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	<title>Chevenez - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 26. Februar 2026 um 14:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Chevenez&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Chevenez.wappen.png&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Porrentruy (Bezirk)|Porrentruy]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Haute-Ajoie]]&lt;br /&gt;
| BFS = 6780&lt;br /&gt;
| PLZ = 2906&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.393061&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.000014&lt;br /&gt;
| HÖHE = 491&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 21.73&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 643&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
| BILD = Chevenez-Colonges.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Chevenez 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chevenez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|frz.]] [{{IPA|ʃəvˈnɛː}}], im [[Franc-Comtois|einheimischen Dialekt]] [{{IPA|tövˈneː}}]; veraltet deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kevenach,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Blocher]], Emil Garraux: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ortsnamenbüchlein für die Westschweiz, das Tessin und Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, bearbeitet und erweitert von [[August Steiger]]. Hirzen, Basel 1953, S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kövenach, Kefenach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;np&amp;quot;&amp;gt;Nicolas Pépin, &amp;#039;&amp;#039;Chevenez JU (Porrentruy)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG)&amp;#039;&amp;#039;, Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;243.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf in der Gemeinde [[Haute-Ajoie]], Kanton [[Kanton Jura|Jura]]. Bis Ende 2008 bildete sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Chevenez-LBS H1-013508.tif|mini|280px| Luftbild (1950)]]&lt;br /&gt;
Chevenez liegt auf {{Höhe|491|CH}}, sechs Kilometer westsüdwestlich des Bezirkshauptorts [[Porrentruy]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Pruntrut;&amp;#039;&amp;#039; Luftlinie). Das ehemalige Strassenzeilendorf erstreckt sich in einer Talmulde der westlichen [[Ajoie]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Elsgau)&amp;#039;&amp;#039;, am Nordfuss des [[Faltenjura|Kettenjuras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 21,7&amp;amp;nbsp;km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst im Zentralteil die 300 bis 500&amp;amp;nbsp;m breite Niederung des Trockentals von Chevenez, das sich nach Osten zur [[Allaine]] hin öffnet. Noch auf dem Boden von Chevenez auf halbem Weg nach Porrentruy befindet sich in diesem Tal die [[Karstquelle]] [[Creux-Genat]], die aber nur zeitweise Wasser schüttet. Im Süden erstreckt sich die Gemeindefläche bis auf den [[Jura (Gebirge)|Jurakamm]] der [[Lomont (Berg)|Lomontkette]], über welche die Landesgrenze zwischen der Schweiz und [[Frankreich]] verläuft. Hier befindet sich die höchste Erhebung von Chevenez mit {{Höhe|923|CH}} Der Nordhang dieser Kette ist dicht bewaldet und weist einige Tälchen auf, die aber zumeist kein Fliessgewässer enthalten. Die westliche Abgrenzung bildet das Tal &amp;#039;&amp;#039;Fond de Vaux&amp;#039;&amp;#039;, die Ostgrenze liegt in der &amp;#039;&amp;#039;Combe Vaillard&amp;#039;&amp;#039;. Nördlich des Tals von Chevenez reicht das Gemeindegebiet auf die sanft nach Süden geneigte [[Tafeljura]]hochfläche (bis {{Höhe|615|CH}}) der westlichen Ajoie. Das ganze Gebiet ist verkarstet und zeigt kaum oberirdische Fliessgewässer. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 41 % auf Wald und Gehölze und 56 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Chevenez gehören mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Chevenez waren [[Roche-d’Or]], [[Rocourt JU|Rocourt]], [[Fahy]], [[Bure JU|Bure]], [[Courtedoux]] und [[Bressaucourt]] im Kanton Jura sowie [[Montancy]] und [[Glère]] im angrenzenden [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Vor der Gemeindefusion gehörte Chevenaz mit 643 Einwohnern (Ende 2007) zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern waren 93,7 % französischsprachig und 4,2 % deutschsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Chevenez belief sich 1850 auf 952 Einwohner, 1900 auf 901 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde eine deutliche Bevölkerungsabnahme registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Chevenez ist dank der fruchtbaren Böden in der Umgebung noch stark [[landwirtschaft]]lich geprägt. Von Bedeutung ist vor allem die [[Milch]]produktion und der [[Getreide]]anbau, früher auch die [[Pferdezucht]]. Im sekundären Sektor bietet eine [[Maschinenbau|Maschinenfabrik]] Arbeitsplätze an, im 19. Jahrhundert hatte auch die [[Uhr]]enindustrie einen gewissen Stellenwert. Trotzdem sind viele Erwerbstätige Wegpendler, die in der Region Porrentruy arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde liegt an der Regionalstrasse von Porrentruy nach [[Pont-de-Roide-Vermondans]] in Frankreich. Im Rahmen des Baus der Autobahn [[A16 (Schweiz)|A16]], wurde ganz im Osten des Gemeindegebiets die Halbanschlussstelle Chevenez errichtet. Durch den Postautokurs auf der Strecke von Porrentruy nach [[Damvant]] ist Chevenez an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Sur Vannez]] ist ein befestigter Sporn mit Funden aus der [[Jungsteinzeit]]. Die dreiseitig durch die natürliche Umgebung und auf der vierten Seite durch einen [[Abschnittswall]] geschützte Anlage ist der älteste Hinweis auf die Besiedlung dieses Raumes. Seine erste Erwähnung findet das Dorf bereits ums Jahr 814 als &amp;#039;&amp;#039;Chaviniacus&amp;#039;&amp;#039;, danach erst wieder ab Ende des 12. Jahrhunderts als &amp;#039;&amp;#039;Givinei, Chiuini, Chiuene, Chiuenir&amp;#039;&amp;#039;, im 14. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Cheveney, Zschyveney&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname ist eine Ableitung vom lateinischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Cavinius&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[keltisch]]en Ortsnamensuffix &amp;#039;&amp;#039;-akos/[[-acum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=np/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Ländereien auf dem Gemeindegebiet gehörten dem Kloster [[Saint-Ursanne]]. [[1474]] kam Chevenez an das [[Fürstbistum Basel]]. Im 16. Jahrhundert wurde es Hauptort einer der fünf Meiereien &amp;#039;&amp;#039;(mairies)&amp;#039;&amp;#039; in der Ajoie. Im [[Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieg]] wurde das Dorf stark in Mitleidenschaft gezogen. Während der Unruhen von 1730–40 revoltierten die Dorfbewohner gegen die fürstbischöfliche Obrigkeit. In den Jahren 1764, 1796 und 1802 richteten Dorfbrände grosse Schäden an der Bausubstanz an. Von 1793 bis 1815 gehörte Chevenez zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton [[Kanton Bern|Bern]] und am 1. Januar 1979 an den neu gegründeten Kanton Jura. Die Gemeinde wurde mit Wirkung auf den 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2009 mit [[Damvant]], [[Réclère]] und [[Roche-d’Or]] zur neuen Gemeinde [[Haute-Ajoie]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Haute-Ajoie}}&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche Saint-Maurice stammt zur Hauptsache aus der Periode von 1841–44, hat aber den polygonalen Chor von 1632 mit einem [[Spätgotik|spätgotischen]] Hauptaltar des Vorgängerbaus bewahrt. Im Ortskern sind noch zahlreiche typische Häuser der Ajoie aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. Am westlichen Dorfrand steht die Kapelle Notre-Dame-du-Sacré-Cœur, 1420 erbaut und 1966 umfassend restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Chenevez-Eglise.jpg|Kirche Saint-Maurice&lt;br /&gt;
Datei:Chenevez-Ecole.jpg|Schulhaus&lt;br /&gt;
Datei:Chevenez-Restaurant.jpg|Restaurant du Cheval Blanc&lt;br /&gt;
Datei:Chenevez-Route.jpg|Route de Besançon&lt;br /&gt;
Datei:Chenevez-Chapelle.jpg|Capelle de Notre Dame&lt;br /&gt;
Datei:Centre Équestre de Chevenez (2019).jpg|Centre Équestre / Reitzentrum Chevenez&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2983|Autor=Dominique Prongué}}&lt;br /&gt;
* [[Société jurassienne d’émulation]]: &amp;#039;&amp;#039;Guide archéologique du Jura et du Jura bernois.&amp;#039;&amp;#039; Porrentruy 1997 S. 39–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.juranet.ch/localites/communes/ajoie/Chevenez.htm Informationen über Chevenez]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2355|Chevenez|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Porrentruy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4796586-1|VIAF=244310263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haute-Ajoie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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