<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chora-Kirche</id>
	<title>Chora-Kirche - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chora-Kirche"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chora-Kirche&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T13:24:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chora-Kirche&amp;diff=194700&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JaneHuds93: Korrektur falscher Terminologie, Präzisierung kunsthistorischer Daten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chora-Kirche&amp;diff=194700&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-03T13:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur falscher Terminologie, Präzisierung kunsthistorischer Daten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kariye mosque Istanbul.jpg|mini|Photographie der Chora-Kirche, um 1900]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige byzantinische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chora-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἐκκλησία του Ἅγιου Σωτῆρος ἐν τῃ Χώρᾳ|prefix=0}}, {{lang|el|Μουσείο Χώρας}}), auch &amp;#039;&amp;#039;Sankt Salvator in Chora&amp;#039;&amp;#039; (auf dem Lande) genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2024-05/tuerkei-antike-chora-kirche-wird-moschee-erdogan-anordnung.html&amp;lt;/ref&amp;gt; von den Osmanen zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kariye-Moschee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;{{trS|Kariye Camii}}&amp;#039;&amp;#039;) umgewidmet, ist ein im [[Istanbul]]er Stadtteil [[Fatih (Istanbul)|Fatih]] gelegener [[Sakralbau]]. Die [[Mosaik]]en und [[Fresko|Fresken]] im Stil der [[Palaiologische Renaissance|Palaiologischen Renaissance]] zählen zu den bedeutendsten und aufwendigsten Sakralzyklen weltweit. Der Sakralbau war von seiner Errichtung Ende des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis ins frühe 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine orthodoxe Kirche. Sie wurde ab 1511 als [[Moschee]] genutzt. Nach einer umfangreichen Restaurierung 1948 wurde die Moschee in das „Kariye-[[Museum]]“ ({{trS|Kariye Müzesi}}) umgewandelt. Am 21. August 2020 wurde es per Präsidialdekret wieder zur Moschee. Danach wurde die gut erhaltene Moschee erneut vier Jahre lang umfangreich restauriert. Am 6. Mai 2024 wurde sie offiziell als Gebetshaus für die Muslime wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aa.com.tr/tr/gundem/kariye-camii-ibadete-acildi/3211448 |titel=Kariye Camii ibadete açıldı |abruf=2024-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Umwandlung in eine Moschee wurden die Fresken in den beiden Gebetsräumen für Männer und Frauen mit Tüchern verhängt, die anderen sind weiterhin sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/projekt-erdo-ans-chora-kirche-ist-wieder-eine-moschee-19710942.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KariyeCamii-Aussenansicht.jpg|mini|hochkant|Die Chora-Kirche 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stand außerhalb der Mauern, die [[Konstantin der Große]] im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert um seine neue Hauptstadt errichtet hatte, eine Kirche, die Chora hieß, was „Land, Umland“ bedeutet. Als [[Theodosius II.]] die Verteidigungsmauer, die so genannte [[Theodosianische Landmauer]], weiter nach Westen verlegte, blieb der Name bestehen, obwohl der Gebäudekomplex nun in das eigentliche Stadtgebiet einbezogen wurde. Die Bezeichnung hat auch symbolische Bedeutung gewonnen, seit Inschriften in der Kirche [[Christus]] als „Land der Lebenden“ und [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] als „Land des Unendlichen“ bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1077 bis 1081 stiftete [[Marija von Bulgarien]], die Schwiegermutter Kaiser [[Alexios I. (Byzanz)|Alexios I.]], die Kirche, bei der es sich wahrscheinlich um eine Vier-Säulen-Kirche, eine damals sehr beliebte Bauform, handelte. Nach einem partiellen Einsturz im frühen 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Kirche vom Enkel der Gründerin, [[Isaak Komnenos (Sohn Alexios’ I.)|Isaak Komnenos]], dem dritten Sohn Alexios I. grundlegend erneuert und aufwendig umgestaltet. Doch erst in der dritten Bauphase zwei Jahrhunderte später entstand die Chora-Kirche, wie wir sie heute kennen. [[Theodoros Metochites]], der Kanzler und erste Schatzmeister unter [[Andronikos II. Palaiologos]], ließ zwischen circa 1310 und 1317 die im Verfall begriffene Kirche von Grund auf restaurieren und mit umfangreichen Bilderzyklen ausschmücken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=SMYRLIS, Kostis |Titel=Contextualizing Theodore Metochites and his Refoundation of the Chora |Sammelwerk=Revue des Études Byzantines |Nummer=80 |Datum=2022 |ISSN=0771-3444 |DOI=10.2143/REB.80.0.3290897 |Seiten=69–111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mosaiken sind das bedeutendste Beispiel für die Renaissance der [[Palaiologen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein halbes Jahrhundert nach der [[Eroberung von Konstantinopel (1453)|Eroberung Konstantinopels]] durch die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] wurde die Chora-Kirche, die bis dahin dem christlichen Ritus gedient hatte, von Atık Ali Paşa, dem Großwesir [[Bayezid II.|Bāyezīds II.]], in eine Moschee umgewandelt und in Kariye Camii umbenannt. Die Mosaiken kamen wegen des [[Bilderverbot]]s im [[Islam]] unter Putz oder wurden übertüncht. Andere brachen bei den häufigen [[Erdbeben]] von den Wänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1948 organisierten [[Thomas Whittemore]] und [[Paul A. Underwood]] ein zunächst vom &amp;#039;&amp;#039;Byzantine Institute of America&amp;#039;&amp;#039; und später dem [[Dumbarton Oaks|Dumbarton Oaks Center für byzantinische Studien]] gesponsertes Restaurierungsprogramm. Rund um die Kariye-Moschee hat der türkische Automobilklub [[Türkiye Turing ve Otomobil Kurumu|TTOK]] einen ganzen Komplex von Holzhäusern aus osmanischer Zeit renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das [[Oberstes Gericht#Türkei|Oberste Gericht der Türkei]] im November 2019 dem Antrag zur erneuten Umwandlung in eine Moschee stattgab, folgte auf ein im August 2020 erlassenes Dekret von [[Recep Tayyip Erdoğan]] die Nutzung als islamisches Gotteshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan-wandelt-istanbuler-chora-museum-in-moschee-um-a-71559bba-56f0-4fd7-99b2-01ff0e6f375d |titel=Erdogan wandelt Istanbuler Chora-Museum in Moschee um – Der Spiegel – Politik |abruf=2020-08-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2024 plant die Türkei, die Chora-Kirche nach der Hagia Sophia auch in eine Moschee umzuwandeln. Die Entscheidung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan stößt auf internationale Kritik. Die Chora-Kirche, ein Symbol der griechisch-orthodoxen Geschichte, wurde 2020 für diesen Zweck ausgewählt. Trotz Bedenken wird die Umwandlung vorangetrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekathimerini.com/news/1230965/turkey-revives-plan-to-convert-another-iconic-byzantine-site-into-a-mosque/ |titel=Turkey revives plan to convert another iconic Byzantine site into a mosque {{!}} eKathimerini.com |datum=2024-02-06 |sprache=en |abruf=2024-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Chora Church Constantinople (6).JPG|[[Theodoros Metochites]] präsentiert dem thronenden Christus ein Modell der Kirche&lt;br /&gt;
 Moni tis Horas.jpg|Zeichnung der Chora-Kirche, 1877&lt;br /&gt;
 Chora Church Constantinople 2007 panorama 002.jpg|Ostansicht der Kirche&lt;br /&gt;
 HSX Millingen 1912 fig 105.jpg|Grundriss der Kirche&lt;br /&gt;
 HSX Millingen 1912 fig 108-109.jpg|Querschnitte der Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der Kirche sind ein [[Narthex|Eso- und ein Exonarthex]] vorgelagert, auf der südlichen Seite befindet sich eine Seitenkapelle ([[Parekklesion]]), auf der linken eine zweistöckige Galerie. Über dem Mittelraum ruht eine Kuppel, die in ihrer heutigen Form von den Osmanen erneuert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chora Church Constantinople 2007 010.jpg|mini|hochkant|Das Parekklesion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chora Maria mosaic.jpg|mini|links|hochkant=1.3|[[Deesis]]-Mosaik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausschmückung ==&lt;br /&gt;
Die Mosaiken und Fresken sind sowohl qualitativ als auch ihrer Anzahl nach die bedeutendsten erhaltenen byzantinischen Bildwerke. Bei Unterschieden im Detail weisen sie durch ihre Lebendigkeit und ihren Realismus auf italienische Fresken der frühen Renaissance voraus. Mit der traditionell streng stilisierten byzantinischen Kunst haben sie nur mehr wenig gemein. Die sich anmutig bewegenden Personen verleihen den Darstellungen unvergleichliche Leichtigkeit und Eleganz, die zusätzlich durch die frische Farbgebung unterstrichen wird. Auch die weit gespannte Vielfalt biblischer Themen gibt einen Eindruck von der Schaffenskraft byzantinischer Meister. Bezeichnend sind die Erzählfreude und der Detailreichtum der Mosaiken. Ihre Leitmotive sind die [[Menschwerdung Gottes]] (die Inkarnation) und die damit verbundene Erlösung der Menschen. Das zweite Kommen Christi als zentrales Motiv der Fresken der Grabkapelle rundet dieses Konzept ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mosaiken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HSX Koimetesis.jpg|mini|hochkant|Mosaik der &amp;#039;&amp;#039;[[Koimesis]]&amp;#039;&amp;#039;, Grablegung Mariae]]&lt;br /&gt;
Die Mosaiken in der Kirche folgen einer strengen [[Ikonografie|ikonografischen]] Ordnung. Beim Eintritt in die Chora-Kirche fällt der Blick auf die Darstellung von [[Pantokrator|Christus Pantokrator]] über dem Portal zum inneren Narthex. Dahinter gegenüberliegend über dem Haupteingang erscheint die Muttergottes: Die Neugründung war somit Christus und Maria geweiht. Nach Durchschreiten des äußeren Narthex stößt man auf das Stiftermosaik, das Theodoros Metochites kniend darstellt, wie er Christus ein Modell seiner Kirche darbringt. Zwei Mosaikikonen [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] flankieren den Durchgang. Die Südkuppel davor zeigt Christus Pantokrator und die Genealogie Christi, die Nordkuppel Maria und ihre Vorfahren. Im unter der Kuppel anschließenden Gewölbe beginnt der Zyklus aus ursprünglich 20 Szenen mit Darstellungen aus der Legende des im [[Mittelalter]] sehr beliebten Marienlebens. Der Bildzyklus im äußeren Narthex beginnt mit der Kindheit Jesu und setzt sich mit den Darstellungen des öffentlichen Wirkens Christi in den inneren Narthex hinein fort. Heiligenporträts und das Mosaik der sterbenden Jungfrau im Kirchenschiff runden das Gesamtbild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Chora Christ south coupole.jpg|Genealogie Jesu und Christus Pantokrator, Mosaik in der Südkuppel im Esonarthex&lt;br /&gt;
 Genealogy of Mary mosaic at Chora.jpg|Genealogie Mariae, im Zentrum die Jungfrau mit Kind, Mosaik in der Nordkuppel im Esonarthex&lt;br /&gt;
 Meister der Kahriye-Cami-Kirche in Istanbul 004.jpg|Mosaik mit Darstellung der Reise nach Bethlehem&lt;br /&gt;
 Meister der Kahriye-Cami-Kirche in Istanbul 005.jpg|Volkszählung zur Eintreibung der Steuern vor Kyrenios (Quirinius)&lt;br /&gt;
 Chorachrist.jpg|Christus als „Land der Lebenden“, Mosaik über dem Durchgang zum Esonarthex&lt;br /&gt;
 StPeter-mosaic-from-Chora-church-in-Istanbul.jpg|[[Simon Petrus|Petrus]]-Mosaik&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fresken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Istanbul - S. Salvatore in Chora - Parecclesion - Abside - Maria e Gesù - Foto G. Dall&amp;#039;Orto 26-5-2006.jpg|mini|hochkant|Fresko der Jungfrau mit Kind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fresken in der südlichen Seitenkapelle (&amp;#039;&amp;#039;Parekklesion&amp;#039;&amp;#039;) waren der letzte Auftrag des Kanzlers Theodoros Metochites und datieren wohl aus den Jahren 1320 und 1321. Das Bildprogramm ist typisch für Darstellungen in einer Grabkapelle: Es sind Themen der Auferstehung und das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fresko im Gewölbe des zweiten Jochs stellt [[Christus als Weltenrichter]] mit [[Himmel (Religion)|Himmel]] und [[Hölle]] dar. Ein Fresko an der Seitenwand oberhalb des Gesimses zeigt [[Mediatrix|Maria als fürbittende Mittlerin]] zwischen Christus und den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Teil der [[Apsis]] ist die [[Auferstehung Jesu Christi]] (griech. Anastasis) zu sehen. Im Zentrum steht Christus, der gerade die Felsen und Tore der [[Scheol|Totenwelt]] gesprengt hat, die gefesselte Personifikation des [[Tod|Todes]] liegt zu seinen Füßen. Mit der rechten Hand zieht Jesus [[Adam und Eva|Adam]] aus dem Grab, mit der linken befreit er [[Adam und Eva|Eva]]. Hinter Adam stehen [[Johannes der Täufer]], [[David]] und [[Salomo]]n, über Evas Grab steht [[Abel (Bibel)|Abel]] und hinter ihm eine Gruppe von Gerechten des Alten Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An beiden Seitenwänden der Kapelle befinden sich vier Gräber in tiefen Nischen. Ursprünglich standen dort [[Sarkophag|Sarkophage]]. Darüber sind noch Spuren der einstigen Fresken zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Chorachurchfresco.jpg|Jungfrau mit Kind, Detail aus der Kuppel des Parekklesion&lt;br /&gt;
 Archangel Michael at Chora.jpg|Erzengel Michael&lt;br /&gt;
 Deesis of the Judgement day mosaic at Chora.jpg|Das Jüngste Gericht&lt;br /&gt;
 İstanbul 5341.jpg|Christus-Fresko&lt;br /&gt;
 Istanbul Chora Church 01.jpg|Bemalte Kuppel des Parekklesion, im Zentrum die Jungfrau mit Kind&lt;br /&gt;
 Chora Church Constantinople 2007 013.jpg|Fresko der &amp;#039;&amp;#039;Anastasis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Grab des Theodoros Metochites ===&lt;br /&gt;
Eine aufwändig gemeißelte und verzierte [[Archivolte]] ziert das Grab am nördlichen Ende der Kapelle. Die Namensinschrift ist verloren, dennoch gilt als sicher, dass es sich hier um das Grab des Stifters der Kirche, [[Theodoros Metochites]], handelt. Er war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten seiner Zeit, ein typischer Vertreter der palaiologischen Renaissance: Er war Diplomat, hoher Regierungsbeamter, Theologe, Philosoph, Historiker, Astronom, Dichter und Kunstmäzen. Er gilt als einer der Initiatoren der [[Palaiologische Renaissance|palaiologischen Renaissance]]. Nach dem Staatsstreich durch Andronikos III. (1328–1341) fielen Metochites und die anderen Führer des alten [[Regime]]s in Ungnade. Sie verloren ihren Besitz und wurden ins [[Exil]] geschickt. Erst kurz vor dem Ende seines Lebens durfte Metochites in die Stadt zurückkehren und zog sich in das Chora-Kloster zurück, wo er am 13. Mai 1331 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Rüdell]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kahrie-Dschamisi in Constantinopel, ein Kleinod byzantinischer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1908 ([https://archive.org/details/gri_33125014446328/page/n1/mode/2up Digitalisat], vor der Restaurierung).&lt;br /&gt;
* [[Paul A. Underwood]]: &amp;#039;&amp;#039;The Kariye Djami&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände, New York 1966.&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Studies in the Art of Kariye Djami Its Intellectual Background.&amp;#039;&amp;#039; New York 1975.&lt;br /&gt;
* [[Robert Ousterhout]]: &amp;#039;&amp;#039;The architecture of the Kariye Camii in Istanbul.&amp;#039;&amp;#039; Dumbarton Oaks, Washington 1987, {{Falsche ISBN|0-88402-165-2}}.&lt;br /&gt;
* Robert Ousterhout: &amp;#039;&amp;#039;The art of the Kariye Camii.&amp;#039;&amp;#039; Scala, London / Archaeology and Art Publications, Istanbul 2002, ISBN 1-85759-249-2 / ISBN 975-6899-76-X.&lt;br /&gt;
* [[Holger A. Klein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Restoring Byzantium. The Kariye Camii in Istanbul and the Byzantine Institute restoration.&amp;#039;&amp;#039; Miriam and Ira D. Wallach Art Gallery, Columbia University, New York 2004, ISBN 1-884919-15-4.&lt;br /&gt;
* Holger A. Klein, Robert Ousterhout, Brigitte Pitarakis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kariye. From Theodore Metochites to Thomas Whittemore. One Monument – Two Monumental Personalities&amp;#039;&amp;#039;. Istanbul 2007.&lt;br /&gt;
* Holger A. Klein, Robert Ousterhout, Brigitte Pitarakis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Kariye Camii Reconsidered&amp;#039;&amp;#039;. Istanbul 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kariye Mosque|Chora-Kirche|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/01/52/N |EW=28/56/21/E |type=landmark |region=TR}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Historische Bereiche von Istanbul}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4298651-5|LCCN=n87873179|VIAF=133238682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinisches Kirchengebäude|Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude (orthodox)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Istanbul, Chora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgewidmetes Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profanierte Moschee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinisches Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Bereiche von Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fatih (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palaiologische Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster, die als Gefängnisse genutzt wurden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JaneHuds93</name></author>
	</entry>
</feed>