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	<title>Chiaravalle della Colomba - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-01T20:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Kloster Chiaravalle della Colomba&lt;br /&gt;
 | Bild = Abbazia di Chiaravalle della Colomba - Facciata.jpg&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Zisterzienserpriorat Chiaravalle della Colomba&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = 300px&lt;br /&gt;
 | Lage = [[Italien]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Emilia-Romagna|Region Emilia-Romagna]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Provinz Piacenza]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = [[Bistum Piacenza-Bobbio|Piacenza-Bobbio]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 44/55/34/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 9/58/25/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = IT-PC&lt;br /&gt;
 | Nummer = 111&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = [[Maria (Mutter Jesu)|Hl. Maria]]&lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1136&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1810&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = 1937&lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Clairvaux|Clairvaux]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = Clairvaux&lt;br /&gt;
 | Kongregation = Kongregation von Casamari&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = [[Kloster Fontevivo|Fontevivo]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Quartazzola|Quartazzola]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Brondolo|Brondolo]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Santa Maria in Strada|Santa Maria in Strada]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster San Martino di Bocci|San Martino di Bocci]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chiaravalle della Colomba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Claraevallis a Columba&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[italien]]isches [[Zisterzienser]]kloster und liegt in der Gemeinde [[Alseno]], an der [[Via Aemilia|Via Emilia]] zwischen [[Parma]] und [[Piacenza]] in der [[Emilia-Romagna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dokumente belegen die Existenz des Klosters ab 1136. Vermutlich erfolgte die Gründung auf Betreiben des [[Bischof]]s Arduin von Piacenza aber bereits 4 Jahre früher. Damit ist sie eine der frühen Niederlassungen der Zisterzienser in Italien (nach &amp;#039;&amp;#039;Bedini&amp;#039;&amp;#039; die neunte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Zisterzienserkloster überhaupt entstand 1098 mit dem [[Kloster Cîteaux]] in [[Burgund]], wenig später folgte das berühmte [[Kloster Clairvaux]] (1115). Chiaravalle wurde direkt von Mönchen aus Clairvaux gegründet, manches deutet darauf hin, dass [[Bernhard von Clairvaux]] persönlich beteiligt war. Die Gründung durch das burgundische Kloster kann man am Namen ablesen: Chiaravalle ist die italienische Weiterentwicklung des ursprünglich lateinischen Namens „claravallis“ (= helles Tal), Clairvaux die französische. Der Namenszusatz „della Colomba“ (Taube) bezieht sich auf eine Legende im Zusammenhang mit der Gründung: eine weiße Taube soll einen Zweig an der Stelle abgelegt haben, wo das Kloster gegründet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tradition der Zisterzienser ([[ora et labora]]) hat das Kloster Beachtliches zur [[Urbarmachung|Kultivierung]] der Sümpfe und [[Auwald|Auenwälder]] der [[Po-Ebene]] geleistet. Umfangreiche Schenkungen machten das Kloster schon bald so vermögend und mächtig, dass es zahlreiche weitere [[Filiation (Zisterzienser)|Tochterklöster]] in der Gegend gründen konnte. Unmittelbare Tochterklöster waren [[Kloster Fontevivo|Fontevivo]], [[Kloster Quartazzola|Quartazzola]], [[Kloster Brondolo|Brondolo]], [[Kloster Santa Maria in Strada|Santa Maria in Strada]] und [[Kloster San Martino di Bocci|San Martino di Bocci]]. Im Mittelalter erlebte die Abtei ihre Hochblüte. Sie wurde von &amp;#039;&amp;#039;Oberto il „Pelavicino“&amp;#039;&amp;#039; (1080–1148), dem Begründer der Familie [[Pallavicini (Adelsgeschlecht)|Pallavicino]], sowie seinem Verwandten, Corrado Cavalcabò, 1136–1143 mit erheblichen Ländereien einschließlich adliger Vasallen und deren Dörfern ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/oberto-i-pallavicino_(Dizionario-Biografico)/ Website Treccani]&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch 1248 wurde sie von den Truppen Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrichs II.]] fast völlig niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage und Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klostergrundriss.svg|mini|links|Typischer Grundriss einer Zisterzienserkirche]]&lt;br /&gt;
Durch [[Napoleon Bonaparte]] wurde die Abtei 1810 geschlossen und zur Pfarrkirche umgebaut. Die damit verbundenen Änderungen auch in der Ausstattung (Orgel, Bänke, Kanzel) prägen das Aussehen der Kirche bis heute. Von der kargen malerischen Ausstattung blieben nur einige Bruchstücke der [[Fresko|Fresken]] erhalten, von denen einige wenige in der Nachfolge [[Giotto di Bondone|Giottos]] stehen. Doch seit 1925 einige Umbauten des 17. Jahrhunderts wieder rückgängig gemacht worden sind, strahlt die [[Kirchenschiff|dreischiffige]], weiträumige Klosterkirche wieder ganz im Sinne der Ordensregel eine große Einfachheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des Klosters hält sich streng an die Vorgaben, die Bernhard erlassen hatte. Typisch für Zisterzienserkirchen sind der gerade [[Chor (Architektur)|Chorabschluss]] und die nahezu quadratischen [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]] rechts und links davon. Ursprünglich gab es zwei weitere Kapellen an den Stirnseiten des [[Querschiff]]s. Diese Anordnung, wie sie auch in der [[Kloster Pontigny|Abtei von Pontigny]] (Burgund) existierte, zeigt deutlich, dass viele [[Mönchtum|Mönche]] zugleich [[Priester (Christentum)|Priester]] gewesen sein müssen, die Kapellen für ihre täglichen [[Heilige Messe|Gottesdienste]] benötigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Bau ist der Wechsel zwischen roten [[Mauerziegel|Ziegeln]] und weißem [[Haustein]], zum Beispiel in den Bögen der Mittelschiff-[[Arkade]]n, die an die Kirche von [[Vézelay]] (1140) erinnern. Dies findet sich auch im [[Gotik|hochgotischen]] Eingangsbereich des [[Kapitelsaal]]s, der in seiner Feinheit [[Islamische Kunst|islamisch]] anmutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Kirche aus gelangt man in den [[Kreuzgang]], von dem aus alle wichtigen Gebäude erreicht werden können. Er ist das Herz der Anlage. Von Doppelsäulen gestützte [[Spitzbogen|spitzbogige]] Arkaden öffnen sich auf den Innenhof. Hier findet sich ein weiteres Meisterwerk der gotischen [[Steinmetz]]kunst: der Knoten in der Säule. Die symbolische Bedeutung dieses [[Ornament]]s, das auch in [[Böhmen]] sehr verbreitet ist, ist unbekannt. Im Kreuzgang haben sich die Fundamente eines Brunnenhauses erhalten – ähnlich dem von [[Kloster Maulbronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst – wie alle Zisterzienserklöster – abseits gelegene Abtei wird heute durch den Lärm der unmittelbar angrenzenden Autobahn beeinträchtigt. Dennoch konnte 1937 eine Gruppe von Zisterziensermönchen der Kongregation von [[Kloster Casamari|Casamari]] das Kloster als [[Abtei#Priorate|Priorat]] wieder besiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Abbazia di Chiaravalle della Colomba - Navata.jpg|Mittelschiff&lt;br /&gt;
Datei:Abbazia di Chiaravalle della Colomba - Coro e transetto sud.jpg|Altarraum&lt;br /&gt;
Datei:Abbazia di Chiaravalle della Colomba - Collaterale nord.jpg|Nördliches Seitenschiff&lt;br /&gt;
Datei:Abbazia di Chiaravalle della Colomba - Cortile.jpg|Kreuzgang&lt;br /&gt;
Datei:Abbazia di Chiaravalle della Colomba - Capitolo.jpg|Verzierungen am Eingang zum Kapitelsaal&lt;br /&gt;
Datei:Abbazia di Chiaravalle della Colomba5.JPG|Knoten in der Säule&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abbazia di Chiaravalle della Colomba}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chiaravalledellacolomba.it/ Offizielle Website der Abtei (italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte an der Via Francigena|[[Fiorenzuola d’Arda]] 6,1 km|[[Fidenza]] 16,2 km}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4421061-9|LCCN=nr96029859|VIAF=135318554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserkloster in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Emilia-Romagna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alseno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in der Emilia-Romagna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Emilia-Romagna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1136|ChiaravalledellaColomba]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1937|ChiaravalledellaColomba]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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