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	<title>Chocimino - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:53:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chocimino&amp;diff=1146993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiesebohm: +Kat</title>
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		<updated>2022-01-23T12:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Chocimino&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Koszalin&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Koszaliński&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Polanów&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 3&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 49&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 39&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 44&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 95&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 76-010&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZKO&lt;br /&gt;
| Straße1         = Chocimino−[[Wietrzno (Polanów)|Wietrzno]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chocimino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Gutzmin&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es liegt im [[Powiat Koszaliński]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) und gehört zur [[Stadt- und Landgemeinde]] [[Polanów]] (&amp;#039;&amp;#039;Pollnow&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Chocimino liegt in einer Landschaft in [[Hinterpommern]], die durch eine kuppige Endmoräne gekennzeichnet ist. Sie bildet mit ihren bewaldeten Hängen das Ostufer eines [[Urstromtal]]s, das sich von Polanów über Chocimino bis zum Jezioro Kwiecko (&amp;#039;&amp;#039;Niedersee&amp;#039;&amp;#039;) erstreckt und sich im Tal der [[Radüe]] (Radew) fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dorf führt eine Nebenstraße, die Polanów an der [[Droga wojewódzka 205|Woiwodschaftsstraße Nr. 205]] über [[Cybulino (Bobolice)|Cybulino]] (&amp;#039;&amp;#039;Zeblin&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Droga wojewódzka 168|Woiwodschaftsstraße Nr. 168]] mit [[Bobolice]] (&amp;#039;&amp;#039;Bublitz&amp;#039;&amp;#039;) verbindet. Bis nach Polanów sind es neun Kilometer, die Kreisstadt Koszalin liegt 42&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Bahnanschluss hat Chocimino heute nicht mehr. Von 1898 bis 1945 war Gutzmin eine Bahnstation an den Reichsbahnstrecken [[Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn|von Falkenburg]] (heute polnisch: Złocieniec) nach [[Grzmiąca (Powiat Szczecinecki)|Gramenz]] (Grzmiąca) und [[Bahnstrecke Gramenz–Zollbrück|von Gramenz nach Zollbrück]] (Korzybie). Außerdem hatte die [[Schlawer Bahnen|Kleinbahn]] von [[Sławno|Schlawe]] (Sławno) über Pollnow nach [[Żydowo (Koszalin)|Sydow]] (Żydowo) einen Halt in Gutzmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörten zum Dorf Gutzmin die Wohnplätze Gutzmin-Bahnhof, Gutzmin-Forsthaus (heute polnisch: Chocimino Leśne), Hildegardshöhe (Łokwica) und [[Vettrin]] (Wietrzno).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name „Gutzmin“ soll vom wendischen „Gusz“ = Dickicht abgeleitet sein. Früher gab es auch die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Gutzmyn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie die etwa 30 Hügelgräber im Gutzminer Wald zeigen, ist die Gegend sehr alter Siedlungsgrund. Die erste Nachricht über das Dorf stammt allerdings erst aus dem Jahre 1507, als die Vettern &amp;#039;&amp;#039;von [[Ramel (Adelsgeschlecht)|Ramel]]&amp;#039;&amp;#039; auf [[Ostrowiec (Malechowo)|Wusterwitz]] (Ostrowiec) und [[Kościernica (Polanów)|Kösternitz]] (Kościernica) und &amp;#039;&amp;#039;[[Lettow-Vorbeck|von Lettow]]&amp;#039;&amp;#039; auf [[Papenzin]] (Bobięcino) das Dorf an das [[Kloster Buckow]] abtreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] erhielten die Familien &amp;#039;&amp;#039;von Lettow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;von Knuth&amp;#039;&amp;#039; den Ort. Später geht das [[Lehen]] an die [[Natzmer (Adelsgeschlecht)|von Natzmer]] (1618 = &amp;#039;&amp;#039;Antonius Natzmer&amp;#039;&amp;#039;). Bei dieser Familie bleibt das [[Gutshof|Gut]], bis es 1840 an &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Wilhelm Hasse&amp;#039;&amp;#039; verkauft wird. Danach wechselte es noch oft seine Besitzer, bis es 1911 an die Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Osten (Adelsgeschlecht)|von der Osten-Fabeck]]&amp;#039;&amp;#039; verkauft wurde, die es bis 1937 besaß. Carl von der Osten-Fabeck verkaufte Gutzmin 1937 an Hans Merensky, der es bis 1945 besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Olga Lehmann|Titel=Hans Merensky – Ein deutscher Pionier in Südafrika|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=K.W. Schütz|Ort=Göttingen|Datum=1965|Seiten=|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1780 hatte das Dorf Gutzmin 1 Mühle, 1 [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], 1 Schäferei, 10 [[Vollbauer]]n, 2 [[Halbbauer]]n, 2 [[Kötter|Kossäten]], 1 Schulmeister, 1 Schmiede und insgesamt 22 Feuerstellen (Haushaltungen). Im Jahre 1818 lebten hier 198 Einwohner, deren Zahl bis zum Jahr 1871 auf 420 stieg, 1895 waren es 365, und 1939 wurden 348 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Gutzmin eine Gemeinde im Amt [[Żydowo (Koszalin)|Sydow]] (Żydowo), wo auch das Standesamt ansässig war. Die noch erhaltenen Standesamtsunterlagen werden heute im Standesamt Polanów, im Standesamt Berlin-Mitte und im Archiwum Panstwówe w Koszalinie (Staatsarchiv Köslin) aufbewahrt. Das Dorf gehörte zum Amtsgerichtsbezirk Pollnow und lag im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]], der zum [[Regierungsbezirk Köslin]] der preußischen [[Provinz Pommern]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 1945 wurde das Dorf Gutzmin von [[Rote Armee|sowjetischem Militär]] besetzt. Wenige Tage später verschleppte man 31 Frauen, Männer und Jugendliche zur Zwangsarbeit nach Russland, darunter auch einige aus dem Westen Deutschlands evakuierte Frauen; nur zehn von ihnen haben die Strapazen überstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1947 übernahm die polnische Verwaltung das Dorf, dessen deutsche Einwohner allesamt aufgrund der sogenannten [[Bierut-Dekrete]] von nach Kriegsende zugewanderten Polen [[Vertreibung|vertrieben]] wurden. Der Ort erhielt den polnischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Chocimino&amp;#039;&amp;#039; und gehört heute zur Stadt- und Landgemeinde Polanów im Powiat Koszaliński. Zwischen 1975 und 1998 gehörte es zur [[Woiwodschaft Koszalin (1975–1998)|Woiwodschaft Köslin]], die dann mit der [[Woiwodschaft Stettin (1975–1998)|Woiwodschaft Stettin]] zur Woiwodschaft Westpommern vereinigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Die Einwohner Gutzmins waren vor 1945 fast alle evangelischer Konfession. Das Dorf bildete eine selbständige Kirchengemeinde, die als Filialkirche von [[Żydowo (Koszalin)|Sydow]] (Żydowo) aus betreut wurde. Es gehörte zum Kirchenkreis Bublitz (Bobolice) (bis 1713 [[Rügenwalde]] (Darłowo)) der Kirchenprovinz Pommern in der [[Kirche der Altpreußischen Union|Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 zählte die Kirchengemeinde 310 Gemeindeglieder. Das [[Kirchenpatronat]] oblag zuletzt dem [[Korvettenkapitän]] &amp;#039;&amp;#039;von der Osten-Fabeck&amp;#039;&amp;#039; auf Gutzmin. Letzter deutscher Geistlicher war Pastor Peter Bultmann. Noch erhaltene [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] aus den Jahren 1875 bis 1940 werden heute im katholischen Pfarramt Polanów aufbewahrt, in dessen Pfarrbereich Chocimino heute liegt. Die evangelischen Einwohner werden jetzt vom Pfarramt in [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Das Gutzminer Gotteshaus ist ein kleines, viereckiges [[Fachwerk]]gebäude mit aufgesetztem Turm. Die Erbauungszeit dürfte im 16. Jahrhundert liegen. Der [[Altar]] stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Sein Aufbau zeigt zwischen zwei Säulen ein gemaltes Bild des &amp;#039;&amp;#039;Christus am Kreuz&amp;#039;&amp;#039; mit dem Jünger [[Johannes (Apostel)|Johannes]] und der [[Maria (Mutter Jesu)|Mutter Maria]]. Darunter ist die Familie des Stifters &amp;#039;&amp;#039;Antonius Natzmer&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Auch die Kanzel entstammt dem 17. Jahrhundert, ebenso wie die Glocke. Eine zweite Glocke musste im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] für Munitionszwecke abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die einklassige Volksschule mit Lehrerwohnung wurde 1937 am Gutzminer Bahnhof errichtet. Die vorherige Schule, deren Gründungsdatum nicht bekannt ist, stand mitten im Dorf nahe der Kirche. Die letzten Lehrer vor 1945 trugen die Namen Krause, Kunde, Niemann und Stenzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Dubislav Gneomar von Natzmer]] (* 1654 in Gutzmin; † 1739), preußischer General&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. Manfred Vollack, 2 Bände, Husum, 1989&lt;br /&gt;
* Hans Glaeser-Swantow: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelische Pommern.&amp;#039;&amp;#039; IKI. Teil, Stettin 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://schlawe.de/gemeinden/gutzmin/index.htm Gutzmin im  Heimatkreis Schlawe in Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;REFERENCES /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Polanów}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1507]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Polanów]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiesebohm</name></author>
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