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	<title>Christian Daniel Benecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:42:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Daniel_Benecke&amp;diff=2266357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-09-14T11:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian_Daniel_Benecke_1836.jpg|mini|Christian Daniel Benecke auf einem Gemälde von [[Friedrich Carl Gröger]] (1836)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Daniel Benecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1768]] in [[Mönchsroth]]; † [[5. März]] [[1851]] in [[Hamburg]]) war ein Kaufmann und [[Liste der Hamburger Bürgermeister|Hamburger Bürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PPN663960045 Bildnis von Christian Daniel Benecke.jpg|mini|Benecke auf einem Stich von [[Friedrich Adolph Hornemann]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Merck Jacobipark Hamburg 03.JPG|mini|Epitaph für Benecke am Familiengrabmal Merck im Jacobipark in [[Hamburg-Eilbek]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammelgrabmal Bürgermeister II AhGf1.JPG|mini|Sammelgrabmaltafel &amp;#039;&amp;#039;Althamburgischer Gedächtnisfriedhof&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[Fürstentum Oettingen|fürstlich-oettingischen]] Oberamtmanns Johann Jacob Benecke († 1807) und Bruder des späteren Philologen [[Georg Friedrich Benecke]] (1762–1844) wuchs seit seinem siebten Lebensjahr bei seiner Großmutter in [[Nördlingen]] auf, wo er vom Onkel in Religion unterrichtet wurde. Nach einer kaufmännischen Ausbildung in [[Augsburg]] (bei &amp;#039;&amp;#039;H. G. Hildebrandts Erben&amp;#039;&amp;#039;) ging er zunächst nach [[Amsterdam]] und später nach [[Nantes]]. Dort erlebte er die Wirren der [[Französische Revolution|französischen Revolution]]skriege und versuchte daher 1793, nach [[Vereinigte Staaten|Amerika]] auszuwandern. Sein Schiff, die Bremer [[Brigg]] &amp;#039;&amp;#039;Union&amp;#039;&amp;#039;, wurde jedoch bei den [[Azoren]] von den Spaniern aufgebracht, und die Passagiere zunächst in [[Cádiz]] gefangengehalten. Dort fand Benecke vorübergehend eine Stelle bei einem deutschen Kaufmann namens Gundelach, bevor er im Sommer 1794 auf einer holländischen Fregatte nach Amsterdam zurückreiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort aus übersiedelte er zum 17. April 1796 nach Hamburg, wo er mit Amsterdamer Partnern ein gemeinsames Geschäft unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Benecke &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; eröffnete und 1806 auch das Hamburger Bürgerrecht erwarb. Bereits 1802 hatte er das Ehrenamt des Armenpflegers übernommen, wobei er die Zahl der Armen festzustellen, ihre Bedürfnisse zu ermitteln und vorhandene Gaben an sie zu verteilen hatte. 1812 wurde er Mitglied der [[Handelskammer Hamburg|Handelskammer]] und Beisitzer am [[Niedergericht]]. Im Sommer 1813 wurde er von Generalgouverneur [[Louis-Nicolas Davout]] als Mitglied des [[Munizipalrat]]es ernannt; der Munizipalrat hatte unter französischer Herrschaft sowohl den Rat (Senat) als auch die Bürgerschaft ersetzt, und hatte dreißig Mitglieder. Der Munizipalrat bestand bis zum 26. Mai 1814 und wurde dann vom Rat aufgelöst. Die Mitglieder des Munizipalrates wurden vom Rat ersucht, den Rat für eine kurze Zeit weiter zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Rüdiger Osburg, &amp;#039;&amp;#039;Die Verwaltung Hamburgs in der Franzosenzeit 1811–1814&amp;#039;&amp;#039;, S. 86, P. Lang, 1988&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1813 gehörte er zur Hamburger Delegation, die erfolglos bei [[Napoleon]] in Dresden eine Herabsetzung der von Davout verlangten [[Kontribution]] von 48.000.000 Franken zu erwirken suchte. Doch die Gesandtschaft wurde nicht einmal empfangen, und als die Stadt mit der Zahlung in Verzug geriet, wurde Benecke mit anderen angesehenen Kaufleuten als Geisel nach [[Hamburg-Harburg|Harburg]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Franzosenherrschaft wurde er am 13. September 1815 in den [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Senat]] gewählt. Dort übernahm er u.&amp;amp;nbsp;a. das Amt des Landherrn der [[Landherrenschaft]] von [[Landherrenschaft der Marschlande|Bill- und Ochsenwerder]] und musste dort 1825 die Folgen einer schweren Sturmflut bewältigen. Um die Not der betroffenen Landbevölkerung zu lindern, bildete er mit Jenisch&amp;lt;!--welchem?--&amp;gt; und [[Amandus Augustus Abendroth|Abendroth]] eine &amp;#039;&amp;#039;Commission der Wasserschäden&amp;#039;&amp;#039;, die Spenden auftrieb und verteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benecke bewohnte ein Stadthaus am &amp;#039;&amp;#039;Theerhof&amp;#039;&amp;#039; Nr. 63 (später Nr. 45) und pflegte das Landleben in seinem Garten an der Elbe in [[Övelgönne]], wo er Pflanzen zog und 1826 auch den Vorsitz der Kommission für den neu gegründeten [[Planten un Blomen|Botanischen Garten]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich 1827 von allen Handelsgeschäften zurückgezogen hatte, um sich ganz den öffentlichen Aufgaben widmen zu können, wurde Benecke am 2. März 1835 zum [[Erster Bürgermeister|Bürgermeister]] gewählt. Bei dem [[Hamburger Brand|großen Hamburger Brand]] 1842 führte er den Vorsitz im Senat und hatte unter anderem in der Nacht vom 5./6. Mai über die zur Eindämmung des Feuers erfolgte Sprengung des (alten) [[Hamburger Rathaus]]es zu entscheiden. Als Bürgermeister war er außerdem Patron des Armenhospitals in der Vorstadt [[Hamburg-St. Georg|St. Georg]] und kaufte 1841 und 1844 zwei Grundstücke, deren Zinsertrag den Lebensunterhalt mehrerer bedürftiger Frauen sicherte. Er unterhielt zudem aus eigenen Mitteln eine Suppenküche, die jeden Tag 300 Arme mit einer warmen Mahlzeit versorgte. Nach seinem Tode vermachte er ein Drittel seines Vermögens an wohltätige Einrichtungen der Stadt, darunter das [[Rauhes Haus|Rauhe Haus]] und den [[Amalie Sieveking|Sievekingschen Diakonieverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begraben wurde Benecke in der Familiengruft des mit ihm befreundeten Senators [[Heinrich Johann Merck]] auf dem neuen Jacobi-Friedhof an der Chaussee nach Wandsbek, dem heutigen [[Jacobipark]] in Eilbek. Das Grabmal ist noch heute erhalten. Im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs&amp;#039;&amp;#039; des [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhofs]] wird auf dem (II.) Sammelgrabmal &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039; unter anderem an Christian Daniel Benecke erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Benecke, Christian Daniel|3|34|35|[[Renate Hauschild-Thiessen]]}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|41||Benecke, Christian Daniel|Maria Möring|128852208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburger-persoenlichkeiten.de/hamburgerpersoenlichkeiten/member_file_uploads/helper.asp?id=985 Nekrolog auf Christian Daniel Benecke, verfasst von Christian Lehmann, Hamburg 1853] (lat.)&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburger-persoenlichkeiten.de/hamburgerpersoenlichkeiten/member_file_uploads/helper.asp?id=1277 Deutsche Übersetzung des Nekrologs] (2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bürgermeister von Hamburg 1800–1919}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128852208|VIAF=77377188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benecke, Christian Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Munizipalrat (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benecke, Christian Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Hamburger Bürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1768&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mönchsroth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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