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	<title>Christian Boltanski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Gallery */ wf / urv auskomm.</title>
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		<updated>2025-12-28T15:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gallery: &lt;/span&gt; wf / urv auskomm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christian Boltanski (UNTREF - Bienal Sur 2016).jpg|mini|Christian Boltanski, 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Boltanski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1944]] in [[Paris]]; † [[14. Juli]] [[2021]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[[Till Briegleb]]: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-christian-boltanski-der-nachlassverwalter-ist-tot-1.5352271 &amp;#039;&amp;#039;Der Nachlassverwalter&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf, SZ, 14. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lemonde.fr/disparitions/article/2021/07/14/l-artiste-plasticien-christian-boltanski-est-mort_6088254_3382.html &amp;#039;&amp;#039;L’artiste plasticien Christian Boltanski est mort&amp;#039;&amp;#039;], Le Monde, 14. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Künstler]], der vor allem durch seine Installationen bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk ging es immer wieder um die Verfälschung der Erinnerung und das Fragile unserer Lebensentwürfe;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar-sz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Alex Rühle]] |titel=Im großen Textgehäuse |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2017-07-30 |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/prosa-im-grossen-textgehaeuse-1.3609650 |abruf=2017-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeit, Vergänglichkeit und Tod waren seine großen Themen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ja-sz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Johanna Adorján]] |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/christian-boltanski-paris-galerie-marian-1.5191513 |titel=Christian Boltanski Paris Ausstellung Lockdown |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Künstler arbeitete Boltanski mit so unterschiedlichen Medien wie [[Fotografie]] oder Sound-Installation (das Einzige, was er nie machte: malen), doch am berühmtesten war er für seine [[Installation (Kunst)|Installationen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ja-sz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte und arbeitete in [[Malakoff]] bei Paris und war der jüngere Bruder des Soziologen [[Luc Boltanski]]. Christian Boltanski war mit der Künstlerin [[Annette Messager]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Christian Marie Dominique Liberté Boltanski&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Christian%20Boltanski/00/20577 |titel=Christian Boltanski  Munzinger Biographie |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde kurze Zeit nach dem Ende der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besetzung]] im [[Befreiung von Paris|befreiten Paris]] als Sohn des [[Judentum|jüdischen]] [[Ukrainer|ukrainischen]] Chefarztes Étienne Boltanski&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar-sz&amp;quot; /&amp;gt; (1896–1983) und von Marie-Élise Ilari-Guérin geboren. Seine Mutter stammte aus Korsika und war eine links eingestellte Katholikin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000020577|Abruf=2017-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boltanski war geprägt durch die Erinnerung an den [[Holocaust]] und setzte sich in seinen Arbeiten, die in den wichtigsten internationalen Kunstsammlungen zu sehen sind, intensiv mit der eigenen Vergangenheit und ihrer Rekonstruktion auseinander. 1967 begann er, [[Vitrine]]n mit [[Objet trouvé|Objekten]] wie Zuckerstücken, handgeformten Erdkugeln und Spielzeugwaffen auszustatten, um so eine typisch bürgerliche Kindheit fragmentarisch zu skizzieren. Nachdem er im Jahr 1968 erstmals ausgestellt hatte, versteigerte er 1972 persönliche Gegenstände, erstellte Inventare seines und des Lebens fiktiver Personen und bot diese verschiedenen Museen als Nachlass an. 1974 legte er Vitrinen für die Puppe eines Clowns an, mit dem er in Performances auftrat, und schuf diesem ein anthropologisches Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu den Ausstellungen mit persönlichen Gegenständen oder Erinnerungsstücken publizierte Boltanski pseudodokumentarische Rekonstruktionen seines Lebens. Das sind kleine Hefte (oder Beiträge in Kunstzeitschriften), wie etwa aus dem Jahre 1969 &amp;#039;&amp;#039;Recherche et présentation de tout ce qui reste de mon enfance, 1944-1950&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ed. Givaudan, Paris, Mai 1969, Umfang: 9 Seiten. Zitiert nach AQ 13: Photos, Dudweiler 1973, o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;10 Bilder aus der Kindheit von Christian Boltanski, gespielt am 12. Juni 1971&amp;#039;&amp;#039;. Die Formen der Rekonstruktion der eigenen Biografie gingen so weit, dass er die Fotoalben von Freunden übernahm und sie als Fotos seiner eigenen Familie deklarierte.&amp;lt;ref&amp;gt;AQ 13: Photos, Dudweiler 1973, o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren erlangte die [[Fotografie]] in seinem Werk zunehmend an Bedeutung. In den 1980er Jahren warf Boltanski die Schatten von mysteriösen Papierfiguren an die Wände von Ausstellungsräumen. 1988 wurde ihm in den USA eine Retrospektive in sechs Museen gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Teilnehmer der [[Documenta 5]] in [[Kassel]] im Jahr 1972 in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;[[Individuelle Mythologie]]n&amp;#039;&amp;#039; und auf der [[Documenta 6]] (1977) und der [[Documenta 8]] im Jahr 1987 als Künstler vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren arbeitete Boltanski wiederholt an den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Inventaren&amp;#039;&amp;#039; – Installationen, in welchen persönliche Gegenstände aus dem Besitz unbekannter, verstorbener Personen arrangiert und ausgestellt wurden. Die Photographien und Gegenstände fand er überwiegend auf Flohmärkten. In seiner Monographie (&amp;#039;&amp;#039;Ich ist etwas Anderes&amp;#039;&amp;#039;) charakterisierte der Autor [[Armin Zweite]] diese Verfahrensweise als „[…] Klassifikation des Banalen und Nutzlosen, des Gebrauchten und Überflüssigen, des Obsoleten und Sentimentalen, die uns ebenso wie die museale Präsentation die Vermutung aufdrängt, dass alles dies für eine fremde Person Bedeutung hatte und in seiner Gesamtheit ihr physisches, psychisches, kulturelles und soziales Leben bestimmte, und zwar mehr als wir uns das normalerweise eingestehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Zweite: &amp;#039;&amp;#039;Ich ist etwas Anderes. Kunst am Ende des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3-7701-5041-4, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Frage, in welchem Maße die ausgestellten und abgelebten persönlichen Gegenstände eines Menschen seine Identität widerspiegeln oder bezeugen, zwingen Boltanskis Inventar-Installationen den Betrachter zur Hinterfragung der eigenen Existenz, des individuellen Charakterkerns und dessen (notwendiger/unnötiger) Bindung an materielle Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1990er Jahren beschäftigte sich Boltanski, das Konzept der Rekonstruktion der eigenen Kindheit konsequent weiterentwickelnd, auf allgemeinerer Ebene mit dem Thema Vergangenheit und Vergänglichkeit. Für den Neubau der Berliner [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] bereitete er eine ständige Rauminstallation vor. Für das [[Reichstagsgebäude]] trug er 1999 die Installation &amp;#039;&amp;#039;Archiv der Deutschen Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039; bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Kaernbach |url=https://www.bundestag.de/besuche/kunst/kuenstler/boltanski |titel=Archiv der Deutschen Abgeordneten, 1999, Metallkästen mit Aufklebern, Kohlefadenlampen |hrsg=[[Deutscher Bundestag]] |abruf=2019-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zählte zu den Künstlern der dezentralen Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Einstein-Spaces&amp;#039;&amp;#039; (2005), die vom Potsdamer [[Albert Einstein|Einstein]]-Forum kuratiert wurde. Für das weitgehend unterirdisch angelegte [[Zentrum für Internationale Lichtkunst]] Unna hatte Boltanski 2002 den &amp;#039;&amp;#039;Totentanz II&amp;#039;&amp;#039; geschaffen, eine Schattenspiel-Installation mit Kupferfiguren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lichtkunst-unna.de/sammlung/boltanski-christian/ |wayback=20121027233338 |text=Christian Boltanski: Totentanz II, 2002, Aus der Reihe Théâtre d’Ombres}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[RuhrTriennale]] 2005 leitete Christian Boltanski zusammen mit [[Andrea Breth]] und [[Jean Kalman]] das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Nächte unter Tage&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr belegte er den 10. Platz im [[Kunstkompass]]-Ranking. 1994 wurde er mit dem [[Kunstpreis Aachen]], 2006 mit dem [[Praemium Imperiale]] &amp;#039;&amp;#039;(„Nobelpreis der Künste“)&amp;#039;&amp;#039; in der Sparte Skulptur ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Domus (Zeitschrift)|domus]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.domusweb.it/en/art/2005/12/21/christian-boltanski-jean-kalman-fattore-k.html Christian Boltanski Jean Kalman. Fattore K]&amp;#039;&amp;#039;, Interview von [[Hans Ulrich Obrist]] mit Christian Boltanski und Jean Kalman über Krawczyk, Kantor und ihre Visionen, ediert von Loredana Mascheroni, 21. Dezember 2005 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 begann Boltanski mit dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;Les archives du coeur&amp;#039;&amp;#039;. Boltanski beschäftigte sich dabei mit Fragen, die sich jedem stellen – mit der Endlichkeit des Seins und mit den menschlichen Bemühungen gegen das Vergessen/das Vergessen-Werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde der gesamte französische Pavillon auf der 54. Internationalen Kunstbiennale von Venedig mit einer Rauminstallation von Christian Boltanski gestaltet. Kurator war [[Jean-Hubert Martin]]. Die Installation mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Chance&amp;#039;&amp;#039; gliederte sich gemäß den Räumlichkeiten in vier Teile: Raum 1 &amp;#039;&amp;#039;The Wheel of Fortune&amp;#039;&amp;#039;; Raum 2 und 4 &amp;#039;&amp;#039;Last News of Humans&amp;#039;&amp;#039; und Raum 3 &amp;#039;&amp;#039;Be New&amp;#039;&amp;#039;. Außen um den französischen Pavillon standen die &amp;#039;&amp;#039;Talking Chairs&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Chance&amp;#039;&amp;#039; funktionierte wie ein großer [[Einarmiger Bandit]]. Wenn ein Knopf betätigt wurde und drei identische Teile des Teils &amp;#039;&amp;#039;Be New&amp;#039;&amp;#039; übereinstimmten, erhielt man ein Kunstwerk von Boltanski.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.venise.pavillonfrancais.com/wp-content/uploads/2011/05/chance-journal-anglais.pdf |wayback=20130317043157 |text=Christian Boltanski: Chance. Biennale di Venezia 2011. Begleitjournal (PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 2018 wurden zwei Dauerinstallationen von Christian Boltanski in der [[Völklinger Hütte]] eröffnet: &amp;#039;&amp;#039;Die Zwangsarbeiter&amp;#039;&amp;#039; als Erinnerungsort für die über 12.000 [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter in der NS-Zeit]] und &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039; an die Hüttenarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Verehrung für [[Karl Valentin]] vermachte Boltanski 1993 sein gesamtes Frühwerk, das er zuvor in einer Sonderausstellung gezeigt hatte, dem [[Valentin-Karlstadt-Musäum]] in [[München]]. Er fühlte sich in seinem Schaffen Karl Valentin sehr verbunden, mit ihm überdachte er sein Werk neu und übernahm die Idee des Clowns.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.valentin-musaeum.de/de/besucherinfo/wissenschaftsarchiv.php |wayback=20220529091544 |text=Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boltanski starb im Juli 2021 im Alter von 76 Jahren in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
Befragt zu dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;Les archives du coeur&amp;#039;&amp;#039;, erläuterte Boltanski: „&amp;#039;&amp;#039;Der Herzschlag symbolisiert unsere Unruhe, die Zerbrechlichkeit, er ist gleichzeitig Selbstporträt und Spiegel unserer Endlichkeit&amp;#039;&amp;#039;.“ (Christian Boltanski in einem Gespräch mit H.P. Schwerfel)&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei [https://artsation.com/artists/christian-boltanski artsation.com], Zugriff 28. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Große Hamburger Str 15 (Mitte) The Missing House.jpg|&amp;#039;&amp;#039;The Missing House,&amp;#039;&amp;#039; 1990&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Bildrechte?  Mitte - Reichstag building - 20171031094150.jpg|Archiv der Deutschen Abgeordneten im Reichstagsgebäude, 1999--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Christian Boltanski sculpture in Folkestone.jpg|Sound-Installation &amp;#039;&amp;#039;The Whispers&amp;#039;&amp;#039; von Christian Boltanski auf der Folkestone Triennale, 2008&lt;br /&gt;
 Krypta (Salzburger Dom) room 2 - Vanitas by Christian Boltanski.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Vanitas&amp;#039;&amp;#039;, Krypta Salzburger Dom, 2009&lt;br /&gt;
 Christian Boltanski. Signatures.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Signatures&amp;#039;&amp;#039;, 2011&lt;br /&gt;
 Les habitants de l&amp;#039;hôtel de Saint-Aignan en 1939 (détail), Christian Boltanski - Musée d&amp;#039;art et d&amp;#039;histoire du Judaïsme - Boltanski.jpg|Mauerkunst &amp;#039;&amp;#039;Die Bewohner des Hotels de Saint-Aignan im Jahr 1939&amp;#039;&amp;#039;, [[Musée d’art et d’histoire du Judaïsme|Musée d&amp;#039;art et d&amp;#039;histoire du Judaïsme]], Paris&lt;br /&gt;
 Christian Boltanski Chance 9 JAN - 23 MAR 2014 at Carriageworks.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Chance&amp;#039;&amp;#039;, 2014&lt;br /&gt;
 Boltanski-Chance11.jpg|Rauminstallation &amp;#039;&amp;#039;Chance&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Bildrechte?  20201021 Sinter plant Völklingen Ironworks 05.jpg|Installation als Teil der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Die Zwangsarbeiter&amp;#039;&amp;#039; in der Völklinger Hütte, 2018--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1972: [[documenta 5]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Biennale de Paris]]&lt;br /&gt;
* 1979: EHS, Dudweiler/Saarbrücken&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aq-verlag.de/literatur/erwin-stegentritt/ehs Erwin Stegentritt], auf aq-verlag.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1984: [[Centre Georges-Pompidou]], Paris: Erste große Retrospektive&lt;br /&gt;
* 1986: [[Biennale in Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[documenta 8]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Museum Ludwig]] Köln&lt;br /&gt;
* 1995: [[Kunsthalle Wien]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt]], &amp;#039;&amp;#039;Sterblich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: [[Musée d’art moderne de la Ville de Paris]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Skulpturenmuseum Glaskasten]] Marl&lt;br /&gt;
* 2009: [[Vanitas (Salzburg)]], Sammlung Würth, Inv. 15613&lt;br /&gt;
* 2009: [[Kunstmuseum Liechtenstein]], Vaduz&lt;br /&gt;
* 2009/2010: [[Kunstmuseum Wolfsburg]], Gemeinschaftsausstellung: &amp;#039;&amp;#039;Ich zweifellos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Grand Palais]] Paris, &amp;#039;&amp;#039;Monumenta&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2010: [[Museum für Moderne Kunst]] (MMK), Frankfurt am Main, Gemeinschaftsausstellung: &amp;#039;&amp;#039;MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* 2012: [[Museu de Arte Contemporânea|Museu Serralves]], Porto, &amp;quot;DANCE OF DEATH&amp;quot; (GUIMARÃES 2012)&lt;br /&gt;
* 2013: [[Kunstmuseum Wolfsburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Christian Boltanski: Bewegt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2019: [[Centre Georges-Pompidou]], Paris: &amp;#039;&amp;#039;Christian Boltanski: Faire son temps&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.centrepompidou.fr/fr/programme/agenda/evenement/crEx95d |titel=Christian Boltanski – Faire son temps |abruf=2021-05-16 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1994: [[Kunstpreis Aachen]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Ordre des Arts et des Lettres]] (Komtur)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Archives nationales |url=https://www.siv.archives-nationales.culture.gouv.fr/siv/rechercheconsultation/consultation/ir/pdfIR.action?irId=FRAN_IR_026438 |titel=Archives du Bureau du Cabinet du ministre de la Culture. Ordre des arts et lettres (1962-2000) |seiten=80 |format=PDF |sprache=fr |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1996: [[Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Goslarer Kaiserring]]&lt;br /&gt;
* 2001: Kunstpreis der [[Nord/LB]]&lt;br /&gt;
* 2006: Ritter der [[Ehrenlegion]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Légifrance |url=https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/id/JORFTEXT000000607329 |titel=Décret du 14 avril 2006 portant promotion et nomination |sprache=fr |abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: [[Praemium Imperiale]], Kategorie Skulptur&lt;br /&gt;
* 2009: [[Adenauer-de-Gaulle-Preis]] (gemeinsam mit [[Anselm Kiefer]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/090121-d-fr-tag/221010 | titel=Deutsch-französischer Tag: Christian Boltanski und Anselm Kiefer erhalten Adenauer-de Gaulle Preis | autor=[[Auswärtiges Amt]] | werk=Pressemitteilung | datum=2009-01-21 | zugriff=2024-10-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Boltanski: &amp;#039;&amp;#039;Dernières Années.&amp;#039;&amp;#039; Paris-Musées, Paris 1998, ISBN 2-87900-425-X (anlässlich der Ausstellung im Musée d’art moderne de la Ville de Paris vom 15. Mai bis 4. Oktober 1998; Texte: französisch und englisch).&lt;br /&gt;
* Barbara Catoir (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das mögliche Leben des Christian Boltankski.&amp;#039;&amp;#039; Kunstmuseum Liechtenstein / Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2009, ISBN 978-3-86560-607-5.&lt;br /&gt;
* Lynn Gumpert: &amp;#039;&amp;#039;Christian Boltanski.&amp;#039;&amp;#039; Flammarion, Paris 1994, ISBN 2-08-013559-7 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Angeli Janhsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Christian Boltanski&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Kunst als Katalysator&amp;#039;&amp;#039;, Reimer Verlag, Berlin 2012, S. 62–66. ISBN 978-3-496-01459-1 [http://www.reimer-mann-verlag.de/controller.php?cmd=detail&amp;amp;titelnummer=101459&amp;amp;verlag=4 Inhalt].&lt;br /&gt;
* Angeli Janhsen: &amp;#039;&amp;#039;Kunst sehen ist sich selbst sehen – Christian Boltanski, Bill Viola&amp;#039;&amp;#039;, Reimer Verlag, Berlin 2005.&lt;br /&gt;
* Peter Lodermeyer, Karlyn De Jongh &amp;amp; Sarah Gold: &amp;#039;&amp;#039;Personal Structures: Time Space Existence&amp;#039;&amp;#039;, DuMont Verlag, Cologne, Germany, 2009.&lt;br /&gt;
* [[Günter Metken]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Spurensicherung (Kunst)|Spurensicherung]]. Kunst als Anthropologie und Selbsterforschung. Fiktive Wissenschaften in der heutigen Kunst&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1977, {{Falsche ISBN|3-7701-0945-6}}, S. 21–29.&lt;br /&gt;
* Günter Metken: &amp;#039;&amp;#039;Christian Boltanski. [[Memento mori]] und Schattenspiel&amp;#039;&amp;#039;. [[Museum für Moderne Kunst]], Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-88270-460-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christian Boltanski|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118661221}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://archiv.ruhrtriennale.de/www.2005.ruhrtriennale.de/de/programm/2005/naechte-unter-tage/index.html Nächte unter Tage]&amp;#039;&amp;#039; auf ruhrtriennale.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118661221|LCCN=n84128445|NDL=00463489|VIAF=78769830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boltanski, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzeptkünstler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installationskünstler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurensicherung (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kunstpreises Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserringträger der Stadt Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Île-de-France)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Malakoff)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boltanski, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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