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	<title>Christian Daniel von Finckh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Daniel_von_Finckh&amp;diff=219394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Printstream: kategorie noch</title>
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		<updated>2026-01-23T10:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kategorie noch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OL Grab Finckh Berger.JPG|mini|Grab Christian Daniel von Finckhs auf dem Gertrudenfriedhof in Oldenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Daniel von Finckh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1765]] in [[Zeven]]; † [[10. April]] [[1813]] in [[Bremen]]) aus der adligen Familie derer [[Finckh (Adelsgeschlecht)|von Finckh]] war ein Beamter des [[Herzogtum Oldenburg|Herzogtums Oldenburg]], der aufgrund seiner [[Hinrichtung]] durch die [[napoleon]]ische Besatzungsmacht besondere Bedeutung erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von Finckh war der Sohn des Pfarrers Georg Clemens von Finckh (1726–1802) und der Lucie Christine geb. Schnedermann (1735–1780) und Enkel von [[Georg Clemens von Finckh]] (1687–1756). Er legte das Abitur am [[Athenaeum Stade|Gymnasium]] in [[Stade]] ab und studierte anschließend an den Universitäten von [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100006866 Immatrikulation von Christian Daniel von Finckh] im [[Rostocker Matrikelportal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rechtswissenschaften]]. 1787 ließ er sich als [[Advokat]] und [[Procurator]] in Stade nieder und wurde 1796 Syndikus der Stadt. Ab 1799 war er als erster Beamter ([[Vogt|Obervoigt]]) des Landes [[Wursten]] tätig. 1806 folgte er einem Ruf in oldenburgische Dienste und wurde Landvogt in [[Ovelgönne]] mit dem Titel eines Kanzleirats. Nach der [[Oldenburgische Franzosenzeit|französischen Besetzung]] des Herzogtums wurde er seines Amtes enthoben und 1810 bei Einrichtung des [[Département des Bouches-du-Weser|französischen Departements der Wesermündungen]] zum Tribunalrichter des [[Arrondissement]]s [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als General [[Friedrich Karl von Tettenborn]] Anfang 1813 mit [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Truppen]] gegen [[Hamburg]] vorrückte, folgten im gesamten nordwestlichen Deutschland Aufstände und Unruhen gegen die französische Besatzung, so auch am 17. März in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]. Am 19. März verließ der französische Unterpräfekt Frochot Oldenburg und überließ einer [[Gremium|Kommission]] von fünf einheimischen Beamten die provisorische Regierung des Herzogtums, darunter von Finckh und [[Albrecht Ludwig von Berger]]. Sie verfassten eine [[Proklamation]], um für Ruhe im Volk zu sorgen, da es schon zu Ausschreitungen gegen [[Gendarmen]] gekommen war und napoleonische Symbole mutwillig zerstört wurden. Daneben hofften Finckh und Berger vermutlich auch, durch ihre Tätigkeit zu der in ihren Augen legitimen Herrschaft des vertriebenen Herzogs überleiten zu können. Nationale Motive spielten für sie wohl keine Rolle, erst später wurden sie als „Märtyrer Teutscher Freiheit“ idealisiert. Die Kommission amtierte nur vier Tage und die französischen Besatzer fassten die Aufforderung bei ihrer Rückkehr als Aufruf zum Aufstand auf. Die Kommission wurde am 23. März 1813 aufgelöst und alle Mitglieder am 4. April verhaftet und auf Veranlassung des für blutige [[Repressalie]]n bekannten General [[Dominique Joseph Vandamme|Vandamme]] am 9. April vor ein [[Militärgericht|Kriegsgericht]] in [[Bremen]] gestellt. Von Finckh und von Berger wurden [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und am 10. April 1813 [[Erschießung|erschossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Eckhardt, Heinrich Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Oldenburger Landes&amp;#039;&amp;#039;. Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1987, S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die übrigen Kommissionsmitglieder kamen mit Gefängnisstrafen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 ließ der aus dem [[Exil]] nach Oldenburg zurückgekehrte [[Haus Oldenburg|Herzog von Oldenburg]] [[Peter I. (Oldenburg)|Peter Friedrich Ludwig]] den Prozess wiederholen und die beiden Hingerichteten für unschuldig erklären. Er sorgte auch für die Ausbildung der Kinder Finckhs und ließ weiterhin die Leichname der beiden Männer nach Oldenburg überführen und in der Nähe des herzoglichen [[Mausoleum]]s auf dem [[Gertrudenfriedhof (Oldenburg)|Gertrudenfriedhof]] beisetzen. Im Jahre 1824 wurde dort ein Ehrenmal aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Lübbing]]: &amp;#039;&amp;#039;Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1975, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1800 heiratete Finckh in [[Hamburg]] Sophie Elisabeth Friederike Süllow (1776–1815). Die drei Söhne des Paares nahmen später unter der Förderung des Großherzogs Positionen in der oldenburgischen Verwaltung ein:&lt;br /&gt;
* Georg Ernst (1803–1889) wurde Präsident des Obergerichts in Oldenburg.&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Finckh|Alexander Christian]] (1806–1888) war von 1853 bis 1881 [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] des [[Fürstentum Birkenfeld|Fürstentums Birkenfeld]].&lt;br /&gt;
* [[Johann Finckh|Johann Daniel]] (1807–1867) wurde ebenfalls Präsident des Obergerichts sowie oldenburgischer Landtagspräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finckhs Tochter Charlotte Ernestine von Finckh (1809–1899) heiratete am 27. Mai 1838 den späteren Oldenburgischer Kammerdirektor [[Johann Wilhelm Detlev Georg]] (1779–1840).&amp;lt;ref&amp;gt;Biographie von &amp;#039;&amp;#039;Georg, Johann Wilhelm Detlev&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 229–230 ([http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/g.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finckhs Enkel [[Eugen von Finckh|Eugen]] (1860–1930) war von 1923 bis 1930 [[Ministerpräsident]] des [[Freistaat (Republik)|Freistaates]] [[Oldenburg (Land)#Freistaat Oldenburg 1918–1946|Oldenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In Gedenken an von Finckh und von Berger benannte die Stadt Oldenburg zwei direkt nebeneinander von der Alexanderstraße abgehende, parallel verlaufende Straßen nach den beiden Politikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finckh, Christian Daniel von.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 184–185. ([https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/content/pageview/909598 online]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Carl Friedrich Gildemeister|Johann Friedrich Gildemeister]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jparticle_00033733 Finckhs und Bergers Ermordung]&amp;#039;&amp;#039;. Bremen (1814)&lt;br /&gt;
* Ohne Verfasser: &amp;#039;&amp;#039;Andenken an die Canzleyräthe Christian Daniel von Finckh und Albrecht Ludwig von Berger in kurzer Darstellung der französischen Gewaltherrschaft im Herzogthum Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. Bremen (1825)&lt;br /&gt;
* {{ADB|7|14|14|Finckh, Christian Daniel v.|[[Karl Ernst Hermann Krause]]|ADB:Finckh, Christian Daniel von}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|155||Finckh Christian Daniel von|[[Carl Haase (Archivar)|Carl Haase]]|135893917}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.executedtoday.com/2014/04/10/1813-albrecht-ludwig-von-berger-and-christian-daniel-von-finckh-oldenburgers/ 1813: Albrecht Ludwig von Berger and Christian Daniel von Finckh, Oldenburgers], executedtoday.com 10. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135893917|VIAF=80332839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finckh, Christian Daniel von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Deutschland in der Franzosenzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finckh, Christian Daniel von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tribunalrichter des Arrondissements Oldenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1765&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zeven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1813&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Printstream</name></author>
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