[Epiktet]] und [[Tibull]] ins [[Deutsche Sprache|Deutsche]]. Vor allem aber war Heyne einer der Ersten, die sich wissenschaftlich mit der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] auseinandersetzten. Indem er Erkenntnisse aus verschiedenen Wissensgebieten – wie etwa der Sprachwissenschaft und der Archäologie einbezog –, wurde er zum Begründer der modernen Altertumswissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Welfenschatz verschwindet im Depot. Die Antikensammlung des Grafen Wallmoden wird aus der Universität Göttingen abgezogen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2023, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Mythos|Mythenforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bartholomäusfriedhof GÖ, Grabmal Heyne 2016.jpg|mini|253x253px|Heynes Grabmal auf dem Bartholomäusfriedhof (2016)]]&lt;br /&gt;
Heyne wird in [[Johann Wolfgang Goethe|Goethes]] Roman „[[Die Leiden des jungen Werther]]“ erwähnt. Dort will V., ein flüchtiger Bekannter, Werther mit seiner Belesenheit in Sachen Kunsttheorie und mit dem Besitze eines Manuskriptes „von Heynen über das Studium der Antike“ imponieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Goethe: &amp;#039;&amp;#039;Die Leiden des jungen Werther&amp;#039;&amp;#039;, Reclam 2006, S. 11/12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen (GSGG) vergibt jährlich den „Christian-Gottlob-Heyne-Preis für die beste geisteswissenschaftliche Dissertation des vergangenen akademischen Jahres […] Mit dem Preis wird die herausragendste Doktorarbeit ausgezeichnet, die im vorangegangenen Jahr an der Philosophischen Fakultät oder der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität eingereicht wurde.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-goettingen.de/de/106289.html &amp;#039;&amp;#039;Christian-Gottlob-Heyne-Preis&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;uni-goettingen.de&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 26. Juli 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Büste des Wissenschaftlers war in der [[Aula der Georg-August-Universität|Aula]] der Universität Göttingen ausgestellt. Sie wurde im Juni 2009 von Vandalen zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Gückel: {{Webarchiv |url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/10000-Euro-Schaden-in-der-Uni-Aula |text=10000 Euro Schaden in der Uni-Aula |wayback=20150924022943}} (&amp;#039;&amp;#039;goettinger-tageblatt.de&amp;#039;&amp;#039;, 18. Juni 2009, abgerufen am 26. Juli 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heyne ist der &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Saal&amp;#039;&amp;#039; im Historischen Gebäude der [[Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen|Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen]] benannt. Im zu Ehren benannt wird seit 1980 auch eine Straße am Leinekanal in der Innenstadt von Göttingen &amp;#039;&amp;#039;Christian-Gottlob-Heyne-Ufer&amp;#039;&amp;#039;, gegenüber seinem ehemaligen Wohnsitz &amp;#039;&amp;#039;Papendiek 16&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Tamke, Rainer Driever: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. 3. neu überarbeitete, wesentlich erweiterte Auflage, Göttingen 2012 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung des Stadtarchivs Göttingen&amp;#039;&amp;#039;, 2). [https://www.stadtarchiv.goettingen.de/strassennamen/tamke-driever%20goettinger%20strassennamen_01.pdf Digitalisat auf stadtarchiv.goettingen.de], abgerufen am 4. Februar 2023, ohne Seitenzählung, PDF-Seite 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das Studium der Antike: oder Grundriß einer Anführung zur Kenntniß der alten Kunstwerke / zum Gebrauche bey seinen Vorlesungen entworfen von Chr. Gottl. Heyne&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen/Gotha 1772 ({{DTAW|heyne_einleitung_1772}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sammlung antiquarischer Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Leipzig 1778. ([https://books.google.de/books?id=euhVAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat Band 1]), ([https://books.google.de/books?id=yQpnAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Band 2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ad Apollodori Bibliothecam observationes&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Göttingen 1803. ([http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=ARCHIVE_ORG&amp;amp;url=http%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fadapollodoribibl00heyn&amp;amp;signature=pES-XBx3QmjgUYre0u-jY-g61dFAsf0aDmsFR1yMMmg&amp;amp;showCoverImg=1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opuscula academica collecta&amp;#039;&amp;#039;. 6 Bände. Dieterich, Göttingen 1785–1812. ([https://archive.org/details/opvscvlaacademi03heyngoog/page/n6/mode/2up Digitalisat Band 1]), ([https://archive.org/details/bub_gb_bEgQAAAAIAAJ/page/n7/mode/2up Band 2]), ([[iarchive:opvscvlaacademi02heyngoog/page/n5/mode/2up|Band 3]]), ([https://archive.org/details/opusculaacademi01heyngoog/page/n8/mode/2up Band 4]), ([https://archive.org/details/opusculaacademi00heyngoog/page/n10/mode/2up Band 5]), ([https://archive.org/details/opvscvlaacademi01heyngoog/page/n6/mode/2up Band 6]) Nachdruck Olms, Hildesheim 1997&lt;br /&gt;
* Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Carmina&amp;#039;&amp;#039; des [[Homer]]. 9 Bde. Leipzig 1802–1822.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akademische Vorlesungen über die Archäologie der Kunst des Alterthums, insbesondere der Griechen und Römer&amp;#039;&amp;#039;. Vieweg, Braunschweig 1822. ([https://books.google.de/books?id=j0ZQAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arnold Heeren]]: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne, biographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1813.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Leo]]: &amp;#039;&amp;#039;Heyne&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Felix Klein (Mathematiker)|Felix Klein]] (u. a.): Festschrift zur Feier des hundertfünfzigjährigen Bestehens der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen: Beiträge zur Gelehrtengeschichte Göttingens. Weidmann, Berlin 1901, S. 151–213.&lt;br /&gt;
* {{ADB|12|375|378|Heyne, Christian Gottlob|[[Conrad Bursian]]|ADB:Heyne, Christian Gottlob}}&lt;br /&gt;
* Ernst Barth: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne, ein großer Sohn des alten Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/1962, S. 1–12&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|93|95|Heyne, Christian Gottlob|[[Ulrich Schindel]]|11855073X}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gresky: &amp;#039;&amp;#039;Ein leuchtender Stern am Himmel der Georgia-Augusta: Christian Gottlob Heyne&amp;#039;&amp;#039;. In: Göttinger Monatsblätter (Beilage zum [[Göttinger Tageblatt]]), 6. Jahrgang, Ausgabe 67 von September 1979, S. 2–3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Vormann der Georgia Augusta. Christian Gottlob Heyne zum 250. Geburtstag. Sechs akademische Reden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Universitätsreden.&amp;#039;&amp;#039; Heft 67). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1980, ISBN 3-525-82619-2.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629220932/http://www.bautz.de/bbkl/h/heyne_c_g.shtml|band=18|spalten=635-655|autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=Heyne, Christian Gottlob}}&lt;br /&gt;
* Fee-Alexandra Haase: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne (1729–1812), Bibliographie zu Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Palatina, Heidelberg 2002. ISBN 978-3-932608-19-3&lt;br /&gt;
* [[Martin Vöhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne und das Studium des Altertums in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Glenn W. Most]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Disciplining classics – Altertumswissenschaft als Beruf&amp;#039;&amp;#039; (= Aporemata. 6). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2002, ISBN 3-525-25905-0. S. 39–54.&lt;br /&gt;
* Marianne Heidenreich: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne und die Alte Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= [[Beiträge zur Altertumskunde]], 229), K. G. Saur, München und Leipzig 2006, ISBN 3-598-77841-4. (Rezensionen: [[Ulrich Schindel]], in: [[Göttingische Gelehrte Anzeigen|Göttinger Gelehrte Anzeigen]] 258 (2006), S. 254–261; [https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-9615 Matthias Willing auf hsozkult.de], 5. März 2007, abgerufen am 4. Februar 2023.)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Graepler]], Joachim Migl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Studium des schönen Altertums: Christian Gottlob Heyne und die Entstehung der klassischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung in der Paulinerkirche Göttingen 11. Februar –15. April 2007. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Göttingen 2007, ISBN 978-3-930457-82-3. (Digitalisat auf [https://publications.goettingen-research-online.de/bitstream/2/14519/1/GBS_StudiumdesschoenenAltertums_komplett.pdf publications.goettingen-research-online.de], abgerufen am 4. Februar 2023.)&lt;br /&gt;
* René Sternke: &amp;#039;&amp;#039;Kabale und Kritik. Die Ilias malorum gegen Christian Gottlob Heyne im Mai 1803&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Martin Mulsow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kriminelle – Freidenker – Alchemisten. Räume des Untergrunds in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2014, S. 597–616.&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Günther Nesselrath]], [[Balbina Bäbler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlob Heyne. Werk und Leistung nach zweihundert Jahren&amp;#039;&amp;#039; (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge 32). Berlin/New York 2014&lt;br /&gt;
* René Sternke, Klaus Gerlach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl August Böttiger. Briefwechsel mit Christian Gottlob Heyne&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-05-005178-9.&lt;br /&gt;
* Julia Kurig: &amp;#039;&amp;#039;Der Neuhumanismus als säkulare Bewegung? Bildung, Philologie und Religion am Beispiel von Christian Gottlob Heyne (1729–1812).&amp;#039;&amp;#039; In: International Journal for the Historiography of Education 1, 2019, S. 66–84.&lt;br /&gt;
* Julia Kurig: &amp;#039;&amp;#039;Schönheit, Geschmack und Bildung – zur ästhetischen Neulegitimierung humanistischer Gelehrsamkeit im 18. Jahrhundert bei Christian Gottlob Heyne (1729-1812).&amp;#039;&amp;#039; In: Le stagioni dell’erudizione e le generazioni degli eruditi. Una storia europea (secoli XV-XIX). Hrsg. Jean Boutier, Fabio Forner, Maria Pia Paoli, Paolo Tinti, Corrado Viola. Clueb, Bologna 2024, ISBN 978-88-491-5786-4, S. 379–400.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Christian Gottlob Heyne}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Christian Gottlob Heyne}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11855073X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11855073X}}&lt;br /&gt;
* {{correspSearch|11855073X}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.sub.uni-goettingen.de/DB=1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Christian+Gottlob+Heyne Bücher von und über Christian Gottlob Heyne im Katalog der SUB Göttingen]&lt;br /&gt;
* [https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00000840 Christian Gottlob Heyne] Eintrag bei der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
| AMT         = Professor der Poesie und Beredsamkeit an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
| ZEIT        = 1763–1812&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER   = [[Johann Matthias Gesner]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER  = [[Christoph Wilhelm Mitscherlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| AMT2        = Direktor der [[Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen|Universitätsbibliothek Göttingen]]&lt;br /&gt;
| ZEIT2       = 1763–1812&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER2  = [[Johann David Michaelis]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER2 = [[Jeremias David Reuss]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Göttingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11855073X|LCCN=n83186189|VIAF=14819364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyne, Christian Gottlob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Altgriechischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliotheksleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1729]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heyne, Christian Gottlob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe, Begründer der modernen Altertumswissenschaft, Professor für Poesie und Eloquenz in Göttingen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1729&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1812&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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