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	<title>Chorschranke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:06:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chorschranke&amp;diff=136274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-03-13T13:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorschranken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind architektonische Trennelemente in mittelalterlichen Kirchen, die den [[Chor (Architektur)|Chorraum]] (Altarraum) vom übrigen Kirchenraum abgrenzen. In Form von übermannshohen Wänden oder Gittern schließen sie den Altarraum seitlich, oft auch rückwärtig gegen das [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Seitenschiff]] oder den [[Chorumgang]] ab. Wo der Chor sich über einer [[Krypta]] erhebt, stehen seine Wände auf deren Umfassungsmauern. Zum [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] hin können die Chorschranken sich in Gestalt eines [[Lettner]]s fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen mittelalterlichen Kirchen dienten Chorschranken dazu, den heiligen Bereich des Chors – wo am Altar die [[Liturgie|liturgische Handlungen]] stattfanden – vom öffentlich zugänglichen Bereich für die [[Gottesdienstgemeinde]] zu trennen. Der Chorraum war ausschließlich den [[Kleriker]]n vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffliche Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der [[Lettner]], ein nur noch selten erhaltenes Bauteil, hat die Form einer brückenartigen, begehbaren, ebenfalls hoch aufragenden Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entwicklungsgeschichtlich, funktional und gestalterisch ganz andere Form der Abtrennung zeigen die optisch offeneren [[Altarschranke]]n oder [[Kommunionbank|Kommunionbänke]], die nur aus einer halbhohen [[Brüstung]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Chorschranken zu unterscheiden ist ferner die [[Schola cantorum (Architektur)|Schola cantorum]], die in einigen mittelalterlichen Kirchen in der Stadt Rom erhalten ist. Sie befindet sich im Mittelschiff der Kirche und war der Ort für den Sängerchor beim Gottesdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Östliches Christentum|Ostkirche]] ist die Abtrennung des Sanktuariums von der Laienkirche durch die Bilderwand der [[Ikonostase]] von jeher und bis heute üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Steinerne Chorschranken sind eine fast ausschließlich mittelalterliche Erscheinung. Einen der frühesten Belege bietet der [[Karolingische Architektur|karolingische]] [[St. Galler Klosterplan]]. Seit dem 12. Jahrhundert haben sich vermehrt Beispiele erhalten. Nach außen hin sind Chorschranken oft mit Blendarkaden geschmückt während sich auf der Innenseite die in der Regel aus Holz gefertigten [[Chorgestühl]]e anlehnten. Auch für Bilderzyklen boten die vom Umgang aus sichtbaren Wände einen geeigneten Platz. Während Wandmalereien meist verloren sind, blieben einige bedeutende Skulpturenfolgen aus romanischer Zeit erhalten: Die [[Gustorfer Chorschranken]], um 1150, sind ein Hauptwerk der romanischen Skulptur des Rheinlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hildesheim Michaeliskirche 05.jpg|mini|Hildesheim, St. Michael, Engelschorschranke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Michael (Hildesheim)#Nördliche Chorschranke|Engelschorschranke]] in [[St. Michael (Hildesheim)|Hildesheim]], um 1195, hat die Form einer arkadenartig durchbrochenen Wand und ist mit Engelsfiguren aus [[Stuck]] geschmückt. Um 1210 entstand die Apostelreihe der spätromanischen [[Liebfrauenkirche (Halberstadt)#Chorschranken|Halberstädter Chorschranken]], 10 oder 20 Jahre später die an der [[Bamberger Dom#Ostchorschranke|Ostchorschranke]] des [[Bamberger Dom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paris Notre-Dame Choir Screen North 01.JPG|mini|Paris, Notre-Dame, Einzelfeld der nördlichen Chorschranke: Szenen aus dem Marienleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gotische Chorschranken weisen gelegentlich szenische Reliefs auf ([[Kathedrale Notre-Dame de Paris#Chorschranke|Notre-Dame in Paris]], um 1300–1350; [[Havelberger Dom]], um 1400). Der umfangreicher werdende Klerus an den bürgerlichen Pfarrkirchen reicher deutscher Städte führte dazu, dass von Chorschranken umschlossene Chöre nicht auf Dom-, Stifts- und Klosterkirchen beschränkt blieben. Doch ist eine Tendenz zur Auflösung der Chorschrankenwände in offene, aus [[Maßwerk]] geformten Bildungen zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Renaissance tritt denn auch das geschmiedete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorgitter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an die Stelle von Chorschranken und Lettner,&amp;lt;ref&amp;gt;v. Lorenz, mit zahlreichen Beispielen.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem, seit in der Zeit der [[Gegenreformation]] die Gläubigen stärker an der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] Anteil nehmen und mit einer prunkvollen Ausgestaltung der Liturgie beeindruckt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingarten Chorgitter 1.jpg|mini|Perspektivisches Chorgitter, Weingarten, St. Martin, 1738]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Gitter spielen mit perspektivischen Effekten ([[St. Leodegar im Hof|Luzern]], 1644; [[Basilika St. Martin (Weingarten)|Weingarten]], 1738). Einen Höhepunkt erreicht diese Manier in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Später wurden Chorgitter oft in den Eingangsbereich der Kirchen versetzt, um das Kircheninventar vor Raub und Vandalismus zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:S Maria Valle Porclaneta.jpg|Chorschranke der Kirche [[Santa Maria in Valle Porclaneta]] ([[Abruzzen]]) (um 1050)&lt;br /&gt;
Datei:Ostchorschranke Bamberger Dom.JPG|Ostchorschranke, [[Bamberger Dom]]&lt;br /&gt;
Datei:Clausuurhek.jpg|Chorgitter in [[Einsiedelei Unserer-Lieben-Frau vom Verschlossenen Garten|Warfhuizen]]&lt;br /&gt;
Datei:Dreikönigenschrein- Kölner Dom.jpg|Chorgitter im Kölner Dom&lt;br /&gt;
Datei:Halberstadt Liebfrauenkirche Chorschranke nord 1.jpg|Halberstadt, [[Liebfrauenkirche (Halberstadt)|Liebfrauenkirche]], nördliche Chorschranke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Lorentz]]: &amp;#039;&amp;#039;Chorschranken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1953, Sp. 556–567 ([https://www.rdklabor.de/wiki/Chorschranken Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Coro und Trascoro]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Choir screens|Chorschranke}}&lt;br /&gt;
* In der englischen Wikipedia sind sowohl die entsprechenden Informationen zu &amp;#039;&amp;#039;Chorschranken&amp;#039;&amp;#039; als auch zu &amp;#039;&amp;#039;Lettner&amp;#039;&amp;#039; unter dem Artikelstichwort &amp;#039;&amp;#039;Rood screen&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Die Bildersammlung in [[Wikimedia Commons]] dagegen sollte zu den Chorschranken unter [[Commons:Category:choir screens|choir screens]], die zu den Lettnern unter [[Commons:Category:rood screens|rood screens]] kategorisiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4147908-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absperrung (Bauteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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