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	<title>Chors - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:24:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-12-14T12:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chors&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Chers&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chrs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Churs&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Chros&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Slawische Mythologie|slawischer Gott]], der mutmaßlich den [[Mondgottheit|Mond]] verkörperte. Er gehörte neben [[Perun]], [[Svarožić|Dažbog]], [[Simargl]], [[Mokosch]] und [[Stribog]] zu den sechs Gottheiten, deren Standbilder Fürst [[Vladimir I.]] 980 in [[Kiew]] aufstellen ließ, und wird daher zu den Hauptgöttern der [[Ostslawen]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chors wird ausschließlich in russischen Quellen erwähnt. Die mittelalterlichen Autoren beschreiben ihn undeutlich: Mal wird er der „jüdische Donnerengel“ genannt (&amp;#039;&amp;#039;Beseda trech svjatitelej&amp;#039;&amp;#039;), mal soll er aus [[Zypern]] stammen (&amp;#039;&amp;#039;Slovo i otkrovenje&amp;#039;&amp;#039;) oder auch bloß ein Mensch mit göttlichen Eigenschaften sein (&amp;#039;&amp;#039;Chozdenje Bogorodicy&amp;#039;&amp;#039;). Seine eigentliche Zuständigkeit erschließt sich daraus nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige konkretere Anhaltspunkt findet sich im [[Igorlied]], in dem Fürst [[Wseslaw Brjatschislawitsch]] von [[Polazk]] (1044–1101) die Fähigkeit zugeschrieben wird, sich in einen [[Werwolf]] zu verwandeln. Er habe tagsüber die Stadt verwaltet, des Nachts sei er aber in Wolfsgestalt von Kiew nach [[Tmutorokan]] gelaufen und habe dabei „dem großen Chrs“ den Weg gekreuzt. In der älteren Literatur, die sich auf diese Überlieferung und etymologische Deutungen stützte, wurde Chors deswegen als [[Sonnengottheit]] interpretiert. Dies steht jedoch im Widerspruch zu dem Werwolfmotiv, und so wurde die gleiche Erzählung später auch gegenteilig gedeutet, nämlich dass Chors eine [[Mondgottheit]] und der Gegenpol zum Sonnengott Dažbog war.&amp;lt;ref&amp;gt;Zdeněk Váňa: &amp;#039;&amp;#039;Mythologie und Götterwelt der slawischen Völker&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1992, ISBN 3-87838-937-X, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Naďa Profantová, Martin Profant: &amp;#039;&amp;#039;Encyklopedie slovanských bohů a mýtů&amp;#039;&amp;#039;. Nakladatelství Libri, Praha 2000, ISBN 80-7277-011-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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