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	<title>Chera - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für die gleichnamige spanische Gemeinde in der Provinz Valencia siehe [[Chera (Valencia)]]; für den gleichnamigen britischen Schauspieler siehe [[Gavi Singh Chera]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chera kingdom, southern India.svg|miniatur|Größte Ausdehnung der Chera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chera-Dynastie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der großen [[Tamilen|tamilischen]] Herrscherfamilien, welche die Südwestküste Indiens und Teile des heutigen [[Tamil Nadu]] von der Antike bis zum 15. Jahrhundert kontrollierte. Die anderen beiden waren die [[Chola]]s und die [[Pandya]]s. Diese drei Dynastien begannen ihre Herrschaft bereits vor der dritten [[Sangam-Literatur|Sangam]]-Periode (300 v. Chr.) und regierten unabhängig voneinander bis ins indische Mittelalter, teilweise auch darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die frühen Cheras ==&lt;br /&gt;
Auf den [[Edikte des Ashoka|Ashoka-Edikten]] befindet sich eine Inschrift, wonach es ein unabhängiges Gebiet im Süden gäbe, das Ceraputta heißt. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Periplus Maris Erythraei]]&amp;#039;&amp;#039; wird das Land Cerobothra erwähnt. [[Plinius der Ältere]] bezeichnete es als Caelobothras. Man nimmt an, dass die Cheras Anhänger des [[Shivaismus]] waren. Die frühen Cholas beherrschten ein großes Gebiet im Südwesten Indiens inklusive des heutigen [[Kerala]] über Vasallen. Sie hielten Beziehungen zu den [[Satavahana]]s sowie florierende Handelsbeziehungen mit den Römern und Griechen über das Meer. Das Gold des Auslands wurde vornehmlich gegen Pfeffer ausgetauscht. Archäologen fanden auch Münzen der Römer. Die Hauptstadt der Cheras war [[Karur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Sangam-Literatur finden sich verschiedene Namen für die Cheras: Cheral, Kuttuvan, Irumporai, Kollipurai und Athan. Sie wurden als Kothai oder Makothai getitelt. Selbst bezeichneten sie sich als Vanavar. Der gesamte Adel der Cheras wurde Cheraman genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Herrscher werden im &amp;#039;&amp;#039;[[Paditruppattu]]&amp;#039;&amp;#039; genannt:&lt;br /&gt;
# Nedum Cheralathan&lt;br /&gt;
# Palyane Chel Kezhu Kuttuvan&lt;br /&gt;
# Kalankaikanni Narmudi Cheral&lt;br /&gt;
# Kadal Pirakottiya Velkezhu Kuttuvan&lt;br /&gt;
# Attu Kottu Pattu Cheralathan&lt;br /&gt;
# Chelva Kadunko Azhi Athan&lt;br /&gt;
# Thakadur Erintha Perum Cheral Irumporai&lt;br /&gt;
# Kudako Ilam Cheral Irumporai&lt;br /&gt;
Die ersten zwei Könige waren Söhne von Uthiyan Cheralathan und Veliyan Nallini, während der dritte, vierte, und fünfte König jeweils ein Sohn von Nedum Cheralathan war. Chola-Prinzessin Manikilli war die Mutter des vierten Königs, der auch Chenkuttuvan genannt wurde. Der sechste König war Sohn von Anthuvan Cheral Irumporai und Porayan Perumthevi. Der Siebente war Sohn des sechsten Königs. Der achte König war Sohn des Chola-Herrschers Kuttuvan Irumporai, Sohn von Mantharan Cheral Irumporai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Pagalur&amp;#039;&amp;#039;-Inschrift finden sich folgende drei Generationen: Adam Cheral Irrumporai, sein Sohn Perumkadungo, und dessen Sohn Ilamkadungo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;[[Purananuru]]&amp;#039;&amp;#039; gibt es den König Udiyan Cheral, der im 1. bis 2. Jahrhundert gelebt haben dürfte. Imayavaramban Nedum Cheralathan, ein weiterer Herrscher der Sangam-Zeit, gibt an sein Herrschaftsgebiet bis zum [[Himalaya]] ausgestreckt zu haben. Unterdessen berichtet das buddhistische [[Mahavamsa]] davon, dass einer ihrer Ceylon-Herrscher zu Besuch bei Chenkuttuvan, einem Chera-König, war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Cheras der Bhakti-Ära ==&lt;br /&gt;
Wenig bekannt ist über die Cheras des 5. bis 8. Jahrhunderts. Eine unbekannte Macht, die [[Kalabhra]]s, drangen in das tamilische Gebiet ein, und regierten dann etwa drei Jahrhunderte lang. Die Kalabhras wurden daraufhin im 6. Jahrhundert von den [[Pallava]]s und den [[Pandya]]s vertrieben. Arikesari Parankusa Maravarman (730–765), Pallava-Herrscher, berichtet auf einer Kupferplatte davon, dass er einen Chera-König geschlagen haben soll. Der Name dieses Chera-Königs ist nicht bekannt, aber man kann aus der Kupferplatte schließen, wie groß dieses Chera-Reich war, welches noch immer die Südwestküste und den äußersten Süden Indiens umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pulakesin II., ein [[Chalukya]]-Herrscher, schrieb über seinen Feldzug gen Süden: „Pulikesin II, der die Pallava hinter die Mauern von Kanchi zurückschlug, gelangte in den Süden bis zum Fluss [[Kaveri]] und führte die Cholas, Cheras und Pandyas zu Wohlstand.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Regierungszeit des [[Pandya]]-Königs Parantaka Nedumjadaiyan (765–790) waren die Cheras noch immer in Karur und waren engverbündete Alliierte der [[Pallava]]s. Pallavamalla Nadivarman schlug den Pandya Varaguna unter Mithilfe des Chera-Königs. Auch der kulturelle Austausch florierte. Die Chera-Könige nahmen den Titel „Perumal“ an und förderten den [[Vishnuismus]]. Kulasekkara Alvar, Chera-König im 8. Jahrhundert, widmete sich der frommen vishnuistischen Poesie. Der Shaivait Cheraman Perumal und der Vishnuit Kulasekkara waren bedeutende Persönlichkeiten der Hinduismus-Bewegung. Kulasekkara wurde später ein gefeierter [[Bhakti]]-[[Alvar (Hinduismus)|Alvar]] (Apostel). Sein Werk wurde als &amp;#039;&amp;#039;Perumal Thirumozhi&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Er war ein Zeitgenosse von [[Shankara|Adi Shankara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Cheras ==&lt;br /&gt;
[[Rajaraja I.]] drang im Jahr 994 in das Kernland der Chera ein und zerstörte die Schiffsflotte von Bhaskara Ravi Varman Thiruvadi (978–1036) in der Schlacht von Kandalur Salai. Dadurch wurden die Cheras stark geschwächt. Sie konnten sich noch einige Jahrzehnte lang erfolgreich gegen den Chola zur Wehr setzen, aber der Tod des letzten Chera-Königs Rama Varma Kulasekhara beendete ihre Herrscherdynastie. Die Ländereien [[Venad]] und [[Travancore]] kamen nach Rama Varmas Tod unter seinen unabhängigen Herrschern Udaya Marthanda Varma (1175–1195) und Ravi Varma Kulasekkara (1299–1314), der ein Nachkomme der Cheras war, zur Hochblüte. Unter Ravi Varma Kulasekkara kam es zu bis dahin unerreichter kultureller Entwicklung und Gelehrsamkeit. Auch für sein diplomatisches Geschick konnte er viel Ruhm ernten. So war er in der Lage das [[Pandya]]-Reich zu befrieden, nachdem das [[Sultanat von Delhi|Delhi-Sultanat]] das Land verwüstete. Nach dem Tod von Ravi Varma Kulasekkara gab es keine nennenswerten Cheras mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Chera-Könige ==&lt;br /&gt;
* Udiyan Cheral&lt;br /&gt;
* Antuvan Cheral&lt;br /&gt;
* Imayavaramban Nedum Cheralathan (56–115)&lt;br /&gt;
* Cheran Chenkuttuvan (ab 115)&lt;br /&gt;
* Palyani Chel Kezhu Kuttuvan (115–130)&lt;br /&gt;
* Poraiyan Kadungo (ab 115)&lt;br /&gt;
* Kalankaikanni Narmudi Cheral (115–140)&lt;br /&gt;
* Velkezhu Kuttuvan (130–185)&lt;br /&gt;
* Selvak Kadungo (131–155)&lt;br /&gt;
* Adukotpattu Cheralatan (140–178)&lt;br /&gt;
* Kuttuvan Irumporai (178–185)&lt;br /&gt;
* Tagadur Erinda Perumcheral (185–201)&lt;br /&gt;
* Yanaikat-sey Mantaran Cheral (201–241)&lt;br /&gt;
* Ilamcheral Irumporai (241–257)&lt;br /&gt;
* Perumkadungo (257–287)&lt;br /&gt;
* Ilamkadungo (287–317)&lt;br /&gt;
* Kanaikal Irumporai (367–397)&lt;br /&gt;
* Cheruman Perumal (8. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Kulasekkara Alvar (8.–9. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Bhaskara Ravi Varman Thiruvadi (978–1036)&lt;br /&gt;
* Rama Varma Kulasekkara (1020–1102)&lt;br /&gt;
* Ravi Varma Kulasekkara (um 1250–1314)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Chera Dynasty}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kerala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Tamil Nadu)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cmglee</name></author>
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