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	<title>Chorlyrik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorlyrik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; allgemein ist im Gegensatz zur [[Monodische Lyrik|monodischen Lyrik]] die ausdrücklich für den Vortrag durch einen Chor oder einen Chorteil bestimmte Dichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griechische Chorlyrik ==&lt;br /&gt;
Die griechische Chorlyrik entwickelte sich im 7. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. um oder in [[Sparta]]. Zur Zeit der reifen [[Archaik]] bildete die Chorlyrik ein wichtiges Bindeglied zwischen [[Epos]] und [[Tragödie]]. Die ausschließlich im [[Dorisches Griechisch|dorischen Dialekt]] verfassten Texte wurden mit Musikbegleitung von Chören aufgeführt. Üblich war eine Trennung in Männer- und Frauen- sowie Knaben- und Mädchenchöre. Die Aufführungen waren an bestimmte soziale Anlässe ([[Gymnopaedie]]) oder Götterfeste gebunden ([[Karneios|Karneen]]). Die Chorlyrik ging aus alten Elementen der Arbeiterlieder hervor. Zur Begleitung der unterschiedlich langen Aufführungen, die bis zu einer Stunde dauern konnten, fanden Saiteninstrumente oder Flöten Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Vertreter der griechischen Chorlyrik sind:&lt;br /&gt;
* [[Terpandros]]&lt;br /&gt;
* [[Alkman]]&lt;br /&gt;
* [[Stesichoros]]&lt;br /&gt;
* [[Ibykos]]&lt;br /&gt;
* [[Simonides von Keos]]&lt;br /&gt;
* [[Pindar]]&lt;br /&gt;
* [[Bakchylides]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germanische Chorlyrik ==&lt;br /&gt;
Germanische Chorlyrik ist nicht erhalten, aber bezeugt. So erwähnt [[Tacitus]] das Singen von „Herkulesliedern“ vor der Schlacht&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
der Byzantiner [[Priskos]] berichtet von „skythischen“ Liedern, die von [[Goten|gotischen]] Mädchen am Hof [[Attila]]s gesungen wurden,&lt;br /&gt;
[[Gregor der Große]] berichtet von einem Opfergesang der [[Langobarden]] und&lt;br /&gt;
[[Adalbert von Bremen]] von einem Kultgesang bei einem Opferfest in [[Uppsala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeitliche Chorlyrik ==&lt;br /&gt;
In der attischen Komödie bei [[Aristophanes]] und [[Menander]] und in der römischen Tragödie bei [[Seneca]] verliert der Chor an Bedeutung. In der Neuzeit dann löst sich die ursprüngliche antike Einheit von Tanz, Gesang und Dichtung auf und es entsteht der [[Chor (Musik)|Chor]] als Gemeinschaft von Sängern und hier insbesondere der [[Opernchor]] einerseits und der [[Chor (Theater)|Theaterchor]] andererseits, der im Drama die Rolle des Mahnenden und Kommentierenden übernimmt, entsprechend der Rolle des Chors im antiken Drama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn und Funktion eines solchen Theaterchors wurde seit dem 17. Jahrhundert kontrovers diskutiert. Skeptikern wie [[François Hédelin]] (&amp;#039;&amp;#039;La Pratique du Théâtre&amp;#039;&amp;#039;, 1657) und [[John Dryden]] (&amp;#039;&amp;#039;Essay of Dramatic Poesy&amp;#039;&amp;#039;, 1688) standen enthusiastische Befürworter wie [[André Dacier]] (&amp;#039;&amp;#039;Poétique d’Aristote&amp;#039;&amp;#039;, 1692) gegenüber. [[Friedrich Schiller]] sah im Prolog von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Braut von Messina]]&amp;#039;&amp;#039; (1803) den Nutzen des Chores darin, dass er den Zusammenhang der Handlung des Stückes und den moralischen Gehalt der Darbietung stärke. An Stücken, in denen ein Chor eine Rolle spielt, sind zu nennen [[John Milton]]s &amp;#039;&amp;#039;Samson Agonistes&amp;#039;&amp;#039; (1671), [[Jean Racine]]s &amp;#039;&amp;#039;Esther&amp;#039;&amp;#039; (1689) und &amp;#039;&amp;#039;Athalie&amp;#039;&amp;#039; (1691), [[Percy Bysshe Shelley]]s &amp;#039;&amp;#039;Hellas&amp;#039;&amp;#039; (1822), [[Johann Wolfgang von Goethe]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Der Tragödie zweiter Teil|Faust II]]&amp;#039;&amp;#039; (1832) und schließlich [[T. S. Eliot]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Mord im Dom]]&amp;#039;&amp;#039; (1935).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Burdorf]], Christoph Fasbender, Burkhard Moennighoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Literatur. Begriffe und Definitionen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Metzler, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-476-01612-6, S.&amp;amp;nbsp;123.&lt;br /&gt;
* {{PEPP|M. Hopman|Chorus|244|246}}&lt;br /&gt;
* Otto Knörrich: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon lyrischer Formen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 479). 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-47902-8, S.&amp;amp;nbsp;37.&lt;br /&gt;
* [[Albin Lesky]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Francke Verlag. Berlin/München&amp;amp;nbsp;1971. ISBN 3-7720-0050-9. Seite&amp;amp;nbsp;214–243.&lt;br /&gt;
* [[Gero von Wilpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachwörterbuch der Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Kröner, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-520-84601-3, S.&amp;amp;nbsp;134.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4010060-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrische Form]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altgriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sparta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Musik (Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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