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	<title>Chiara Lubich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CustosEcc: /* Film */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Film&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chiara Lubich primo piano.jpg|mini|hochkant|Chiara Lubich (2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chiara Lubich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1920]] in [[Trient]], [[Trentino]] als &amp;#039;&amp;#039;Silvia Lubich&amp;#039;&amp;#039;; † [[14. März]] [[2008]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | zugriff= 2018-03-14 | url=http://www.fokolare.at:80/detail.php?id=277 | titel= Fokolare | archiv-url= https://web.archive.org/web/20080319033528/http://www.fokolare.at:80/detail.php?id=277 | archiv-datum= 2008-03-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Rocca di Papa]], bei Rom) war die Gründerin der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Fokolarbewegung]], die sich für Liebe und Ökumene einsetzt. Ihren Taufnamen Silvia ersetzte sie 1943 durch Chiara, als sie das Gelübde für ein „geweihtes Leben“ im [[Dritter Orden|Dritten Orden]] der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Chiara Lubich wurde als ältestes von vier Kindern in eine Arbeiterfamilie geboren. Schon in der Familie wurde sie mit der Auseinandersetzung zwischen [[Christentum]] und [[Marxismus]] konfrontiert: Ihre Mutter war überzeugte Christin, ihr Vater [[Sozialismus|Sozialist]], ihr Bruder Redakteur bei der kommunistischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[L’Unità]]&amp;#039;&amp;#039; und während des italienischen [[Faschismus]] [[Partisan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chiara Lubich wurde zunächst 1938 Volksschullehrerin. Sie unterrichtete anschließend in verschiedenen Trentiner Dörfern und begann an der [[Universität Venedig]] das Studium der [[Philosophie]]. Eine Beendigung des Studiums war wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geprägt durch die Erlebnisse des Krieges und ihr stark ausgeprägtes christliches und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein gründete sie 1943 die Fokolar-Bewegung, die heute in 182 Ländern verbreitet ist und deren Präsidentin sie bis zu ihrem Tod war. Die Inspiration dazu hatte sie vor dem Schweizer [[Kloster Einsiedeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2018/may/documents/papa-francesco_20180510_visita-loppiano-focolari.html|titel=Ansprache von Papst Franziskus am 10. Mai 2018 in Loppiano |abruf=2025-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Spiritualität war geformt durch die mystische Begegnung mit dem verlassenen Jesus. Ihr Aussage drückte diese Erfahrung deutlich aus: „Ich habe nur einen Bräutigam auf Erden: Jesus den Verlassenen. Ich habe keinen Gott außer ihm.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Kronreif |url=https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/964.html#_ftn8 |titel=Jenseits des Dialogs. Erfahrungen in der Begegnung der Fokolar-Bewegung mit Atheisten |werk=Theologischer Leseraum, Universität Innsbruck |datum=2012-05-22 |abruf=2023-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwarb große Anerkennung durch ihre Bemühungen um die [[Ökumenische Bewegung|Ökumene]] und den [[Interreligiöser Dialog|interreligiösen Dialog]]. Für ihr Werk wurden ihr eine Vielzahl von internationalen Preisen und [[Ehrendoktor]]aten verliehen. Sie war Ehrenpräsidentin der [[World Conference on Religion and Peace]] (WCRP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chiara Lubich starb 2008. Unter Anteilnahme von 30.000 Menschen fand die Trauerfeier in der Basilika [[Sankt Paul vor den Mauern|St. Paul vor den Mauern]] in Rom statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aschoff, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Nachfolgerin als Präsidentin der Fokolarbewegung wurde [[Maria Voce]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechungsprozess ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 wurde das Verfahren der Seligsprechung von Chiara Lubich eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.archivioradiovaticana.va/storico/2015/01/20/seligsprechung_verfahren_f%C3%BCr_chiara_lubich_er%C3%B6ffnet/de-1119065|titel=Seligsprechung: Verfahren für Chiara Lubich eingeleitet|hrsg=Radio Vatikan|datum=2015-01-20|zugriff=2017-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Großkreuz]] des [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Verdienstordens der Italienischen Republik]] (2003)&lt;br /&gt;
* [[Preis zur Verteidigung des Friedens]] 2001&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland (2000)&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Menschenrechtspreis]] 1998&lt;br /&gt;
* [[UNESCO-Preis für Friedenserziehung]] 1996&lt;br /&gt;
* [[Augsburger Friedenspreis]] 1988&lt;br /&gt;
* [[Templeton-Preis]] 1977&lt;br /&gt;
* Zahlreiche weitere Auszeichnungen, Ehrendoktorwürden und Ehrenbürgerschaften&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.focolare.org/page.php?codcat2=876&amp;amp;codcat1=247&amp;amp;lingua=EN&amp;amp;titolo=focolare%20movement&amp;amp;tipo=recognitions | wayback=20080319091818 | text=Liste von Auszeichnungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schrei der Gottverlassenheit. Der gekreuzigte und verlassene Jesus in Geschichte und Erfahrung der Fokolar-Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; Neue-Stadt-Verlag, München 2001, ISBN 3-87996-537-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst, richtig zu lieben! Wie hat Jesus geliebt?&amp;#039;&amp;#039; In: Brief an die Freunde. Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche, Nr. 30, Juni 2008, S. 17.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die große Sehnsucht unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Jahreslesebuch. Neue-Stadt-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-87996-755-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottes Wort für hier und heute&amp;#039;&amp;#039;. Biblisch inspiriert leben. Neue-Stadt-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-87996-927-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Freiheit befreit&amp;#039;&amp;#039;. Über die frohe Botschaft vom Willen Gottes. Neue-Stadt-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-87996-905-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aschoff, Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Ein wunderbares Werkzeug der Gnade Gottes. Zum Tode von Chiara Lubich, Gründerin der Fokolar-Bewegung&amp;#039;&amp;#039;, in: Brief an die Freunde. Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche, Nr. 30, Juni 2008, S. 16.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefan Ulz |Titel=Dreifaltigkeit leben. Trinitarische Anthropologie bei Chiara Lubich |Verlag=Echter |Ort=Würzburg |Datum=2019 |ISBN=9783429054014 |Kommentar=zugleich Dissertation Universität Graz}}&lt;br /&gt;
* Walser, Sebastian: Die Fokolar-Bewegung. Ausbreitung und Wirken in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR (Konfessionskundliche und kontroverstheologische Studien, Bd. 84). Paderborn: Bonifatius 2022.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Vogl, Sebastian Walser (Hrsg.): Geistliche Frauen des 20. Jahrhunderts. Neu- und Wiederentdeckungen (= Theologie des geistlichen Lebens. Nr. 1). LIT, Berlin / Münster 2020.&lt;br /&gt;
* Sebastian Walser: Art. Lubich, Chiara. In: BBKL Bd. XLII (2021), Sp. 856–866.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
2020 wurde über sie der italienische Film „Chiara Lubich – L&amp;#039;amore vince tutto“ (deutsch: „Chiara Lubich – Die Liebe besiegt alles“) gedreht, der am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2021 uraufgeführt wurde. [[Christiana Capotondi]] spielte Silvia/Chiara Lubich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chiara Lubich}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11857468X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11857468X}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/chiara-lubich}}&lt;br /&gt;
* [http://religion.orf.at/projekt03/religionen/biographien/bi_lubich_fr.htm Biografie von Religion.orf.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.fokolar-bewegung.de/seite/chiara-lubich Biografie auf fokolar-bewegung.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11857468X|LCCN=n/79/58691|NDL=00621022|VIAF=114546179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubich, Chiara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenische Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründer einer katholischen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalen Ordens vom Kreuz des Südens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Menschenrechtspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Ligurien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Latium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Kampanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Palermo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Argentinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fokolarbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffneter Seligsprechungsprozess]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Trient)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Augsburger Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lubich, Chiara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lubich, Silvia&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienische Ordensfrau, Gründerin der Fokolarbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trient]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rocca di Papa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CustosEcc</name></author>
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