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	<title>Chorherrenstift Heiligenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chorherrenstift_Heiligenberg&amp;diff=2106838&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-03-26T07:20:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorherrenstift Heiligenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Chorherrenstift Heiligberg&amp;#039;&amp;#039; genannt) war ein [[Stift (Kirche)|Stift]] der [[Augustiner-Chorherren]] auf einem Hügelsporn oberhalb von [[Winterthur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Stift ==&lt;br /&gt;
Das Stift ist nicht mehr erhalten. Es war kein in sich geschlossener Gebäudekomplex wie z.&amp;amp;nbsp;B. das benachbarte [[Kloster Töss]]; Pfrundhäuser und Pfarrkirche standen auf dem Gebiet des heutigen Rosengärtli bis hin zur Bühlwiese. Bei der Suche nach dem [[Winturm]] stiess man auf Spuren des Chorherrenstifts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chorherrenstift stand im Friedkreis der Stadt Winterthur, [[Kollatur]] und Vogteirechte waren im Besitze der jeweiligen Herrscher der Stadt, zuerst der Kyburger, dann der [[Habsburger]] und zuletzt der Zürcher. Auf dem Gebiet des Stiftes gab es einen Steinbruch, der von den Winterthurern genutzt wurde. Aus einer Bestätigung der wichtigsten Bestimmungen aus dem Jahr 1273 ist zudem bekannt, dass der Leutpriester und die Pfrundherren ein Vorschlagsrecht für neue die Nachfolger besassen. Die [[Säkularkanoniker]] mussten im Stift residieren und bei deren Tod den grösseren Teil ihres Nachlasses dem Stift vermachen. Ausserdem besass das Stift ein Nutzungsrecht am Eschenbergwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ganz_69&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Ganz|Titel=Winterthur. Einführung in seine Geschichte von den Anfängen bis 1798. |Sammelwerk=292. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur |Verlag=Buchdruckerei Winterthur |Ort=Winterthur |Datum=1960 |Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Chorherrenstift wurde in den Jahren 1225 bis 1227 von den [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburger]] Grafen [[Ulrich III. von Kyburg|Ulrich III.]], [[Hartmann IV. von Kyburg|Hartmann IV.]] und [[Wernher von Kyburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Eugster |Titel=Adlige Territorialpolitik in der Ostschweiz |Verlag=[[Chronos Verlag (Schweiz)|Chronos Verlag]] |Ort=Zürich |Datum=1991 |Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf eigenem Land bei Winterthur gegründet worden sein. Die Stiftungsurkunde des Klosters ist jedoch nicht erhalten, jedoch eine Bestätigung der wichtigsten Inhalte durch die Rudolf von Habsburg aus dem Jahr 1273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift hatte eine eigene [[Pfarrkirche]] mit [[Friedhof]], die vielleicht bereits vor dem Stift an diesem Ort stand und deren Pfarreisprengel im Spätmittelalter den Heiligberg sowie den westlichen Eschenberg abdeckte. Der Pfarrkirche stand dabei ein [[Leutpriester]] vor, der ebenfalls in den Chorherrenstift integriert wurde, wodurch allfällige Herrschaftsansprüche auf den Pfarreisprengel Heiligenbergs neutralisiert werden konnten. Mindestens drei der vier zu Beginn bestehenden [[Pfrund|Pfründe]] wurden dabei mit umstrittenen Besitzungen ehemaliger kleinerer Geschlechter dotiert, wie jene von [[Burg Rossberg|Rossberg]] und [[Herren von Weisslingen|Weisslingen]], die damit neutralisiert werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Eugster |Titel=Adlige Territorialpolitik in der Ostschweiz |Verlag=[[Chronos Verlag (Schweiz)|Chronos Verlag]] |Ort=Zürich |Datum=1991 |Seiten=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Habsburger 1264 das Erbe der Kyburger antraten, stiftete [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] eine weitere Pfrund und bestätigte abermals die Rechte und Freiheiten des Stifts. 1355 wurde das Stift von den Zürchern niedergebrannt. 1368 kam nochmals eine Pfrund hinzu. Bei der erfolglosen Belagerung Winterthurs durch die Zürcher 1415 wurde das Stift erneut zerstört und wieder aufgebaut. 1425 wurde dem Stift vom Winterthurer Geschlecht der [[Hoppler (Familie)|Hoppler]] die Patronatsrechte der Kapelle des [[Sondersiechenhaus St. Georgen]] übertragen, 1444 wurde das Patronatsrecht über die [[Kirche Buch]] erworben. Mit der definitiven Erwerb der Grafschaft Zürich durch die Zürcher übernahmen diese 1452 auch die Vogteirechte am Stift, die Aufsicht über die Tätigkeit des Stifts blieb jedoch bei der Stadt Winterthur. Ab 1467 wurden die Rechtsgeschäfte des Stifts jeweils vom Zürcher Landvogt auf der Kyburg sowie durch den Rat von Winterthurer begleitet. 1477 erwarben die Chorherren die Patronatsrechte über die [[Kirche Schlatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Ganz|Titel=Winterthur. Einführung in seine Geschichte von den Anfängen bis 1798. |Sammelwerk=292. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur |Verlag=Buchdruckerei Winterthur |Ort=Winterthur |Datum=1960 |Seiten=68-71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stift wurde im Rahmen der [[Reformation]] 1525 aufgehoben. Die Stadt Zürich übernahm die Kollaturen der Kirchen [[Schlatt ZH|Schlatt]] und [[Buch am Irchel|Buch]]. Sie verkaufte alle beweglichen Güter und vermachte die Ländereien des Stiftes für 1400 Gulden (der Preis wurde 1533 um 400 Pfund verringert) an die Stadt Winterthur, die dafür dem Zürcher Amtsmann in Winterthur jährlich zehn [[Klafter]] Holz liefern musste. Die Einkünfte des Stiftes wurden für die Renten der ehemaligen Chorherren benutzt, nach dessen Tod fielen auch diese der Stadt Zürich zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Ganz|Titel=Winterthur. Einführung in seine Geschichte von den Anfängen bis 1798. |Sammelwerk=292. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur |Verlag=Buchdruckerei Winterthur |Ort=Winterthur |Datum=1960 |Seiten=179}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pfarrkirche wurde bereits fünf Jahre nach der Auflösung abgetragen. Heute ist vom ehemaligen Stift nichts mehr zu sehen, das letzte Chorherrenhaus wurde im Jahr 1909 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Ganz|Titel=Winterthur. Einführung in seine Geschichte von den Anfängen bis 1798. |Sammelwerk=292. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur |Verlag=Buchdruckerei Winterthur |Ort=Winterthur |Datum=1960 |Seiten=344}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Chorherren ==&lt;br /&gt;
* [[Laurentius Bosshart]] (um 1450–1532), Winterthurer Chronist. Er war einer der letzten Chorherren auf dem Heiligenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Kaspar Hauser (Historiker)|Kaspar Hauser]]|Titel=Das Augustiner Chorherrenstift Heiligenberg bei Winterthur (1225–1525)|Sammelwerk=Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur 1908|Ort=Winterthur|Jahr=1907}}&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erwin Eugster |Titel=Adlige Territorialpolitik in der Ostschweiz |Verlag=[[Chronos Verlag (Schweiz)|Chronos Verlag]] |Ort=Zürich |Datum=1991 |Seiten=37-56 |ISBN=3-905278-68-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|12010|Autor=Ernst Baumeler}}&lt;br /&gt;
* {{WinterthurGlossar|heiligberg-chorherrenstift}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.495806|EW=8.725655|type=landmark|region=CH-ZH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1083295233|VIAF=40145602349701360165}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift in der Schweiz|Heiligenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster im Kanton Zürich|Heiligenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Winterthur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Winterthur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Heiligenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1220er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1525]]&lt;/div&gt;</summary>
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