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	<title>Christian Getzner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:34:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;32 Fuß-Freak: /* Leben und Beruf */</title>
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		<updated>2021-05-07T15:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Getzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1782]] in [[Satteins]]; † [[8. August]] [[1848]] in [[Feldkirch]]) war ein [[österreich]]ischer Unternehmer und Pionier in der Textilherstellung und Mitgründer der [[Getzner Textil|Getzner Textil AG]] in [[Bludenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Christian Getzner war eines von sieben Kindern eines Bauernpaars in Satteins. In dieser kleinen Walgaugemeinde besuchte er die Volksschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GanahlJohannJosef1770-1843.jpg|mini|170px|[[Johann Josef Ganahl]]]]&lt;br /&gt;
Seine Familie dürfte Garn für den wohlhabenden Handelsmann [[Johann Josef Ganahl]] in Feldkirch gesponnen haben. Dieser lieferte die Rohbaumwolle dafür und kaufte ihnen dann das Garn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Um 1800 trat er als Handelsgehilfe ins Handelsgeschäft (Kolonialwarenhandlung) des Johann Josef Ganahl in [[Feldkirch]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bludenz&lt;br /&gt;
1806 heiratete er die Wirtstochter &amp;#039;&amp;#039;Maria Barbara Katharina Barbisch&amp;#039;&amp;#039; aus [[Bludenz]]. In ihrem Elternhaus gründete er eine Kolonial- und Spezereiwarenhandlung, in welchem er, wie &amp;#039;&amp;#039;Ganahl&amp;#039;&amp;#039; in Feldkirch, auch Handel mit Baumwolle bzw. Baumwollgespinsten betrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 nahm er den Cousin seiner Frau, &amp;#039;&amp;#039;Andreas Gassner&amp;#039;&amp;#039; aus Nenzing (* 1776; † 1823), als Gesellschafter und Buchhalter auf. Zwei Jahre später übernahm dieser die Führung des Geschäftes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr richtete [[Franz Xaver Mutter]] (* 1776; † 1836) aus Tobadill im Bezirk Landeck eine Schnittwarenhandlung in Bludenz ein. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1818 taten sich die drei – Getzner, Mutter und Gassner – schließlich zur Firma &amp;#039;&amp;#039;Getzner, Mutter &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bludenz betrieb er zudem mit Johann Josef Ganahl und C. Daller-Fels, einem weiteren Gesellschafter aus St. Gallen, von 1820 bis 1832 die Spinnerei Brunnental &amp;#039;&amp;#039;Ganahl &amp;amp; Comp.&amp;#039;&amp;#039; Dies war nach &amp;#039;&amp;#039;Rhomberg &amp;amp; Lenz&amp;#039;&amp;#039; in Dornbirn der zweite größere Betrieb dieser Art in Vorarlberg. Die Fabrik brannte 1832 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SpinnereiGetznerNenzing.jpg|thumb|Spinnereigelände in [[Nenzing]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lünerseepark 02.jpg|thumb|Spinnereigelände (&amp;#039;&amp;#039;Lünerseefabrik&amp;#039;&amp;#039;) in [[Bürs]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Feldkirch und Frastanz&lt;br /&gt;
Getzner verlagerte seine Interessen nun nach [[Feldkirch]] und er erwarb das [[Palais Liechtenstein (Feldkirch)|Palais Liechtenstein]], wo er 1819 eine Maschinenspinnerei mit vier Maschinen einrichtete und die erste Rotfärberei Vorarlbergs in Betrieb nahm. Weiters betrieb er eine Brauerei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald ergaben sich jedoch Probleme: Getzner hatte sich nicht um Baugenehmigungen gekümmert und produzierte ohne Rücksicht auf die Brandgefahr. Zudem verschmutzte die Färberei das Wasser, das auch von anderen benutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getzner war daher gezwungen, die Färberei nach [[Frastanz]] in die Felsenau zu verlegen. Dort ließ er auch eine chemische Schnellbleiche errichten, wiederum ohne zuvor eine Genehmigung einzuholen. Der Betrieb wurde ihm daraufhin jahrelang untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nenzing und Bürs&lt;br /&gt;
1831 hatte sich Getzner am Bau einer Spinnerei in [[Nenzing]] beteiligt und 1836 folgten eine große Spinnerei und Weberei in [[Bürs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt verlegten sie rund 3000 Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen. Auch die Verkaufsniederlassungen in Wien, Linz und Verona gehen auf die Gründerzeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Getzner starb kinderlos. Zu seinen Universalerben setzte er seine Neffen &amp;#039;&amp;#039;Josef Getzner&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Andreas Tschavoll&amp;#039;&amp;#039; ein. Die beiden hatte er zu Lebzeiten schon für ihre kommenden Aufgaben ausbilden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergründe==&lt;br /&gt;
Wichtige Ursachen für Getzners Aufstieg vom Bauernsohn zum Fabrikbesitzer lagen in seiner Innovationsfreudigkeit: Bereits sehr früh experimentierte er mit der Maschinenspinnerei und Rotfärberei; oft legte er sich mit den Behörden an und war darauf bedacht, mögliche Konkurrenten auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Karriere lassen sich bemerkenswerte Parallelen zu seinem Lehrherrn [[Johann Josef Ganahl]], einem weiteren Unternehmer der ersten Generation, feststellen: &lt;br /&gt;
* Wie Ganahl 1797 in Feldkirch, so eröffnete auch Getzner sein erstes Geschäft im Haus seines Schwiegervaters, das er bald darauf an sich brachte. &lt;br /&gt;
* Beide hatten kurz danach familiäre Rückschläge zu verkraften: Ganahls Frau starb und die zwei einzigen Kinder Getzners überlebten das erste Jahr nicht. &lt;br /&gt;
* In der Folge konzentrierten sich Getzner und Ganahl auf ihren ökonomischen Aufstieg und trugen damit wesentlich zum Aufbau großer Firmen bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|432|433|Getzner Christian|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|352|353|Getzner, Christian|[[Hans Nägele (Journalist)|Hans Nägele]]|136459803}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136459803|VIAF=80799473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Getzner, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Satteins)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1782]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Getzner, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Textilindustrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1782&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Satteins]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1848&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Feldkirch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;32 Fuß-Freak</name></author>
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