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	<title>Christi Himmelfahrt - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;BurghardRichter: Formatierung von Einzelnachweisen, unbegründeten Fettsatz einer Datumsangabe entfernt, hochformatige Abbildungen (mit Ausnahme der ersten Abbildung in der Einleitung) auf das übliche Format verkleinert</title>
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		<updated>2026-03-16T22:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung von Einzelnachweisen, unbegründeten Fettsatz einer Datumsangabe entfernt, hochformatige Abbildungen (mit Ausnahme der ersten Abbildung in der Einleitung) auf das übliche Format verkleinert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Fest. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Christi Himmelfahrt (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reidersche Tafel c 400 AD.jpg|mini|Eine der ältesten Darstellungen der Himmelfahrt als [[Elfenbeinschnitzerei|Elfenbeinrelief]], Mailand oder Rom um 400 (sogenannte „Reidersche Tafel“, [[Bayerisches Nationalmuseum]], München)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RabulaGospelsFolio13vAscension.jpg|mini|hochkant|Darstellung der Himmelfahrt im [[Rabbula-Evangeliar]] (sechstes Jahrhundert, Folio 13v)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christi Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἡ Ἀνάληψις τοῦ Κυρίου}} „Análēpsis tou kyríou“‚ die Aufnahme des Herrn‘, {{laS|Ascensio Domini}} ‚Aufstieg des Herrn‘), in der Deutschschweiz und in [[Liechtenstein]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auffahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Auffahrtstag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;so auch bei [[Hermann Grotefend|Grotefend]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Auffahrttag&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Gundolf Keil]] &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 356 (&amp;#039;&amp;#039;Auffarttag&amp;#039;&amp;#039;: Himmelfahrtstag; dort „unsers herren auffarttag“ im Gegensatz zu „unser frauen auffarttag“ oder „auffahrt unser frauen“ am 15. August).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] &amp;#039;&amp;#039;Uuffert&amp;#039;&amp;#039;) genannt, bezeichnet im [[Christentum]] die Aufnahme und Erhöhung [[Jesus Christus|Jesu Christi]] als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag der [[Osterzeit]], also 39 Tage nach dem [[Ostersonntag]] gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen [[Donnerstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit vor dem Fest Christi Himmelfahrt verbindet sich in [[Liturgie]] und Brauchtum der römisch-katholischen Kirche mit den [[Bitttage]]n, vielerorts auch mit [[Bittprozession]]en (auch [[Öschprozession]]en genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ascensio Jerusalem.jpg|mini|hochkant|[[Himmelfahrtskapelle (Jerusalem)|Himmelfahrtskapelle]] auf dem [[Ölberg (Jerusalem)|Ölberg]] in Jerusalem (um 1150)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neues Testament ==&lt;br /&gt;
Eine „Himmelfahrt“ wird nur vom Autor des [[Lukasevangelium]]s ({{BB|Lk|24|50–53}}) und der [[Apostelgeschichte]] ({{BB|Apg|1|1–11}}) als sichtbarer Vorgang erzählt: Der [[Auferstehung|auferstandene]] Christus sei vor den Augen seiner Jünger entschwunden und in den Himmel erhoben worden. Eine Erhebung in den Himmel fehlt in wichtigen griechischen Handschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LThK122&amp;quot;&amp;gt;{{LThK|Johannes M. Nützel|Himmelfahrt Christi. I. Neues Testament|3|5|122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uta Ranke-Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Glaubenszweifel.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1992, S. 346.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur in der Apostelgeschichte findet sich die Zeitangabe von [[vierzig]] Tagen, während derer der Auferstandene sich zuvor seinen [[Jünger]]n gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Himmelfahrt findet kurze Erwähnung in {{B|1 Petr|3|22}}, {{B|Heb|4|14}} und {{BB|Heb|9|24}} und&amp;amp;nbsp;– nach christlicher Deutung&amp;amp;nbsp;– in [[Psalm 47]]&amp;amp;nbsp;{{Bpur|Psalm|47}} und [[Psalm 68]],19 {{Bpur|Ps|68|19}}. Die anderen drei Evangelien enthalten keine Himmelfahrtserzählung, die Erwähnung in {{B|Mk|16|19}} ist eine spätere Erweiterung des Evangelientextes aus dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LThK122&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uta Ranke-Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Glaubenszweifel.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1992, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in den Briefen des [[Paulus von Tarsus]] findet sich kein Hinweis auf eine Himmelfahrt unabhängig von der [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstehung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Lohfink]], &amp;#039;&amp;#039;Catholica&amp;#039;&amp;#039; 1/1963, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lukanische Darstellung ===&lt;br /&gt;
Die zwei zentralen Stellen zur Himmelfahrt sind Lk 24,50–51 und Apg 1,3.9–10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{B|Apostelgeschichte|1|3.9–10}}:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. […]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt; Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen …}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{B|Lukas|24|50–51}}:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;lt;sup&amp;gt;50&amp;lt;/sup&amp;gt; Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;51&amp;lt;/sup&amp;gt; Und es geschah, während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exegese der Darstellung der „Himmelfahrt“ durch Lukas ===&lt;br /&gt;
* In der heutigen Theologie herrscht dahingehend Übereinstimmung, dass „Himmelfahrt“ kein „Ortswechsel“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Ludwig Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Dogmatik: für Studium und Praxis der Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage der Sonderauflage (7. Gesamtauflage), Herder, Freiburg 2007, ISBN 978-3-451-28652-0, S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; keine Art „Weltraumstart“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBK_K_210&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Bischofskonferenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Erwachsenenkatechismus. Band 1: Das Glaubensbekenntnis der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1989, S. 210 ([http://www.alt.dbk.de/katechismus/ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist und Jesus nicht als „Raketenmann“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Oster]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Credo. Gebrauchsanweisung für das Leben.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, Katholisches Bibelwerk 2019, ISBN 978-3-460-25603-3, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargestellt werden soll.&lt;br /&gt;
* Die von Lukas gewählten „40 Tage“ werden als symbolische Darstellung angesehen, da die 40 Tage einen hohen biblischen Symbolwert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBK_K_210&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Die Wolke, die Jesus den Blicken der Jünger entzieht, ist schon im Alten Testament ein Symbol der machtvollen Erscheinung und Gegenwart Gottes. Gemeint ist also, daß Jesus in die raum- und zeitübersteigende Welt Gottes, in die Herrlichkeit Gottes eingegangen ist.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBK_K_210&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der „Himmel“ steht nicht für die Atmosphäre, für das Weltall oder für eine „Hinterwelt“ (Nietzsche), sondern symbolisiert den „endgültigen Eintritt der menschlichen Natur in die göttliche Herrlichkeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Katechismus der Katholischen Kirche]] (1997), Nr. 659 ([http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; „Gemeint ist nicht ein räumlicher Ort jenseits der Welt, sondern die Lebensgemeinschaft Jesu mit dem Vater und die gemeinsame Ausübung der Gottesherrschaft des Vaters und des Sohnes.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller_304&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Ludwig Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Dogmatik: für Studium und Praxis der Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage der Sonderauflage (7. Gesamtauflage), Herder, Freiburg 2007, ISBN 978-3-451-28652-0, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühchristliche Theologie ==&lt;br /&gt;
Der Glaube an die Himmelfahrt wird in frühchristlichen Texten und Glaubensbekenntnissen bezeugt, z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Polykarp von Smyrna]], [[Justin der Märtyrer|Justin]] und [[Irenäus von Lyon]]. Der Glaube an die Himmelfahrt wird bereits im [[Altrömisches Glaubensbekenntnis|Romanum]], dem Vorläufer des [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolicums]] und des [[Nicäno-Konstantinopolitanum]]s ausgedrückt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich glaube an [...] Jesus Christus, der [...]&amp;lt;br /&amp;gt;am dritten Tag von den Toten auferstand,&amp;lt;br /&amp;gt;aufstieg in den Himmel und&amp;lt;br /&amp;gt;zur Rechten des Vaters sitzt,&amp;lt;br /&amp;gt;von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auferstehung und Himmelfahrt ==&lt;br /&gt;
Das Verhältnis von Auferstehung und Himmelfahrt Christi war und ist Gegenstand theologischer Debatte. In traditioneller Theologie gibt es eine deutliche Abgrenzung zum Osterfest, an dem die Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach seinem Tode gefeiert wird. Jesus stieg nach seinem [[Karfreitag|Kreuzestod]] zunächst in ein „in der Tiefe“ lokalisiertes [[Jenseits]] hinab („hinabgestiegen in das Reich des Todes“, siehe auch [[Höllenfahrt Jesu]]), aus dem er am dritten Tage wieder zu den Lebenden auferstand. Die Himmelfahrt Jesu bezeichnet demgegenüber das später folgende Ereignis, dass Jesus leiblich ins Jenseits gelangte, ohne (nochmals) zu sterben und ohne einen Leichnam zurückzulassen. Bei dieser Himmelfahrt stieg er in ein „in der Höhe“ gelegenes Jenseits auf (siehe [[Himmel (Religion)|Himmel]]). Hält man sich an die einzige konkrete Zeitangabe in der Bibel, so vergingen zwischen Auferstehung und Himmelfahrt 40 Tage {{Bibel|Apg|1|3.9f}}, wenngleich {{B|Lk|24|51}} eine Himmelfahrt am Ostertage nahezulegen scheint. Daher wird das Fest Christi Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Theologen betonen heute umgekehrt die Gemeinsamkeit von Auferstehung und [[Himmelfahrt]]. Nach [[Hans Conzelmann (Theologe)|Conzelmann]]/[[Andreas Lindemann|Lindemann]] besteht kein prinzipieller Unterschied zwischen Auferweckung und Erhöhung Jesu: „Generell gilt, daß Jesu Auferweckung niemals als bloße Wiederbelebung seines Leichnams&amp;amp;nbsp;[…] verstanden worden ist; das Ostergeschehen bedeutet Jesu Einsetzung in eine einzigartige Würde (vgl. {{B|Röm|1|3f|LUT}}), also im Grunde Auferweckung und Erhöhung zugleich. Das gilt auch dort, wo wie im Hymnus {{B|Phil|2|6–11|LUT}} nur von der Erhöhung, nicht aber von der Auferweckung die Rede ist, oder wo umgekehrt eine explizite Erhöhungsaussage fehlt (vgl. {{B|1 Kor|15|4 f.|LUT}}). Zwar ist jeweils der Akzent verschieden gesetzt; aber ein prinzipieller Unterschied besteht nicht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conzelmann&amp;quot;&amp;gt;Conzelmann, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erst später werden Auferweckung und Erhöhung &amp;#039;&amp;#039;(Himmelfahrt)&amp;#039;&amp;#039; bewusst voneinander getrennt, ohne dass es jedoch zu einer einheitlichen Sicht gekommen wäre (nach {{B|Lk|24|51|LUT}} erfolgte die Auffahrt in den Himmel am Ostertag, nach {{B|Apg|1|3.9 f.|LUT}} erst vierzig Tage danach).&amp;amp;nbsp;[…] Später wird unterschieden zwischen den eigentlichen Ostererscheinungen auf Erden ({{B|Lk|24||LUT}}; {{B|Apg|1||LUT}}) und den anderen Erscheinungen Christi vom Himmel her ({{B|Apg|7|55 f.|LUT}}; {{B|Apg|9|3 ff.|LUT}}).“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conzelmann&amp;quot; /&amp;gt; Das Grundereignis ist der Sieg. Gott zieht seinen Sohn heraus und empor. Dies ist ein Triumph über alle Mächte dieser Welt, ein Triumph, an dem alle Christen Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erhöhung“ Christi „zur Rechten Gottes“ ==&lt;br /&gt;
Aus Sicht der heutigen Theologie meinen „Erhöhung“ Christi und „Himmelfahrt“ Christi „sachlich dasselbe“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBK_K_210&amp;quot; /&amp;gt; „In der lukanischen Christologie werden Auferstehung und Himmelfahrt durch ein zeitliches Interstitium von 40 Tagen voneinander abgehoben, nicht aber sachlich voneinander abgelöst. Die Himmelfahrt fällt zusammen mit der letzten Ostererscheinung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller_304&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck, dass Christus „zur Rechten Gottes sitzt“ ist „selbstverständlich bildlich gemeint“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBK_K_209&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Bischofskonferenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Erwachsenenkatechismus. Band 1: Das Glaubensbekenntnis der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1989, S. 209 ([http://www.alt.dbk.de/katechismus/ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild knüpft an die antike Vorstellung an, dass zur Rechten eines Königs etc. „gewissermaßen der Kanzler oder der Regierungschef sitzt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Oster]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Credo. Gebrauchsanweisung für das Leben.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, Katholisches Bibelwerk 2019, ISBN 978-3-460-25603-3, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Es soll damit gesagt werden, daß Jesus Anteil erhalten hat an der Herrlichkeit, Herrschaft, Macht und Göttlichkeit Gottes. Er ist nun ‚der Herr‘ bzw. ‚unser Herr‘ (vgl. 1. Kor 1,9; 6,17 u.&amp;amp;#8239;a.). Die Erhöhung bedeutet also die Einsetzung Jesu in Gott-gleiche Machtstellung.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBK_K_209&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Unter der Rechten des Vaters verstehen wir die Herrlichkeit und die Ehre der Gottheit, in welcher der Sohn Gottes als Gott wesensgleich mit dem Vater von Ewigkeit her existiert und in der er nun, nachdem er in den letzten Zeiten Fleisch geworden, auch dem Leibe nach sitzt, da sein Fleisch mitverherrlicht ist&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Johannes von Damaskus]], f. o. 4,2&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Römisch-katholische Kirche|Katholische Kirche]]: &amp;#039;&amp;#039;Katechismus der Katholischen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg [u.&amp;amp;#8239;a.], München [u.&amp;amp;#8239;a.] 1993, ISBN 3-486-55999-0, Nr. 663 ([http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird als Erfüllung der Vision des Propheten Daniel (Dan 7,14)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Römisch-katholische Kirche|Katholische Kirche]]: &amp;#039;&amp;#039;Katechismus der Katholischen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg [u.&amp;amp;nbsp;a.], München [u.&amp;amp;#8239;a.] 1993, ISBN 3-486-55999-0, Nr. 664 ([http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Eschatologie|eschatologischer]] Analogie als „Fortsetzung“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Römisch-katholische Kirche|Katholische Kirche]]: &amp;#039;&amp;#039;Katechismus der Katholischen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg [u.&amp;amp;nbsp;a.], München [u.&amp;amp;#8239;a.] 1993, ISBN 3-486-55999-0, Nr. 662 ([http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Kreuzerhöhung|Erhöhung Christi am Kreuz]] interpretiert:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen&lt;br /&gt;
 |Quelle={{B|Phil|2|8–9}}.}}&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird in Evangelischen Kirchen [[Philipp Friedrich Hiller|Philipp Friedrich Hillers]] (1699–1769) Choral &amp;#039;&amp;#039;[[Jesus Christus herrscht als König]]&amp;#039;&amp;#039; dem Fest Christi Himmelfahrt zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liturgie und Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chapel of the Ascension 1 (741).jpg|mini|hochkant|Letzter Fußabdruck Christi in der Himmelfahrtskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hochfest]] der &amp;#039;&amp;#039;Ascensio Domini&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Liturgie]] von [[Jerusalem]] seit 383/384 durch das [[Itinerarium]] der [[Egeria (Pilgerin)|Pilgerin Egeria]] bezeugt. Gemäß den lukanischen Texten ist der Termin vierzig Tage nach [[Ostern]] bzw. zehn Tage vor [[Pfingsten]]. Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt werden als [[Bitttage]] ([[lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Rogationes&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Litaniae minores&amp;#039;&amp;#039; „kleine [[Litanei]]en“) mit den sogenannten [[Bittgang|Bittprozessionen]] begangen, Feldumgängen als [[Fürbitte]] um eine gute Ernte. Die Bitttage stehen in einer gewissen Spannung zum freudigen Charakter der Osterzeit, die liturgisch mit dem Pfingstfest endet. In Schwaben werden feierliche Bittprozessionen am Himmelfahrtstag „Oeschprozession“ (von altdeutsch &amp;#039;&amp;#039;esch&amp;#039;&amp;#039; „Getreideteil der Gemarkung“&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 23. Auflage. De Gruyter, Berlin / New York 1999, S. 233.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieter Manz: &amp;#039;&amp;#039;Die fromme Stadt. Die Bischofsstadt Rottenburg a. N. im Spiegel ihrer Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2009, ISBN 978-3-89870-596-7, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;) genannt. Bis 1955 wurde der Vortag von Christi Himmelfahrt als [[Vigil (Liturgie)|Vigil]] begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erftstadt-[[Gymnich]] findet zu Christi Himmelfahrt der [[Gymnicher Ritt]] statt, eine Flurprozession, an der Reiter und Fußpilger teilnehmen. Auch am Freitag nach Christi Himmelfahrt, dem „Hagelfreitag“ oder „Schauerfreitag“, oder am folgenden Sonntag waren mancherorts Prozessionen üblich. Die Himmelfahrtswoche wurde deshalb auch als &amp;#039;&amp;#039;Gangwoche, Betwoche, Bittwoche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kreuzwoche&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, weil den Prozessionen das [[Vortragekreuz|Kreuz]] vorangetragen wurde. Neben „Bewahrung der Schöpfung“ in Weiterführung der ursprünglich agrarischen Ausrichtung können heute auch Arbeit für alle, Frieden, Brot für die Welt und Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben Motive der Bittprozessionen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Heinz (Theologe)|Andreas Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bittprozessionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Meurer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volk Gottes auf dem Weg. Bewegungselemente im Gottesdienst.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1989, ISBN 3-7867-1433-9, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Brauchtum]] einiger Gegenden (z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Bayern|bayerischen]] [[Mittenwald]] oder im [[Kloster Neustift]] in [[Südtirol]]) wird die Statue des Auferstandenen an Christi Himmelfahrt durch das „[[Heiliggeistloch]]“ auf den Kirchenspeicher gezogen. Mancherorts rieselten anschließend aus dem Heiliggeistloch Blüten, Blumen oder [[Heiligenbild]]chen auf die Gläubigen in der Kirche hinab.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Wiedenhaus: &amp;#039;&amp;#039;Tod, wo ist dein Sieg?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche+Leben]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Mai 2024, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind die Zeit der [[Novene|Pfingstnovene]], in der besonders um die Gaben des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]] gebetet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Mantegna 012.jpg|mini|hochkant|Christus in der [[Mandorla]], von Engeln getragen. Tempera auf Holz von [[Andrea Mantegna]] (um 1461)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe domkirke - Kanzel 6 Himmelfahrt.jpg|mini|hochkant|Entschwindender Christus mit der Inschrift „Omnes traham ad me ipsum“ („Alle werde ich an mich ziehen“, 1597), [[Dom zu Ribe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelische Kirchengemeinden in Deutschland]] feiern an Christi Himmelfahrt einen Gottesdienst im Freien oder verbinden diesen mit einer Wanderung oder einem Ausflug.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenjahr evangelisch: Christi Himmelfahrt ([https://kirchenjahr-evangelisch.de/christi-himmelfahrt/#faith-in-every-day-life online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kirchen des [[Byzantinischer Ritus|byzantinischen Ritus]] endet mit dem Vortag des Himmelfahrtsfestes die Osterzeit. Die Göttliche Liturgie wird noch einmal gefeiert wie am Ostersonntag, nur die Lesungen sind andere.&amp;lt;ref&amp;gt;Apostel: {{B|Apg|18|22–28}}; Evangelium: {{B|Joh|12|36–47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Abschluss wird in einer feierlichen Prozession das Epitaphion (Grabtuch) vom Altar weggetragen, auf dem es, für die Gläubigen sichtbar, die ganze Osterzeit hindurch als Symbol des leeren Grabs lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte des Himmelfahrtstages selbst sind Ausdruck von Freude: Die Auffahrt in die Höhe wird als Triumph über das Irdische und Eingang in die Herrlichkeit des Vaters verstanden und verbindet sich mit der freudigen Erwartung der Sendung des Geistes. Das [[Kontakion]] drückt das Festgeheimnis mit diesen Worten aus: „Nachdem du für uns den Heilsplan erfüllt und das Irdische mit dem Himmlischen wieder vereint hast, fuhrst du empor in Herrlichkeit, Christus unser Gott. Nicht aber bist du von uns fortgegangen, nein, ungetrennt rufst du denen, die dich lieben, zu: Ich bin bei euch und niemand kann gegen euch sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonographie ==&lt;br /&gt;
In der frühchristlichen [[Katakombenmalerei]] findet sich das Himmelfahrtmotiv nicht. Ab dem vierten Jahrhundert entfaltet es sich in unterschiedlichen Spielarten:&lt;br /&gt;
* Christus schreitet gen Himmel und wird von der [[Hand Gottes]] in Empfang genommen.&lt;br /&gt;
* Ab dem sechsten Jahrhundert ist Christus – auch bei Himmelfahrtsdarstellungen – von einer [[Mandorla]] umgeben, die meist von vier [[Engel]]n himmelwärts gehoben wird.&lt;br /&gt;
* Um 1000 kommt der Typ des entschwindenden Christus auf. Dabei bleiben oft nur die Beine oder Füße samt dem Fußabdruck sichtbar, ab dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nur noch die Fußabdrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der katholischen Ikonographie der [[Barock]]zeit tritt das Motiv &amp;#039;&amp;#039;Christi Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; zugunsten der [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Aufnahme Mariens in den Himmel]] und der Verherrlichung anderer beliebter Heiliger etwas zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Christliche Ikonographie in Stichworten.&amp;#039;&amp;#039; Koehler und Amelang, Berlin 1973, S. 177–178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Sebastian Bach]]: [[Oratorium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lobet Gott in seinen Reichen]]&amp;#039;&amp;#039; (sog. &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrtsoratorium&amp;#039;&amp;#039;), BWV 11&lt;br /&gt;
* [[Carl Philipp Emanuel Bach]]: Oratorium &amp;#039;&amp;#039;[[Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu]]&amp;#039;&amp;#039;, Wq 240 (H 777)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termin ==&lt;br /&gt;
Das Fest Christi Himmelfahrt wird in der Liturgie der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]], der [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirche]] und der [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen Kirche]] als [[Hochfest]] begangen. Das Datum des Hochfestes ist vom [[Osterdatum|Datum des beweglichen Osterfestes]] abhängig. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April, der späteste der 3. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Himmelfahrt wird 39 Tage nach Ostersonntag gefeiert. Da die Osterzeit jedoch mit Ostern beginnt, sind es in der traditionellen Zählung ab dem Ostersonntag 40 Tage, weil man diesen Tag mitrechnet. Somit fällt der Tag immer auf einen Donnerstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christi Himmelfahrt in den Jahren von {{#expr: {{JD/Jahr|{{GetJD}}}} − 7}} bis {{#expr: {{JD/Jahr|{{GetJD}}}} + 7}}:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- dynamische Berechnung im Zeitraum −7/+7 Jahre anhand des Osterdatums --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=4 |liste=&lt;br /&gt;
* {{#expr: {{JD/Jahr|{{GetJD}}}} − 7}}: {{Str crop|{{JD|{{#expr: {{GetJD|{{Str left|{{Ostern|{{#expr: {{JD/Jahr|{{GetJD}}}} − 7}}}}|4}}|{{Str sub|{{Ostern|{{#expr: {{JD/Jahr|{{GetJD}}}} − 7}}}}|6|2}}|{{Str rightc|{{Ostern|{{#expr: {{JD/Jahr|{{GetJD}}}} − 7}}}}|2}}}} + 39 }}|fmt=wikidate}}|10}}&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertag ==&lt;br /&gt;
Christi Himmelfahrt ist ein [[Gesetzliche Feiertage in Deutschland|gesetzlicher Feiertag in Deutschland]], außerdem in der [[Feiertage in der Schweiz|Schweiz]] (dort als &amp;#039;&amp;#039;Auffahrt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), in [[Feiertage in Österreich|Österreich]] sowie in [[Feiertage in Belgien|Belgien]], [[Feiertage in Dänemark|Dänemark]], [[Feiertage in Finnland|Finnland]], [[Feiertage in Frankreich|Frankreich]], [[Grönland]], [[Haiti]], [[Feiertage in Indonesien|Indonesien]], [[Feiertage in Island|Island]], [[Kolumbien#Feiertage|Kolumbien]], [[Feiertage in Liechtenstein|Liechtenstein]], [[Feiertage in Luxemburg|Luxemburg]], [[Madagaskar]], [[Feiertage in Namibia|Namibia]], den [[Niederlande#Feiertage|Niederlanden]], [[Norwegen]] und [[Feiertage in Schweden|Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Feiertage in Italien|Italien]], [[Feiertage in Polen|Polen]] und [[Feiertage in Ungarn|Ungarn]] wurde das Fest als gesetzlicher Feiertag abgeschafft und wird nur am darauffolgenden Sonntag kirchlich begangen. In Italien laufen Bemühungen, Christi Himmelfahrt erneut als gesetzlichen Feiertag einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland entwickelte sich der religiöse arbeitsfreie Feiertag im [[profan]]en Brauchtum zum „[[Vatertag]]“, vor allem in [[Ostdeutschland]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Herrentag&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. An diesem Tag gibt es Bräuche wie die „Herrenpartie“: [[Kutsche|Kutschfahrten]] oder [[Wandern|Wanderungen]] in die Natur, gerne mit [[Bollerwagen]], u. a. mit [[Alkoholkonsum]], oder Tagesausflüge mit der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Aachen]] wird jährlich an Christi Himmelfahrt im [[Aachener Rathaus]] der [[Karlspreis]] verliehen. Eine Ausnahme wurde im Jahr 2023 gemacht, als die Preisverleihung an das ukrainische Volk und den ukrainischen Präsidenten [[Wolodymyr Selenskyj]] während dessen Staatsbesuchs in Deutschland um einige Tage vorgezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 fiel Christi Himmelfahrt auf den „[[Erster Mai|Tag der Arbeit]]“ (1. Mai). Dies ist aber nur sehr selten der Fall, zuvor im Jahr 1913 (der „Tag der Arbeit“ ist in Deutschland aber erst seit 1933 Feiertag) und danach wieder 2160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1059654598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neutestamentlich und theologisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hans Conzelmann (Theologe)|Hans Conzelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Theologie des Neuen Testaments,&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Andreas Lindemann]]. 4. Auflage. UTB 1446, Tübingen 1987, ISBN 3-16-145161-9.&lt;br /&gt;
* Douglas Farrow: &amp;#039;&amp;#039;Ascension and Ecclesia. On the Significance of the Doctrine of the Ascension for Ecclesiology and Christian Cosmology.&amp;#039;&amp;#039; T. &amp;amp; T. Clark, Edinburgh 1999, ISBN 0-567-08676-3.&lt;br /&gt;
* [[Jens Herzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten. Was wissen wir über die Ursprünge des Christentums?&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Brennpunkt: Die Bibel&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;4). Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft und von Cansteinsche Bibelanstalt, Berlin 2000, ISBN 3-7461-0144-1 (allgemeinverständlich und wissenschaftlich fundiert).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Marschler]]: &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung und Himmelfahrt Christi in der scholastischen Theologie bis zu Thomas von Aquin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. N.F. 64, 1–2). Aschendorff, Münster 2003, ISBN 3-402-04017-4.&lt;br /&gt;
* [[Markus Mühling]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundinformation Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-03619-8, S. 101–122, bes. S.&amp;amp;nbsp;117–119.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Rienecker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Bibel.&amp;#039;&amp;#039; SCM R. Brockhaus, Witten 2013 (Erstausgabe Wuppertal 1960), ISBN 978-3-417-26550-7.&lt;br /&gt;
* Franz-Rudolf Weinert: &amp;#039;&amp;#039;Christi Himmelfahrt, neutestamentliches Fest im Spiegel alttestamentlicher Psalmen. Zur Entstehung des römischen Himmelfahrtsoffiziums&amp;#039;&amp;#039;. EOS Verlag, St. Ottilien 1987, ISBN 978-3-88096-825-7.&lt;br /&gt;
* {{TRE|15|330|341|Himmelfahrt Christi I. Neues Testament II. Kirchengeschichtlich/Systematisch-theologisch|[[Alfons Weiser]], [[Horst Georg Pöhlmann]]}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wikenhauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Himmelfahrt Jesu&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Apostelgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= Regensburger Neues Testament Bd. 5). Friedrich Pustet, Regensburg 3. Auflage 1956, S. 28–32.&lt;br /&gt;
* Arie W. Zwiep: &amp;#039;&amp;#039;The Ascension of the Messiah in Lukan Christology.&amp;#039;&amp;#039; Supplements to Novum Testamentum 87. Brill, Leiden 1997, ISBN 90-04-10897-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christlicher Festkalender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Benesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ereignis der Himmelfahrt Christi. Die vierzig Tage.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Urachhaus, Stuttgart 1987, ISBN 3-87838-285-5.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Conrad (Theologe, 1961)|Joachim Conrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Himmelfahrt Christi. Praktisch-theologische Erwägungen zu einem verklingenden Fest&amp;#039;&amp;#039; (Heidelberger Studien zur Praktischen Theologie Bd. 3), Hamburg 2002.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kirchhoff (Religionspädagoge)|Hermann Kirchhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Christi Himmelfahrt bis Sankt Martin im christlichen Brauchtum.&amp;#039;&amp;#039; Kösel, München 1986, ISBN 3-466-36256-3.&lt;br /&gt;
* Hans Jürgen Milchner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt – die Nähe Christi feiern. Predigten und liturgische Entwürfe&amp;#039;&amp;#039; (= Dienst am Wort 72). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-59337-6.&lt;br /&gt;
* Hermann Ühlein: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenlied und Textgeschichte. Literarische Traditionsbildung am Beispiel des deutschen Himmelfahrtsliedes von der Aufklärung bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= Pietas liturgica, Studia 10). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg / EOS, St. Ottilien 1995, ISBN 3-8260-1081-7.&lt;br /&gt;
* {{TRE|15|341|344|Himmelfahrtsfest|[[Hans-Christoph Schmidt-Lauber]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ascension of Jesus Christ|Christi Himmelfahrt|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4195678-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Liturgisches Jahr}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4195678-3|LCCN=sh85008531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenfest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eschatologie (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donnerstag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterdatum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perikope des Neuen Testaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lukasevangelium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostelgeschichte des Lukas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christi Himmelfahrt| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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