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	<title>Christian Gottfried Flittner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:30:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Gottfried_Flittner&amp;diff=1478273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-31T09:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Gottfried Flittner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1770]] in [[Bad Düben|Düben]]; † [[6. Januar]] [[1828]] in [[Berlin]]) lebte als Arzt und Apotheker in Berlin. Im Geist der [[Berliner Aufklärung]] schrieb er populäre Bücher über [[Sexualpädagogik]] und andere Themen von allgemeinem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flittner wurde in Düben geboren, einer Stadt zwischen Leipzig und Wittenberg. In Leipzig studierte er Medizin, [[Pharmazie]] und [[Philosophie]]. An der Königlichen [[Tierärztliche Hochschule|Tierarzneischule]] in Berlin bekam er eine Anstellung als Hilfslehrer. 1808 gelangte er als [[Assessor]] an das „Collegium medico-chirurgicum“, die Aufsichtsbehörde für das [[Preußen|preußische]] Gesundheitswesen. Als Apotheker und Arzt besaß er die „Apotheke zum König [[Salomo]]“ in Berlin. Außerdem war er Besitzer des „Luisenbades“, einer [[Heilwasser|Heilquelle]], die 1758 als „Friedrichs-Gesundbrunnen“ im Norden außerhalb der Stadt erschlossen worden war; &amp;#039;&amp;#039;Gesundbrunnen&amp;#039;&amp;#039; ist heute ein Ortsteil des [[Berlin-Mitte|Bezirks Mitte]] von Berlin. Flittner war darüber hinaus Eigentümer von Buchhandlungen in Berlin, [[Frankfurt (Oder)]] und [[Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Flittner Die Kunst.jpg|thumb|upright 1.3|Innentitel mit Titelkupfer und Vignette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flittner war ein sehr produktiver [[Autor]]. Im Mittelpunkt seiner schriftstellerischen Arbeit standen Texte zur Sexualaufklärung. Darin werden neben Fragen der [[Anatomie]] auch [[moral]]philosophische, [[Rechtswissenschaft|juristische]] und [[Ethnologie|völkerkundliche]] Themen ausführlich behandelt. Die Werke wurden zum Teil im Selbstverlag herausgegeben, einige von ihnen erschienen anonym und mit fingiertem Erscheinungsort.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeichen und Wehrt der unverlezten Jungferschaft nach Nationalbegriffen Physiologie u.&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Moral: Zur Beherzigung u.&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Warnung aller Herrn u.&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Damen, welche dieses Kleinod schätzen u.&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; zu bewahren wünschen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, bey W. Oehmigke dem Jüngern, 1793 ([http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN642849145 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gynaeologie oder Das Geschlechtsleben in seinem ganzen Umfange. Eine [[Physiologie|phisiologische]], historische und philosophische Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; bei Oehmigke dem Jüngeren, 1795. Das Hauptwerk Flittners, es erschien in mehreren Auflagen und Nachdrucken.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmuth und Schönheit aus den [[Mysterium|Misterien]] der Natur und Kunst für ledige und verheirathete Frauenzimmer.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, bei Oehmigke, 1797.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst mit Weibern glücklich zu sein, nach [[Johann Wolfgang von Goethe|Göthe]], [[August Lafontaine|Lafontaine]], [[Jean-Jacques Rousseau|Rousseau]] und [[Christoph Martin Wieland|Wieland]].&amp;#039;&amp;#039; Wien, bei Jos Gerold, 1800.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die physische Liebe der Lebendigen nebst ihren [[Präludium|Präludien]]. Ein Anhang zur Gynäologie.&amp;#039;&amp;#039; Rom, bei Giovane Tosoni. 1797.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Kunst ein hohes Alter zu erreichen. Ein aufgelöstes Problem, wie der Begattungstrieb von seinem Erwachen an zu behandeln und bis zu seinem Verschwinden als Würze und Verlängerungsmittel des Lebens zu benutzen ist, mit Erörterung der wichtigsten hieher gehörigen Fragen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, im Selbstverlag, 1798.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der vorsichtige Mädchenfreund oder die Kunst, sich vor der [[Venerologie|venerischen]] Anstekkung zu sichern, nebst Vorschlägen, durch Polizeianstalten die Lustseuche zu vertilgen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weiberlist und Weiberrache in wahrhaften Begebenheiten aus der wirklichen Welt. Ein Seitenstück zum Buche „Adel der Weiblichkeit“.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, bei Oehmigke, 1802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimlichkeiten oder Begattung und Fortpflanzung im Himmel und auf Erden.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, bei Matzdorff, 1804/1805.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Orakel]] – ein tägliches Hülfsbuch zur Erinnerung merkwürdiger Nachrichten aus der Welt-, Erd-, Staaten- und Natur-Kunde für Gesellschaftsleben und Umgang.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, bei Hayn, 1810.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Belehrungen über das Geheimnis der Zeugung des Menschen, für gebildete ernsthafte Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, im Selbstverlag, 1817.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Talisman]] des Glücks oder der Selbstlehrer für alle Karten-, Schach-, Billard-, Ball und Kegel-Spiele.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Flittner’sche Buchhandlung, 1819.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schutz und Rettung in Todesgefahr. Eine Sammlung königlich preußischer Verordnungen über die Behandlung Erfrorner, Ertrunkener usw. Ein Noth- und Hilfsbuch für jedermann.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, im Selbstverlag, 1825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Flittner Der Beischlaf.jpg|thumb|upright 1.3|Innentitel mit Titelkupfer und Vignette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erklärung zur Titel[[vignette]] in „Der Beischlaf ...“, dem dritten Teil der „Gynaeologie“): &amp;#039;&amp;#039;Die Vignette stellt den Triumph der Tugend vor. Eine Schlange wird unter dem Gewicht eines Felsens erdrückt, an dem sich Rosen emporwinden. Es wird hierdurch auf die hohe Kraft gedeutet, mit der wir nur die Schlangenwindungen unserer Sinnlichkeit, dieser listigen Feindinn unserer Glückseeligkeit, besiegen können. Wir überwältigen sie, und sanfte, beseeligende Freuden krönen unsern Triumph.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus „Blick auf die sittliche Lage des Menschengeschlechts. Hoffnung zur Besserung“ in „Der Beischlaf ...“): &amp;#039;&amp;#039;Je mehr dieses Moralsystem von allem gelehrten Schmuck entkleidet, aus den Schulen der Philosophen in den Kreiß des bürgerlichen Lebens herabgezogen wird, desto gewisser dürfen wir hoffen, dass die Menschheit zum Bessern fortschreiten werde, und hierzu durch folgende Abhandlung etwas beizutragen, wird mir der süßeste Lohn seyn.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus: „Die Kunst mit Weibern glücklich zu sein“, S. 17 des [[Faksimile]]s der Originalausgabe): &amp;#039;&amp;#039;Die Natur machte die Geschlechtsliebe zur Vermittlerin der Fortpflanzung unserer Gattung; aber man müsste ihre bewunderungswürdigen Veranstaltungen wenig kennen, wenn man darin nichts höheres als thierische Regungen entdeckte. Offenbar ist es bei der Vereinigung der Geschlechter auf wechselseitige Bildung und Veredlung des Karakters angelegt. Hier sollte das Rauhe gemildert, dort das Zarte gestärkt werden, und indem die stärkeren Saiten der männlichen Seele zu einem harmonischen Einklang mit den sanfteren Melodien der weiblichen Empfindung sich stimmen, geht eins in das andere über, das einzelne Daseyn wird vertilgt, und beide vergessen, dass sie zu getrennten Wesen verurteilt sind.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Widmung in „Talisman des Glücks“): „Dem Allerdurchlauchtigsten [[Napoléon Bonaparte|Napoleon Buonaparte]] in tiefster Ehrfurcht zugeeignet. Sire! Wen könnte wohl dieses Werk passender zu seinem Beschützer haben, als den Erhabendsten aller Spieler, die je gewesen sind. Wo hat je ein Held gewichtigere Karten in der Hand gehabt, mit mehr Schlauheit sie gemischt und mit mehr [[Contenance]] den Wechsel des Glücks ertragen, als Eure Majestät?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Zitate aus „Goethezeitportal“, s. Weblinks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilmar Spiske: &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottfried Flittner. Das populäre Werk eines Arztes und Apothekers der Goethezeit im Geiste der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Universität München, Medizinische Fakultät, Institut für Geschichte der Medizin. Dissertation 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=3556 Goethezeitportal: Umfangreiche Seite mit Biografien, Texten, Illustrationen usw.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104274328|LCCN=nr/95/19059|VIAF=71827172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flittner, Christian Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flittner, Christian Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Apotheker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1770&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Düben|Düben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1828&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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