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	<title>Christes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christes&amp;diff=328263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ Werte 2022 bis 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-22T13:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Werte 2022 bis 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Thüringen. Zum deutschen Altphilologen siehe [[Johannes Christes]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen-Christes.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50.66081&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.47964&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Christes in SM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schmalkalden-Meiningen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Dolmar-Salzbrücke&lt;br /&gt;
|Höhe              = 450&lt;br /&gt;
|PLZ               = 98547&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036844&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16066015&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE CST&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Zella-Meininger-Str. 6&amp;lt;br /&amp;gt;98547 Schwarza&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-dolmar-salzbruecke.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=114877 www.vg-dolmar-salzbruecke.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Liebaug&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2016&amp;amp;zeigeErg=WK&amp;amp;auswertung=2&amp;amp;wknr=066&amp;amp;gemnr=&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-5&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart= Bürgermeisterwahlen 2016 in Thüringen, Landkreis Schmalkalden-Meiningen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Christes kirche.jpg|mini|Gotische Kirche in Christes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] in Thüringen, die zur [[Verwaltungsgemeinschaft Dolmar-Salzbrücke]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Christes liegt im südlichen [[Thüringer Wald]] südöstlich von [[Schmalkalden]] und nördlich des 739,5 Meter hohen [[Dolmar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Südwesten liegt [[Metzels]], im Süden hinter dem Dolmar die Gemeinde [[Kühndorf]], im Südosten [[Schwarza (Thüringer Wald)|Schwarza]], im Osten [[Steinbach-Hallenberg]] und im Norden [[Schmalkalden]] mit dem Ortsteil [[Breitenbach (Schmalkalden)|Breitenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
833 wurde in einer Schenkungsurkunde des Gaugrafen Christian I. und seiner Gattin Heilwich an König Ludwig den Deutschen erstmals „Christaneshusun“ genannt. Christian I. war der Vater des Gründers des Klosters Rohr. Die wahrscheinliche Gründung erfolgte nach neuesten Recherchen um 870. Urkundlich erwähnt wurde Christes dann als „Villa Christens“. Dem Ortsbrunnen Christus-Born wurden Heilkräfte zugesprochen, sodass von 1425 bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts Wallfahrten stattfanden, die dem Ort Wohlstand und Bedeutung brachten.&lt;br /&gt;
Ab 1686 wurde in der Förstergrube am 566&amp;amp;nbsp;m hohen Kleinen Dolmar nach Kupfer und Silber gegraben, die Erze wurden in einer Schmelzhütte bei Schwarza verhüttet. 1695 kam der Bergbau durch einen Unglücksfall zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christes gehörte zunächst zur [[Grafschaft Henneberg]], seit 1660 zu [[Sachsen-Zeitz]], von 1718 an zu [[Kurfürstentum Sachsen|Kursachsen]] (im [[Amt Kühndorf]]). Zwischen 1500 und 1806 lag der Ort im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. Von 1816 bis 1944 gehörte Christes zum [[Regierungsbezirk Erfurt]] der preußischen [[Provinz Sachsen]]. In der [[DDR]] kam Christes 1952 in den [[Bezirk Suhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christes war von 1657 bis 1681 von [[Hexenverfolgung]]en betroffen: zwei Frauen und ein Mann gerieten in [[Hexenprozess]]e, eine Frau wurde hingerichtet, eine starb in der Haft. Erstes Opfer 1657 war Anna, Valentin Machentanz’ Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kai Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes. Über 500 recherchierte Fälle aus dem 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Wehry-Verlag, Untermaßfeld 2012, ISBN 978-3-9813902-8-5, S. 83f.; Kai Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Luther und die Hexen“.&amp;#039;&amp;#039; Bereich Kühndorf, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). DOBU-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-934632-03-3, S. 253, (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 2000).; [[Manfred Wilde]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-10602-X, S. 518–522, (Zugleich: Chemnitz, Technische Universität, Habilitations-Schrift, 2002).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 699&lt;br /&gt;
* 1995: 698&lt;br /&gt;
* 1996: 690&lt;br /&gt;
* 1997: 687&lt;br /&gt;
* 1998: 692&lt;br /&gt;
* 1999: 718&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 716&lt;br /&gt;
* 2001: 713&lt;br /&gt;
* 2002: 707&lt;br /&gt;
* 2003: 705&lt;br /&gt;
* 2004: 689&lt;br /&gt;
* 2005: 690&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 681&lt;br /&gt;
* 2007: 668&lt;br /&gt;
* 2008: 646&lt;br /&gt;
* 2009: 627&lt;br /&gt;
* 2010: 620&lt;br /&gt;
* 2011: 620&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 601&lt;br /&gt;
* 2013: 597&lt;br /&gt;
* 2014: 589&lt;br /&gt;
* 2015: 577&lt;br /&gt;
* 2016: 568&lt;br /&gt;
* 2017: 565&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2018: 552&lt;br /&gt;
* 2019: 550&lt;br /&gt;
* 2020: 544&lt;br /&gt;
* 2021: 545&lt;br /&gt;
* 2022: 541&lt;br /&gt;
* 2023: 529&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2024: 524&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* In Christes befindet sich seit 1443 die kleinste spätgotische dreischiffige Basilika Europas, die Kirche [[Unserer Lieben Frauen (Christes)|Unserer Lieben Frauen]]. In der Marienkapelle sind Reste doppelter Wandmalereien erhalten sowie ein Taufstein aus dem Jahre 1572.&lt;br /&gt;
* Der historische Ortskern mit der Basilika auf dem &amp;#039;&amp;#039;Lindenhügel&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1992 denkmalgeschützt.&lt;br /&gt;
* Deutschlandweit bekannt ist das &amp;#039;&amp;#039;Bildungscamp Christes&amp;#039;&amp;#039; am Schwimmbad, dessen Speziallager für Schach, Mathematik etc. sowie Ferienlager viele jugendliche Besucher anlocken.&lt;br /&gt;
* Außerdem gibt es im und um den Ort alte Grenzsteine, Kreuzsteine und ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* im Umkreis bekannt ist auch der Christeser Carneval Club (CCC), der mit seinem Schlachtruf „Hojeböck Helau“ im Jahr 2024 bereits in seine 60. Session geht&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Christes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildungscamp Christes ===&lt;br /&gt;
* [https://www.bildungscamp.de/ Deutschlands einziges Begabtencamp für Grundschüler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* Präzisionsstahlunternehmen&lt;br /&gt;
* Metallbau&lt;br /&gt;
* Klempnerbetrieb&lt;br /&gt;
* Touristenstation&lt;br /&gt;
* Bauunternehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die K2513, die Christes über Breitenbach mit Schmalkalden (ca. 12 km) und über Schwarza mit Meiningen (ca. 20 km) verbindet. Der nächstgelegene Autobahnanschluss ist die Anschlussstelle 21 „Meiningen-Nord“ der [[Bundesautobahn 71|A 71]] (ca. 16 km entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7596251-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christes| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 833]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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