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	<title>Choi Hong-hi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:58:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Choi_Hong-hi&amp;diff=51703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sailorsfriend: Typo – Form; Syntax-Edit – Vorlage; Kommata;</title>
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		<updated>2025-09-06T09:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo – Form; Syntax-Edit – Vorlage; Kommata;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Koreanischer Name|Titel=Choi Hong-hi|Bild=|Hangeul=최홍희|Hanja=崔泓熙|Rr=Choe Hong-hui|Mr=Ch&amp;#039;oe Honghŭi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Choi Hong-hi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1918]] in [[Hamgyŏng-pukto|Kankyō-hokudo]], damaliges [[Japanisches Kaiserreich]], heutiges [[Nordkorea]]; † [[15. Juni]] [[2002]] in [[Pjöngjang]], Nordkorea) war ein [[südkorea]]nischer Generalmajor und Erfinder der [[Kampfkunst]] [[Taekwondo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Choi Hong-hi wurde am 9. November 1918 in der Gegend von Hwa Dae, im Bezirk Myong Chun der damaligen japanischen [[Korea unter japanischer Herrschaft|Provinz Chōsen]] (im Gebiet des heutigen Nordkoreas) geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot;&amp;gt;Choi Hong Hi: &amp;#039;&amp;#039;Taekwon-Do.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [http://www.itf-d.de/ International Taekwon-Do Federation (Deutschland)] 2003, S. 747.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von zwölf Jahren wurde er wegen Aufwiegelung gegen das Japanische Kaiserreich, in welches [[Korea unter japanischer Herrschaft|Korea]] 1910 eingegliedert worden war, aus der Schule ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb schickte ihn sein Vater zu dem [[Kalligraphie]]lehrer [[Han Il-dong]]. Bei diesem soll er [[Taekkyon]] erlernt haben, was jedoch umstritten ist. In seiner zweibändigen Autobiographie schreibt Choi:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Meister [Anm.: Gemeint ist Han Il-dong] war gut in einer der koreanischen traditionellen Kampfkünste, Taek-Kyun [Anm.: Andere Schreibweise für Taekkyon], welches hauptsächlich Beinbewegungen beinhaltete. Er hatte eine tiefe Einsicht in die Kunst. Er sorgte sich nicht weniger als Vater über meinen schwachen Körper, weswegen er über berühmte gewonnene Kämpfe mit mir sprach. Auch wenn es vielleicht auf einem niedrigen Niveau war, zeigte er selbst mir die Grundbewegungen des Taek-Kyun.&lt;br /&gt;
 |Autor=Choi Hong-hi&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Autobio&amp;quot;&amp;gt;Choi Hong-hi: &amp;#039;&amp;#039;Taekwon-do and I. Volume 1. Motherland: the land in turmoil.&amp;#039;&amp;#039; Ohne Angaben zum Erscheinungsjahr und -Ort, S. 48. Zitiert in &amp;#039;&amp;#039;Taekkyon – Wie Wasser und Wind&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Es wird bezweifelt, dass Han Il-dong Taekkyon beherrschte, da dieser als Taekkyon-Meister unbekannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rubbeling S. 203&amp;quot;&amp;gt;Hendrik Rubbeling: &amp;#039;&amp;#039;Taekkyon – Wie Wasser und Wind.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Hamburg 2014, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Choi hat weiterhin auch nie die Grundbewegungen demonstriert, die er angeblich von Han gelernt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rubbeling S. 204&amp;quot;&amp;gt;Hendrik Rubbeling: &amp;#039;&amp;#039;Taekkyon – Wie Wasser und Wind.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Hamburg 2014, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde in der Region [[Gangneung]], wo Choi bei Han in der Lehre war, der Begriff „Taekkyon“ gar nicht verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rubbeling S. 204&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Choi zur Weiterbildung auf die japanischen Hauptinseln gesandt. Dort erlernte er die japanische Kampfkunst [[Shotokan]] [[Karate]] und erlangte nach zwei Jahren Training den ersten [[Dan (Kampfsport)|Dan]]. Später soll er auch noch den zweiten Dan erlangt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit machte er eine steile militärisch-politische Karriere in Südkorea und entwickelte währenddessen die Kampfsportart Taekwondo. 1972 emigrierte er nach [[Kanada]]. 1980 brachte er Taekwondo nach Nordkorea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Choi starb am 15. Juni 2002 83-jährig an Magenkrebs in [[Pjöngjang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfkunst in der Zelle ==&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Choi von der [[Kaiserlich Japanische Armee|Kaiserlich Japanischen Armee]] rekrutiert. Während seiner Stationierung in Pjöngjang wurde er als Organisator der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung, die als „Studenten- und Soldatenbewegung von Pjöngjang“ bekannt wurde, angeklagt und während der acht Monate vor seinem Prozess in einem japanischen Gefängnis inhaftiert. Um die Langeweile zu mildern und sich physisch fit zu halten, soll er in seiner Zelle Shotokan Karate praktiziert haben. Innerhalb kurzer Zeit wurden sein Zellengenosse und der Gefängniswärter seine Schüler. Die Kapitulation Japans und der darauffolgende Entzug der Kontrolle über die Provinz Chōsen durch die Alliierten im August 1945 rettete Choi vor einer siebenjährigen Gefängnisstrafe. Daraufhin reiste er nach [[Seoul]], wo er eine Soldaten- und Studentenpartei gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfkunst und Militär ==&lt;br /&gt;
Im Januar 1946 wurde er als stellvertretender Leutnant in die neu gegründete koreanische Armee aufgenommen und bald darauf Kompaniechef des vierten Infanterieregiments in [[Gwangju]] in der Provinz [[Jeollanam-do]] (Choi Hong-hi, S. 24&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;). Dort begann er zunächst damit, seine Soldaten im Karate zu unterrichten. Er wollte eine eigene kriegerische Kunst entwickeln, die dem japanischen Karate in Psyche und Technik überlegen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seiner steilen militärischen Karriere (1948 wurde er [[Oberstleutnant]], 1951 [[Brigadegeneral]], 1954 [[Generalmajor]], 1958 Leiter des Büros der Reservisten, 1959 stellvertretender [[Kommandeur]] der 2. Armee in [[Daegu]], 1961 Kommandeur des 6. [[Armeekorps]]) wuchs sein Einfluss auf das Militär und so konnte er es durchsetzen, dass die von ihm entwickelte Kampfkunst in das Ausbildungsprogramm der Armee aufgenommen wurde (Choi Hong-hi, S. 748–750.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationalisierung des Taekwondo ==&lt;br /&gt;
Die Kampfkunst verbreitete sich in der Folgezeit unter dem neuen Namen Taekwondo schnell auf der [[Koreanische Halbinsel|Koreanischen Halbinsel]]. 1959 bereiste Choi Hong-hi mit einem 19-köpfigen Demonstrationsteam Südvietnam und Taiwan, um Taekwondo auch außerhalb der Halbinsel zu verbreiten (Choi Hong-hi, S. 24&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;). Diese Reise wurde zu einem überwältigenden Erfolg, sowohl im Ausland als auch auf der Halbinsel selbst. Mit immer neu zusammengestellten Teams bereiste er in den folgenden Jahren Amerika, Europa, den nahen und den mittleren Osten; viele Mitglieder dieser Teams blieben anschließend in den besuchten Ländern, um die Kampfkunst zu verbreiten und neue Landesverbände zu gründen. Am 22. März 1966 wurde in Seoul die [[International Taekwondo Federation]] (ITF) gegründet. Choi Hong-hi wurde der erste Präsident der ITF und hatte dieses Amt bis zu seinem Tode 2002 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfkunst und Politik ==&lt;br /&gt;
1961 unterstützte Choi den [[Putsch|Militärputsch]] in Südkorea, doch als General [[Park Chung-hee]] die Oberhand gewann, begann sein Stern zu sinken: Ende der 40er Jahre war Park von einem [[Militärgericht]], dem Choi angehört hatte, [[Todesstrafe|zum Tod verurteilt]] worden. Das Urteil wurde nicht vollstreckt. Als Park an die Macht kam, wurde Choi gezwungen, in den Ruhestand zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde er als Botschafter nach [[Malaysia]] geschickt (Choi Hong-hi, S. 751&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;). Nach seiner Rückkehr nach Südkorea drei Jahre später war Choi bereits „Zwei-Sterne-General im Ruhestand“ (Choi Hong-hi, S. 752&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;). Und noch 1968 wurde ihm der „Orden für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Sports“ verliehen (Choi Hong-hi, S. 753&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choi&amp;quot; /&amp;gt;). Doch im Laufe der folgenden Jahre fand er das Leben unter dem Park-Regime dermaßen unerträglich, dass er 1972 nach Kanada emigrierte – mit ihm übersiedelte auch die ITF. Als Reaktion darauf wurde in Südkorea unter der Militärdiktatur die regimetreue &amp;#039;&amp;#039;[[World Taekwondo Federation]]&amp;#039;&amp;#039; (WTF) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.itf-ludwigsburg.de/lcms/index.php/general-choi-hong-hi |titel=General Choi Hong Hi |werk=ITF-Ludwigsburg.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230322120125/http://www.itf-ludwigsburg.de/lcms/index.php/general-choi-hong-hi |archiv-datum=2023-03-22 |abruf=2025-05-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://itf-tkd.org/general-choi-hong-hi/ |titel=General Choi Hong Hi |werk=[[International Taekwon-Do Federation|itf-tkd.org]] |sprache=en |abruf=2025-05-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://itf-tkd.org/wp-content/uploads/2024/06/about-gen.-choi-hong-hi.pdf |titel=About General Choi Hong Hi |werk=[[International Taekwon-Do Federation|itf-tkd.org]] |datum=2016-03-20 |format=PDF; 159 kB |sprache=en |abruf=2025-05-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dakin Burdick |url=https://www.theguardian.com/news/2002/aug/09/guardianobituaries.northkorea |titel=Obituary: General Choi Hong-hi |werk=[[The Guardian]] |datum=2002-08-09 |sprache=en |abruf=2025-05-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/1398386/General-Choi-Hong-Hi.html |titel=Obituaries: General Choi Hong Hi|werk=[[The Daily Telegraph]] |datum=2002-06-26 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081025141719/https://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/1398386/General-Choi-Hong-Hi.html |archiv-datum=2008-10-25 |abruf=2025-05-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lacancha.com/choihonghi.html |titel=General Choi Hong Hi |werk=Taekwondo Hall of Fame |sprache=en |abruf=2025-05-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Koreanischer Name|Choi|Hong-hi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055774580|LCCN=n/2006/12656|VIAF=1892245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Choi, Honghi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taekwondoin (Südkorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taekwondoin (Nordkorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Südkoreanisches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südkoreaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordkoreaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koreanische Kampfkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Choi, Hong-hi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=최홍희 (Hangeul); 崔泓熙 (Hanja); Choe, Hong-hui (revidierte Romanisierung); Ch&amp;#039;oe, Honghŭi (McCune-Reischauer)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=südkoreanischer General und Mitentwickler der Kampfkunst Taekwondo&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamgyŏng-pukto|Kankyō-hokudo]], damaliges [[Japanisches Kaiserreich]], heutiges [[Nordkorea]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pjöngjang]], Nordkorea&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sailorsfriend</name></author>
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