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	<title>Chlamydogobius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:36:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chlamydogobius&amp;diff=2363399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-05-25T14:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chlamydogobius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Gilbert Percy Whitley|Whitley]], 1930&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gobionellinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Oxudercidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Grundelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gobiiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Chlamydogobius eremius.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Australische Wüstengrundel (&amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius eremius&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gr. &amp;#039;&amp;#039;Chlamys&amp;#039;&amp;#039;, Genitiv &amp;#039;&amp;#039;Chlamydos&amp;#039;&amp;#039; = Mantel) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüstengrundeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Gattung von kleinen Süßwasserfischen aus der Familie der [[Oxudercidae]] innerhalb der [[Grundelartige]]n (Gobiiformes), die in [[Australien]] endemisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Wüstengrundeln haben die typische langgestreckte, im Querschnitt drehrunde Grundelgestalt, einen bulligen Kopf und ein großes Maul. Ihre Grundfarbe ist gräulich, oft mit einem groben netzartigen Muster. Die erste [[Rückenflosse]] ist bunt gefärbt, oft blau, im oberen Drittel gelb oder weiß und kleiner als die zweite Rückenflosse, die graublau oder transparent ist. Die Wüstengrundeln werden fünf bis sechs Zentimeter lang. Sie haben keine [[Schwimmblase]] und benutzen ihre Brustflossen, um sich auf dem Boden abzustützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake eyre basin map.png|mini|Lokal eng begrenzte, isolierte Gebiete im inneraustralischen Lake-Eyre-Becken sind Heimat fast aller Wüstengrundeln.]]&lt;br /&gt;
Die Wüstengrundeln kommen lokal im Inneren Australiens vor – bis auf &amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius ranunculus&amp;#039;&amp;#039;, die flache, schlammige, küstennahe Gewässer niedriger [[Salinität]] in [[Queensland]] und im [[Northern Territory]] bewohnt. Die Vorkommen von &amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius squamigenus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius micropterus&amp;#039;&amp;#039; in Queensland sind aufgrund ihres begrenzten Verbreitungsgebietes besonders gefährdet. Die durch [[Artesische Quelle]]n gespeisten Lebensräume sind durch Weidetiere und Grundwasserentnahme stark bedroht. Exotische [[Gambusen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Gambusia holbrooki]]&amp;#039;&amp;#039;) tragen möglicherweise zur Gefährdung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Wüstengrundeln müssen in ihren [[Arides Klima|ariden]] Lebensräumen mit jahreszeitlich großen Änderungen der Wasserqualität und hohen Tag-Nacht-Schwankungen fertigwerden. Die Temperaturen der Gewässer können zwischen 3 und 43 °C schwanken und der [[Salzgehalt]] von reinem Süßwasser kurzzeitig bis zu 6 % erreichen. Sie wurden schon in Gewässern mit extrem niedrigem Sauerstoffgehalt (0,8 [[parts per million|ppm]] gelöster Sauerstoff) aufgefunden, oft liegt die Sauerstoffkonzentration unter 5 ppm. Unter diesen Bedingungen tauchen sie auf und „schlucken“ Luft. Gleichzeitig nutzen sie den Effekt der Verdunstungskälte. Es wurde auch beobachtet, dass sie sich über [[Alge]]n, die [[Photosynthese]] betreiben aufhalten, vermutlich um den produzierten Sauerstoff aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Lebensräumen halten sie sich normalerweise unter Steinen und Wasserpflanzen auf, wo sie gegen Räuber und die extremen Temperaturen geschützt sind. Sie können ihre Körperfärbung der Umgebung anpassen. Wüstengrundeln fressen alles, hauptsächlich Algen, [[Zooplankton]], kleine Wasserinsekten, [[Laich|Fischeier]] und [[Detritus (Hydrologie)|Detritus]]. Laichzeit ist im natürlichen [[Habitat]] zwischen November und März, die bis zu 300 Eier werden unter Steinen oder anderen harten Objekten abgelegt. Die Männchen bewachen das Gelege und fächeln ununterbrochen frisches Wasser herbei, bis die Larven nach 10–17 Tagen schlüpfen. Frisch geschlüpfte Larven sind ungefähr 5 mm lang. Sie fressen Zooplankton und erreichen nach einem halben Jahr eine Größe von 4 bis 5 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chlamydogobius ranunculus.JPG|mini|Zwergwüstengrundel (&amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius ranunculus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
In der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius&amp;#039;&amp;#039; sind sechs Arten zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Australische Wüstengrundel]] (&amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius eremius&amp;#039;&amp;#039;) {{Person|(Zietz}}, 1896) – Vorkommen: südwestlich des [[Lake Eyre]] in Südaustralien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chlamydogobius gloveri]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Larson}}, 1995 – Vorkommen: [[Dalhousie Springs]] im nördlichen Südaustralien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chlamydogobius japalpa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Larson}}, 1995 – Vorkommen: Wasserlöcher im Gebiet des [[Finke River]] im Süden des Northern Territory&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chlamydogobius micropterus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Larson}}, 1995 – Vorkommen: einige [[Elizabeth Springs|Quellen bei Springvale Station]], 80 km südöstlich von [[Boulia]] im Westen von Queensland&lt;br /&gt;
* [[Zwergwüstengrundel]] (&amp;#039;&amp;#039;Chlamydogobius ranunculus&amp;#039;&amp;#039;) {{Person|Larson}}, 1995 – Vorkommen: in Küstennähe verbreitet im Norden Queenslands und im Northern Territory&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chlamydogobius squamigenus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Larson}}, 1995 – Vorkommen: einige Quellen in Zentral-Queensland im Edgbaston Reservat bei Aramac, [[Barcaldine Region]], im Einzugsbereich des [[Thomson River (Cooper Creek)|Thomson River]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Helen K. Larson]] | Titel=A Review of the Australian endemic gobiid genus Chlamydogobius, with description of five new species | Sammelwerk=The Beagle Records of the Northern Territory Museum of the Arts and Sciences | Band=12 | Nummer= | Jahr=1995 | Seiten=19–51}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=G. Allen, S. Midgley, M. Allen | Titel=Field Guide to the Freshwater Fishes of Australia | Auflage=2 | Verlag=Western Australian Museum | Ort=Perth | Jahr=2003 | ISBN=0-7307-5486-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oxudercidae (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oxudercidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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