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	<title>Cholezystitis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:49:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cholezystitis&amp;diff=134871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-09-13T17:06:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = K81.-&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Cholezystitis&lt;br /&gt;
| 02-CODE = K80.0-&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Gallenblasenstein mit akuter Cholezystitis&lt;br /&gt;
| 03-CODE = K80.1&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Gallenblasenstein mit sonstiger Cholezystitis&lt;br /&gt;
| 04-CODE = K80.4-&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Gallengangsstein mit Cholezystitis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = DC12&lt;br /&gt;
| Data-01 = Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-02 = DC12.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Akute Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-03 = DC12.00&lt;br /&gt;
| Data-03 = Akute auf chronische Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-04 = DC12.1&lt;br /&gt;
| Data-04 = Chronische Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-05 = DC12.Y&lt;br /&gt;
| Data-05 = Sonstige näher bezeichnete Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-06 = DC12.Z&lt;br /&gt;
| Data-06 = Cholezystitis, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
| Code-07 = DC11.0&lt;br /&gt;
| Data-07 = Stein in der Gallenblase oder im Ductus cysticus mit akuter Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-08 = DC11.1&lt;br /&gt;
| Data-08 = Stein in der Gallenblase oder im Ductus cysticus mit sonstiger Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-09 = DC11.3&lt;br /&gt;
| Data-09 = Stein in der Gallenblase oder im Ductus cysticus, ohne Cholezystitis oder Cholangitis&lt;br /&gt;
| Code-10 = DC11.5&lt;br /&gt;
| Data-10 = Gallengangsstein mit Cholezystitis&lt;br /&gt;
| Code-11 = DC11.6&lt;br /&gt;
| Data-11 = Gallengangsstein ohne Cholangitis oder Cholezystitis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chronic cholecystitis and cholesterolosis -- low mag.jpg|mini|[[Mikrofoto]] von Cholezystitis. [[Cholezystektomie]]. [[HE-Färbung]].]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cholezystitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cholecystitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gallenblasenentzündung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Entzündung der [[Gallenblase]], die in den meisten Fällen (90–95 %) durch [[Gallenstein]]e verursacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Die mit Abstand häufigste Ursache für eine Gallenblasenentzündung sind Gallensteine, welche den Gallenblasenabfluss stören. Es kommt zu Überfüllung der Gallenblase (Hydrops). So besteht zunächst eine Entzündung ohne Bakterien (abakteriell). Im weiteren Verlauf können Keime aus dem [[Zwölffingerdarm]] über den [[Gallengang]] oder über die Lymphbahnen aufsteigen und die Gallenblase befallen (bakterielle Infektion). Darmkeime wie [[Escherichia coli]], [[Enterokokken]], [[Proteus mirabilis]] und [[Klebsiellen]] zählen zu den häufigen Bakterienarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten kann die Gallenblasenentzündung infolge einer längeren Zeit von [[parenteral]]er Ernährung, Unfall bzw. primär durch Probleme im Gefäßsystem, chemisch-toxische Ursache, große Mahlzeiten oder Infektionen entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Risikofaktoren für eine Erkrankung an Gallensteinen gelten Alter über 40, Übergewicht und helle Haut. Frauen haben häufiger ein Gallensteinleiden als Männer. In der englischen Sprache werden die Risikofaktoren als die 5 Fs bezeichnet: female (weiblich), fertile (fruchtbar), fat (fett, übergewichtig), forty (um oder über vierzig Jahre alt) und fair (blond). Weitere „F“s werden inzwischen manchmal dazugerechnet und stehen dann für fair (hier: „hellhäutig“), familiäre Disposition oder flatulent (Blähungen, [[Meteorismus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Feuerbach: &amp;#039;&amp;#039;Gastrointestinales System.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2007, ISBN 978-3-540-68472-5, S.&amp;amp;nbsp;472. {{Google Buch |BuchID=ISUyJAepLZgC |Seite=472}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Homayun Gharavi|Homayun Gharavi-Nouri]]: &amp;#039;&amp;#039;Ambulanz live.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, 2004, ISBN 978-3-437-43530-0, S.&amp;amp;nbsp;87. {{Google Buch |BuchID=6aonmlXo2r4C |Seite=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Reutter: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie-Essentials : Intensivkurs zur Weiterbildung ; 25 Tabellen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2004, ISBN 978-3-13-126345-2, S.&amp;amp;nbsp;245. {{Google Buch |BuchID=q1qI3T-UkigC |Seite=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Gallenblasenentzündung kommt häufiger jenseits des 60. Lebensjahres vor, jedoch können alle Altersgruppen sowie beide Geschlechter betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die Erkrankung beginnt als akute Cholezystitis meistens mit heftigen Schmerzen im rechten [[Oberbauch]], häufig mit Ausstrahlung in die [[Schulter]], begleitet von [[Brechreiz]], Übelkeit, Hautblässe und [[Schweiß]]ausbrüchen. Das Auftreten von [[Fieber]] deutet auf eine bakterielle Infektion hin. Die Erkrankten geben häufig an, dass sie keine fettigen Speisen, Kaffee oder Wein verzehren können. Diese Nahrungsmittel steigern den Gallenfluss und verstärken auf diese Weise die Beschwerden. Bei Verschluss des Gallenganges mit Gallenaufstau ([[Cholestase]]) kann es zur Aufhellung des Stuhls und Verdunkelung des Urins kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchung ==&lt;br /&gt;
Neben den typischen Symptomen sind vor allem Laborbefunde und Ultraschallbefunde bei der Untersuchung wegweisend. Klinisch ist das [[Murphy-Zeichen]] oft wegweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laborchemisch zeigt sich der Anstau von [[Galle]] durch die Erhöhung der [[Enzym]]e [[γ-Glutamyltransferase]] (γ-GT) und der [[Alkalische Phosphatase]] (AP). Die mit dem Auftreten von Gallensteinen einhergehende Gallenblasenentzündung führt zur Erhöhung des [[C-reaktives Protein|C-reaktiven Proteins und der]] [[Blutsenkung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;herold&amp;quot;&amp;gt;Gerd Herold und Mitarbeiter: &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin&amp;#039;&amp;#039;, Köln, 2009 S. 534–539&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung lässt sich eine vergrößerte Gallenblase, Schwellung der Gallenblasenwand und aufgetriebene Form darstellen. Ein sicheres Zeichen der Entzündung ist die Sichtbarkeit der Dreischichtung der Gallenblasenwand. Außerdem kann durch den Durchmesser des [[Gallengang]]s der Aufstau von Galle sichtbar gemacht werden. Der Gang sollte physiologischerweise den Durchmesser von 6&amp;amp;nbsp;mm bzw. 9&amp;amp;nbsp;mm bei entnommener Gallenblase nicht überschreiten. Falls der Gallengang nicht vollständig darstellbar ist, kann auch eine Funktionsuntersuchung durchgeführt werden. Dabei wird die Größe der Gallenblase rund 45 Minuten nach Mahlzeiten gemessen. Verkleinert sich die Gallenblase, kann davon ausgegangen werden, dass der Gang durchgängig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herold&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine chronische Cholezystitis kann zu einer Verhärtung der Wand mit Verkalkungen führen ([[Porzellangallenblase]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
* konservative Behandlung: Therapeutisch kommen in erster Linie Bettruhe und Medikamente in Frage, welche die Koliken beruhigen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Butylscopolamin]] als reines Spasmolytikum oder [[Metamizol]], was spasmolytische und analgetische Wirkungen aufweist). Auch können Gallenkoliken mit Nitro-Spray behandelt werden. Dieses erweitert (relaxiert) auch den großen Gallengang und Schließmuskel (Sphincter) zum Zwölffingerdarm (Duodenum). Eingeklemmte Steine im Gallengang können so über den Darm ausgeschieden werden. [[Morphin]]haltige Schmerzmittel können aufgrund einer Erhöhung des Sphinktertonus die Beschwerden verschlimmern. Aufgrund der Stärke der Schmerzen sind sie jedoch häufig nicht zu vermeiden und können in der Praxis eingesetzt werden. Dabei sollten Wirkstoffe mit geringer Wirkung am Sphinkter wie [[Pethidin]] oder [[Buprenorphin]] eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gutt C et al.: Aktualisierte S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zur Prävention, Diagnostik und Behandlung von Gallensteinen. Z Gastroenterol 2018; 56: 912–966&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Therapie der Infektion bei akuter Cholezystitis kommen [[Antibiotikum|Antibiotika]] zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marianne Abele-Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 124 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* operative Gallenblasenentfernung: Im Rahmen der [[Cholezystektomie]] wird die Gallenblase mit den Steinen entfernt. Untersuchungen zeigen klare Vorteile für eine unverzügliche chirurgische Intervention, weshalb sobald die Diagnose gestellt wurde und eine Operationsfähigkeit des Patienten gegeben ist, eine Cholezystektomie möglichst innerhalb von 24 h nach Aufnahme angestrebt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dt. Ges. für Gastroenterologie und Dt. Ges. für Allgemein- und Viszeralchirurgie |url=https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/021-008l_S3__Gallensteine-Diagnostik-Therapie_2018-08.pdf |titel=S3-Leitlinie zur Prävention, Diagnostik und Behandlung von Gallensteinen, AWMF-Register-Nr. 021/008 |titelerg=Empfehlung IIIB.8 |werk= |hrsg=AVMF |datum=2018 |seiten=930 |abruf=20.10.2020 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alternativen: Ergeben sich bei der Ultraschalluntersuchung Anzeichen für einen Stein in den abführenden Gallenwegen (Ductus cysticus oder Ductus choledochus), kann versucht werden, diesen mit Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;[[Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie|ERCP]]&amp;#039;&amp;#039; (Endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie) zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Hydrops (Vergrößerung durch einen Gallenstau, wenn Steine den Eingang der Gallenblase blockieren) und Eiterbildung in der Gallenblase, Entzündung des Gallenganges, begleitende [[Pankreatitis]] (Bauchspeicheldrüsenentzündung) sowie Gallensteinileus, Gallenblaseneinriss (Ruptur) mit [[Peritonitis]]. Wenn Erreger in die Blutbahn kommen, kann auch eine [[Sepsis]] entstehen. Letztere sind schwere Komplikationen, die auch heute noch häufig tödlich enden. Darum muss beim Auftreten von Schmerzen durch Gallensteine die Gallenblase immer entfernt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Hirner, K. Weise: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie – Schnitt für Schnitt&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, 2004, S. 543&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Cholangitis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Viszeralchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Gastroenterologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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