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	<title>Cherut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cherut&amp;diff=444031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: Stil</title>
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		<updated>2025-05-06T17:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige Partei. Zum Ort siehe [[Cherut (Moschaw)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cherut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|חֵרוּת&amp;amp;lrm;|prefix=0|de=Freiheit|en=Herut}}, eigentlich {{he|תְּנוּעַת הַחֵרוּת&amp;amp;lrm;|Tnūʿat haCherūt|de=Freiheitsbewegung}}) war von 1948 bis 1988 die Parteiorganisation des [[Revisionistischer Zionismus|Revisionistischen Zionismus]] in Israel. Diese [[Konservatismus|konservativ]]-[[Nationalismus|nationalistische]] Bewegung war in den ersten drei Jahrzehnten nach der Staatsgründung die stärkste Oppositionspartei zur regierenden israelischen [[Avoda (Partei)|Arbeitspartei]]. Zusammen mit der [[Miflaga Liberalit Jisra’elit|Liberalen Partei]] und kleineren Mitte-rechts-Parteien bildete Cherut ab 1973 den [[Likud]]-Block und kam 1977 unter Führung [[Menachem Begin]]s erstmals an die Regierung. 1988 löste sich die Cherut zugunsten des Likud auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolffsohn&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Wolffsohn]], Douglas Bokovoy: &amp;#039;&amp;#039;Israel: Geschichte, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft (1882–2001)&amp;#039;&amp;#039;; Springer-Verlag 2013, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Menachem Begin (997008136790205171).jpg|mini|Menachem Begin spricht bei einer Parteiveranstaltung, im Hintergrund ein Bild von Zeʾev Jabotinsky (1948)]]&lt;br /&gt;
Cherut wurde 1948 durch [[Menachem Begin]] als politischer Nachfolger der Untergrundorganisation [[Irgun]] gegründet, die unter anderem für den Anschlag auf das [[King David Hotel|König-David-Hotel]] in Jerusalem im Jahre 1946 verantwortlich war. Die Gründung der Partei stellte eine Herausforderung für die Partei &amp;#039;&amp;#039;Hatzohar&amp;#039;&amp;#039; ({{he|הצה&amp;quot;ר&amp;amp;lrm;}}; Allianz der Revisionistischen Zionisten) dar, die 1925 von Begins Vorgänger [[Wladimir Zeev Jabotinsky|Zeʾev Jabotinsky]] initiiert worden war. Hatzohar löste sich nach ihrem Misserfolg bei der ersten [[Parlamentswahl in Israel 1949|Knesset-Wahl 1949]] zugunsten der Cherut auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich von Begins Besuch in [[New York City]] verglichen in einem [[Leserbrief]], der am 4. Dezember 1948 in der [[New York Times]] veröffentlicht wurde, über 20 jüdische Intellektuelle, darunter [[Albert Einstein]] und [[Hannah Arendt]], die Cherut mit „[[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] und [[Faschismus|faschistischen]] Parteien“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/AlbertEinsteinLetterToTheNewYorkTimes.December41948 New Palestine Party. Visit of Menachen Begin and Aims of Political Movement Discussed. A letter to The New York Times. Saturday December 4, 1948 by Albert Einstein, Hannah Arendt, Sidney Hook, et al.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten [[Knesset]] war die Cherut mit 14 Sitzen nur eine der mittelgroßen [[Politische Parteien in Israel|Parteien]]. Die Partei hatte den Ruf, außerhalb des gemäßigten israelischen [[Mainstream]]s zu stehen, und [[David Ben-Gurion]] sagte in einem bekannten Zitat, er würde mit jeder Partei außer der Cherut und der kommunistischen [[Maki (Partei)|Maki]] koalieren. Ben Gurion vermied es auch, Begin bei seinem Namen zu nennen, sondern verwies stattdessen auf „das (Knesset-)Mitglied, das neben Herrn [[Jochanan Bader|Dr.&amp;amp;nbsp;Bader]] sitzt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herut1956.jpg|mini|hochkant|Mitgliedsausweis der Cherut (1956)]]&lt;br /&gt;
Die Partei wuchs in der Folge leicht, vorrangig aus einer Ablehnungshaltung der [[Mizrachim|misrachischen]] Israelis gegenüber der Arbeitspartei heraus. In den Jahren 1951 und 1952 nahm die Cherut eine ablehnende Haltung gegenüber dem [[Luxemburger Abkommen]] mit [[Deutschland]] ein und konnte aufgrund der verbreiteten Ablehnung dieses Wiedergutmachungsabkommens an Popularität gewinnen. Im Jahre 1965 wurde die Partei zwar mit der [[Miflaga Liberalit Jisra’elit|Liberalen Partei Israels]] zum [[Gachal]]-Block vereinigt, sie behielt aber auch dann ihre eigenen Strukturen bei und dominierte das neue Bündnis. Die zuvor wegen ihrer terroristischen Vergangenheit geächtete Cherut erfuhr durch die Allianz mit den gemäßigten Liberalen einen bedeutenden Legitimitätsschub.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn, Douglas Bokovoy: &amp;#039;&amp;#039;Israel. Grundwissen-Länderkunde Geschichte Politik Gesellschaft Wirtschaft (1882–1996).&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Leske+Budrich, Opladen 1996, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des [[Sechstagekrieg]]s und des Anwachsens nationalistischer Tendenzen im Jahre 1967 brachte der Gachal-Block (und damit die Cherut) bereits 22 Sitze in eine [[Große Koalition]] ein, Begin und [[Josef Sapir]] von den Liberalen wurden [[Minister ohne Geschäftsbereich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach den Neuwahlen im Jahre 1969 blieb die Cherut noch eine weitere Amtszeit an der Regierung, trat aber 1970 wegen des [[Rogers-Plan]]es aus der Regierung aus. Im Jahre 1973 kam es zu einer weiteren Vereinigung, und Gachal bildete mit anderen konservativen Parteien den [[Likud]], aber auch diesmal blieb die Cherut die bestimmende Kraft. Im Jahre 1977 konnte sie als Teil des Likud-Bündnisses die Wahl gewinnen und trat damit aus der Rolle der Oppositionspartei heraus. Begin und seine Nachfolger im Amt des Parteichefs der Likud-Partei, wie [[Jitzchak Schamir]], kamen aus der Cherut. Im Jahre 1988 vereinigten sich die Parteien des Likud-Bündnisses auch formell und die Cherut hörte auf, unabhängig zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei ihre Unabhängigkeit verloren hatte, wurde sie im Jahre 1998 von nationalistischen Likud-Abweichlern wiedergegründet. Die neue Cherut (&amp;#039;&amp;#039;Cherut haChadasch&amp;#039;&amp;#039;) (siehe [[Cherut, die nationale Bewegung]]) wurde von [[Benny Begin]] und später von [[Michael Kleiner (Politiker)|Michael Kleiner]] angeführt. Nach zwei erfolglosen Knesset-Wahlen 2003 und 2006 gingen die beiden jedoch wieder vor der Knesset-Wahl 2009 zum Likud, und Cherut trat nicht mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Sitze in der [[Knesset]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Nur Daten vor der Gründung des Likud berücksichtigt – Zahlen der Gachal-Bewegung schließen die der Liberalen Partei ein&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Cherut&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Gachal&lt;br /&gt;
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|2. Knesset&lt;br /&gt;
|3. Knesset&lt;br /&gt;
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|5. Knesset&lt;br /&gt;
|6. Knesset&lt;br /&gt;
|7. Knesset&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nachum Orland: &amp;#039;&amp;#039;Die Cherut. Analyse einer rechtsorientierten israelischen Partei.&amp;#039;&amp;#039; Tuduv, München 1983.&lt;br /&gt;
* Jechiʿam Weitz: &amp;#039;&amp;#039;From Underground to Political Party: The Foundation of the Herut Movement&amp;#039;&amp;#039;. Haifa 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4009907-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1988]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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