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	<title>Cholmschild - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:43:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cholmschild&amp;diff=916222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2021-09-07T10:02:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cholmschild.png|mini|hochkant|Der Cholmschild ([[Nachbildung|Replik]])]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cholmschild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Ärmelschild (Wehrmacht)|Ärmelschild]] der [[Wehrmacht]]. Er wurde an deutsche Soldaten verliehen, die an der Verteidigung der von der [[Rote Armee|Roten Armee]] 1942 eingekesselten sowjetischen Stadt [[Cholm]] teilgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund zur Schaffung dieser Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
{{Annotiertes Bild&lt;br /&gt;
|image=Deutsches Reichsgesetzblatt 42T1 076 0455.jpg&lt;br /&gt;
| image-width = 200&lt;br /&gt;
| image-left = -10&lt;br /&gt;
| image-top = -10&lt;br /&gt;
| width = 170&lt;br /&gt;
| height = 250&lt;br /&gt;
|caption=Stiftungsdekret ([[Reichsgesetzblatt]] 1942 Teil 1 Nr. 76 Seite 455)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Januar 1942 schritten die sowjetischen Streitkräfte zur allgemeinen Gegenoffensive. Im Zuge der Operationen wurde die deutsch besetzte Stadt Cholm am 18. Januar 1942 angegriffen. Als diese am 21. Januar abgeschnitten wurde, begann eine Belagerung der Besatzung, welche bis zum 5. Mai 1942 andauerte (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht um Cholm]]&amp;#039;&amp;#039;). Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur schnell zusammengezogene Sicherungsverbände (unter anderem auch Polizei- und Luftwaffenpersonal) im Ort. Unter dem Kommando des [[Generalmajor]]s [[Theodor Scherer (Offizier)|Theodor Scherer]] (1889–1951) und versorgt aus der Luft konnte sich die Besatzung bis zu ihrem [[Entsatz]] halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurfsideen und Verleihungspraxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2003-1217-500, Kurt Daluege überreicht &amp;quot;Cholm-Schild&amp;quot;.jpg|mini|[[Kurt Daluege]] überreicht Cholm-Schild]]&lt;br /&gt;
Der erste Entwurf des Schildes ging bereits während der Belagerung auf einen Entwurf des Rottwachtmeisters Schlimmer vom [[Reserve-Polizei-Bataillon 65]] zurück. Angeblich soll Generalmajor Scherer bereits bei seinem ersten Besuch im [[Führerhauptquartier]] Hitler diesen Entwurf vorgelegt haben. Hitler soll daraufhin gesagt haben (Zitat): &amp;#039;&amp;#039;Hm, da kann ich ja nichts mehr daran ändern.&amp;#039;&amp;#039; Woraufhin Scherer schlagfertig erwiderte: &amp;#039;&amp;#039;Nur noch genehmigen, mein Führer!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt-G. Klietmann: &amp;#039;&amp;#039;Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936–1945.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. 2004, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach erfolgte noch eine kleinere Bearbeitung durch Professor [[Richard Klein (Künstler)|Richard Klein]] aus [[München]]. Die offizielle Stiftung datierte auf den 1. Juli 1942. Am 15. Juli und 24. August kamen noch die Zusätze von den Oberkommandos von [[Heer]], [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und [[Kriegsmarine]] hinzu. Bis zum 30. Januar 1944 konnten Anträge zur Verleihung eingereicht werden, welche Generalmajor Scherer vornahm (oder in dessen Namen). Insgesamt wurden ungefähr 5.500 Verleihungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Der leicht gewölbte Schild besteht in seiner wappenförmigen Form im oberen Teil aus dem plastisch hervorgehobenen [[Reichsadler]], der in seinen Fängen ein Eisernes Kreuz mit mittigem Hakenkreuz hält. Darunter befindet sich in Versalien der Name der eingekesselten Stadt &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;CHOLM&amp;lt;/span&amp;gt; und die Jahreszahl &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;1942&amp;lt;/span&amp;gt;. Rückseitig halten drei Splinte (mittig zwei nebeneinander, darunter einer) eine Gegenplatte und Stoffunterlage. Der Cholmschild hatte eine Größe von 38 mm × 65 mm und wurde an der Uniform am linken Oberarm getragen. Zu der Auszeichnung erhielt jeder Rezipient noch eine Ausgabe des Bildbandes „Kampfgruppe Scherer – 105 Tage eingeschlossen“ (1943) des Kriegsberichterstatters Richard Muck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trageweise ==&lt;br /&gt;
Der Cholmschild wurde zur [[Uniform]] am linken Oberarm getragen. Er durfte zudem an allen Uniformen der Partei und des Staates getragen werden. Zur bürgerlichen Kleidung durfte eine verkleinerte Form (16-mm-Nadel) des Cholmschildes am linken Rockaufschlag getragen werden. Soldaten mit mehreren Ärmelschilden ([[Krimschild]], [[Narvikschild]]) und dem hier genannten Cholmschild trugen den ersten Schild ca. 7 cm von der Armlochnaht des linken Oberärmels der Feldbluse und des Mantels entfernt. Der zweite Schild wurde 0,5 cm unterhalb der Tuchunterlage des ersten Schildes angebracht. Inhaber von drei Schilden trugen den Cholm- und Krimschild &amp;#039;&amp;#039;nebeneinander&amp;#039;&amp;#039; und zwar 0,5 cm unterhalb der Tuchunterlage des Narvikschildes und zwar den Cholm- &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; dem Krimschild.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Trageweise mehrerer Ärmelschilde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Uniformen-Markt]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1943, Heft 1/2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Laut [[Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen]] vom 26. Juli 1957 ist das Tragen der Auszeichnung in der Bundesrepublik Deutschland nur ohne nationalsozialistische Embleme gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt-Gerhard Klietmann|Kurt-G. Klietmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936–1945. Eine Dokumentation ziviler und militärischer Verdienst- und Ehrenzeichen.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Motorbuch, Stuttgart 1996, ISBN 3-87943-689-4, S. 87 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orden, Ehrenzeichen, Tätigkeits- und Verdienstauszeichnungen der Wehrmacht 1933–1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Sowjetischer Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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