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	<title>Chicha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:14:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chicha&amp;diff=446481&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-35371-56: Das Getränk entsteht doch erst später! Aus eben dieser Pampe. Formulierungen ausgebessert – was zu einem langen Schlusssatz führte …</title>
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		<updated>2025-11-25T21:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das Getränk entsteht doch erst später! Aus eben dieser Pampe. Formulierungen ausgebessert – was zu einem langen Schlusssatz führte …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Musikstil siehe [[Cumbia Andina]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chicha de jora en vaso.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Chicha de Jora&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chicha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|ˈtʃi.tʃa}}) ist ein Getränk aus dem gesamten [[Anden]]raum [[Südamerika]]s, das aus [[Mais]] gewonnen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lai.fu-berlin.de/forschung/lehrforschung/symbolische_repraesentationen/keru_und_holzkreuz/chicha/index.html |titel=Chicha |datum=2010-06-09 |sprache=de |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde schon von den [[Inka]]s getrunken und wird im Allgemeinen durch [[Fermentation]] verschiedener Pflanzen durch [[Speichel]] ([[Amylasen]] im Speichel zersetzen die [[Maisstärke]] zu Zucker) gewonnen, daher auch der gelegentliche Name „Spuckebier“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Chicha de Chonta.jpg|mini|Herstellung von &amp;#039;&amp;#039;Chicha de Chonta&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Shuar]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortherkunft ist nicht völlig geklärt. Nach Angaben der [[Real Academia Española|Königlich Spanischen Akademie für Sprache]] und anderer Autoren leitet Chicha sich vom Wort &amp;#039;&amp;#039;chichab&amp;#039;&amp;#039; ab, einem Wort der Sprache der [[Kuna (Volksstamm)|Kuna]], das „Mais“ bedeutet. Nach anderen Quellen kommt Chicha vom [[Nahuatl]]-Wort &amp;#039;&amp;#039;chichiatl&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie „fermentiertes Wasser“ bedeutet. Die Bezeichnung Chicha wurde von den [[Vizekönigreich Neuspanien|Spaniern]] für alle [[Fermentation|fermentierten]] Getränke verwendet, welche sie in Amerika antrafen, auch wenn für die Zubereitung jeweils unterschiedliche lokal verfügbare Zutaten verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haucaycuzqui.jpg|mini|Abbildungen von Chichatrinkern im Kalenderbild zum &amp;#039;&amp;#039;Inti Raymi&amp;#039;&amp;#039; von [[Waman Puma de Ayala]].]]&lt;br /&gt;
Im [[Inkareich]] wurde Chicha aus [[Mais]], vor allem aus &amp;#039;&amp;#039;gekeimtem Mais&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Jora&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wiñapu&amp;#039;&amp;#039;), aber auch aus [[Quinoa]], [[Amarant (Pflanzengattung)|Amarant]], [[Kañiwa]], [[Oxalis tuberosa|Oca]], [[Geoffroea decorticans|Chañar]] und [[Peruanischer Pfefferbaum|Molle]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Bescherer Metheny, Mary C. Beaudry: &amp;#039;&amp;#039;Archaeology of Food.&amp;#039;&amp;#039; Rowman &amp;amp; Littlefield, 2015, ISBN 978-0-7591-2364-9, S.&amp;amp;nbsp;97.&amp;lt;/ref&amp;gt; hergestellt. Auf [[Quechua (Sprache)|Quechua]] heißt das Getränk &amp;#039;&amp;#039;Aqha&amp;#039;&amp;#039;. Dazu wurden aus Maismehl gebackene Fladen von Frauen gekaut, also mit Speichel getränkt. Die [[Stärke]] wird dabei durch [[Enzym]]e im Speichel zu [[Zucker]]n zerlegt. Deren wässerige Lösung beginnt mittels [[Hefen|Wildhefen]] zu [[Gärung|gären]]. Der Alkoholgehalt von Chicha reicht von 1 bis 6 [[Volumenprozent|% Vol.]], je nachdem, ob das Getränk zum täglichen Verzehr während der Arbeit oder für Feste wie das [[Inti Raymi]] hergestellt wurde. Der [[Inca Garcilaso de la Vega]] erklärte, das maßlose Trinken habe zu den Hauptlastern des Volkes gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieselotte und Theodor Engl: &amp;#039;&amp;#039;Die Eroberung Perus in Augenzeugenberichten.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1975, ISBN 3-423-01100-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zahlreiche andere zeitgenössische Texte bezeugen die Verwendung von Chicha als Alltags- und Festgetränk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Shuar]] und andere indigene Völker des [[Amazonasbecken |Amazonastieflandes]] stellen traditionell eine Form von Chicha aus [[Maniok|Yuca (Maniok)]] oder den Früchten der [[Pfirsichpalme]] (Chonta) her. Beide Rohstoffe werden weich gekocht und anschließend zerstampft, bevor Teile der Masse (meist von einer Frau) gekaut und wieder in den Topf gegeben werden. Danach kommt Wasser hinzu, während die Fruchtmasse mit den Händen ausgewrungen und gesiebt wird. Zum Schluss wird das Getränk zur Fermentation mindestens einen Tag stehen gelassen. Traditionell wird die Chicha in einem ausgehöhlten [[Flaschenkürbis]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alkoholfreie Variante ist [[Chicha morada]]. Dafür wird &amp;#039;&amp;#039;violetter Mais&amp;#039;&amp;#039; ausgekocht und kalt, mit Zucker und [[Limette]]nsaft verfeinert, als Limonade getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Venezuela]] ist besonders die [[Reis]]-Chicha verbreitet. Diese Variante wird zubereitet, indem Reis mit leicht angegorener [[Ananas]]&amp;amp;shy;schale und „Papelón“ ([[Rohrzucker]], der in Platten auskristallisiert ist) zusammen gekocht wird, bis er kein Wasser mehr aufnehmen kann. Anschließend wird die restliche Flüssigkeit mit dem Reis püriert, so dass sie dickflüssig wird. Diese wird je nach Geschmack einige Tage gären gelassen. &lt;br /&gt;
Als alkoholfreie Variante gibt es die Reis-Chicha mit Milch. Sie wird viel auf Straßen als kaltes Erfrischungsgetränk verkauft, das mit Milch statt Wasser und ohne Ananas zubereitet, dafür mit [[Zimt]] und gezuckerter [[Kondensmilch]] gereicht wird, wie eine Art Milchreis-Milchshake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Chile]], insbesondere in Zentralchile, wird Chicha aus vergorenen Äpfeln hergestellt. Das Getränk ähnelt [[Cidre]]. Es wird im Herbst und zu nationalen Feiertagen getrunken und ist sehr populär. In [[Curacaví]] wird Chicha aus Trauben hergestellt. Diese zwei Getränke sind somit nicht als Biere, sondern als Wein oder weinähnliche Getränke zu klassifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Getränk wurde auch die [[peru]]anische Form des [[Cumbia]] umgangssprachlich benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rosario Olivas Weston: &amp;#039;&amp;#039;La Cocina de los Incas.&amp;#039;&amp;#039; Universidad de San Martín de Porres, Lima 2006, ISBN 9972-54-062-6 (spanisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.rree.gob.pe/portal/cultural.nsf/ccc0a366ddbb164405256d55005c1657/88beaefa9e93c328052571b500560a2b/$FILE/Chasqui%2007%20alem%C3%A1n.pdf | wayback=20070212223616 | text=Chasqui, Kulturelles Blatt des Peruanischen Aussenministeriums, Juli 2005, Jahr 3, Nummer 7}} (PDF, deutsch; 1,98 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außereuropäisches Bier|Chicha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peruanische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-35371-56</name></author>
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