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	<title>Christian Chruxin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Chruxin&amp;diff=1348493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berita: /* Leben und Werk */</title>
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		<updated>2026-04-05T18:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Chruxin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1937]] in [[Hannover]]; † [[11. Januar]] [[2006]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Typografie|Typograf]], Grafiker, [[Buchgestaltung|Buchgestalter]] und [[Galerist]]. Mit [[Wolfgang Schmidt (Grafiker)|Wolfgang Schmidt]] und [[Helmut Schmidt Rhen]] gehörte er zu den systematisch orientierten Gestaltern der [[Kasseler Schule der Plakatkunst, Buch- und Zeitschriftengrafik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Chruxin studierte von 1958 bis 1960 an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel. 1959 gründete er mit seinen Kommilitonen [[Arno Waldschmidt]], [[Dieter Lübeck]], [[Albert Schindehütte]] und [[Fridjof Werner]] die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;situationen 60&amp;#039;&amp;#039;. Die von Chruxin organisierte Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;situationen junger malerei, grafik und plastik&amp;#039;&amp;#039; setzte sich kritisch mit der Trennung von freier und angewandter Kunst auseinander. Diese Eigeninitiative des Studenten missfiel dem damaligen Direktor [[Jupp Ernst]]. Er verwies ihn von der Schule mit der Begründung, dass die Werkkunstschule Gebrauchsgrafiker ausbilde und er – Chruxin – sich zur freien Kunst hin entwickele.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=die teile der summe: begegnungen mit christian chruxin. visueller gestalter 1937 – 2006 |Hrsg=Holger Jost und Peter Weibel |Ort=Köln |Datum=2008 |ISBN=978-3-86560-369-2 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1960 bis April 1961 studierte Chruxin an der [[Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin|Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe]] in Berlin. Ab 1961 entwickelte er Gestaltungskonzepte für Buchreihen und gestaltete Bücher u.&amp;amp;nbsp;a. für den [[Wolfgang Fietkau Verlag]], das [[Literarisches Colloquium Berlin|Literarische Colloquium]], den [[Voltaire Verlag]] und die Edition Voltaire, den [[Verlag Neue Kritik]], den [[Gerhard-Verlag]], den [[Stapp-Verlag]] und den [[Rowohlt Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Entwurfsarbeit ging es Chruxin um seriell angelegte Lösungen, weniger um Einzelstücke. Exemplarisch für diese gestalterische Haltung stehen die beiden Buchreihen &amp;#039;&amp;#039;schritte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Fietkau |url=http://www.fietkau.de/programm/diereiheschritte.html |titel=Das Programm: die reihe schritte |abruf=2020-12-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Wolfgang Fietkau Verlag und &amp;#039;&amp;#039;das neue buch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lotsearch.net/lot/rowohlt-das-neue-buch-baende-1-179-in-169-bde-1972-86-br-weitere-14677006?page=44 |titel=Wertvolle Bücher: das neue buch |hrsg=Ketterer Kunst GmbH |abruf=2020-12-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Rowohlt Verlag. Für beide Buchreihen entwickelte Chruxin das Umschlagkonzept – definierte die Schrift, bestimmte das Farbklima – und gestaltete die einzelnen Bände. Die Bände für &amp;#039;&amp;#039;das neue buch&amp;#039;&amp;#039; gestaltete er von 1969 bis 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Joachim Krausse]] war er Herausgeber der Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Projekte und Modelle.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1966 führte Chruxin in der Frobenstrasse 17 in Berlin die Galerie &amp;#039;&amp;#039;situationen 60&amp;#039;&amp;#039;. Die Eröffnungsausstellung war [[Henryk Berlewi]] gewidmet, es folgten Veranstaltungen und Ausstellungen mit Arbeiten von [[Bernhard Höke]], [[Konrad Bayer]], [[Lucio Fontana]], [[Ferdinand Kriwet]], [[Erich Buchholz (Maler)|Erich Buchholz]], Jürgen Graaff, [[Wolfgang Schmidt (Grafiker)|Wolfgang Schmidt]] und [[Wolfgang Ludwig (Künstler)|Wolfgang Ludwig]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1972 entwarf Chruxin Szenenbilder, Bühnenbilder und Kostüme für Fernsehsendungen der ARD, des SFB und des ZDF. Für den [[Beat-Club]] von [[Radio Bremen]] entwarf er 1971 die Studioarchitektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner gestalterischen Tätigkeit unterrichtete Chruxin von 1971 bis 1976 als Lehrbeauftragter im Fach Grafikdesign / Visuelle Kommunikation an der [[Universität der Künste Berlin]]. Lange Jahre arbeitete er für das Künstlerhaus [[Bethanien (Berlin)|Bethanien]] in Berlin, für dessen Erscheinungsbild er verantwortlich zeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.artistsposters.com/C/Chruxin-Christian/Chruxin-Christian-1976-Konzerte-im-Kuenstlerhaus-Bethanien::27019.html |titel=Christian Chruxin: Plakate für das Künstlerhaus Bethanien 1976 |werk= |hrsg=Galerie für Moderne Kunst und Plakatkunst |datum= |abruf=2021-01-05 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein letztes Projekt war eine große Ausstellung zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Schrift&amp;#039;&amp;#039;. [[Anita Kühnel]], die Leiterin der Sammlung Grafikdesign in der Kunstbibliothek der [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen zu Berlin]], konnte er für das Thema begeistern. Mit ihr tauschte er Ideen und Materialien aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=die teile der summe: begegnungen mit christian chruxin, visueller gestalter 1937–2006 |Hrsg=Holger Jost, Peter Weibel |Verlag=Verlag der Buchhandlung Walther W. König |Ort=Köln |Datum=2008 |ISBN=3-86560-369-6 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 wurde die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Welt aus Schrift. Das 20. Jahrhundert in Europa und den USA&amp;#039;&amp;#039; in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin eröffnet. Der Katalog erschien im Verlag der Buchhandlung Walther König.[[Datei:Grab Christian Chruxin.jpg|mini|Grab von Christian Chruxin auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]]]]&lt;br /&gt;
Christian Chruxin starb im Januar 2006 im Alter von 68 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]] (Grablage: I-Wald-6a/6b).&amp;lt;ref&amp;gt;Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Prominentengrabstätten auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;. Aushang auf dem Friedhof. Stand: November 2012. Abgelesen am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Georg Hillmann|Hans Hillmann]], [[Gunter Rambow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Plakat ist eine Fläche die ins Auge springt. Plakate der Kasseler Schule.&amp;#039;&amp;#039; Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1979, {{DNB|790658917}}.&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Willberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Buchkunst im Wandel. Die Entwicklung der Buchgestaltung in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Stiftung Buchkunst, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7657-1282-5.&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Buchkunst]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die vollkommene Lesemaschine. Von deutscher Buchgestaltung im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Stiftung Buchkunst, Frankfurt am Main und Leipzig 1997, ISBN 3-7657-2023-2, S.&amp;amp;nbsp;85.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Evers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Poesie des Konkreten. Plakate und Graphik der Kasseler Schule&amp;#039;&amp;#039;, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 2000, ISBN 3-88609-445-6.&lt;br /&gt;
* Holger Jost, [[Peter Weibel (Künstler)|Peter Weibel]]: &amp;#039;&amp;#039;die teile der summe: begegnungen mit christian chruxin, visueller gestalter 1937–2006.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Buchhandlung Walther W. König, Köln 2008, ISBN 3-86560-369-6.&lt;br /&gt;
* Anita Kühnel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Welt aus Schrift. Das 20. Jahrhundert in Europa und den USA&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Buchhandlung Walther W. König, Köln 2010, ISBN 978-3-86560-888-8.&lt;br /&gt;
* Mathieu Lommen: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der schönsten Bücher&amp;#039;&amp;#039;. Köln, Dumont, 2012. ISBN 3-8321-9378-2.&lt;br /&gt;
* [[Jens Müller (Grafikdesigner)|Jens Müller]]: A5/09 – &amp;#039;&amp;#039;West-Berlin Grafik-Design: Gestaltung hinter dem Eisernen Vorhang / Graphic Design behind the Iron Curtain&amp;#039;&amp;#039;; Optik Books, Düsseldorf 2019, ISBN 978-3-00-063546-5.&lt;br /&gt;
* [[David Fischbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Galerie im Setzkasten]]. Der Sammler Arno Stolz.&amp;#039;&amp;#039; Niggli Verlag, Salenstein 2019, ISBN 978-3-7212-0986-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|109101278}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm7753921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109101278|LCCN=n/81/69572|VIAF=193934969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chruxin, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikdesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchgestalter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plakatkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Galerist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chruxin, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Typograf und Grafikdesigner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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