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	<title>Christian Fink - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Fink&amp;diff=2407893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krd am 28. März 2026 um 16:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Fink.jpg|mini|Christian Fink]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ES Hafenmarkt 7 Fink.jpg|mini|Hinweisschild an Finks einstigem Wohnhaus am Esslinger Hafenmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ES Hafenmarkt 7 Eingang.jpg|mini|hochkant|Eingang von Finks einstigem Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Fink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1831]] in [[Dettingen am Albuch]]; † {{Todesdatum unklar}}[[Esslingen am Neckar|Eßlingen]], heute Esslingen am Neckar) war ein deutscher Musiker, Komponist und Pädagoge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christian Fink war der Sohn des gleichnamigen Schulmeisters aus Dettingen bei [[Heidenheim]]. Zehn Jahre nach ihm wurde sein Bruder [[Friedrich Fink (Musiker)|Friedrich Fink]] geboren. 1846 erhielt Christian Fink eine Lehrerausbildung am [[Stuttgart]]er Waisenhaus. Das Orgelspiel erlernte er bei [[Conrad Kocher]]. Nachdem er von 1849 an Musikgehilfe am Esslinger Lehrerseminar gewesen war, konnte er dank einer Stiftung der Königin [[Olga Nikolajewna Romanowa (1822–1892)|Olga]] von 1853 bis 1855 in [[Leipzig]] und [[Dresden]] Musik studieren. Zu seinen Lehrern gehörten [[Ernst Friedrich Richter]] und Johannes Schneider (Orgel), [[Ignaz Moscheles]] (Klavier) und [[Moritz Hauptmann]] (Theorie). [[Franz Liszt]] äußerte sich anerkennend über Fink. Nach dem Studium kehrte er zeitweise nach Württemberg zurück und lebte zunächst als privater Musiklehrer und als Begleiter des Riedelschen Vereins in Leipzig. Er wirkte bei der Aufführung der [[Graner Festmesse]] Liszts 1859 in Leipzig mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 wurde er als Nachfolger von [[Johann Georg Frech]] zum Musiklehrer an das Esslinger Lehrerseminar und zum Musikdirektor an der [[Stadtkirche St. Dionys (Esslingen am Neckar)]] berufen. 1861 wurde er Chorleiter des Esslinger Liederkranzes; 1862 erhielt er den Professorentitel. Ab 1863 war er auch Musikdirektor des Oratorienvereins. Nachdem schon 1861 ein Festgruß Finks für vierstimmigen Männerchor anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Lehrerseminars aufgeführt worden war, folgte 1868 die Aufführung einer Kantate zur 50-Jahr-Feier des Stadtmuseums. 1869 legte Fink sein Amt als Leiter des Liederkranzes nieder. 1879 führte A.&amp;amp;nbsp;Hänlein seine Orgelsonate op.&amp;amp;nbsp;1 auf dem Tonkünstlerfest in [[Wiesbaden]] erstmals auf. 1885 erhielt Fink anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums die große goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft am Bande des Ordens der Württembergischen Krone. 1891 wurde er Ehrenmitglied des evangelischen Kirchengesangvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 wurde er anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums mit dem Ritterkreuz erster Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s dekoriert, zwei Jahre später beendete er seine Tätigkeit als Leiter des Oratorienvereins. 1904 gab er auch die Tätigkeit als Stadtkirchenkantor und -organist auf und 1905 wurde er am Lehrerseminar pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Würdigung ==&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 100. Geburtstages wurden im Jahr 1931 zwei Jubiläumsfeiern veranstaltet, auf denen ausschließlich Kompositionen Finks zu hören waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klassika.info/Komponisten/Fink/lebenslauf_1.html Lebenslauf von Christian Fink], auf klassika.info&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine CD mit Christian Finks Orgelwerken kam 2001 auf den Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Christian-Fink-1831-1911-Orgelwerke/hnum/4179210 Christian Fink: Orgelwerke], auf jpc.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch anlässlich seines 100.&amp;amp;nbsp;Todestages wurde ein Konzert gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.evang-kirche-oberesslingen.de/cms/startseite/veranstaltungen/detailansicht-termine/?tx_aseventdb_pi1&amp;amp;#91;showUid&amp;amp;#93;=121409&amp;amp;cHash=ef3f9505b8 |wayback=20160304042907 |text=&amp;#039;&amp;#039;Orgel und Sopran – Stunde der Kirchenmusik: Konzert anlässlich des 100. Todestages von Christian Fink.&amp;#039;&amp;#039;}} Evangelische Kirchengemeinde Oberesslingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pianist [[Robert Bärwald (Pianist)|Robert Bärwald]] veröffentlichte mit den Sängerinnen Christine Reber (Sopran) und Carmen Mammoser (Alt) sowie dem Sänger Teru Yoshihara (Bariton) 2018 eine CD mit Liedern und Klavierwerken Finks.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.robert-baerwald.com/home-1 |titel=Christian Fink: Lieder und Klavierwerke. Christine Reber, Sopran. Robert Bärwald, Klavier. |sprache=de |abruf=2021-05-15 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190415045016/https://www.robert-baerwald.com/home-1 |archiv-datum=2019-04-15  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
;Vokalwerke&lt;br /&gt;
* op. 49: Vier Lieder mit Orgel&lt;br /&gt;
* op. 51: Vier Lieder mit Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Orgelwerke&lt;br /&gt;
* opp. 1–83: Fünf Orgelsonate&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaebische-orgelromantik.de/personen/fink-christian/fink-christian.htm Fink, Christian], auf schwaebische-orgelromantik.de, abgerufen am 5. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* op. 93: Acht Choralvorspiele:&lt;br /&gt;
** Nr. 1 Wie schön leuchtet der Morgenstern&lt;br /&gt;
** Nr. 2 Seelenbräutigam&lt;br /&gt;
** Nr. 4 Sollt es gleich bisweilen scheinen&lt;br /&gt;
** Nr. 5 Gott sei Dank in aller Welt&lt;br /&gt;
** Nr. 6 Ach was soll ich Sünder machen&lt;br /&gt;
** Nr. 7 Erhalt uns Herr bei deinem Wort&lt;br /&gt;
** Nr. 8 Wer weiß, wie nahe mir mein Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Klavierwerke&lt;br /&gt;
* op. 11: Sonate No.1 A-dur&amp;lt;ref&amp;gt;{{OCLC|71484912}}; {{OCLC|1006774725}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* op. 21: Sonate No.2 Es-dur&amp;lt;ref&amp;gt;Sonate (No. 2. Es dur) für das Pianoforte : op. 21, {{OCLC|1006773487}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Christian Fink heiratete am 1. Mai 1869 Rosa Pauline Karoline Schreiber (1847–1911), eine Tochter von [[Jakob Ferdinand Schreiber|Jakob Friedrich Ferdinand Schreiber]], für die er viele Lieder komponierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orgelbau-lenter.de/intern/downloads/Orgelharmonium_CDBooklet.pdf orgelbau-lenter.de] (PDF; 3,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei Töchter Rosa Helene, Maria Johanna und Eugenie Elisabeth wurden in den Jahren 1870 bis 1872 geboren, Sohn Max Gustav folgte 1875, starb aber im Alter von wenigen Monaten. Aus der Ehe der ältesten Tochter mit dem Handschuhfabrikanten Ernst Schimpf ging 1897 der Sohn [[Hans Schimpf|Hans Friedrich Wilhelm Schimpf]] hervor, 1898 die Tochter Elisabeth Eugenie Rosa, genannt Lilli. Hans Schimpf wurde Korvettenkapitän, Spezialist für Funkaufklärung, zuletzt Leiter des [[Forschungsamt]]es (eines Nachrichtendienstes) und kam 1935 unter mysteriösen Umständen ums Leben. Er hinterließ eine Witwe und vier Kinder, darunter den 1924 geborenen Sohn [[Rolf Schimpf|Rolf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Siegele: &amp;#039;&amp;#039;Rosa Helene Schimpf geb. Fink (1870–1949). Ein großbürgerliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. In: Frauenbeauftragte der Stadt Esslingen am Neckar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen. Schicksale. Karrieren. Berufungen. 1850–1950&amp;#039;&amp;#039;. Esslingen 2005, ISBN 3-9809328-8-5, S.&amp;amp;nbsp;22–33&amp;lt;/ref&amp;gt; Finks Nachlass befindet sich im [[Stadtarchiv Esslingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Iris Sonnenstuhl-Fekete |url=https://stadtarchiv.esslingen.de/site/Esslingen-Stadtarchiv/get/params_E-1909042102/7170898/Nachlass%20Fink,%20Christian.PDF |titel=Nachlass Fink, Christian |titelerg=Findbuch |werk=stadtarchiv.esslingen.de |hrsg=Stadt Esslingen am Neckar |datum=2001-04 |abruf=2021-03-30 |abruf-verborgen=1 |format=PDF; 224 KB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rosa Helene Schimpf: &amp;#039;&amp;#039;Christian Fink zu seinem 100. Geburtstag / von seiner Tochter Rosa Schimpf&amp;#039;&amp;#039;, Hermann Keller (Hrsg.), Stuttgart : Ges. d. Freunde d. Württ. Landesamts für Denkmalpflege, 1931, S. 307–319.&lt;br /&gt;
* Kurt Haering: &amp;#039;&amp;#039;Fink, Christian. Orgel-, Klavier- und Liederkomponist, Musikdirektor und Organist. 1831–1911&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Haering]], Otto Hohenstatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Kohlhammer, Stuttgart 1941, S. 164–170.&lt;br /&gt;
* Frithjof Vollmer: &amp;#039;&amp;#039;Christian Fink (1831–1911)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rainer Bayreuther]] / Nikolai Ott (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Chorkomponisten in Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Helbling, Esslingen u.&amp;amp;nbsp;a. 2019, ISBN 978-3-86227-418-5, S. 120–131.&lt;br /&gt;
* Joachim Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Der Komponist Christian Fink (1831–1911). Musikalische Originalität und Akademismus am Lehrerseminar in Esslingen – mit einem Werkverzeichnis von Rainer Bayreuther&amp;#039;&amp;#039;. von Bockel, Neumünster 2021, ISBN 978-3-95675-032-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2025-05-12 |url=http://www.schwaebische-orgelromantik.de/personen/fink-christian/fink-christian.htm |text=Biographische Angaben und Werkverzeichnis}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2025-05-12 |url=http://www.schwaebische-orgelromantik.de/ |text=Christian Fink auf der Seite www.schwaebische-orgelromantik.de mit Porträt und Auflistung aller bekannten Orgelwerke.}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Fink, Christian}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Iris Sonnenstuhl-Fekete |url=https://stadtarchiv.esslingen.de/site/Esslingen-Stadtarchiv/get/params_E-1909042102/7170898/Nachlass%20Fink,%20Christian.PDF |titel=Nachlass Fink, Christian |titelerg=Findbuch |werk=stadtarchiv.esslingen.de |hrsg=Stadt Esslingen am Neckar |datum=2001-04 |abruf=2021-03-30 |abruf-verborgen=1 |format=PDF; 224 KB}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.der-komponist-christian-fink-wird-wiederentdeckt-der-beste-orgelvirtuose-seiner-zeit.765bdb2b-96e6-47f9-b7a9-d7fe77e75722.html Der beste Orgelvirtuose seiner Zeit] In: [[Stuttgarter Zeitung]], 9. Januar 2019, abgerufen am 11. Januar 2019.&lt;br /&gt;
* [https://www.christinereber.com/christian-fink-dt CD und Programm: Lieder und Klavierwerke Christian Fink (1831–1911)], Christine Reber, Sopran. Robert Bärwald, Klavier&lt;br /&gt;
* Walter Blum spielt [https://youtube.com/watch?v=5kPrkJ67uv0&amp;amp;t=922s Christian Fink: &amp;#039;&amp;#039;Schmücke Dich, o liebe Seele&amp;#039;&amp;#039;] ([[Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link|Link]]-Orgel der [[Michaelskirche (Gerstetten)|Michaelskirche Gerstetten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116518685|LCCN=nr/96/17541|VIAF=64759777}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fink, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Esslingen am Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fink, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Organist, Chorleiter und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1831&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dettingen am Albuch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krd</name></author>
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