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	<title>Chinesische Gleditschie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chinesische_Gleditschie&amp;diff=2639148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 17. März 2025 um 14:20 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-17T14:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Chinesische Gleditschie&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gleditsia sinensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jean-Baptiste de Lamarck|Lam.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gleditschien&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gleditsia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Caesalpinieae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Johannisbrotgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caesalpinioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Gledatsia sinensis 1.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Stamm mit Ästen und Dornen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chinesische Gleditschie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=deutsch/&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Gleditsia sinensis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein kleiner, mit zahlreichen Dornen besetzter [[Baum]] mit gefiederten Blättern aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Johannisbrotgewächse]] (Caesalpinioideae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der [[Art (Biologie)|Art]] liegt in China. In China, Indien und Korea wird sie kultiviert. Sie wird selten als [[Zierstrauch]] gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20230214 Jixiang Temple 05.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gledatsia sinensis 2.JPG|mini|Dornen]]&lt;br /&gt;
Die laubabwerfende Chinesische Gleditschie ist ein bis über 25 Meter hoher [[Baum]] mit grauen bis tief braunen Ästen und kahlen Trieben. Die [[Dorn (Botanik)|Dornen]] am Stamm und an den Ästen sind bis zu 16 Zentimeter lang, stark verzweigt, stielrund, dick und kegelförmig. Der [[Stammdurchmesser]] erreicht über 1 Meter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind 10 bis 18, selten auch bis 26 Zentimeter lang und einfach gefiedert. Die Blattspindeln sind schwach flaumig behaart, die  Blättchenstiele sind 1 bis 2, selten bis 5 Millimeter lang und ebenfalls schwach flaumig behaart. Die selten vier, meist sechs bis 18 paarweise angeordneten [[Blättchen]] sind papierartig, 2 bis 8,5, selten bis 12,5 Zentimeter lang und 1 bis 4, selten 6 Zentimeter breit, länglich bis eiförmig-lanzettlich, mit keilförmiger bis abgerundeter, manchmal leicht schiefer Basis, mit gerundeter bis stumpfer oder rundspitziger und stachelpitziger Spitze und gesägtem Blattrand. Die Blättchenoberseite ist stumpf gelbgrün und schwach flaumhaarig, die Unterseite ist entlang des [[Blattader|Mittelnervs]] behaart. Die netzartig angeordneten Blattadern treten an beiden Seiten der Blättchen hervor.&amp;lt;ref name=FoC/&amp;gt;&amp;lt;ref name=FdG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sind 5 bis 14 Zentimeter lange, schwach flaumig behaarte [[Traube]]n in den Blattachseln oder an den Enden der Zweige. Die grün-gelblich bis -weißen [[Blüte]]n sind [[Subdiözie|polygam]] verteilt, also andromonözisch. Die männlichen Blüten wachsen auf 2 bis 8, selten auch bis 10 Millimeter langen Blütenstielen und haben Durchmesser von 9 bis 10 Millimeter. Der [[Blütenboden]] ist 2,5 bis 3 Millimeter breit, tief braun und außen behaart. Die vier [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind dreieckig-lanzettlich, etwa 3 Millimeter lang und auf beiden Seiten behaart. Die vier [[Kronblatt|Kronblätter]] sind länglich, 4 bis 5 Millimeter lang und schwach flaumig behaart. Es werden selten ab sechs bis meist acht [[Staubblatt|Staubblätter]] gebildet. Der [[Rudiment|rudimentär]] ausgebildete [[Stempel (Botanik)|Stempel]] ist etwa 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten wachsen auf 2 bis 5 Millimeter langen Stielen und haben Durchmesser von 10 bis 12 Millimeter. Die Kelch- und Kronblätter ähneln denen der männlichen Blüten, sind jedoch länger. Es werden acht Staubblätter gebildet. Der [[Fruchtknoten]] ist an der Basis und an den Nähten haarig und hat zahlreiche [[Samenanlage]]n. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist zweilappig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Frucht|Früchte]] werden 12 bis 37 Zentimeter lange und 2 bis 4 Zentimeter breite, braune oder rotbraune, bandförmige, krumme, teilweise verdrehte [[Hülsenfrucht|Hülsen]] mit verdickten Enden gebildet. Die Wände der Hülsen sind holzig und gewölbt. Manche Früchte sind kürzer und kleiner, 5 bis 13 Zentimeter lang und 1 bis 1,5 Zentimeter breit, mehr oder weniger stielrund und samenlos. Der Stängel ist 1 bis 3,5 Zentimeter lang, die Klappen sind ledrig und häufig mehlig bestäubt. Die zahlreichen, etwas abgeflachten, kahlen [[Samen (Pflanze)|Samen]] sind braun, glänzend, länglich oder elliptisch, 11 bis 13 Millimeter lang und 8 bis 9 Millimeter breit. Die Chinesische Gleditschie blüht von März bis Mai, die Früchte reifen von Mai bis Dezember.&amp;lt;ref name=FoC/&amp;gt;&amp;lt;ref name=FdG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 28.&amp;lt;ref name=FoC/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in China in den Provinzen [[Anhui]], [[Fujian]], [[Gansu]], [[Guangdong]], [[Guangxi]], [[Guizhou]], [[Hebei]], [[Henan]], [[Hubei]], [[Jiangxi]], [[Jilin]], [[Shaanxi]], [[Sichuan]], [[Yunnan]] und [[Zhejiang]]. In China, Indien und Korea wird die Art kultiviert.&amp;lt;ref name=GRIN/&amp;gt; Die Chinesische Gleditschie wächst auf Berghängen, in Tälern und Wäldern in Höhen von 200 bis 2500 Metern&amp;lt;ref name=FoC/&amp;gt; auf trockenen bis frischen, schwach sauren bis stark alkalischen, sandigen, sandig-kiesigen oder sandig-lehmigen, nährstoffreichen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] an sonnig-heißen Standorten. Die Art ist nässe- und frostempfindlich. Das Verbreitungsgebiet wird der [[USDA-Klimazonen|Winterhärtezone]] 6b zugeordnet mit mittleren jährlichen Temperaturminima zwischen −20,5 und −17,8&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref name=FdG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Chinesische Gleditschie (&amp;#039;&amp;#039;Gleditsia sinensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Art]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Gleditschien]] (&amp;#039;&amp;#039;Gleditsia&amp;#039;&amp;#039;). Sie wird in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae) der Unterfamilie der [[Johannisbrotgewächse]] (Caesalpinioideae) und der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Caesalpinieae zugeordnet. Die Art wurde 1788 von [[Jean-Baptiste de Lamarck]] erstmals gültig wissenschaftlich in &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie Méthodique. Botanique ...&amp;#039;&amp;#039; Band 2 Teil 2, Seite 465 [[Erstbeschreibung|beschrieben]].&amp;lt;ref name=GRIN/&amp;gt; Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Gleditsia&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Carl von Linné]] gewählt und erinnert an den deutschen [[Botaniker]] [[Johann Gottlieb Gleditsch (Botaniker)|Johann Gottlieb Gleditsch]] ([[Latinisierung|latinisiert]] Gleditsius) (1714 bis 1786), Professor und Direktor des [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanischen Gartens]] Berlin.&amp;lt;ref name=Gen_Gat/&amp;gt; Das [[Epitheton|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;sinensis&amp;#039;&amp;#039; verweist auf das Verbreitungsgebiet in China.&amp;lt;ref name=Gen_Art/&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für die Art sind &amp;#039;&amp;#039;Gleditsia horrida&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Willdenow}},  &amp;#039;&amp;#039;Gleditsia macracantha&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Desfontaines}} und &amp;#039;&amp;#039;Gleditsia officinalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hemsley}}.&amp;lt;ref name=FoC/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Chinesische Gleditschie wird manchmal wegen ihrer bemerkenswerten Früchte als [[Zierstrauch]] verwendet. Sie dient mitunter auch als [[Bienentrachtpflanze|Bienenweide]].&amp;lt;ref name=FdG/&amp;gt; Die Samen wurden früher auch zur Produktion von Seifen verwendet. Die gerösteten Samen soll essbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gröbere [[Holz]] ist recht hart und beständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9781930723917|Seite=38}} &amp;lt;!-- FoC Band 10 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Andreas Roloff]], Andreas Bärtels: &amp;#039;&amp;#039;Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz.&amp;#039;&amp;#039; 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 319–320.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jost Fitschen]] |Titel=Gehölzflora |Verlag=Quelle &amp;amp; Meyer |Ort=Wiebelsheim |Jahr=2007 |ISBN=3-494-01422-1 |Auflage=12., überarbeitete und ergänzte |Seiten=511–512}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Steve Cafferty |Titel=Kosmos-Atlas Bäume der Welt |Verlag=Franckh-Kosmos |Ort=Stuttgart|Jahr=2008 |ISBN=978-3-440-10983-0 |Originalsprache=englisch | Übersetzer=Bruno P. Kremer, Inge Gotzmann |Seiten=207}}&lt;br /&gt;
* Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7 (Nachdruck von 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gleditsia sinensis|Chinesische Gleditschie (&amp;#039;&amp;#039;Gleditsia sinensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.theplantlist.org/tpl/record/ild-32699 |titel=Gleditsia sinensis|werk=The Plant List |zugriff=2012-05-17}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/gleditsia.htm#Chinesische%20Gleditschie  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=deutsch&amp;gt; Deutscher Name nach Roloff et al.: &amp;#039;&amp;#039;Flora der Gehölze.&amp;#039;&amp;#039; S. 319 und nach Fitschen: &amp;#039;&amp;#039;Gehölzflora&amp;#039;&amp;#039;, S. 512. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=FdG&amp;gt; Roloff et al.: &amp;#039;&amp;#039;Flora der Gehölze.&amp;#039;&amp;#039; S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=FoC&amp;gt; Dezhao Chen, Dianxiang Zhang, Kai Larsen: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200012140 &amp;#039;&amp;#039;Gleditsia sinensis&amp;#039;&amp;#039;], in der &amp;#039;&amp;#039;Flora of China&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=GRIN&amp;gt;{{GRIN|ID=17639|WissName=Gleditsia sinensis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Gen_Gat&amp;gt; Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Gen_Art&amp;gt; Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; S. 587–588.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannisbrotgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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