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	<title>Christ und Welt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:09:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christ_und_Welt&amp;diff=1275065&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-50542-6: /* Deutsche Zeitung – Christ und Welt (1971–1980) */ Link</title>
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		<updated>2026-01-23T21:35:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Deutsche Zeitung – Christ und Welt (1971–1980): &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = Christ und Welt&lt;br /&gt;
|bild               = [[Datei:Christ&amp;amp;Welt Kopf.jpg|330px|Titelzeile]]&lt;br /&gt;
|beschreibung       = evangelische Wochenzeitung&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = &lt;br /&gt;
|sprache            = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|verlag             = &lt;br /&gt;
|land               = Deutschland&lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = 6. Juni&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1948&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = &lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = 1971&lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = &lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = &lt;br /&gt;
|chefreds           = [[Ernst A. Hepp]], [[Klaus Mehnert]], [[Giselher Wirsing]]&lt;br /&gt;
|herausgeber        = &lt;br /&gt;
|herausgeberin      = [[Evangelische Kirche in Deutschland]]&lt;br /&gt;
|geschäftsführer    = &lt;br /&gt;
|geschäftsführerin  = &lt;br /&gt;
|weblink            = &lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = 0009-5109&lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine evangelisch-konservative [[Wochenzeitung]]. In der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] gehörte sie zu den auflagenstärksten und einflussreichsten Zeitungen der jungen Bundesrepublik, verlor jedoch im Zuge des gesellschaftlichen Wandels der 1970er Jahre zunehmend an Lesern und Einfluss. 1980 ging sie im &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Merkur|Rheinischen Merkur]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Seit 2010 erscheint bei der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; wieder ein [[Zeitungsbuch]] dieses Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Die Zeitung wurde 1948 in [[Stuttgart]] von einem Kreis evangelischer Repräsentanten um [[Eugen Gerstenmaier]] gegründet. Die erste Ausgabe erschien am 6. Juni 1948. Die Zeitung war ein offiziöses Blatt der [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelischen Kirche]]. [[Chefredakteur]] war zunächst [[Ernst A. Hepp]] und, nachdem er im Juli 1949 als Verlagsleiter zur [[Hamburger Allgemeine Zeitung|Hamburger Allgemeinen Zeitung]] gewechselt war, [[Klaus Mehnert]]. Dessen Nachfolger, der frühere Nazi-Propagandist [[Giselher Wirsing]] (1954 bis 1970), machte das Blatt zur [[Auflage einer Publikation|auflagenstärksten]] Wochenzeitung (bis 1963). Leiter des Wirtschaftsteils wurde 1955 der Journalist [[Walter Wannenmacher]], der von 1928 bis 1943, unter anderem als Chefredakteur, beim &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1305.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man beschäftigte Dutzende von Autoren aus der Presseabteilung des [[Auswärtiges Amt#Deutsches Reich (1933–1945, Zeit des Nationalsozialismus)|früheren Auswärtigen Amtes]] unter [[Paul Carell|Paul Karl Schmidt]], dem späteren Bestsellerautor. Während Schmidt im Hintergrund wirkte, weil er zu bekannt war und daher auch seinen Namen zu &amp;#039;&amp;#039;Paul Carell&amp;#039;&amp;#039; gewechselt hatte, verschwiegen die übrigen Autoren ihre Herkunft. Allerdings schätzten die US-Amerikaner das Blatt 1948 intern als „[[Nazi]]-Zeitung im Untergrund“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;„under cover Nazi-paper“; [[Peter Longerich]], s. Lit. Dort die Namen, soweit bis zum Erscheinen des Buches als AA-Propaganda-Leute bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am weitesten ging [[Jürgen Thorwald]], früher Propagandist in [[Adolf Hitler]]s Kriegsmarine.&amp;lt;ref&amp;gt;Im November 1948 fanden sich in C&amp;amp;W zwei große Artikel über „Die Katastrophe der Flüchtlingsschiffe 1945“, die lt. Eigenangabe den Auftakt bildeten zu einer „zwanglosen Folge von Berichten über die Ereignisse, die sich bei der Eroberung der deutschen Ostgebiete und während der Austreibung der deutschen Bevölkerung abgespielt haben“. Die Texte brachten sofort großen Erfolg. Laut Mehnert ließen sie „die Zahl der wöchentlich verkauften Exemplare binnen weniger Wochen von 17.000 auf 68.000 steigen“. Damit war die künftige Zielgruppe der Leser klar. Thorwald schrieb hier unter „ErBo“, laut Impressum „Ernst Bongartz“, vgl. seinen Real-Namen „Heinz Bongartz“. [http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208959/default.aspx Zeitgeschichte online – Fachportal für die Zeitgeschichte (ZOL)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitung – Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; (1971–1980) ==&lt;br /&gt;
1971 wurde &amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; mit der 1947 in Stuttgart im Verlag Curt E. Schwab gegründeten [[Deutsche Zeitung und Wirtschaftszeitung|Deutschen Zeitung und Wirtschaftszeitung]] zusammengelegt zu &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitung. Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; (DZ). Sie wollte führende Wochenzeitung werden. Die Redaktion zog von [[Stuttgart-Sillenbuch]] nach Bonn, um mehr Gewicht zu haben. Chefredakteur wurde [[Ludolf Herrmann]], ein früherer Mitarbeiter von [[Bruno Heck]] (CDU). Herrmann war ein Journalist aus konservativem Milieu. Seine Kommentare waren mitunter scharf, sodass manche CDU-Leute ihn mieden; insbesondere [[Helmut Kohl]] ging zu ihm auf Distanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chef vom Dienst und zusätzlich zuständig für die Kirchenseite war Heinrich Stubbe. In der Politik-Redaktion arbeiteten unter anderem, zuständig für Innenpolitik, [[Günter Müchler]] (später [[Deutschlandfunk]]) sowie Friedrich Thelen (später [[Wirtschaftswoche]], dann Unternehmensberater). Die Außenpolitik leitete Gerhard von Glinski als ein Ein-Mann-Ressort. Das Wirtschaftsressort verantwortete Dietrich Zwätz. Im Ressort Gesellschaft arbeiteten unter anderem Gerhard Krug und [[Birgit Lahann]]. Später leitete Günther Engelhard das Ressort. Er führte eine Satire-Seite ein, mit Beiträgen des Hamburger Satirikers [[Gabriel Laub]]. Dort erschienen auch politische Satiren unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;purk&amp;#039;&amp;#039;, die oft im [[Der Spiegel|&amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;]] aufgegriffen wurden. Dort hieß der Autor dann Daniel Doppler. In Wirklichkeit handelte es sich um [[Hellmuth Karasek]]. Die Kultur verantwortete Günther Schloz, das Reiseressort Helene Schreiber und Christa Gehr. Leiter der Bildredaktion war W. Eric Krupp. Das Layout betreute Peter Scholtyssek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägender Karikaturist war [[Walter Hanel]], der zugleich für die FAZ, den WDR und den &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitete. Seine Karikaturen für die Deutsche Zeitung wurden regelmäßig im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, [[Stern (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;stern&amp;#039;&amp;#039;]] und vielen deutschen Wochenzeitungen nachgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1975 und 1980 stand die &amp;#039;&amp;#039;DZ&amp;#039;&amp;#039; in einem Wettbewerb mit der Hamburger &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Es schrieben z. B. [[Klaus Harpprecht]], [[Klaus Mehnert]], [[Peter Scholl-Latour]] sowie Walter Wannenmacher. Zur wöchentlichen Redaktionskonferenz wurden politische Gäste gehört. Der britische Botschafter referierte z. B. über die Weltlage, oder ein Abgesandter der [[Palästinenser]] berichtete über Nahost. Richard Kaufmann, früher Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;DZ&amp;#039;&amp;#039;, informierte die Redaktion über Sichtweisen der USA und [[Christo und Jeanne-Claude|Christo]] stellte [[Verhüllter Reichstag|Pläne]] vor, den Reichstag in Berlin zu verhüllen. Scholl-Latour entwickelte vor der Redaktionskonferenz Ideen, dem Terror der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF) zu begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkauf an die Deutsche Bischofskonferenz ==&lt;br /&gt;
1980 verkaufte der [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck|Holtzbrinck-Verlag]] das Blatt an die [[Deutsche Bischofskonferenz]], die bereits Mitherausgeberin der katholischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Merkur]]&amp;#039;&amp;#039; war. Diese bekam daraufhin den Titel „Rheinischer Merkur. Christ und Welt“. Chefredakteur [[Ludolf Herrmann]] ging zu [[Gruner + Jahr]] und wurde dort Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins [[Capital (Deutschland)|&amp;#039;&amp;#039;Capital&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beilage in der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Die letzte eigenständige Ausgabe des Rheinischen Merkurs erschien am 25. November 2010. Seit dem 2. Dezember 2010 liegt einer Sonderausgabe der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; eine sechsseitige, redaktionell unabhängige Beilage mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; bei. Diese Sonderausgabe ist nur für neue Abonnenten der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; sowie für die bisherigen Abonnenten des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; und nicht im Einzelhandel erhältlich. Seit dem 1. Oktober 2016 wird die Beilage nicht mehr vom [[Katholisches Medienhaus|Katholischen Medienhaus]] (Bonn) produziert, sondern von der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zeit-uebernimmt-beilage-christ-welt-komplett-14378143.html FAZ.net 9. August 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Kontext gründete &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; eigens eine eigene Tochtergesellschaft namens &amp;#039;&amp;#039;ZEIT:CREDO&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit-verlagsgruppe.de/presse/2016/08/zeit-verlagsgruppe-gruendet-tochtergesellschaft-zeitcredo-fuer-christ-welt/ ZEIT Verlagsgruppe gründet Tochtergesellschaft ZEIT:CREDO für „Christ &amp;amp; Welt“ ZEIT] Verlagsgruppe 9. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Chefredakteur ist [[Georg Löwisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Schottenloher]], Johannes Binkowski: &amp;#039;&amp;#039;Flugblatt und Zeitung. Ein Wegweiser durch das gedruckte Tagesschrifttum.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Klinkhardt und Biermann, München 1985, ISBN 3-7814-0228-2 (Band 1), ISBN 3-7814-0248-7 (Band 2).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Longerich]]&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Propagandisten im Krieg. Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter [[Joachim von Ribbentrop|Ribbentrop]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oldenbourg&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-486-54111-0&lt;br /&gt;
   |Kommentar= Zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität München]] 1983 unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrop&amp;#039;&amp;#039;, = &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.christundwelt.de/ Christ und Welt]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.merkur.de/2006_11_Wo__Christ_und_W.11192.0.html?&amp;amp;no_cache=1&lt;br /&gt;
   |titel=Wo „Christ und Welt“ weiterlebt&lt;br /&gt;
   |werk=[[Münchner Merkur]]&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-02-17}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.wissen.de/lexikon/deutsche-zeitungchrist-und-welt&lt;br /&gt;
   |titel=Deutsche Zeitung/Christ und Welt&lt;br /&gt;
   |werk=[[wissen.de]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-02-17&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Baden-Württemberg, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lizenzzeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-50542-6</name></author>
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