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	<title>Christian August Vogler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-20T01:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian August Vogler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1841]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://luise-berlin.de/kalender/tag/mai16.htm#Swa0252 &amp;#039;&amp;#039;16. Mai&amp;#039;&amp;#039; (Jahr 1841)] in: &amp;#039;&amp;#039;Tagesfakten&amp;#039;&amp;#039; des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wiesbaden]]; † [[3. April]] [[1925]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Geodät]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christian August Vogler, Sohn eines Wiesbadener Arztes, wechselte 1856 nach dem Besuch der Grundschule und des Gymnasiums in Wiesbaden an die dortige Militärschule, an der er neben den üblichen Schulfächern auch in Topografie, Planzeichnen, [[Vermessungswesen|Vermessungs]]- und [[Instrumentenkunde]] unterrichtet wurde. Nachdem er das erste und zweite Offiziersexamen abgelegt hatte, war er noch drei Jahre als Lehrer an der Militärschule tätig. Anschließend ging er zum Studium der Ingenieurwissenschaften an die [[Technische Hochschule München|Polytechnische Schule München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 berief ihn [[Karl Maximilian von Bauernfeind]] zur Durchführung von Präzisionsnivellements als Assistent an die [[Bayerische Gradmessungskommission]] in München. Nebenher hörte er an der [[Technische Universität München|Polytechnischen Schule]] und der [[Ludwig-Maximilians-Universität]] in München Vorlesungen in Mathematik, Physik und Astronomie. 1873 wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität bei Gustav A. Bauer mit einer Dissertation zum Thema: &amp;#039;&amp;#039;Über Ziele und Hülfsmittel Geometrischer Präcisions-Nivellements&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.genealogy.math.ndsu.nodak.edu/id.php?id=62078 Mathematics Genealogy Project]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der das geometrische Nivellement erstmals umfassend wissenschaftlich dargestellt wurde, zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert. 1874 wurde er auf Vermittlung von [[Friedrich Robert Helmert]] als Privatdozent an die [[RWTH Aachen|Polytechnische Schule Aachen]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 wechselte er als ordentlicher Lehrer für Vermessungskunde an die Landwirtschaftliche Akademie in Bonn-Poppelsdorf. Mit der [[Antrittsvorlesung]] &amp;#039;&amp;#039;Die geodätischen Aufgaben der [[Gradmessung]]&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation|habilitierte]] er sich im Wintersemester 1880/81 an der philosophischen Fakultät der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], die ihn 1882 zum außerordentlichen Professor ernannte. Am 1. April 1883 wurde er als ordentlicher Professor der Geodäsie an das neu geschaffene geodätische Institut der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://luise-berlin.de/kalender/tag/apr01.htm#Swa0449 &amp;#039;&amp;#039;1. April&amp;#039;&amp;#039; (Jahr 1883)] in: &amp;#039;&amp;#039;Tagesfakten&amp;#039;&amp;#039; des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wunsch Voglers vom Februar 1883, an der Berliner Universität „Vorlesungen über Geodäsie halten zu dürfen“, glaubte die philosophische Fakultät „ein dringendes Bedürfniß zunächst nicht zu erkennen“.&amp;lt;ref&amp;gt;GStA PK I. HA Rep. 87 B Nr. 20075, fol. 284 r u. 287 r&amp;lt;/ref&amp;gt; 1893 schlug er einen Ruf auf den Lehrstuhl der Geodäsie der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] als Nachfolger von [[Christian August Nagel|August Nagel]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt; Horst Rößler: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Geodätischen Instituts der Technischen Universität Dresden&amp;#039;&amp;#039;. S. 3; [https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_forst_geo_und_hydrowissenschaften/fachrichtung_geowissenschaften/gi/geschichte/geschichtegi2.pdf tu-dresden.de] (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5345|IDName=august-vogler|Name=August Vogler|Kommentar=|Datum=18. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1900 bis 1902 war er Rektor der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin. 1921 wurde er nach Vollendung des achtzigsten Lebensjahres emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend war sein Standard-Werk: &amp;#039;&amp;#039;Grundlehren der [[Kulturtechnik]]&amp;#039;&amp;#039;, das 1896 erstmals erschien und noch weitere Auflagen erfuhr. Er konstruierte ein Präzisions-Nivellierinstrument, bei dem das Fernrohr mittels einer Höhenverstellung, einer am Instrument befestigten Glasskala und einem Skalenmikroskop auf Hundertstelmillimeter genau in vertikaler Richtung angehoben oder gesenkt werden konnte. Für [[Präzisionsnivellement]]s ersetzte er die wenig geeigneten Holzlatten durch mit Metallthermometern versehenen Stahllatten. Mit Messgeräten und persönlichem Rat unterstützte er die archäologischen Untersuchungen, Vermessungen und Ausgrabungen auf der Insel [[Santorin|Thera]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hiller von Gaertringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thera: Untersuchungen, Vermessungen und Ausgrabungen in den Jahren 1895–1902 (Band 1): Die Insel Thera in Altertum und Gegenwart: mit Ausschluß der Nekropolen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1899; [http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/hiller1899/0328/ocr?sid=9dabb00ff5eb96b59a97a5cd7019375c ub.uni-heidelberg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf seine Anregung wurde 1905 die Kleinrechenmaschine Gauss von der Firma Mercedes entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Anthes: &amp;#039;&amp;#039;Mechanische Rechenmaschinen für wissenschaftliche Berechnungen&amp;#039;&amp;#039;. Ludwigsburg; [https://www.rechnerlexikon.de/wiki.phtml?title=Mechanische_Rechenmaschinen_f%FCr_wissenschaftliche_Berechnungen rechnerlexikon.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian August Vogler galt die ungeteilte Verehrung seiner Schüler. 1903 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Verbindung Saxonia a. d. Kette, des späteren RSC-Corps Saxonia-Berlin verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1899: Ernennung zum Geheimen Regierungsrat durch die preußische Regierung&lt;br /&gt;
* 1911: Ernennung zum Dr.-Ing. E. h. der Technischen Hochschule München in Anerkennung seiner Verdienste um die Geodäsie in Forschung und Lehre&lt;br /&gt;
* 1921: Ernennung zum Dr. agr. E. h. der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin anlässlich seines 80. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Christian August Vogler: &amp;#039;&amp;#039;Über Ziele und Hülfsmittel Geometrischer Präcisions-Nivellements&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, München 1873; [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV021034446/ft/bsb11160386?page=5 bsb-muenchen.de]&lt;br /&gt;
* mit Hugo Feld: &amp;#039;&amp;#039;Graphische Barometertafeln zur Bestimmung von Höhenunterschieden durch eine blosse Subtraktion&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Entwerfen graphischer Tafeln und zu deren Gebrauch beim Sclmellrechnen, sowie beim Schnellquotiren mit Aneroid und Tachymeter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Annonce |Jahr=1882 |Heft=51a |Seiten=3 |Kommentar=Anzeiger zum Centralblatt |zlb=988}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Ausgleichungsrechnung: elementar entwickelt&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Geometrie&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, 1885; Band 2, 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Einrichtung des geodätischen Studiums an der Landwirtschaftlichen Hochschule zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Vermessungswesen&amp;#039;&amp;#039;, 1891, 20. Jahrgang, Heft 17, S. 465–474&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abbildungen geodätischer Instrumente&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlehren der Kulturtechnik&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1896.&lt;br /&gt;
* Mehrteiliges Werk: &amp;#039;&amp;#039;Kulturtechnische Bücherei&amp;#039;&amp;#039;, begründet von Christian August Vogler. 5. neubearbeitete Auflage. Berlin 1922/1923; {{DNB|560182783}}&lt;br /&gt;
* Christian August Vogler: &amp;#039;&amp;#039;Geodätische Übungen für Landmesser u. Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Feldübungen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1910; {{DNB|36858139X}}&lt;br /&gt;
* Christian August Vogler: &amp;#039;&amp;#039;Geodätische Übungen für Landmesser u. Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Winterübungen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1913; {{DNB|368581403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* B. Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Christian August Vogler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungstechnik&amp;#039;&amp;#039;, 1991, 39. Jahrgang, Heft 3, S. 98 f.&lt;br /&gt;
* Carl Weigandt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen 1867–1967&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://141.20.115.193/fakultaet/history/Personen.htm#v | archive-is=20121128213447 | text=Kurzbiographien zur Berliner Agrarwissenschaft.}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/vogler.christian-august Christian August Vogler.] In: Datenbank [[zbMATH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117466212|VIAF=67243801}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogler, Christian August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Bonn-Poppelsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vogler, Christian August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hochschullehrer und -rektor, Geheimer Regierungsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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