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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chiasma_opticum</id>
	<title>Chiasma opticum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:57:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chiasma_opticum&amp;diff=394617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Fehlenden Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-02-17T19:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chiasma opticum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{grcS|prefix=nein|χίασμα|chíasma}} „Kreuzung“, vom griechischen Buchstaben [[Chi]] ({{lang|grc|Χ}}), und der [[Latinisierung|latinisierten]] Form des griechischen {{lang|grc|ὀπτικόν|optikón}} „das Sehen betreffend“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sehnerv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kreuzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die [[Anatomie|anatomische]] Bezeichnung für die Kreuzungsstelle der [[Sehbahn]], wo Fasern des [[Sehnerv]]en (&amp;#039;&amp;#039;Nervus opticus&amp;#039;&amp;#039;) eines [[Auge]]s die Seite wechseln und in den gegenseitigen Sehstrang &amp;#039;&amp;#039;[[Tractus opticus]]&amp;#039;&amp;#039; ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray722-svg-de.svg|mini|[[Sehbahn]] mit Chiasma opticum (X)]]&lt;br /&gt;
Im Chiasma opticum kreuzen [[Nervenfaser]]n aus dem Auge einer Seite auf die Gegenseite. Das Ausmaß der kreuzenden Fasern [[Retinale Ganglienzelle|retinaler Ganglienzellen]] ist bei den einzelnen [[Wirbeltiere]]n unterschiedlich. Während bei [[Amphibien]] alle Fasern eines Sehnerven danach im kontralateralen Tractus opticus zu finden sind, beträgt der Anteil bei [[Primaten]] wie dem [[Mensch]]en etwa 50 %. Bei dieser Halbkreuzung der Sehnerven (&amp;#039;&amp;#039;Semidecussatio nervorum opticorum&amp;#039;&amp;#039;) ziehen jeweils nur die Fasern aus der medialen, nasenwärts (nasal) gelegenen Hälfte der [[Netzhaut]] zur gegenüberliegenden Seite und anschließend im Tractus opticus zur kontralateralen [[Gehirn]]hälfte. Die Fasern aus den lateralen, schläfenwärts (temporal) liegenden Retinahälften beider Augen bleiben dagegen ungekreuzt und ziehen im Tractus opticus zur gleichseitigen (ipsilateralen) Hirnhälfte. Für das nahezu vollständig [[Binokularsehen|binokular]] erfasste [[Gesichtsfeld (Wahrnehmung)|Gesichtsfeld]] eines Menschen ist diese Aufteilung optimal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theorien und Thesen zur Evolution und Funktion des Chiasma opticum werden behandelt unter [[Kontralateralität des Vorderhirns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung innerhalb der Sehbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brain MRI 150443 rgbca t1 t2 t2STIR misreg.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Chiasma opticum&amp;#039;&amp;#039; (Χ) im [[Magnetresonanztomographie|MRT]]-Bild]]&lt;br /&gt;
Lichtreize, die von den [[Photorezeptor]]en der [[Netzhaut]] aufgenommen und in ein Signal überführt wurden, werden schon innerhalb der Schichten der Retina neuronal aufgearbeitet. Die [[Neurit]]en der in der [[Netzhaut#Ganglienzellschicht|Ganglienzellschicht]] gelegenen dritten [[Afferent|afferenten]] Neuronen verlassen das Auge die Retinaschichten durchquerend – wie den [[Blinder Fleck (Auge)|blinden Fleck]] verursachend – an der [[Sehnervenpapille]] (&amp;#039;&amp;#039;Discus nervi optici&amp;#039;&amp;#039;) und bilden so den [[Sehnerv]] eines Auges, der von der [[Orbita|Augenhöhle]] aus durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Keilbein#Außenrelief|Canalis opticus]]&amp;#039;&amp;#039; in die [[Schädelhöhle]] tritt. Beim Menschen führen die beiden Sehnerven zusammen etwa 3 Millionen [[Nervenfaser]]n, jede ein nun von [[Myelinscheide]]n umhülltes [[Axon]], das in besonderer Weise aufgearbeitete Signale aus einem bestimmten Netzhautareal leitet, dem jeweiligen [[Rezeptives Feld|rezeptiven Feld]] seiner retinalen Ganglienzelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Abbildungseigenschaften des Auges werden Sinneszellen in nasenwärts gelegenen Retinagebieten durch Licht gereizt, das von Gegenständen ausgeht, die dem schläfenwärtigen Bereich des Gesichtsfeldes zuzuordnen sind. Die zur Mitte zu, nasal gelegene Retinahälfte nimmt also Reize aus der nach außen hin, temporal liegenden Hälfte des Gesichtsfeldes eines Auges auf; mit der temporalen Retinahälfte verhält es sich umgekehrt, ihr sind Reize zugeordnet, die beim Menschen vor seiner Nase liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere mit zwei Augen können mit beiden ähnliche Reize eines Gegenstandes aufnehmen, wenn ihre Augen so gestellt sind, dass sich die einäugig (monokular) wahrnehmbaren Gesichtsfelder überlappen. Beim Menschen ist dies, sein Gesicht prägend, schon ohne (konvergente) Augenbewegungen der Fall, und der beidäugig (binokular) wahrnehmbare Ausschnitt seines Gesichtsfeldes sehr groß. Lichtreize aus diesem Bereich werden bei nahezu parallel nach vorne ausgerichteten Augen meistenfalls so abgebildet, dass solche aus der linken binokularen Gesichtsfeldhälfte nasale Retinaareale des linken Auges und zugleich temporale Retinaareale des rechten Auges reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus den beiden unterschiedlichen Retinahälften erhaltenen Signale können in der gleichen Hirnregion empfangen und verglichen werden, wenn sie dort zusammengeführt werden. Dafür können die temporalen ungekreuzt zur gleichen Seite (ipsilateral) geführt, die nasalen dagegen gekreuzt werden; dann erhält die gleichseitige Hirnregion Signale von einander korrespondierenden Netzarealen beider Augen, die einer Abbildung von Reizen aus der gegenseitigen (kontralateralen) Gesichtsfeldhälfte entsprechen. Ein Vergleich der im einen und im anderen Auge entstandenen Signalmuster ermöglicht ein räumlich wahrgenommenes Sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Maß der Überkreuzung im Chiasma ist bei [[Wirbeltiere]]n recht unterschiedlich. Bei [[Amphibien]] kreuzen in der Regel 100 % der Fasern. Bei den meisten [[Vögel]]n kreuzen fast alle Fasern, bei [[Eulen]] sind es jedoch nur 60–70 %. Bei einigen [[Raubtiere]]n wechseln etwa 75 % der Fasern, bei vielen [[Huftiere]]n 90 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-Viktor Salomon et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie für die Tiermedizin.&amp;#039;&amp;#039; Enke Stuttgart. 2. erw. Aufl. 2008 ISBN 978-3-8304-1075-1, S. 564.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Primaten]] wie dem [[Mensch]]en kreuzen etwa die Hälfte der Sehnervenfasern, nur die nasalen, wobei im Chiasma die aus der Netzhautperipherie unter den [[Gelber Fleck (Auge)|makulären]] liegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arc&amp;amp;dev&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=G. Jeffery |title=Architecture of the optic chiasm and the mechanisms that sculpt its development |journal=Physiol. Rev. |volume=81 |issue=4 |pages=1393–414 |pmid=11581492 |date=2001-10 |url=http://physrev.physiology.org/cgi/content/full/81/4/1393 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jede sensorische Information, abgesehen vom Riechen, wird auch die optische zuerst über den [[Thalamus]] – genauer den dorsalen Anteil des [[Corpus geniculatum laterale]] im [[Metathalamus]] – geleitet und umgeschaltet, bevor sie die [[Großhirnrinde]], in diesem Fall die [[Visueller Cortex|Sehrinde]], erreicht, wo sie zu [[Visuelles System|visueller]] Information werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray1180.png|mini|Schematische Zeichnung eines Längsschnitts durch den [[Türkensattel]] der [[Schädelbasis]].&amp;lt;br /&amp;gt;Dargestellt sind Lagebeziehungen des &amp;#039;&amp;#039;Chiasma opticum&amp;#039;&amp;#039; (grau etwa in Bildmitte) zur [[Lamina terminalis]], dem III. [[Hirnventrikel|Ventrikel]], [[Arteria cerebri anterior|Gefäßen]], sowie der [[Hypophyse]] (mit [[Adenohypohyse]] (hellrot) vorne, [[Neurohypophyse]] (dunkelrot) hinten) und dem Hypophysenstiel (&amp;#039;&amp;#039;Infundibulum&amp;#039;&amp;#039;).]]&lt;br /&gt;
Das Chiasma opticum liegt als flaches Gebilde an der Hirnbasis, unterhalb der die Vorderwand des III. [[Hirnventrikel|Ventrikels]] bildenden [[Lamina terminalis]]. Zu beiden Seiten liegen je eine [[Arteria carotis interna|innere Halsschlagader]], darüber die vordere [[Arteria communicans posterior|Verbindungsarterie]], und hinten zu umfasst es scherenförmig das Infundibulum mit der [[Hypophyse]] (Hirnanhangdrüse). Wegen der engen Nachbarschaft können beispielsweise [[Hypophysenadenom|Geschwulste der Hirnanhangdrüse]] zu Sehstörungen führen, beispielsweise dem [[Chiasma-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Chiasma opticum in der Medianebene durchtrennt und damit die kreuzenden Fasern, so fallen beim Menschen die temporalen Gesichtsfeldhälften für jedes Auge fort, es kommt zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;bitemporalen Hemianopsie&amp;#039;&amp;#039;, mit starker Einschränkung des zweiäugigen Gesichtsfelds von beiden Seiten. Eine Durchtrennung des Tractus opticus einer Seite führt dagegen zu einer &amp;#039;&amp;#039;homonymen Hemianopsie&amp;#039;&amp;#039;, bei der die gegenseitigen Gesichtsfeldhälften beider Augen fortfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Axenfeld]] (Begründer), Hans Pau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch und Atlas der Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von [[Rudolf Sachsenweger]] u. a. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1980, ISBN 3-437-00255-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirnnerv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralnervensystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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