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	<title>Christian Giermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-23T20:54:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Christian Giermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. November]] [[1936]] in [[Lübeck]]; † [[16. September]] [[2022]] in [[Wolfenbüttel]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christian Giermann trat im September 1957 als [[Offizieranwärter (Bundeswehr)|Offizieranwärter]] der [[Crew (Marineoffiziere)|Crew]] IX/57 in die [[Bundesmarine]] ein. Nach der Ausbildung zum Offizier diente er als [[Wachoffizier]] im [[1. Schnellbootgeschwader|1.]] und [[5. Schnellbootgeschwader]] in [[Kiel]] bzw. [[Neustadt in Holstein]]. Von Oktober 1961 bis Dezember 1962 war er Gruppenoffizier an der [[Marineschule Mürwik]], von Januar bis Dezember 1963 Sachbearbeiter im [[Bundesnachrichtendienst]], von Januar bis September 1964 Ortungsoffizier auf Z6 in [[Flensburg]] und von Oktober 1964 bis März 1965 Wachoffizier im [[2. Schnellbootgeschwader]] in [[Wilhelmshaven]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kommandant]] des Schnellbootes [[Jaguar-Klasse|S8-KONDOR]] überführte er am 25. April 1967 den Sarg von [[Konrad Adenauer]] vom [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsakt]] im [[Kölner Dom]] zur Beisetzung nach [[Königswinter]]/[[Rhöndorf]]. Im Rahmen weiterführender Ausbildung nahm er von 1967 bis 1968 am Offizier-B-Lehrgang Führungsdienste teil. Im Oktober 1968 wurde er zum [[Kommando Marineführungssysteme]] versetzt und spezialisierte sich im Bereich moderner automatischer Führungssysteme und taktischer Datenaustauschsysteme wie dem NATO-Verfahren [[Link 11]]. Zwischen 1969 und 1971 absolvierte Giermann den 11. Admiralstabsoffizier-Lehrgang an der [[Führungsakademie der Bundeswehr]] in Hamburg. Von 1971 bis 1974 kehrte Giermann als Leiter der Gruppe Taktik zum Kommando Marineführungssysteme zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde Giermann [[Kommandeur]] des [[Schnellbootflottille#2. Schnellbootgeschwader|2. Schnellbootgeschwaders]], ohne zuvor die übliche Vorverwendung eines stellvertretenden Geschwaderkommandeurs (S3-Stabsoffizier) durchlaufen zu haben. Während seiner außergewöhnlich langen Zeit als Kommandeur bis 1979 hatte er die Aufgabe, die Schnellboote der [[Albatros-Klasse]] (Klasse 143) in Dienst zu stellen. Mit dieser Klasse erhielt die Marine völlig neuartige Boote mit dem integrierten Waffensystem &amp;#039;&amp;#039;AGIS&amp;#039;&amp;#039; (Automatisiertes Gefechts- und Informationssystem für Schnellboote), das Giermann während seiner ersten Zeit beim Kommando Marineführungssysteme mitentwickelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;ohne Titel: Ein Aufsatz Giermanns zu seiner Mitarbeit am Waffensystem Klasse 143. In: Hans Frank (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Schnellboote im Einsatz. 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg u. a. 2007, ISBN 978-3-8132-0880-1, S.&amp;amp;nbsp;61 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Dienstzeit war Giermann stets ein Verfechter derartiger neuer Systeme und setzte sich für deren Einführung und Verbreitung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1982 war Giermann als [[Kapitän zur See]] im [[Supreme Headquarters Allied Powers Europe|NATO-Hauptquartier in Brüssel]] tätig. Von 1982 bis 1985 war er Leiter der Operationsabteilung des [[Flottenkommando]]s und ab 1985 Referatsleiter im Führungsstab der Marine. 1986 zum [[Flottillenadmiral]] befördert, wurde er Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Operation&amp;#039;&amp;#039;, die 1990 nach einer Reorganisation in Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Planung, Konzeption und Operative Führung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Er bekleidete neun Jahre lang diese Funktion des Stabsabteilungsleiters III im [[Führungsstab der Marine]], bis er 1996 in den Ruhestand trat. Von 1997 bis 2021 war er als Berater des Befehlshabers der [[Streitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giermann wurde als eines von drei Kindern des Kapitäns und Fregattenkapitäns &amp;#039;&amp;#039;Walter Giermann&amp;#039;&amp;#039; (1892–1976) und seiner Frau Christel geb. &amp;#039;&amp;#039;Plücker&amp;#039;&amp;#039; (1905–1989), Tochter von [[Albert Plücker]], geboren. Er war mit Ingrid Schumacher (1938–2009) verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter. Christian Giermann starb am 16. September 2022 im Alter von 86 Jahren in Wolfenbüttel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/johann-christian-giermann Traueranzeige Christian Giermann] auf &amp;#039;&amp;#039;lebenswege.faz.net&amp;#039;&amp;#039; vom 24. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Admirale der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1975: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] (Verdienstkreuz am Bande)&lt;br /&gt;
* 1982: [[Ehrenzeichen der Bundeswehr|Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 2, Teilband 1, Gaedcke – Hoff |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=2000 |ISBN=3-7648-2562-6 |Seiten=62–63}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Manfred Sadlowski |Titel=Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1992/1993 |Verlag=[[Bernard &amp;amp; Graefe]] |Ort=Bonn |Datum=1992 |ISBN=3-7637-5887-9 |Seiten=53}}&lt;br /&gt;
* Heiko Giermann: &amp;#039;&amp;#039;Stammfolgen der Familien Giermann und Plücker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 217. Band. Starke, Limburg a.d.L. 2004 ([https://www.giermann.de/ online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-marinearchiv.de/Archiv/1990/Personen/Admirale/f-h/giermann.htm Johann Christian Giermann] im Deutschen Marinearchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1128187817|VIAF=8995149068513165730002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giermann, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnellboot-Kommandant (Marine der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesnachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (NATO)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giermann, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Giermann, Johann Christian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flottillenadmiral&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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