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	<title>Chicha morada - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chicha_morada&amp;diff=1244966&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37045-12: Korrektur einer von mir als falsch empfundenen Wortverwendung</title>
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		<updated>2025-11-28T13:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur einer von mir als falsch empfundenen Wortverwendung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Chicha Morada 2017.jpg|thumb|Chicha morada]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chicha morada&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein typisches nichtalkoholisches [[Getränk]] aus [[Peru]]. Es wird auf Basis von Purpurmais (&amp;#039;&amp;#039;maíz morado&amp;#039;&amp;#039;) hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Schon die Ureinwohner Perus vor der [[Inka]]-Zeit verwendeten den Purpurmais, wie Grabfunde und Tonobjekte belegen. Die heutige Zubereitungsform ist ein Ergebnis der kulinarischen Stilrichtungsmischung, die in Peru mit der Ankunft der Spanier und der afrikanischen Sklaven entstand. Der Name ist irreführend; &amp;#039;&amp;#039;chicha&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein [[Fermentation|fermentiertes]] Getränk, Chicha morada wird aber keiner Fermentation unterzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PRESILLA&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Maricel Presilla | Titel=Gran Cocina Latina | Verlag=W.W. Norton &amp;amp; Company | Ort=New York | Datum=2012 | ISBN=978-0-393-05069-1 | Seiten=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bolivianische Variante heißt [[Api (Getränk)|Api]], wird heiß angeboten und ist etwas dickflüssiger. Api ist außer in den (sub-)tropischen Gebieten im ganzen Land beliebt und wird üblicherweise nachmittags gemeinsam mit in Fett ausgebackenen Teigfladen (&amp;#039;&amp;#039;Sopaipilla&amp;#039;&amp;#039;) oder ähnlichem eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
[[File:Chicha maiz morado.jpg|thumb|Zubereitung von Chicha morada]]&lt;br /&gt;
Der Purpurmais ist eine Sorte des gewöhnlichen [[Mais]], die als Besonderheit eine starke dunkellila Färbung der ganzen Kolben aufweist. Die Farbe stammt aus dem hohen Anteil an [[Anthocyane]]n. Der Purpurmais wächst vorwiegend in den [[Anden]], da er besondere klimatische Bedingungen benötigt, um die charakteristische Lila-Färbung voll zu entwickeln. Die Maiskolben trocknen an der Pflanze und werden anschließend von den Lischblättern befreit und zur Vermarktung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell wird der Purpurmais als Ganzes gewaschen und dann in Wasser zusammen mit Ananas- und Quittenschalen, Apfelwürfeln, [[Zimt]] und Gewürznelken gekocht, bis die Maiskörner aufgeweicht sind und die Flüssigkeit eine dunkellila Farbe angenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Morales|Titel=Ceviche - Peruanische Küche|Verlag=Fackelträger Verlag|Ort=Köln|Datum=2014|ISBN=978-3-7716-4551-9|Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Zugabe von Zucker lässt man die Mischung erkalten und dabei ziehen. Die Flüssigkeit wird abgesiebt, mit [[Rohrzucker]] und Zitronensaft abgeschmeckt und kalt serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine traditionell zubereitete Chicha morada ist geschmacklich deutlich zu unterscheiden von synthetischen Getränkezubereitungen, die sich auf dem Markt ebenfalls als „chicha morada“ präsentieren, aber als geschmackstragenden Inhaltsstoff synthetische Aromen zusammen mit Lebensmittelfarbstoffen beinhalten. Auf dem Markt wird Chicha morada sowohl in Flaschen (mit einem hohen Anteil an Kristallzucker und gegebenenfalls Konservierungs- und Aromastoffen) als auch in Filterbeuteln (frei von Zucker, Konservierungs- und Aromastoffen) angeboten. Letztere müssen zwar aufgekocht werden, aber in Unterschied zur traditionellen Zubereitung benötigen sie nur einige Minuten statt fast eine Stunde Kochzeit und bieten mehr Flexibilität in der Zubereitungsform an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Getränk wird mitunter durch Fermentierung oder durch Zugabe von [[Pisco (Getränk)|Pisco]] in eine alkoholhaltige Variante umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PRESILLA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugeschriebene Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[File:Chichamorada.jpg|thumb|Industriell hergestellte Chicha morada]]&lt;br /&gt;
Der Chicha morada wird im Volksmund eine blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben, was im Rahmen von klinischen Studien bisher nicht nachgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand der Forschung ist auch der hohe Anteil an Antioxidantien. Forscher der Universität [[Nagoya]] in [[Japan]] entdeckten bei Ratten positive Auswirkungen bei der Hemmung der Entstehung von Enddarmkrebs sowie beim antioxidativen Schutz der Leber.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Cancer Letters]]&amp;#039;&amp;#039;. 171, Issue 1, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Archives of Biochemistry and Biophysics]]&amp;#039;&amp;#039;, Volume 368, Issue 2, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Forscher der [[Ohio State University]] experimentierten mit menschlichen Krebszellenkulturen unter Zugabe verschiedenen [[Anthocyane]]n. Dadurch stellt sich die Anthocyane des Lila-Mais als die stärkste aller untersuchten Substanzen, nicht nur bei der Wachstumshemmung von Krebszellen, sondern sogar bei deren Zerstörung.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrestagung der &amp;#039;&amp;#039;American Chemical Society&amp;#039;&amp;#039;, Boston (Mass.), August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peruanische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
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