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	<title>Christian Friedrich Freyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:00:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-07-30T16:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Friedrich Freyer.jpg|mini|200 px|Christian Friedrich Freyer 1833]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freyer 1830 Beitraege TabIII.jpg|mini|200 px|Tafel III aus „Beiträge zur Geschichte europäischer Schmetterlinge mit Abbildungen nach der Natur“, 1830]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freyer 1855 Neuere Beitraege Tab39.jpg|mini|200 px|Tafel 39 aus „Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde mit Abbildungen nach der Natur“, 1855]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Friedrich Freyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1794]] in [[Wassertrüdingen]]; † [[11. November]] [[1885]] in [[Augsburg]])  zählt zu den renommierten [[Entomologe]]n des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als Kind interessierte sich Ch. F. Freyer für Schmetterlinge. 1820 übersiedelte er von Wassertrüdingen nach Augsburg, wo er eine Stelle als „magistratischer Aktuar“ erhielt. In Augsburg sammelte er, wie ein Zeitgenosse berichtet, &amp;#039;&amp;#039;mit rastlosem Eifer und unermüdlichem Fleisse in seinen freien Stunden die zahlreichen verschiedensten Arten der bei uns lebenden Schmetterlinge … &amp;#039;&amp;#039;. Nach acht Jahren Aufenthalt in Augsburg begann Freyer seine [[Schmetterlinge|lepidopterologischen]] Publikationen zu verlegen. Als &amp;#039;&amp;#039;Conservator für  [[Entomologe|Entomologie]]&amp;#039;&amp;#039; betreute Freyer zudem die Entomologische Sammlung des 1846 gegründeten [[Naturmuseum Augsburg|Naturhistorischen Vereins in Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bedeutung Ch. F. Freyers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
245 Schmetterlingsarten, 193 Nachtfalter und 52 Tagfalter hat Freyer allein in &amp;#039;&amp;#039;Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde&amp;#039;&amp;#039; erstmals beschrieben. Freyer betont bereits im Vorwort, dass er „vor allem seltene und bisher weitgehend unbekannte Arten, vor allem auch solche, von denen bisher kein geeignetes Bildmaterial vorliegt“, beschreiben und abbilden will, möglichst mit allen drei Entwicklungsstadien (Raupe, Puppe und Imago) und mit der jeweiligen Raupenwirtspflanze. Freyers Illustrationen, kolorierte Kupferstiche, unterscheiden sich dabei wesentlich von früheren Abbildungen, gerade auch von denen [[Jacob Hübner]]s. Freyer hebt die wesentlichen Merkmale der Art hervor, um auch „Anfängern und Dilettanten“ eine Bestimmungshilfe zu liefern. Der Text beschränkt sich weitgehend auf Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freyers Bedeutung als Feldentomologe wird durch sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Falter um Augsburg&amp;#039;&amp;#039; deutlich. Hier trägt er 1091 Arten zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freyer hat zudem ein internationales Netzwerk zwischen bekannten europäischen Entomologen aufgebaut und diese „Celebritäten des In- und Auslandes“ in seine Arbeiten eingebunden. Damit sind seine Publikationen als Vorläufer einer lepidopterologischen Fachzeitschrift zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Olivier fasst 2000 die Bedeutung Freyers als Entomologen zusammen: „… Freyer war fast ausnahmslos als einer der größten Persönlichkeiten in der Lepidopterologie seiner Zeit anerkannt, und sein Werk wird fast in jeder wichtigen Publikation jener Epoche zitiert, und dies gilt bis zum heutigen Tag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich im [[Senckenberg Museum]] in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1828–1830: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte europäischer Schmetterlinge mit Abbildungen nach der Natur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1833–1858: &amp;#039;&amp;#039;Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde mit Abbildungen nach der Natur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1839: &amp;#039;&amp;#039;Die schädlichsten Schmetterlinge Deutschlands für Forstmänner, Lehrer, Oekonomen, Gartenbesitzer und Volksschulen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Falter der Merian. Systematisch bestimmt und erläutert und mit Anmerkungen versehen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1858: &amp;#039;&amp;#039;Die Falter in der Umgebung des kgl. Lustschlosses Hohenschwangau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1860: &amp;#039;&amp;#039;Die Falter um Augsburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Wulzinger: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog. Christian Friedrich Freyer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben und Neuburg&amp;#039;&amp;#039; 29, 1887, S. XLIII–XLVI.&lt;br /&gt;
* A. Olivier: &amp;#039;&amp;#039;Christian Friedrich Freyer’s „Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde mit Abbildungen nach der Natur“. An analysis, with new data on its publikation dates&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beitrage zur Entomologie&amp;#039;&amp;#039; 50, 2000, S. 407–486. [[doi:10.21248/contrib.entomol.50.2.407-486]]&lt;br /&gt;
* Eberhard Pfeuffer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Schmetterlingssammlung von Christian Friedrich Freyer (1794–1885) im Jura-Museum Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeopterix&amp;#039;&amp;#039; 18, 2000, S. 67–73.&lt;br /&gt;
* Eberhard Pfeuffer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Natur fasziniert … Frühe Augsburger Naturforscher und ihre Bilder (Jacob Hübner, Gottlieb Tobias Wilhelm, Christian Friedrich Freyer, Johann Friedrich Leu, Jakob Friedrich Caflisch, Andreas Wiedemann)&amp;#039;&amp;#039;. Wißner-Verlag, Augsburg 2003, ISBN 978-3-89639-392-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wissner.com/stadtlexikon-augsburg/artikel/stadtlexikon/fugger/3839#91;tt_news&amp;amp;#93;=3810&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#91;backPid&amp;amp;#93;=113&amp;amp;cHash=4150367287 Christian Friedrich Freyer] im [[Augsburger Stadtlexikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122762231|LCCN=nr/90/638|VIAF=903873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freyer, Christian Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lepidopterologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freyer, Christian Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lepidopterologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wassertrüdingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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