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	<title>Christian Alfred Giesecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:46:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Alfred_Giesecke&amp;diff=2011136&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2024-11-24T06:05:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Alfred Giesecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1868]] in [[Leipzig]]; † [[16. November]] [[1945]] in [[Friedrichroda]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Verleger]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Troeltsch, Volker Drehsen, Christian Albrecht: Protestantisches Christentum und Kirche in der Neuzeit (1906/1909/1922). Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Giesecke wurde als Sohn von [[Bruno Giesecke]] in Leipzig geboren. Mütterlicherseits ist er ein Urenkel von [[Benedictus Gotthelf Teubner]]. Er lernte an der [[Thomasschule zu Leipzig]], studierte [[klassische Philologie]] und promovierte 1891 an der [[Universität Leipzig]] zum [[Dr. phil.]] Seit 1892 führte er über fünf Jahrzehnte, zunächst gemeinsam mit seinem Vetter [[Alfred Ackermann-Teubner]], später mit seinem Bruder [[Konrad Giesecke]] und seinem Neffen [[Martin Giesecke]] den [[B. G. Teubner Verlag]] in Leipzig. Seit 1931 war er Aufsichtsratsvorsitzender der [[Giesecke &amp;amp; Devrient|Giesecke &amp;amp; Devrient AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stiftung-teubner-leipzig.de/01-giesecke-alfred.htm Informationen zu Alfred Giesecke im Archiv der Stiftung Benedictus Gotthelf Teubner]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Verleger widmete er sich in besonderer Weise dem Fachgebiet der [[Antike]]. Die über 900 Bände zählende &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Teubneriana&amp;#039;&amp;#039; wurde unter seiner Leitung ebenso ausgebaut wie die von fünf wissenschaftlichen Akademien herausgegebene Reihe &amp;#039;&amp;#039;Thesaurus Linguae Latina&amp;#039;&amp;#039;. Mit beiden Projekten erreichte er höchste wissenschaftliche Anerkennung in aller Welt. Daneben edierte er zahlreiche Einzelveröffentlichungen bedeutender Vertreter des klassischen Altertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter großen finanziellen Opfern ermöglichte Giesecke die Herausgabe der wissenschaftlichen Periodika &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Papyrusforschung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Byzantinische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweites großes Interessengebiet Gieseckes waren die Geisteswissenschaften, insbesondere Philosophie, Pädagogik, Religionswissenschaft und Germanistik. Unter seiner Ägide erschienen bei Teubner die gesammelten Werke bedeutender Gelehrter wie [[Wilhelm Dilthey]] und richtungsweisender Pädagogen wie [[Hugo Gaudig]], [[Georg Kerschensteiner]] und [[Theodor Litt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühzeitigen Tod seines Bruders Konrad wurden durch ihn auch die mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fachgebiete in die Verlagsarbeit einbezogen. Mit Sammelwerken und Reihen wie der &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Mathematik&amp;#039;&amp;#039;, den Werkenausgaben des norwegischen Mathematikers [[Sophus Lie]] oder des Schweizers [[Leonhard Euler]] erwarb sich Giesecke als Verleger auch auf diesem Terrain in der Fachwelt schnell einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universalgelehrtheit Gieseckes spiegelte sich in der Herausgabe der 30 Bände umfassenden &amp;#039;&amp;#039;Die Kultur der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; wider. In diesem Sammelwerk würdigen erstrangige Wissenschaftler der Zeit in historisch-systematischer Darlegung die moderne Kulturarbeit auf allen Gebieten in der gesamten Welt. Durch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges blieb diese Ausgabe allerdings unvollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Millionenauflage erreichenden Reihe &amp;#039;&amp;#039;Aus der Natur und Geisteswelt&amp;#039;&amp;#039; gelang es Giesecke, die Arbeit der wissenschaftlichen Forschung populär zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Verdienste um die Volksbildung erwarb sich Giesecke zudem durch den Auf- und Ausbau der Schulbuchsparte für alle Fächer und Bildungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innere Ausbau des Verlages wurde geprägt durch die von ihm eingerichteten wissenschaftlichen Fachredaktionen, ohne die die enorme verlegerische Tätigkeit nicht zu bewältigen gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nunmehr 200-jährigen Geschichte des Verlagshauses Teubner zählt Alfred Giesecke neben dem Gründer B. G. Teubner zur wichtigsten und prägendsten Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116620110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116620110|VIAF=67221500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giesecke, Christian Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giesecke, Christian Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Friedrichroda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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