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	<title>Chil Rajchman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chil_Rajchman&amp;diff=2867557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SJuergen: +kat</title>
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		<updated>2026-02-15T19:32:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chil Rajchman (1914-2004).jpg|miniatur|Chil Rajchman]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chil Rajchman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[14. Juni]] [[1914]] in [[Łódź]]; gestorben am [[7. Mai]] [[2004]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://historico.elpais.com.uy/04/05/08/obituario.asp?mnunot=ciudades+obituario Todesanzeige] (spanisch), Abruf am 23. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Uruguay]]) war ein jüdischer Überlebender des [[Vernichtungslager Treblinka|Vernichtungslagers Treblinka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Chil war der älteste von drei Brüdern, zudem hatte er zwei Schwestern. Seine Mutter starb 1931. Aufgrund der prekären finanziellen Lage seines Vaters trug Chil anschließend zum Lebensunterhalt der Familie bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ushmm.org/wlc/en/idcard.php?ModuleId=10006488 Eintrag über Chil Meyer Rajchman] in der &amp;#039;&amp;#039;Holocaust Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039; auf der Website des [[United States Holocaust Memorial Museum]], Abruf am 23. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen|Überfall der Wehrmacht auf Polen]] floh Rajchman mit einer Schwester nach [[Pruszków]], einer Stadt südwestlich von [[Warschau]]. In einem Lager für Eisenbahnarbeiter verrichtete er dort [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]]. Nach der Auflösung der Zwangsarbeitsbrigaden wurde Rajchman ins [[Warschauer Ghetto]] [[Deportation|deportiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;despitetreblinka&amp;quot;&amp;gt;despitetreblinka: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Despite Treblinka – Chil Rajchman&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.ort.edu.uy/despitetreblinka/protagonists.html |wayback=20090611051628 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Monaten verschlug es ihn nach [[Lubartów]] und [[Ostrów Lubelski]] im [[Generalgouvernement|Distrikt Lublin]]. Im Oktober 1942 wurde er schließlich nach Treblinka deportiert. Er wurde nicht sofort ermordet, sondern den sogenannten Arbeitsjuden zugeteilt. Seine Schwester hingegen wurde unmittelbar nach Ankunft im Lager in der [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammer]] ermordet. Er arbeitete in Treblinka als „Friseur“ und musste Menschen vor dem Betreten der [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammern]] die Haare abschneiden. Später wurde er den „Leichenträgern“ zugeteilt, deren Aufgabe im Transport der Leichen zu den Massengräbern bestand. Zudem prüfte und entfernte Rajchman als Angehöriger eines „Dentistenkommandos“ die Gebisse der Ermordeten und brach Goldzähne und Brücken heraus.&amp;lt;ref&amp;gt; Markus Roth: [http://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/zeitschrift-fur-ostmitteleuropa-forschung-zfo/59-2010/2/ReviewMonograph40070329/@@generate-pdf-recension?language=de &amp;#039;&amp;#039;Rezension&amp;#039;&amp;#039;] über: Chil Rajchman, &amp;#039;&amp;#039;Ich bin der letzte Jude. Treblinka 1942/43. Aufzeichnungen für die Nachwelt&amp;#039;&amp;#039;, München [u.&amp;amp;nbsp;a.]: Piper, 2009, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung&amp;#039;&amp;#039; (ZfO), 59 (2010), 2, S. 281 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Aufstand von Treblinka|Aufstands von Treblinka]] am 2. August 1943 gelang ihm die Flucht aus dem [[Vernichtungslager]]. Bis zur Eroberung [[Polen]]s durch die [[Rote Armee]] hielt sich Rajchman an verschiedenen Orten versteckt. Noch in Polen traf er zufällig auf seinen Bruder Moniek, der den [[Holocaust]] ebenfalls überlebt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;despitetreblinka&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chil Rajchman heiratete in Polen und wanderte gemeinsam mit seinem Bruder Moniek nach Uruguay aus und ließ sich in [[Montevideo]] nieder. Dort gehörte er zu den aktivsten Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. So engagierte er sich für das Holocaust-Museum (&amp;#039;&amp;#039;Museo Recordatorio del Holocausto&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://es.turismojudaico.com/paises/Uruguay/Montevideo/Para-Visitar/Museos/6/Centro-Recordatorio-del-Holocausto-y-Soc.-Amigos-de-Yad-Vashem---Museo-de-la-Shoa---Uruguay Informationen über das Museum] (Spanisch, Abruf am 25. März 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;) – das erste seiner Art in Südamerika – und für das Holocaust-Mahnmal in Montevideo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;despitetreblinka&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach seiner Flucht aus Treblinka begann er mit der Niederschrift seiner Erfahrungen und Erlebnisse, die er nach Kriegsende vervollständigte. Bis zu Rajchmans Tod waren diese Aufzeichnungen nur seinen Familienangehörigen zugänglich. 2009 wurden sie in mehreren Sprachen veröffentlicht, unter anderem in Deutsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Piper Verlag]]: {{Webarchiv | url=http://www.piper-verlag.de/belletristik/autor.php?id=11688&amp;amp;page=autoraz&amp;amp;sort=autor&amp;amp;auswahl=R&amp;amp;pagenum=1 | archive-is=20130217 | text=&amp;#039;&amp;#039;Autoren – Chil Rajchman&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Holocaust-Überlebende Rajchman trat in mehreren NS-Prozessen als Zeuge auf, unter anderem in dem [[Treblinka-Prozesse|Treblinka-Prozess]] gegen [[Kurt Franz (SS-Mitglied)|Kurt Franz]], [[Franz Suchomel]] et al. (1965) sowie gegen [[John Demjanjuk]] (1981 und 1987).&amp;lt;ref name=&amp;quot;despitetreblinka&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich bin der letzte Jude. Treblinka 1942/43. Aufzeichnungen für die Nachwelt&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen von Ulrike Bokelmann. (Von Evita Wiecki mit dem jiddischen Original abgeglichen), Piper, München, Zürich 2009, ISBN 978-3-492-05335-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139647279}}&lt;br /&gt;
* [https://jungle.world/artikel/2009/47/im-dentistenkommando Auszug aus den Erinnerungen von Rajchman], in &amp;#039;&amp;#039;[[Jungle World]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 47 vom 19. November 2009, Abruf am 23. Januar 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139647279|LCCN=no/2009/067774|VIAF=85948781}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rajchman, Chil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Vernichtungslager Treblinka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust-Biograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uruguayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Łódź)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Montevideo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Rajchman, Chil &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Rajchman, Jechiel; Rajchman, Jechiel Mejer; Mejer Rajchman, Jechiel; Romanowski, Henryk (Pseudonym); Rajchman, Chil Meyer; Meyer Rajchman, Chil; Reichmann, Yehiel; Meir Rajchman, Jechie͏̈l; Rajchman, Jechie͏̈l Meir&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Überlebender des Vernichtungslagers Treblinka&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Uruguay]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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