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	<title>Cherax destructor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cherax_destructor&amp;diff=2867308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: /* Weblinks */ +1 weblink</title>
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		<updated>2026-02-17T11:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +1 weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cherax destructor&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Ellen Clark|Clark]], 1936&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cherax&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Parastacidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Großkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Astacidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pleocyemata&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Zehnfußkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Decapoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Cherax destructor by OpenCage.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in seiner australischen Heimat Yabby oder Yabbie genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Art]] der [[Zehnfußkrebse]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Parastacidae]]. Er ist in [[Australien]] heimisch und lebt im [[Süßwasser]]. Er ist ein beliebter Speise- sowie Aquarienkrebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das [[Carapax#Krebstiere|Rostrum]] von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; ist doppelt so lang wie an seiner Basis breit und reicht bis an das dritte Segment der ersten Antennen. Das Rostrum besitzt jeweils seitlich einen Stachel. Der [[Carapax]] ist kürzer als das [[Abdomen (Gliederfüßer)|Abdomen]], etwas breiter als hoch und doppelt so lang wie breit. Die quer über den Carapax verlaufende Vertiefung (postcervical groove) ist sehr deutlich. Der Carapax ist fein punktiert. Das [[Telson]] besitzt jeweils einen kleinen Stachel am seitlichen Rand. Die großen [[Chela (Gliederfüßer)|Scheren]] am ersten [[Schreitbein]]paar sind lang und kräftig. Ihr oberer Rand besitzt viele [[Tuberkel]], der untere Rand ist glatt. Die inneren Kanten der Scherenfinger sind nur schwach gezahnt. Größe und Form der Scheren scheint zwischen Individuen dieser Art zu variieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clark&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Exemplare der Art erreichen eine Körperlänge von 20 Zentimeter und ein Lebendgewicht von mehr als 200 Gramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frost&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; kann erheblich variieren, ist aber meist oliv-grün bis braun. Schwarze, blaue oder rote Tiere wurden jedoch bereits gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt; Im Aquarienhandel sind blau gefärbte Tiere weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; ist in Australien, in den Bundesstaaten [[Victoria (Australien)|Victoria]], [[New South Wales]], im südlichen [[Queensland]], [[South Australia]] und in Teilen des [[Northern Territory]] verbreitet. Sein Verbreitungsgebiet ist das größte aller australischen Flusskrebsarten, mit einer Nord-Süd-Erstreckung von etwa 3000 Kilometern. Die natürlichen Vorkommen liegen in zwei großen natürlichen Einzugsgebieten, demjenigen des [[Murray River]], einschließlich seines Nebenflusses [[Darling River]] und einigen Vorkommen in Fließgewässern des östlich anschließenden, [[endorheisch]]en Einzugsgebiets des [[Lake Eyre]]. Da östlich davon [[Arides Klima|aride]] Gebiete ohne dauerhafte Fließgewässer anschließen, ergibt sich eine natürliche Grenze nach Osten hin. Im Südosten, im Einzugsgebiet des [[Wimmera River]] und [[Glenelg River (Indischer Ozean)|Glenelg River]] liegt das kleine Verbreitungsgebiet der Unterart &amp;#039;&amp;#039;albidus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unmack&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art kann bei feuchtem Wetter ihre Wohngewässer verlassen und weit über Land wandern, so kann sie auch die Wasserscheide zwischen benachbarten Einzugsgebieten überwinden und isolierte Teiche besiedeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frost&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] der IUCN wird &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet als gefährdet (vulnerable) eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Tatsächlich wird die Art, wegen ihrer weiten Verschleppung aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet in andere Regionen Australiens, etwa auch nach Westaustralien, dort eher als Bedrohung der Biodiversität eingestuft. Die Art ist wegen der kommerziellen Haltung weit verbreitet worden und außerdem ein beliebtes Aquarientier. Einige seltene Flusskrebsarten mit kleinem Verbreitungsgebiet sind in Gefahr, von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; verdrängt zu werden, nachdem dieser in ihre vorher isolierten Wohngewässer künstlich eingesetzt worden war. Das kann auch Arten betreffen, die größer werden als er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung in Europa ===&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; liegen Angaben über etablierte Populationen nur aus dem Mittelmeerraum, aus Italien und Spanien, vor. In den Gebieten weiter nördlich wird wohl aufgrund der niedrigen Temperaturen im Winter eine Etablierung verhindert, obwohl die Art immer wieder von Aquarianern ausgesetzt wird, ohne sich aber dauerhaft etablieren zu können. Die Vorkommen in Italien und Spanien gehen auf Zucht als Speisekrebs zurück. Da die Art, ebenso wie die autochthonen europäischen Flusskrebse, empfindlich gegenüber der [[Krebspest]] (&amp;#039;&amp;#039;Aphanomyces astaci&amp;#039;&amp;#039;) ist, wird sie in Europa durch dagegen resistentere amerikanische Flusskrebse verdrängt. Sie ist aber etwas resistenter zumindest gegen die weniger virulenten Stämme des Schadpilzes als der europäische [[Edelkrebs]] &amp;#039;&amp;#039;Astacus astacus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mrugala&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer Überprüfung der bisher bekannt gewordenen italienischen neozoischen Vorkommen im Jahr 2022 konnte keines der Vorkommen bestätigt werden, die Art ist vermutlich in Italien wieder erloschen. Wahrscheinlichster Grund ist die Ausbreitung des [[Roter Amerikanischer Sumpfkrebs|Roten Amerikanischen Sumpfkrebses]] (&amp;#039;&amp;#039;Procambarus clarkii&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vecchioni&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Aufnahme in die [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung]] besteht für den Yabby in der Europäischen Union theoretisch ein Handelsverbot, auch für die Haltung in Aquarien. Dies wird aber, Stand 2025, weder beachtet noch durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cherax destructor female eggs CSIRO.jpg|mini|Eine Woche alte, 2–3 mm große Eier, angeheftet an den [[Pleopod]]en]]&lt;br /&gt;
Fortpflanzung scheint bei &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; abhängig von der Wassertemperatur und Tageslänge. Wenn im Frühling oder frühem Sommer die Wassertemperatur über 15 °C steigt, erfolgt die Begattung. Die Weibchen laichen zwischen Oktober und Januar, befruchtete Eier werden an den [[Schwimmbein]]en befestigt. Die Eier sind oliv-grün gefärbt und etwa 2 Millimeter lang und eher oval. Junge Weibchen produzieren 100 bis 300 Eier, ältere mehr als 1000. Die Inkubation dauert je nach Wassertemperatur zwischen 19 und 40 Tagen. Nachdem die Jungtiere schlüpfen, verbleiben sie einige Wochen am Muttertier und durchlaufen einige Häutungsstadien. Sobald die Jungtiere das Weibchen verlassen, kann es, sofern die Umweltbedingungen es zulassen, erneut laichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juvenile &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; können bei optimalem Wachstum bereits nach 12 Monaten [[Geschlechtsreife]] erlangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt; Nach zwei bis drei Jahren sind sie etwa 10 Zentimeter lang und 320 Gramm schwer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pirsa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; ist in einer Reihe von Habitaten zu finden, etwa in Sümpfen, Bächen oder Flüssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt; Durch Besatz ist er heute in Teichen weit verbreitet, die zur Wasserversorgung an abseits gelegenen Farmen angelegt worden sind, auch abseits des natürlichen Verbreitungsgebiets. Trocknet ihr Habitat aus, graben sie bis zum feuchten Boden und verbleiben, bis erneut Wasser vorhanden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pirsa&amp;quot; /&amp;gt; Sie folgen mit ihren Bauten dem sinkenden Wasserspiegel. So wurden sie in mehr als drei Meter Tiefe im Grund eines ausgetrockneten Sees gefunden, der schon acht Jahre trocken lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frost&amp;quot; /&amp;gt; Sie leben eher auf schlammigen Gründen bei moderater Trübung als im klaren Wasser, da jenes mehr Schutz vor [[Prädator|Prädation]] bietet. Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 20 und 25 °C, Temperatur bis 1 °C bzw. 35 °C können kurzzeitig toleriert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt; Schon unterhalb von 16 °C stellen sie die Aktivität ein und verfallen in Starre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frost&amp;quot; /&amp;gt; Sie tolerieren eine weite Bandbreite von [[Salinität]] und Sauerstoffgehalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist eher nachtaktiv und verbleibt tagsüber in seinem Versteck. Nahrungssuche erfolgt meistens kurz vor Sonnenaufgang sowie kurz nach Sonnenuntergang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind opportunistische [[Allesfresser]], ernähren sich aber hauptsächlich von [[Detritus (Hydrologie)|Detritus]]. Die [[Exuvie]], das nach einer Häutung abgestreifte alte Exoskelett, wird ebenfalls gefressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pirsa&amp;quot; /&amp;gt; [[Kannibalismus]] kann vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele Krebse (wie die meisten Tiere) [[Cellulose]] mithilfe der [[Cellulase]]n ihrer [[Symbiose|Endosymbionten]] [[Katabolismus|abbauen]], besitzt &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; körpereigene ([[endogen]]e) Cellulase und ist damit bei der Energiegewinnung aus Cellulose nicht auf Endosymbionten angewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allardyce&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Art wird in Australien kommerziell gezüchtet, wichtigste Produzenten sind Südaustralien (etwa 14 t in den Jahren 1989/1990) und Westaustralien (etwa 40 t in den Jahren 1989/1990, zusammengefasst mit &amp;#039;&amp;#039;[[Cherax plebejus]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;David M. Holdich (1993): A review of astaciculture : freshwater crayfish farming. Aquatic Living Resources 6: 307 – 317, [[doi:10.1051/alr:1993032]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl es auch große, spezialisierte Zuchtbetriebe gibt, ist die Nutzung künstlicher Wasserbassins (Tränken für die Schafzucht) vorherrschend. Die Art wurde auch in andere Länder zur Aquakultur exportiert. In Europa existieren Zuchtbetriebe in Italien (Piemont). Der Transport dieser und einiger anderer Arten innerhalb Australiens wird als mögliche Bedrohung endemischer Flusskrebsarten auch kritisch gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Horwitz (1990): The translocation of freshwater crayfish in Australia: Potential impact, the need for control and global relevance. Biological Conservation 54: 291 – 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Italien und anderen Ländern wird die Einschleppung als [[Neozoon]] befürchtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Massimiliano Scalici, Stefania Chiesa, Francesca Gherardi, Marina Ruffini, Giancarlo Gibertini, Francesco Nonnis Marzano (2009): The new threat to Italian inland waters from the alien crayfish “gang”: the Australian Cherax destructor Clark, 1936. Hydrobiologia Volume 632, Issue 1: 341 – 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; ist allerdings, wie alle australischen Parastaciden, empfindlich gegenüber der [[Krebspest]]. Dies und seine hohen Temperaturbedürfnisse verhindern vermutlich eine Ansiedlung auch in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cherax&amp;#039;&amp;#039; ist eine artenreiche Gattung der Flusskrebse mit Verbreitung in Australien und Neuguinea, sie umfasst knapp 60 Arten. Die australischen Arten wurden auf morphologischer Basis 1969 durch [[Edgar Frederick Riek]] revidiert. Riek stellte dabei einen &amp;#039;&amp;#039;destructor&amp;#039;&amp;#039;-Artenkomplex mit vier Arten auf. Zwei davon, &amp;#039;&amp;#039;Cherax davisii&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cherax esculus&amp;#039;&amp;#039;, gelten heute als [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039;. Lange Zeit umstritten war der Status der vierten Art, &amp;#039;&amp;#039;Cherax albidus&amp;#039;&amp;#039;. Nach genetischen Untersuchungen wird sie heute meist als [[Unterart]] von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munasinghe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unmack&amp;quot; /&amp;gt; Einige Bearbeiter halten aber am Artstatus fest, andere sehen nur eine taxonomisch unbedeutende Lokalpopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch, auch wegen der etwas verworrenen Nomenklatur, ist die Abgrenzung zu weiteren Arten mit kleinem Verbreitungsgebiet. Besondere Verwirrung herrschte um den Artnamen &amp;#039;&amp;#039;Cherax rotundus&amp;#039;&amp;#039;, von Riek aus dem Einzugsgebiet des [[Severn River (Dumaresq River)|Severn River]] beschrieben und nach heutiger Auffassung darauf beschränkt. Ein weiteres von Riek beschriebenes Taxon, &amp;#039;&amp;#039;Cherax setosus&amp;#039;&amp;#039; wurde von diesem als Unterart von &amp;#039;&amp;#039;Cherax rotundus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, später als Unterart von &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; aufgefasst und gilt heute als eigene Art.&amp;lt;ref name=&amp;quot;McCormack&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist nur in kleinen, nicht permanent wasserführenden Bächen im küstennahen New South Wales zu finden. Eine weitere Art aus dem binnenländischen Murray-Einzugsgebiet wurde zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Cerax rotundus&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet und später als unbeschriebene Sippe abgetrennt, sie wurde 2005 als neue Art &amp;#039;&amp;#039;Cherax leckii&amp;#039;&amp;#039; beschrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coughran&amp;quot; /&amp;gt; sie lebt nur im Oberlauf des [[Clarence River (Tasmansee)|Clarence River]]. Eine weitere unbeschriebene Population aus dem Murray-Einzugsgebiet wurde 2021 als neue Art &amp;#039;&amp;#039;Cherax latimanus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;McCormack2&amp;quot; /&amp;gt; diese kommt [[Sympatrie|sympatrisch]] mit &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man den Unterartstatus von &amp;#039;&amp;#039;albidus&amp;#039;&amp;#039; akzeptiert, gibt es zwei Unterarten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor destructor&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cherax destructor albidus&amp;#039;&amp;#039; (Clark, 1936)&lt;br /&gt;
Beide wurden von Ellen Clark in derselben Arbeit erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clark&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ellen Clark |Titel=The freshwater and land crayfishes of Australia |Sammelwerk=Memoirs of Museum Victoria |Band=10 |Datum=1936 |Seiten=5-58 |Sprache=en |Online=[https://www.biodiversitylibrary.org/partpdf/271168 Online]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allardyce&amp;quot;&amp;gt;Allardyce, Benjamin J., Stuart M. Linton: &amp;#039;&amp;#039;Purification and characterisation of endo-β-1,4-glucanase and laminarinase enzymes from the gecarcinid land crab Gecarcoidea natalis and the aquatic crayfish Cherax destructor&amp;#039;&amp;#039; Journal of Experimental Biology, Band 211, Nr. 14, 2008, S. 2275–2287. [[doi:10.1242/jeb.017657]] (open access)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clark&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ellen Clark |Titel=The freshwater and land crayfishes of Australia |Sammelwerk=Memoirs of Museum Victoria |Band=10 |Datum=1936 |Seiten=5-58 |Sprache=en |Online=[https://www.biodiversitylibrary.org/partpdf/271168 Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coughran&amp;quot;&amp;gt;Jason Coughran (2005):  Cherax leckii n. sp.(Decapoda: Parastacidae): a new crayfish from coastal, northeastern New South Wales. Fishes of Sahul. 19(4): 191-196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frost&amp;quot;&amp;gt;Jack V. Frost (1975): Australia Crayfish. Freshwater Crayfish 2: 87–96. [[doi:10.5869/fc.1975.v2.87]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furse&amp;quot;&amp;gt;James M. Furse: The freshwater crayfish fauna of Australia: update on conservation status and threats. In  Darren Yeo, Neil Cumberlidge, Sebastian Klaus (editors): Advances in Freshwater Decapod Systematics and Biology. Crustaceana Monographs, Band 19. ISBN 978-90-04-20760-8. S. 273–296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN | Year=2012 | ID=4622 | ScientificName=Cherax destructor | YearAssessed=1996 | Assessor=Crandall, K.A. | Download=26. Juli 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;McCormack&amp;quot;&amp;gt;Robert B. McCormack &amp;amp; Jason Coughran (2011): Taxonomy, distribution and ecology of the Setose Yabby, Cherax setosus (Riek, 1951). Crustacean Research 40: 1–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;McCormack2&amp;quot;&amp;gt;Robert B. McCormack &amp;amp; Tarmo A. Raadick (2021): Cherax latimanus sp. nov., a new burrow-dwelling freshwater crayfish (Decapoda, Parastacidae) from the mid-Murray River catchment, Australia. Zootaxa 5026 (3): 344–374. [[doi:10.11646/zootaxa.5026.3.2]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mrugala&amp;quot;&amp;gt;Agata Mrugała, Lukáš Veselý, Adam Petrusek, Satu Viljamaa-Dirks, Antonín Kouba (2016): May Cherax destructor contribute to Aphanomyces astaci spread in Central Europe? Aquatic Invasions 11 (4): 459–468. [[doi:10.3391/ai.2016.11.4.10]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munasinghe&amp;quot;&amp;gt;D.H.N. Munasinghe, C.P. Burridge, C.M. Austin  (2004): The systematics of freshwater crayfish of the genus Cherax Erichson (Decapoda : Parastacidae) in eastern Australia re-examined using nucleotide sequences from 12S rRNA genes. Invertebrate systematics 18: 215–225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pirsa&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pir.sa.gov.au/fisheries/recreational_fishing/target_species/yabbie |titel=Yabbie |hrsg=Government of South Australia - Departement of Primary Industries and Regions SA (PIRSA) |datum=2013-01-18 |abruf=2013-01-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111114085213/http://www.pir.sa.gov.au/fisheries/recreational_fishing/target_species/yabbie |archiv-datum=2011-11-14 |offline=ja |archiv-bot=2024-11-14 22:51:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unmack&amp;quot;&amp;gt;P.J. Unmack, M.J. Young, B. Gruber, D. White, A. Kilian, X. Zhang, A. Georges (2019): Phylogeography and species delimitation of Cherax destructor (Decapoda: Parastacidae) using genome-wide SNPs. Marine and Freshwater Research 70: 857–869. [[doi:10.1071/MF18347]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vecchioni&amp;quot;&amp;gt;Luca Vecchioni, Federico Marrone, Pietro Chirco, Vincenzo Arizza, Elena Tricarico, Marco Arculeo (2022): An update of the known distribution and status of Cherax spp. in Italy (Crustacea, Parastacidae). BioInvasions Records, Volume 11, Issue 4: 1045–1055. [[doi:10.3391/bir.2022.11.4.22]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Withnall&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fiona Withnall |Hrsg=State of Victoria, Department of Natural Resources and Environment |Titel=Biology of Yabbies (Cherax destructor) |Datum=2000 |Online=[http://www.growfish.com.au/Grow/Files/fn082.pdf growfish.com.au] |Format=PDF |KBytes=79 |Abruf=2013-01-23}} {{Webarchiv |url=http://www.growfish.com.au/Grow/Files/fn082.pdf |text=PDF, 79&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20050620181526 |archiv-bot=2019-03-09 20:51:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://www.dpi.nsw.gov.au/dpi/fishing/aquaculture/resources/publications/species2/freshwater/yabbies Yabbies, Aquaculture prospects]. New South Wales Department of Primary Industries and Regional Development&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkrebse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astacidea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
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