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	<title>Chremonideischer Krieg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:21:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chremonideischer_Krieg&amp;diff=500665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Procopius: /* Verlauf */</title>
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		<updated>2024-05-29T21:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verlauf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chremonideische Krieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Erhebung [[Athen]]s und anderer [[Polis|Poleis]] gegen die [[Antigoniden|makedonisch-antigonidische]] Hegemonie in Griechenland und zugleich ein Konflikt zwischen den Königen [[Ptolemaios II.]] von [[Altes Ägypten|Ägypten]] und [[Antigonos II. Gonatas]] von [[Makedonien (antikes Königreich)|Makedonien]]. Er dauerte von 267 bis 261 v. Chr., ist nach dem führenden athenischen Politiker dieser Zeit, [[Chremonides]], benannt, und endete schließlich mit einer Niederlage der Athener, die mit den [[Ptolemäer]]n verbündet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Im Verlauf der [[Diadochenkriege]] bildeten sich nach dem Tod Alexanders des Großen das ptolemäische Ägypten, das Seleukidenreich und das antigonidische Makedonien als die dominierenden und meist untereinander verfeindeten Nachfolgestaaten seines Reiches heraus. Die Griechen waren in diesen Auseinandersetzungen zwar eher Nebendarsteller, denn gegen die hellenistischen Großreiche konnten sich die vergleichsweise kleinen Stadtstaaten, allen voran Athen und [[Sparta]], militärisch kaum behaupten. Dennoch rivalisierten die Großmächte um die Kontrolle von Hellas. Das Streben der Poleis nach [[Autonomie]] war daher ein willkommener Vorwand der beteiligten Großmächte, um sich als Befreier der Griechen von den jeweiligen Gegnern geben zu können, auch wenn man in Wahrheit seinen eigenen Einfluss auszudehnen strebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Vormacht Griechenlands war seit 338 v. Chr. Makedonien, das sich die Hegemonie zum einen durch starke Garnisonen (vor allem in [[Chalkis]] und [[Korinth (antike Stadt)|Korinth]]), zum anderen durch die Einsetzung promakedonischer [[Oligarchie]]n in vielen Städten sicherte. Zu Beginn des Chremonideischen Krieges war [[Antigonos II. Gonatas]] makedonischer König. Sein wichtigster Rivale war König [[Ptolemaios II.]], der bereits zahlreiche Poleis kontrollierte und alles daran setzte, in der [[Ägäisches Meer|Ägäis]] weiter Fuß zu fassen; folglich unterstützte er die antimakedonische Partei in Athen, die von dem Stoiker Chremonides angeführt wurde. Im Grunde handelte es sich also um einen Konflikt zwischen Antigonos Gonatas und Ptolemaios II. um die Kontrolle von Hellas, wobei letzterer, wie es bereits seit den [[Diadochen]] üblich war, behauptete, den Griechen Freiheit und Demokratie schenken zu wollen. Dieser Konflikt verband sich mit innergriechischen Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 267 v. Chr. entschloss man sich in Athen zum Krieg, [[Sparta]] und weitere Städte schlossen sich an. Das Jahr 266 v. Chr. verlief ohne entscheidende Wendungen. Neben dem griechischen Festland war vor allem die südliche ionische Küste Kriegsschauplatz, wo [[Ptolemaios der Sohn|Ptolemaios]], ein Sohn des ägyptischen Königs, als Feldherr agierte. Zudem gewann Ägypten vor der attischen Küste einen wichtigen Stützpunkt für seine Flotte. 265 v. Chr. gelang Antigonos dann bei Korinth aber ein erster wichtiger Erfolg gegen die mit Ptolemaios II. verbündeten Griechen, wobei der spartanische König [[Areus I.]] im Kampf fiel. Damit geriet auch Athen in Bedrängnis: Bisher durch Getreidelieferungen aus Ägypten am Leben erhalten, verschlechterte sich die Lage der Stadt, weil Antigonos nun Athen belagern konnte. Eine ptolemäische Entsatzflotte schlug er vor der Insel [[Kos]] zurück. Nun gab Ptolemaios II. den Kampf verloren und überließ seine griechischen Verbündeten sich selbst. Im Jahr 261 v. Chr. musste das hungernde Athen daher schließlich kapitulieren. Die Stadt, kulturell noch immer bedeutendes Zentrum und größte Stadt Griechenlands, verlor damit weiter an politischer Bedeutung und musste eine antigonidische Garnison in der Stadt dulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ptolemäer sollten Jahre später noch einmal indirekt versuchen, Griechenland unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie [[Kleomenes III.]] von Sparta gegen [[Antigonos III. Doson]] unterstützten. Auch dieser Versuch scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Boris Dreyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Geschichte des spätklassischen Athen (322–ca. 230 v. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Gehrke]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039;, München 2003.&lt;br /&gt;
* [[Christian Habicht (Historiker)|Christian Habicht]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte Athens in hellenistischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1982.&lt;br /&gt;
* Nicholas G.L. Hammond, [[Frank W. Walbank]]: &amp;#039;&amp;#039;A History of Macedonia&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Oxford 1972–1988.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Heinen]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur hellenistischen Geschichte des 3. Jahrh. v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriege des antiken Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Athen in der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Sparta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:260er v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (3. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Procopius</name></author>
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